Intel Core i7-11700K: Geekbench-Eintrag entdeckt, im Singlecore acht Prozent schneller als Ryzen 9 5950X

Das hat so ziemlich alles mit der Single Core Leistung zu tun. Wenn Intel diese Leistung nur für 56 Sekunden halten kann und unter Dauerlast eben diese sinkt ist die Frage wie viel das Wert ist. Für Benchmarks ist das natürlich Top!
Wenn nur ein einziger Kern belastet wird sind sowohl 5950X als auch 11700K weit unterhalb ihrer Leistungslimits. Da ists völlig egal ob die CPU 100 oder 250 oder 500W verbrauchen darf da ein Einzelkern nicht nennenswert mehr als 30-40W verbrauchen kann bevor er schmilzt.

Singlethread-Leistung ist nur begrenzt davon, wie hoch der beste kern stabil takten kann, nicht davon wie hoch die Leistungsaufnahme der CPU ist.
 
"In der Geekbench-Datenbank ist der Eintrag eines Intel Core i7-11700K aufgetaucht. Dieser soll mit dem i9-11900K gleichziehen..."
Ja, macht total Sinn :klatsch:

Ich finde es ja toll, dass Intel die IPC bei Rocket Lake noch Mal merklich steigern konnte und es ist beachtlich, dass man immer noch mit AMD mithalten kann. Klar ist aber auch, dass Rocket Lake für die Gleiche Leistung deutlich mehr verbraucht als Zen 3.
Das ist mir hier eh schon öfter Aufgefallen von Schaffe u co, wenn AMD Grafikkarten mehr Strom verbrauchen sind Sie deshalb unkaufbar bei CPUS ist auf einmal der Energieumsatz völlig schnuppe...

Sehr selektive Wahrnehmung.....
Und 8 % mehr Singelcore:
1. Die merkt man in der Praxis kaum bis gar nicht, alles unter 20% merkt man normalerweise nicht.
2. Dafür viel höherer Energieumsatz.
3. Massiv langsamer in Multicore..

Haben die eigentlich PCIE 4.0?

Was jetzt das das bessere Gesamtpaket ist... wohl Geschmackssache
 
Grundsätzlich muss man erst mal abwarten, denn das ist nur der Geekbench, der eine mäßige Aussagekraft für Mainstream-Workloads hat. Tendenziell kann man erst mal nur mitnehmen, dass Intels Aufwendungen sich offenbar gelohnt haben und nicht etwas wie einen CML+3% hervorbringen werden.

Da Intel bei so etwas gerne sehr viel rumoptimiert, muss man endgültige "echte" Tests abwarten was es wirklich bringt.
Aber reicht das wirklich am ende vor allem wenn AMD einen höheren Takt nachreichen würde?!?!
AMD optimiert ebenso viel und greift auch dann und wann mal ins Klo (so zuletzt bei den gezeigten "Balken" zur RX 6900 XT). Und das man unabhängige Tests braucht, gilt grundsätzlich immer, denn jeder Hersteller will sein Produkt in ein möglichst gutes Licht stellen und Probleme kaschieren.

Einen (relevant) höheren Takt wird es bei Zen3 absehbar nicht geben. Zen3 wird weiterhin auf dem N7 gefertigt und hier hat die letzte XT-Generation schon gezeigt, dass da nicht viel möglich ist und die Taktzugewinne bei Zen3 zeigen erneut, dass man hier wohl schon das Maximum rausgekitzelt haben wird. Wenn es wirklich noch eine Art Refresh geben sollte, darf man wohl bestenfalls mit etwas wie um die +100 MHz rechnen, was aber kaum was ändern wird und bspw. bereits die letzte XT-Generation (solange die teuerer ist) als obsolet erscheinen lässt.
Deutlich mehr könnte man sich bei AMD nur mit einem architektonischen Zwischenschritt erhoffen und/oder (kombiniert) mit einem Wechseln auf den N6. Dazu gibt es jedoch noch keine konkreten Aussage. Es scheint lediglich so, als wenn es voraussichtlich tatsächlich so etwas wie einen "Zen3+" geben wird, was genau das aber werden soll, ist aktuell unklar.

