Intel: Entlassungswelle beim Prozessor-Riesen steht wohl kurz bevor

Ein Teufelskreis, jeder der entlassen wird und nicht schnell in Lohn und Brot kommt wäre ein verlorener Kunde und damit würde sich die Spirale weiter nach unten drehen
Nunja, warten wir mal ab, wer da entlassen wird. Wenn sie Ingenieure entlassen, würde ein Großteil von ihnen wohl bei etlichen anderen Unternehmen unterkommen können (und mit der Kusshand begrüßt werden). Wenn Putzfrauen, Sekretärinnen und Marketing-Leute entlassen werden, können das tragische Schicksale sein, aber ob die nun wesentlich zu Intels Umsatz beitragen, weil sie sich stets den geilsten i7 holen, bezweifle ich.
 
Heute reicht die Leistung eines mittelmäßigen Quadcores für 99,99% der Aufgaben vollkommen aus, so dass natürlich auch ältere Modelle noch sehr gut mithalten können.

Ich würde da sogar noch einen Schritt weitergehen. Abgesehen von dem kleinen Nischenmarkt und den Gamern, wo wirklich Leistung benötigt wird, reicht selbst heute noch, fast 10 Jahre nach dem C2D, selbiger für nahezu alles aus. Denn die weit meisten Rechner stehen doch bei den Firmenkunden als Büroknechte herum. Bei dem, was dort mit den Rechnern gemacht wird, langweilt sich selbst ein C2D noch rum. Bei den Rechnern, die in Privathaushalten stehen, machen die Tablets den PCs mächtige Konkurrenz, weil die Leistung der Tablets auch schon mehr als ausreichend ist. Für ein wenig im Netz surfen, Email, Sozial Media etc. braucht heute niemand mehr ein PC. Das können Tablets und kleine Laptops genauso gut und sind dabei sehr viel handlicher.

Dazu kommt dann noch die mittlerweile minimalen Leistungssteigerungen zwischen den CPU Generationen, wo es sich schlicht und einfach überhaupt nicht lohnt, hier ein Wechsel vorzunehmen. Insbesondere dann nicht, wenn nahezu alle 24 Monate für die dann nur runderneuerte Architektur gleich wieder ein neues Board fällig ist, weil sich mal wieder mit schöner Regelmäßigkeit auch der Sockel geändert hat. Dann wird das Ganze gleich mal richtig teuer, so das ein Hardwaretausch noch unattraktiver wird. Das war zu Zeiten eines Sockel 775 bzw. AM2(+) noch bedeutend kundenfreundlicher.

Mein i5 3470 ist auch von 2012. Also mittlerweile fast genau 4 Jahre alt. Und ich sehe absolut überhaupt keinen Grund, den i5 3450 mitsamt Board auszumustern. Er reicht für eigentlich alles, was ich mit dem Rechner mache, mehr als aus. Daran wird sich auch aller Wahrscheinlichkeit nach in den nächsten 2 Jahren auch nichts ändern.
 
Was sind denn die deutlichen Vorteile, die zb. den Besitzer einer >4 Jahre alten 3930K CPU mit 6 x 4GHz, fehlerfrei arbeitendem PCIe3 samt 980Ti und 16GB Quad-Channel RAM, dazu bewegen könnten, seine alte Hardware auszubauen und zu verkaufen, und Mobo, CPU und RAM neu einzukaufen?

X99, 5960X bzw der 10kerner, 64GB RAM, M.2 auffem Board, neue und mehr USB-Anschlüsse?
Das ist ein Extrembeispiel, 2011er holt man sich ja weil man länger was davon haben mag und mehr Leistung kriegt.
Stell dir vor du hast nen 2500k, es wird Zeit den zu tauschen :P
 
X99, 5960X bzw der 10kerner, 64GB RAM, M.2 auffem Board, neue und mehr USB-Anschlüsse?
Das ist ein Extrembeispiel, 2011er holt man sich ja weil man länger was davon haben mag und mehr Leistung kriegt.
Stell dir vor du hast nen 2500k, es wird Zeit den zu tauschen :P

Nicht wirklich. Die CPU hat übertaktet noch mehr als genug Feuer und ist noch kein Flaschenhals ;)

Ich will aber trotzdem Skylake-E mit acht Kernen :ugly:
 
