Quatsch. Dank Trump kann man doch jetzt alles in den USA fertigen. (Respektive merkt, dass man es nicht kann, wenn es zu spät ist und sucht sich dann einen Schuldigen für die Folgen.)
Intel kommt von absolut aufgeblähten 14-nm-Kapazitäten, weil man während der ewigen 10-nm-Verspätung immer mehr auf Größe statt auf Fortschritt skalieren musste und hat. Gut, ein Teil dieser Fabs dürfte heute Intel 12 machen, aber der Rest sollte eigentlich Stück für Stück auf feinere Prozesse umgesetzt werden, in denen man wieder mit deutlich weniger Silizium pro Produkt auskommt. Da auch die Stückzahlen nicht gerade explodiert sind und zu immer größeren Teilen auf TSMC entfallen, müsste Intel eigentlich eher Leerstand haben. Nicht unbedingt genug, um die nächste Apple-CPU zu fertigen, aber für die KI-Eigenserien von Google oder Amazon (letztere galten als quasi sicherer Kunde für 18A) müsste es locker reichen, wenn es denn wer haben wollen würde. Die Fab-Neubauten wurden aber sicherlich nicht ohne Grund einer nach dem anderen gecancelt.
Die spannende Frage bleibt jetzt: Gehen die mangelnden externen Bestellungen auf mangelnde Qualität oder auf mangelndes Vertrauen zurück? Nach dem Fail-Run 14 nm, 10 nm, Intel 4, Intel 20A erscheint es nachvollziehbar, dass niemand auf einen unerprobten Intel-Prozess setzen möchte. Das Risiko, dass man am Ende einer Entwicklung ohne lauffähiges Silizium dasteht, dürfte groß sein; da zahlt man lieber ein paar Euro mehr für Apple-tested von TSMC. Aber das im Vorfeld keiner darauf vertraut hat, dass 18A gut wird, sagt noch nicht, dass/wie schlecht 18A real geworden ist.
Intel hat hier ja das Problem, dass man ja auch nur limitierte Produktionsmengen hat, einen richtigen Großauftrag an Land zu ziehen ist also auch nicht so einfach, selbst wenn man besser oder günstiger wäre.
Intel kommt von absolut aufgeblähten 14-nm-Kapazitäten, weil man während der ewigen 10-nm-Verspätung immer mehr auf Größe statt auf Fortschritt skalieren musste und hat. Gut, ein Teil dieser Fabs dürfte heute Intel 12 machen, aber der Rest sollte eigentlich Stück für Stück auf feinere Prozesse umgesetzt werden, in denen man wieder mit deutlich weniger Silizium pro Produkt auskommt. Da auch die Stückzahlen nicht gerade explodiert sind und zu immer größeren Teilen auf TSMC entfallen, müsste Intel eigentlich eher Leerstand haben. Nicht unbedingt genug, um die nächste Apple-CPU zu fertigen, aber für die KI-Eigenserien von Google oder Amazon (letztere galten als quasi sicherer Kunde für 18A) müsste es locker reichen, wenn es denn wer haben wollen würde. Die Fab-Neubauten wurden aber sicherlich nicht ohne Grund einer nach dem anderen gecancelt.
Die spannende Frage bleibt jetzt: Gehen die mangelnden externen Bestellungen auf mangelnde Qualität oder auf mangelndes Vertrauen zurück? Nach dem Fail-Run 14 nm, 10 nm, Intel 4, Intel 20A erscheint es nachvollziehbar, dass niemand auf einen unerprobten Intel-Prozess setzen möchte. Das Risiko, dass man am Ende einer Entwicklung ohne lauffähiges Silizium dasteht, dürfte groß sein; da zahlt man lieber ein paar Euro mehr für Apple-tested von TSMC. Aber das im Vorfeld keiner darauf vertraut hat, dass 18A gut wird, sagt noch nicht, dass/wie schlecht 18A real geworden ist.