Btw., gemäß Geekbench, wenn die Testbedingungen vergleichbar waren, "reicht" es wohl ganz offensichtlich für zumindest den dort getesteten Workload, denn der dort in der Tabelle gelistete 11700K schlägt den 5950X mit seinem größtmöglichen Turbo und er schlägt ebenso den 5800X im Multi-Core/Thread und hinzu kommt, dass der 11700K ein kleinerer 8-Kerner ist, d. h. das Topmodell wird noch einmal ein paar wenige Prozentpunkte aufschlagen können, da er noch ein wenig mehr Takt haben wird. Die Frage ob es reicht, stellt sich also zumindest diesbezüglich nicht. Wie es dann in realen Workloads aussieht (bspw. Gaming) wird sich erst noch zeigen müssen.
Vermutlich wird es am Ende keine große Unterschiede geben (weder bei den CPUs noch bei der Plattform) und Intel wird es noch ein weiteres Mal gelungen sein mit 14nm gegenzuhalten (zumindest für/bei Mainstream-Workloads).
Wenn das Ding bei PL2 seine +250 Watt zieht, zufälligerweise 56 Sekunden lang und damit benchmarkkonform, überrascht mich das nicht.
Wie schon von nachfolgenden Postern erklärt, ist das für Mainstream-Workloads inkl. Gaming irrelevant. Vermutlich wirst du im Gaming erneut einen 11900K auf 5+ GHz AllCore fixieren können und die CPU wird dennoch unter seinen offiziellen 125 W TDP bleiben, was schlicht daran liegt, dass Games eine zu geringe CPU-Auslastung erzeugen.
Wenn du hier den Worst Case demonstrieren möchtest, musst du schon abseits des Mainstreams nach passenden Workloads suchen nur dabei ergibt es sich von selbst, dass derartige Aussagen für den Großteil des Marktes schlicht nicht relevant sind.

@projectneo: Das skizzierte Leistungsverhalten hat dennoch nichts mit SingleCore zu tun, denn so viel Leistung kann man nicht einmal ansatzweise nur durch einen einzigen Kern routen.

[...] Da sich Alderlake vorallem durch seine zusätzlichen Atomkerne auszeichnet, dürfte das Leistungsmäßig wenig Unterschied machen. Wenn man jedoch auf den realen Stromverbrauch schaut, so wie die Hersteller von Komplett PCs, dann ist das eine der wichtigsten Neuerungen der letzten Jahre und könnte AMD noch einige Zeit im Regen stehen lassen.
Hier hängt es vom Fokus ab:
a) Bei der Golden Cove-Architektur handelt es sich mittlerweile um die 3rd Gen-Cove-Architektur **), d. h. mit der wird es AMD absehbar schwer haben bzw. ich würde gar vermuten, dass AMD mit der in 2021 bestenfalls mit einem Zen3+ mithalten können wird. *)
b) Für die Millionen Office-PCs (und in ähnlicher Weise genutzten PCs) ist die Hybrid Technology sicherlich interessant, wobei abzuwarten bleibt, wie viel die effektiv tatsächlich bringen wird. (Darüber hinaus wird es angeblich auch CPUs ohne diese Technik geben, d. h. reine Golden Cove-Modelle.)

*) Das dürfte auch der Grund sein, warum AMD nicht umhin kommt eine Art "Zen3+" zu veröffentlichen, denn andernfalls hätte man bereits in etwa 9 Monaten einen vertriebstechnisch denkbar schlechten Stand ggü. Intel, d. h. ihnen bliebe nur im oberen Spektrum die höhere Kernzahl, die jedoch volumentechnisch nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Wie schon erwähnt, die können ein klein wenig an der Architektur schrauben und ggf. auf den N6 wechseln und das Ganze auch ggf. gleich direkt mit DDR5 kombinieren. Es bleibt auf jeden Fall spannend. Einen größeren Sprung wird es bei AMD jedoch erst mit Zen4 geben und hier ist noch unklar, ob der bereits ab Anfang 2022 für Consumer kommen wird oder erst deutlich später im Jahr.

Ein Wechsel auf den N6 könnte grundsätzlich wahrscheinlich sein, denn AMD könnte dann in 2022 im Consumer-Segment mit zwei Architekturen parallel fahren und APUs sowie Low/Midrange-CPUs Zen3+-basiert im N6 vertreiben, während Zen4 vorerst dem Desktop-HighEnd mit 8+ Kernen vorbehalten bleibt (und natürlich für Epyc). - Nur meine/eine Überlegung, hier wird man abwarten müssen.