Nicht wirklich. Die CPU hat übertaktet noch mehr als genug Feuer und ist noch kein Flaschenhals ;)

Ich will aber trotzdem Skylake-E mit acht Kernen :ugly:

Mehr als genug Dampf? Nö. Bei mir quietscht der 5820K @4,5GHz (was ja auch kein schwacher Takt ist), die pfeift aus dem letzten Loch wenn ich 1080p 60FPS streame oder aufnehme (highest compression, low bitrate - aus diversen Gründen, die sich überwiegend in nicht vorhandenem Upload spiegeln^^).
Ich bin von nem 4770k runter (Hitzkopf, OC-verweigerer, RMA-Fall obwohl der funktioniert hat), weils net gelangt hat.
Glaub mir, die modernen Quadcores (selbst auf 4,8GHz mit SMT und allem an, was halt Skylake schafft) sind ein Flaschenhals. Die 2 Kerne mehr machen sich extrem bemerkbar.

Das wollen die Leute aber nicht bezahlen, die wollen alle nen billigen 6Kerner auf 1151 O_o - kein Wunder das Intel da auch seine Gewinne schrumpfen sieht :P
 
@ cryon1c

Für Streaming und Aufnehmen möge das stimmen.

Für alles andere sind vier Kerne aber noch mehr als genug, der Durchschnittsnutzer braucht NOCH nicht mehr Leistung und profitiert auch deshalb nicht von mehr Kernen.
 
Das Mooresche Gesetz, welches besagt, dass spätestens alle zwei Jahre die Komplexität der Schaltkreise innerhalb von Prozessoren verdoppelt würde, ist inzwischen am Ende seiner Gültigkeit angelangt.

Dem widersprechen eure Kollegen bei CB:
Moore's Law lebt (noch) - ComputerBase

Und Leo aus dem 3dcenter schreibt das dazu:

3dcenter schrieb:
.....welche sich mit der Weiterexistenz von "Moore's Law" beschäftigen – bewiesen an Intels neuen Broadwell-EP. Denn bei diesen Server-Prozessoren zeigt Intel, das man durchaus klar mehr Performance in dieselbe Chipfläche stecken kann – wenn eben die Zielsetzung wirklich in mehr Performance liegt und wenn der Weg dahin (über mehr Rechenkerne) auch von der Software (im Serverbereich) mitgetragen wird. Im Consumer-Markt ist schließlich nicht nur die schwache Wettbewerbssituation eine Bremse für Moore's Law – sondern sicherlich auch die Software, welche nur in eher wenigen Fällen mehr als zwei bis maximal vier Rechenkerne ausnutzen kann. Intels Consumer-Prozessoren haben sich daher zuletzt stark auf Wirtschaftlichkeit (zugunsten rein von Intel) sowie die integrierte Grafiklösung konzentriert, kaum aber auf mehr Performance. Die damit aufgekommende eher schwache Entwicklung der CPU-Performance wurde gern mal als eine Schwächung von Moore's Law angesehen – Broadwell-EP rückt dies eindrucksvoll wieder zurecht und zeigt, das bei entsprechendem Willen diese Gesetzmäßigkeit auch im CPU-Bereich noch nicht am Ende ist.
Hardware- und Nachrichten-Links des 1./2./3. April 216 | 3DCenter.org


Traurig für die vielen Mitarbeiter die sich bald um neue Arbeit bemühen müssen.
Da die Leistungssprünge bei Intel aber immer kleiner werden, war diese Entwicklung absehbar.
Intel will ja auch in Zukunft den Schwerpunkt auf Effizienz legen und weniger auf mehr CPU-Leistung.
D.h. auch zukünftig werden die Käufer nicht besonders schnell neue Hardware kaufen oder umrüsten.
 
Er meint wohl USB3.1, M.2 usw.

USB 3.x kann ich vollkommen nachvollziehen. Da kann man sich aber auch einfach eine Steckkarte kaufen.

M2. SSDs kann ich nicht nachvollziehen:
Die Boards ab der 60er Serie (Also core i 2000er) unterstützen bereits Sata 3. Natürlich wäre eine NVMe SSD, die per M.2 angeschlossen wird beim sequentiellem Lesen und Schreiben nochmals schneller, aber der Unterschied dürfte in der Praxis kaum spürbar sein. Zumal NVMe SSDs bei gleichem Datenvolumen sehr viel teurer als normale SSDs sind.
 
