News Intel Arc: Battlemage hat "einige coole neue Technologien"

Es reicht für den Anfang, wenn Intel bis 500 Euro ordentlich austeilt. Sicher, wir Supernerds wollen das Beste für weniger Geld, aber das Gros der Spieler hat mehr davon, wenn es in der Mittel- bis Oberklasse ordentlich Wettbewerb gibt. Wenn Battlemage sich also mit RX 8000 und RTX 5000 herumschlagen muss (wonach es aussieht) und dann eine Arc A880 für weniger Geld "nur" mit RX 7800 XT und RTX 5070 konkurrieren kann, wäre das so schlimm?

MfG
Raff
Sehe ich auch so. Erstmal sich in der Basis positionieren. Genau in der 7800XT / 5070 Klasse macht es Sinn für Intel sich einzunisten und den Großen Kontra zu geben.
Auch wenn ich mich im NV Lager wohl fühle, wünsche ich mir mehr Konkurrenzdruck.
Davon profitieren wir alle...
 
Ich hab gerade nach die Verkaufszahlen von Intel im 3. Q 2022 gefunden. 28.000 Stück. Nv 6 Mio, Amd ca 700.000. In Worten ausgedrück fast keiner kauft Intel GPU's
 
Jeder von uns hat diesen Kumpel, der nur alle paar Jahre nen neuen PC kauft gem. dem Motto "Hauptsache Spiel XY läuft / technische Details sind mir egal".

Je besser die Intel Treiber werden, um so eher wird es passieren das man sagt "Kauf dir Intel - das passt dann schon".

Diesen Kumpel habe ich auch. Auch wenn er grad keinen Upgradebedarf hat, denke ich immer wieder "wenn es bei ihm jetzt soweit wäre....dann würde ich ihm zu XY raten"
 
1,5 Jahre nach dem ursprünglich erwarteten Start von Alchemist arbeiten die noch an den Features von Battlemage? Mit welcher Kadenz hatte Intel denn ihren "Angriff" auf AMD und Nvidia geplant? "Schwach anfangen und dann mit einer Generation pro drei Jahre weiter zurückfallen."?
Das hätte man nicht besser formulieren können. ^^

Es war leider vorhersehbar, dass die hoch gesteckten Ziele und Marketingsprüche nicht wirklich zu erreichen sind.
Immerhin hat die Grafiksparte 30 Jahre nicht gezündet.
Und nur weil man einen Kerl Namens Koduri von AMD "dankenswerterweise" abgekauft hat, heißt das noch lange nicht, dass da mehr als nur ein "poor Volta 2.0" bei herauskommen wird.
Wir hoffen alle auf einen 3. oder gar 4. Player im Bunde, aber das ist heutzutage noch sehr viel schwieriger machbar als eben in den 90ern oder bei deren komischen 2ten Versuch mit bis zu 80(?) Pseudo-CPU/GPU-Chips.
Wären deren Ansagen (auch mit den "angedrohten" Liefermengen, als AMD/nVidia Engpässe hatten; also = Null Komma Null Stück, nochmals Danke für Nichts, Intel!) wesentlich bodenständiger gewesen, dann würde es hier auch nicht dermaßen viel Kritik, Spaß und Häme geben.
Vor allem bei den Hardware/Softwarefeautres hätte man nicht alles auf einmal machen und bieten sollen, sondern Step by Step.
Sinnvoller wäre sicherlich zuerst eine gute Rasterleistung gewesen, die auch in vielen Spielen gut funktioniert.
Raytracing ist ja eh nur bei dicken Karten wirklich sinnvoll und auch nutzbar.
Man erinnere sich an die ersten DX10 Karten, wo die Einsteigerkarten viel zu schwach waren, um das dann aber überhaupt flüssig darstellen zu können.
Siehe da, sind wir wieder bei Intel ARC.
Niemand wird sich so eine Karte nur deshalb holen, weil er dann damit Cyberpunk zocken möchte.
Die Verdrahtungen hätte man sich für Battlemage aufheben können.
Es geht ja auch sehr viel Entwicklungszeit dafür drauf, dass dann in Softwarefeatures und dem Treiber umzusetzen.
Da haben die sich ja völlig mit überlastet.
Und wenn Battlemage jetzt sogar auch noch später kommt, weil ja auch ARC schon arc spät dran war, na dann dürfen die sich später nämlich sogar mit der 5090 messen, nicht nur mit einer 4090 Ti, welche ja bekanntlich je nach Einstellung dann sogar schon 3-4x so schnell ist wie eine ARC Karte.
Na viel Spaß sag ich nur.
Demnach müsste Intel also die doppelte Menge ARC Recheneinheiten nehmen, udn diese 50% leistungsfähiger machen, damit man ein echtes Brett hat - vor allem aber, nur um den ganzen Ankündigungen gerecht zu werden.
Ob die das hinbekommen?
Ich denke Chipgröße, Kosten, Hitze etc. sind da so eine Sache.
AMD hätte ja auch einfach nochmal 2 GPU-Blöcke mehr auf die 7900XTX setzen können, um den 4090 Killer zu liefern.
Hatte aber wohl Gründe, warum das nicht gemacht wurde und auch nicht mal eben so ging.
 