**) Dem Namen nach könnte man noch Palm Cove (Cannon Lake) einrechnen und dann wäre man schon bei der 4th Gen, passt aber nicht so ganz, da Sunny Cove ein deutlich größerer Umbau war, während Palm Cove grob betrachtet "nur" ein Kaby Lake mit AVX-512 war.

@RtZk: Die +50 % IPC für Alder Lake ggü. Skylake klingen aber schon zu schön um wahr zu sein. War das eine Quelle die man zumindest als Gerücht halbwegs in Betracht ziehen kann oder war das nur ein fantasierender Youtuber? ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die +50 % IPC für Alder Lake ggü. Skylake klingen aber schon zu schön um wahr zu sein. War das eine Quelle die man zumindest als Gerücht halbwegs in Betracht ziehen kann
Das ist die Quelle - ein Twitterer namens
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IPC CypressCove/Rocketlake "x1.20" auf Skylake.
IPC GoldenCove/Alderlake "x1.50+" auf Skylake.
 
Na mal sehen was Intel bringt.
Bei AMD war der IPC-Sprung zwischen 3000er und 5000er Serie richtig dick. Entsprechend eingekauft und daher egal :)

Intel war immer etwas einfacher und stabiler was sich gerade für die Leute lohnt die keinen Bock haben viel im BIOS rumzufummeln (was beim aktuellen AMD-Lineup leider nötig ist).

Verbrauch macht mir z.B. auch keine Sorgen, aber die Temperaturen - das ist interessant, Intel war ja auch vorher schon heiß, mal sehen ob es diesmal zum Toaster wird. Glaube nicht das Intel trotz der alten Fertigung einen IPC-Vorteil in dieser Klasse hinbekommt ohne das die CPU anfängt zu glühen.
 
Wow Intel haut 8% mehr Speed raus das ist doch mal nen Asbach Uralt wert :-)

Wo sind nur die Zeiten wo man wirklich noch nen Upgrade hatte mit nen bißchen mehr Speed :-)
 
An die Profis hier:

Hab seit 2 Jahren n SkylakeX 7900X 10Kerner.....32GB Ram Meshbus......und ne wassergekühlte 1080Ti (30er vor ü 2 Monaten bestellt - but niks)

Woran merk ich das meine CPU zu lahm is?....Ich hab n 49Zoll 32:9 und ständig mehrere Programme parallel laufen usw....da bremst irgendwie nix für mein Gefühl obwohl ich sone steinalte CPU hab die meilenweit von den hier diskutierten 8% plusminus zur Speerspitze entfernt ist.

Ohne Spezialanwendungen hab ich doch relativ wenig Effekt zu erwarten wenn ich jetzt was "moderneres" kaufe - richtig?
 
Was mir gerade aufgefallen ist, ich hab kp ob Rocket-Lake [....]
Das RKL nun durchgehend leistungsfähiger als CML ist, ist ja mal nicht die weltbewegenste Erkenntnis. Wenn dann hättest du vielleicht etwas wie das hier posten sollen. ;-)


Als Anmerkung am Rande: Im Vergleich 3800X zu 5800X ist auch hier der SC-Test "AES-XTS" der mit Abstand größte Zugewinnn der Zen3-CPU ggü. seinem direkten Vorgänger.

Am Ende wird man einfach abwarten müssen, was tatsächlich im Gaming oder im Rendering bei rumkommen wird, wobei letzteres aber eher weniger Mainstream Workloads sind, denn wenn ich damit privat viel Zeit verbringe, tendiere ich wohl eher zu einem 12-Kerner und wenn ich damit gar meine Brötchen verdiene, werden es gar eher noch 16 - 64 Kerne werden (wobei, wenn es sich um 3D-Rending handelt, man ggf. gar besser bei nVidia-GPUs aufgehoben ist).
 
Das wäre tatsächlich interessant für die User. Was leisten ein 5900X und ein i7-11xxxK bei 105 Watt ?
So einen Benchmark werden wir aber nie zu sehen bekommen...
@PCGH !!! Wieso eigentlich nicht !?
Wozu auch? Mein i9-9900K läuft die letzten paar Tage mal wieder mit 150-190W Dauerleistung (real gemessen). Das Ding soll, wie auch jeder irgendwann mal gekaufte Nachfolger, die Aufgabe schnellstmöglich mit verdrehtbarer Kühliung und Lautstärke erledigen. Wenn dann 80% meiner Software SC Leistung benötigt ist es mir egal, ob die selbe CPU ein paar Tage im Monat etwas mehr Leistung verbrät wie die Konkurenz (die hoffentlich im Idle mittlerweile auf dem selben sparsamen Niveau ist).