Und das braucht man um im Internet zu surfen, Texte zu schreiben und E-Mails abzurufen und zu beantworten sowie ein wenig Facebook, was über 95% der PC Nutzer hauptsächlich tun?

Auch die vorherigen 2011-Boards samt passender CPU hat man dafür nicht gebraucht, da langt ein i3 mit iGPU und 8GB RAM (damit man ordentlich Chrome Tabs öffnen kann) oder halt n Tablet/Smartphone, die brauchen gar keinen PC.
Vergiss aber nicht, bei weitem nicht alle PC-Besitzer sind doofe DAU, die nix anderes machen als ihre Spam-Emails lesen.
Der aktuelle Trend geht zu "schweren" Spielen, VR und höheren Auflösungen, auch Content Creation ist mittlerweile sehr verbreitet und anspruchsvoll was die Hardware angeht. Urlaubsvideos in 4K 30FPS zu schneiden wird mit der alten Möhre keinen Spaß mehr machen, das können aber einige Smartphones schon und viele Camcorder. Gerade WEGEN dieser Leistung ist es jetzt möglich, alles mit einem PC zu erledigen, was früher ein ganzes Fernsehstudio beschäftigt hat, mit 100.000€ an Ausrüstung und mehreren Personen. Das kannste jetzt mit nem 6Kerner alleine machen, wenn du hinterherkommst mit dem bedienen.
Wer wegen popeliger Entwicklung meckert, hat vergessen wieviel Intel im Serverbereich bietet.
Die Mainstream-Plattform kriegt halt keine 6 Kerne weil die da sinnlos sind.
Früher haben wir alle 2-3 Jahre ne neue CPU gekauft weils nicht mehr reichte. Mittlerweile tun wir dies nicht, es sei denn unsere Ansprüche wachsen mit.
Intel rechnet hier richtig, die Leute kaufen sich nur mobile Spielzeuge, keine Desktop-PCs mehr - bis denen einfällt, das die Anforderungen steigen und die mobilen Geräte nicht mehr reichen.
 
Intel rechnet hier richtig, die Leute kaufen sich nur mobile Spielzeuge, keine Desktop-PCs mehr - bis denen einfällt, das die Anforderungen steigen und die mobilen Geräte nicht mehr reichen.
Statt eben die CPU alleine weiterzuentwickeln, wäre es doch Sinnvoller den Weg einzuschlagen in Richung Stromsparen bei gleicher Leistung, bzw. den Weg den z.B. AMD mit den APUs macht. Da würde noch einiges an Potential möglich sein, vorallem an den größten Teil der Nutzer, die eben Hauptsächlich im Netz surfen und ein paar kleinere Spiele spielen.

Vergiss aber nicht, bei weitem nicht alle PC-Besitzer sind doofe DAU, die nix anderes machen als ihre Spam-Emails lesen.
Es gibt auch DAU Gamer, die nichts anderes können als Installer anzuklicken und ihre Treiber aktualisieren und dabei meinen sie wären Pro :schief:
 
Zuletzt bearbeitet:
Mehr als genug Dampf? Nö. Bei mir quietscht der 5820K @4,5GHz (was ja auch kein schwacher Takt ist), die pfeift aus dem letzten Loch wenn ich 1080p 60FPS streame oder aufnehme (highest compression, low bitrate - aus diversen Gründen, die sich überwiegend in nicht vorhandenem Upload spiegeln^^).
Ich bin von nem 4770k runter (Hitzkopf, OC-verweigerer, RMA-Fall obwohl der funktioniert hat), weils net gelangt hat.
Glaub mir, die modernen Quadcores (selbst auf 4,8GHz mit SMT und allem an, was halt Skylake schafft) sind ein Flaschenhals. Die 2 Kerne mehr machen sich extrem bemerkbar.

Das wollen die Leute aber nicht bezahlen, die wollen alle nen billigen 6Kerner auf 1151 O_o - kein Wunder das Intel da auch seine Gewinne schrumpfen sieht :P

Aber der Großteil der PC-Spieler streamt eben nicht während des Zockens. Und für den nicht streamenden Teil der Bevölkerung reicht der 4770K dicke aus.