Ich hoffe mal, dass Battlemage früher erscheint und der angebliche Zeitplan sich nur als Fake News eines Wichtigtuers entpuppt. Juni oder Juli diesen Jahres wäre schön, die Laptopchips sollen ja im April auskommen. 2024 wäre eine absolute Katastrophe, da Intel ja einen Jahreszyklus fährt und das bedeuten würde, dass Intel weiter zurückfläät, statt aufzuholen. Die gigantischen Vorteile eines Jahreszyklus, im Vergleich zu den 2 Jahren, die Nvidia sowie AMD praktizieren und auf die Intel angewiesen ist, würden verpuffen.

Ich hab gerade nach die Verkaufszahlen von Intel im 3. Q 2022 gefunden. 28.000 Stück. Nv 6 Mio, Amd ca 700.000. In Worten ausgedrück fast keiner kauft Intel GPU's

Angeblich hat Intel 4% Marktanteil und AMD 8%. Intel hätte also in wenigen Monaten die Hälfte dessen geschafft, wofür AMD bis heute gekämpft hat. Wobei der Eintritt Intels besonders AMD beuteln wird, da beide den selben Kundenkreis ansprechen.

Man erinnere sich an die ersten DX10 Karten, wo die Einsteigerkarten viel zu schwach waren, um das dann aber überhaupt flüssig darstellen zu können.

Das ist falsch. Mit DX 10 war man gut 10% schneller unterwegs, was lange Zeit der einzige Vorteil war. Wenn man eine DX 10 Karte und Vista hatte, dann gab es keinen Grund auf DX 9c zu setzen.

Niemand wird sich so eine Karte nur deshalb holen, weil er dann damit Cyberpunk zocken möchte.

Raytracing ist die Zukunft und wird irgendwann dominieren. Von daher war das richtig. Zumal es ein Irrglaube ist, dass die Karte automatisch besser wird, wenn man etwas wegläßt. Dann wäre Intel einfach nur noch schlecht.

Zumal Cyberpunk 2077 eines der Spiele ist, die den kauf eines neuen PCs anstoßen, wenn man nicht gerade GeForce Now nutzen will.

AMD hätte ja auch einfach nochmal 2 GPU-Blöcke mehr auf die 7900XTX setzen können, um den 4090 Killer zu liefern.
Hatte aber wohl Gründe, warum das nicht gemacht wurde und auch nicht mal eben so ging.

Der Grund ist, dass diese Entscheidung Jahre im Voraus gefällt wird. Es sind 3 Generationen in Entwicklung, d.h. jetzt wird wohl schon an der RTX 7090, RX 9900XTX, dem 16900K und dem R9 10950X. AMD hat das System eingeführt und Intel damit um die Jahrtausendwende so richtig unter Druck gesetzt.