Und 8 % mehr Singelcore:
1. Die merkt man in der Praxis kaum bis gar nicht, alles unter 20% merkt man normalerweise nicht.
Stimmt, ob mein 1000 Seiten Dokument in Word in 120 oder 111 Sekunden fertig formatiert ist, ist völlig irrelevant (so lange man nicht LibreOffice dafür nutzt und >10 Minuten warten muss). Genauso wie die 0,1 Sek pro Klick auf den Regler der Bildbearbeitung, den man je Bild dutzende bis hunderte Male klickt und auf das Ergebnis wartet bevor man weiter arbeiten darf.

Haben die eigentlich PCIE 4.0?
Wo ist die erste (bezahlbare) TCL PCIe4 4-8TB SSD? Oder schon nur eine kleine 2TB PCIe4 SSD, die ihren Namen auch beim Schreiben (ohne SLC Cache) verdient hat? Ram-Anbindung mit 4 Speicherkanälen oder direkt DDR5 Ram wäre interessanter.

Was jetzt das das bessere Gesamtpaket ist... wohl Geschmackssache
So ist es, es ist abhängig vom eigenen Nutzen.
 
Genau. -100MHz beim Boost aber +34% höherer Score. Ergibt total viel Sinn, dass die IPC um >30% steigt. Für RKL heißt es kryptisch von Intel selbst nur "zweistelliger Zuwachs". Würde der Score Rückschlusse auf die IPC-Steigerung zulassen, hätte Intel das auch so beworben. Da RKL ICL-IP beim CPU-Part und nicht TGL (wo der SC-Score mit höherer IPC als RKL übrigens nur bei ~1600 Punkten liegt) nutzt und die IPC von Intel selbst für ICL mit +18% angegeben war, kann sich jeder selbst denken, was das absolute Maximum sein wird. Da Intel aber nicht mal das beworben hatte, werden es weniger.

Im Artikel ist übrigens von Sunny Cove für RKL die Rede, was falsch ist. Es ist Cypress Cove.
 
Woran merk ich das meine CPU zu lahm is?
Wenn die GPU Auslastung sich unter 90% bewegt, dann wartet sie offensichtlich auf die CPU.
@Topic: Das wäre durchaus ein ordentliches Ergebnis. SingleCore Leistung ist allerdings auch nichts was kleine Fertigung braucht deshalb kommt es auch nicht ganz unerwartet. Wobei ich den Hinweis auf den AES Score der den Rest nach oben zieht interessant finde. Stimmt das hat man in "normalen" Situationen wohl deutlich weniger Zuwachs.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich Geekbench lese, muss ich immer an Passmark, Userbenchmark und Konsorten denken.
Ich kann die nicht einschätzen und will es eigentlich auch garnicht :)
Lieber Anandtech, Pudget Systems und PCGH/CB abwarten.
 
Auch wenn dies jetzt vielleicht echt komisch klingen mag, aber ich bin damals von einem 9900K auf den 3900X umgestiegen... bin jetzt bei einem 10700KF und bin was die Performance angeht mehr als zufrieden, besonders da ich das Z490 Board + die CPU für insgesamt 500€ gekriegt habe.
Da hab ich beim Verkauf vom 3900X + Board sogar noch Gewinn gemacht und gegenüber dem 5800X so gut wie keine Gaming Performance eingebüßt, natürlich mit CPU OC auf 5GHz AllCore & 4.7GHz Cache OC & RAM OC.
Verbrauchen tue ich insgesamt nicht wirklich mehr als mein alter 3900X im Gaming. AllCore Workload ist mit maximal 200W aber eine andere Sache.

Ich freue mich auf meinen 11900K(F) und werde dann erst einmal 1-3 DDR5 Generationen auslassen, auch wenn es da extremst viele Performance sprünge auf beiden Seiten geben wird (Kinderkrankheiten, richtig "gute" RAM Kits, ...)
 
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