Es ist schon klar dass man alles irgendwie platt kriegt. Ich wollte neulich zuhause "schnell" eine FEM-Simulation machen und stellte dann beim Überschlagen der Hardwareanforderungen fest, dass ich knapp 1.5 TB RAM gebraucht hätte....:ugly:
 
Aber der Großteil der PC-Spieler streamt eben nicht während des Zockens. Und für den nicht streamenden Teil der Bevölkerung reicht der 4770K dicke aus.

Es ist schon klar dass man alles irgendwie platt kriegt. Ich wollte neulich zuhause "schnell" eine FEM-Simulation machen und stellte dann beim Überschlagen der Hardwareanforderungen fest, dass ich knapp 1.5 TB RAM gebraucht hätte....:ugly:

Ja die eine Sache ist es, gnadenlos brutale Sachen anzustellen weil man kann, die andere - einen PC zu haben der so gut wie bereit ist für alle kommende Technologien. Was haben wir da? Ach ja, 4K, 120/144Hz, 21:9 1440p, VR mit unterschiedlichsten Auflösungen. Ja, die sind schon da - aber sie sind nicht auf dem Massenmarkt angekommen. Enthusiasten sind immer zuerst dran und zahlen drauf + suchen Bugs (meist freiwillig^^), damit die normale Bevölkerung kurz danach ein ausgereiftes Produkt kaufen kann, für nen vernünftigen Preis. Und keine Prototypen für 3x mehr Geld als die Kiste eigentlich wert ist.

Wer das jetzt hat, muss sich später halt keine Sorgen drum machen. Ansonsten heißt das - aufrüsten bitte^^
 
Ist auch kein großes Wunder das der PC Markt schrumpft. Wer kauft sich den ein neues Gerät wenn ausschließlich GPU (sofern dediziert vorhanden) RAM und der ein oder andere Steckplatz mehr Leistung versprechen. Die CPU von vor vier oder fünf Jahren tuts theoretisch heute noch. Statt ihrem dämlich tick Tock Blödsinn und alle Jahre refreshs mit ein paar MHz mehr hätten sie das Geld lieber in die Forschung stecken sollen.
Wenn wir jetzt 5x so schnelle Prozessoren hätten, gäbs 2 Probleme:
1) die Verkäufe wären kaum mehr, denn es muss mit der Leistung auch der BEDARF Steigen. Und die Prozessoren von heute sind nunmal schnell genug was 95% der User so brauchen. Die SSD hat dem Markt den Rest gegeben, du kannst auch mit 8 Jahre alten Computern noch absolut alles flüssig machen
2) wir hätten dann halt kein AMD mehr
Ein sterbender Monopolist, denen sollte man keine Träne nachweinen!
Naja mit 3.5 Mrd GEWINN pro Quartal ist man noch lange nicht sterbend. Aber schon ein bisschen gierig.
In dieser absurden Welt ist ein geringere Gewinn ein Verlust. Dazu kommt das stabile Gewinne für Aktionäre wichtiger sind, als Familien die ernährt werden müssen.

Ich verstehe, dass man Mitarbeiter die nichts zu tun haben nicht unbedingt fürs Nichtstun zahlen will (angenommen sie arbeiten in einem Bereich wo man nix verkauft), aber ich verstehe nicht, warum man nicht Umschulungen usw anwirft und schaut, dass diese Leute in anderen oder neuen Projekten unterkommen. Wenn sie nichts zu tun haben, haben sie viel Zeit. Zeit genug kreative neue Projekte rauszuhauen. Geht bei Google ja auch
Das ist alles nur Vorbereitung auf Zen, die wissen wie gut die werden und die ganzen Kunden dann im Winter zu AMD laufen werden
crazy.gif
gecan, ist das dein 2. Account ;) ?
Intel muß bei TSMC fremdfertigen lassen, weil sie selbst keine Kapazitäten haben, von Jahr zu Jahr schrumpft Intel, aktuell hat man als Fertiger einen Marktanteil von nur noch 4,4%!
Marktanteil vielleicht, aber Umsatzführer und Forschungsführer ist man trotzdem
Halbleiter-Chips: Intel fuhrt bei Forschung, Samsung & Apple bei Konsum - ComputerBase
 
Zuletzt bearbeitet:
@ cryon1c

Für das was du willst brauchst mehr GPU Power wie alles andere.

Streaming ist für die meisten nicht mal ansatzweise ein Aufgabengebiet.

Nur weil DU das brauchst, braucht das nicht die Allgemeinheit;)
 
Ja die eine Sache ist es, gnadenlos brutale Sachen anzustellen weil man kann, die andere - einen PC zu haben der so gut wie bereit ist für alle kommende Technologien. Was haben wir da? Ach ja, 4K, 120/144Hz, 21:9 1440p, VR mit unterschiedlichsten Auflösungen. Ja, die sind schon da - aber sie sind nicht auf dem Massenmarkt angekommen.

Ich stimme dir zu, allerdings reicht der 4770K (ohne Streaming / Aufnahme) für alle deine augezählten Dinge locker aus. Selbst ein etwas übertakteter i5 2500K sollte sich in diesen "Enthusiast-Only" Bereichen noch gut schlagen.

Liegt eben daran, dass High-End Zocken heute zu 99% GPU limitiert ist. Und was baut Intel nicht? Richtig, perfomante GPUs....
 
@ cryon1c

Für das was du willst brauchst mehr GPU Power wie alles andere.

Streaming ist für die meisten nicht mal ansatzweise ein Aufgabengebiet.

Nur weil DU das brauchst, braucht das nicht die Allgemeinheit;)

Ich sagte doch. 4K content kommt. Auch ins Wohnzimmer, ins Smartphone, überall. Sobald es da an die Bearbeitung geht, merken die Leute wie brutal die Auflösung eigentlich ist, ist halt 4x FullHD.
Und warte mal bis VR den breiten Markt trifft, dann quietschen die Leute alle. Entweder wegen den perversen Anforderungen die Geräte von dem Kaliber wie Vive mitbringen oder halt über das hässliche Bild was man in den schwachen Geräten bekommt (die dann halt mit Mittelklasse-Hardware der letzten Jahre rennen).
Dazu muss die Software auch mal anziehen, das ist das größte Problem. Weil sich viele Softwareschmieden weigern, ihre Software ordentlich auf 8+ Threads zu parallelisieren, sind schnelle Prozessoren mit mehr Kernen so gut wie nutzlos.
Der Otto-Normal-User kann halt nen aktuellen i7 nicht wirklich auslasten, höchstens paar Kerne davon.
Sobald die Anforderungen steigen, werden alle schön in den Laden rennen und ne Highend-Kiste kaufen, genau so wie sie die aktuellen iPhones kaufen.
 
Irgendwann kommt halt immer das "Ende". Ist ein wenig das Problem wenn alles auf möglichst großen Konsum ausgelegt ist und nicht auf Entwicklung. Der bedarf an schnelleren CPUs nimmt ab, da die Pionierzeit vorbei ist. Nun treten alle nurnoch auf der Stelle, da alles andere zu riskant und vielleicht nicht "so rentabel" ist. Sieht man doch überall... Sei es die Autobranche, Energie oder Technologie im Allgemeinen... Aber im Grunde haben wir auch selbst schuld.
Wir haben zugelassen, dass die alten Hunde des BWLs ihre "Nachkömmlinge" selbst formen konnten. Ein alter Hund möchte nichts mehr neues lernen und so sucht er sich die jenigen, die für ihn am angenehmsten sind.
Deswegen haben sich jetzt alle großen Firmen so groß aufgepumpt, nur um festzustellen, wenn der Markt gesättigt ist von dem herkömmlichen Konsumprodukt, nurnoch eine Schrumpfkur hilft um den kläglichen Rest zu retten. Die Menschen bleiben auf der Strecke, da der Ursprung ihres Erfolg vergessen worden ist. Der Fortschritt! Der Wille neues zu schaffen...

Im übrigen ist das nicht nur ein einzelnes Phänomen der Wirtschaft. Gleiches konnte man auch nach dem 2. Weltkrieg sehen. Nazifunktionäre die wieder als Lehrer und Beamte in allen bereichen eingesetzt wurden, insbesondere in der Strafverfolgung, Spionageabwehr, Verteidigung (Bundeswehr usw.) und Verwaltung, die sich ihre Untergebenen und Nachfolger gut auswählen konnten entsprechend ihrer Gesinnung. Halt ein klassisches Problem der Menscheit.^^
 
Zurück