Der gigantische Nachteil ist, dass man schon lange in der Zukunft wissen muß, was dann gefragt ist und was funktionieren wird. Als die Fury X in die Wege geleitet wurde, waren 4GB noch gigantisch, als die GTX 980Ti, mit ihren 6GB, erschien, nicht mehr. Als sich der Bulldozer als extremer Flop herausstellte, da waren noch drei Nachfolger in der Entwicklung. Zen 1 hat dann 5 Jahre gedauert.
 
Ich denke es wird für Intel aber deutlich reinspielen, das NV und AMD im Moment nur noch die Oberklasse / Entusiastenabzockkarten im Programm haben. Ja ja ich weiss es gibt die "Last Gen". Nur das Gefühl das da das Preis / Leistungsverhälltnis nicht passt lässt einige vom Kauf zurückschrecken.

Ach in Punkto Stromhunger kommen die neuen ARK Karten (wenn auch wahrscheinlich gezwungenermassen) beim nicht so reichen Publikum gerade gut an.
Da macht man halt "aus der Not eine Tugend" wie man so schön sagt, und redet die Karten damit "schön".
Bei der Entwicklung konnte ja keiner den Krieg und die daraus resultierenden Energiepreise / Inflation ahnen.

Überhaupt scheinen bei Intel die Karten im Moment wirklich "wie guter Wein zu reifen", man kann geradezu dabei zusehen finde ich. Alle Nase lang eine Meldung Treiber verbesert etc.....Was besseres kann uns gerade nicht passieren in dieser Situation!

Naja günstige und gute Intel FPS / Watt Verhälltnisse führen - wenn in Massen verkauft, dann vil. dazu das auch die andern wieder gute und günstigere Einsteiger / Mittelklassekarten bringen, und so hätten alle was davon, egal welches "Lager", und vor allem Geldbeutel.

Grüsse.
 
Wer weiß ob das nicht Marketinggewäsch ist?
Klar müsste der Chip längst im Labor laufen oder zumindest vollständig das Design abgeschlossen sein

Wenn einen das Marketing schlecht dastehen lässt, macht man ebenfalls was falsch. :-)
Leider passt es aber zu den Gerüchten, die für dieses Jahr erst einmal ein Alchemist-Refresh erwarten.

Es reicht für den Anfang, wenn Intel bis 500 Euro ordentlich austeilt. Sicher, wir Supernerds wollen das Beste für weniger Geld, aber das Gros der Spieler hat mehr davon, wenn es in der Mittel- bis Oberklasse ordentlich Wettbewerb gibt. Wenn Battlemage sich also mit RX 8000 und RTX 5000 herumschlagen muss (wonach es aussieht) und dann eine Arc A880 für weniger Geld "nur" mit RX 7800 XT und RTX 5070 konkurrieren kann, wäre das so schlimm?

MfG
Raff

Eine Grafikkarte für 500 Euro und eine für 1.000 Euro zu bauen, sollte nicht so wahnsinnig viel schwieriger sein als nur eine für 500 Euro. AMD und Nvidia skalieren ihre Architekturen auch nur im Copy/Paste-Verfahren rauf und runter und das ist einer der ganz wenigen Aspekte, mit denen Intel direkte Erfahrung hat, denn bei CPUs wird seit langem ähnlich verfahren. Das sie es bislang nicht machen, ist leicht nachvollziehbar: Volle Konkurrenzfähigkeit hat niemand ernsthaft von der ersten Generation erwartet und während man ein nur teilweise gelungenes Oberklasse-Design noch einigermaßen zu Mittelklassepreisen verkaufen kann, so wie jetzt die 770, wäre eine Bauchlandung mit einer eigentlich-4-stellig-Karte, die dann trotz entsprechendem Verbrauch doch nur im x7xx-Bereich mitreden könnte, ungleich peinlicher gewesen. Wofür ich aber eben kein Verständnis habe: Das die zweite Generation mit so großem Abstand auf den Pipecleaner folgt.

Intel hat mit Alchemist nur auf Gleichwertigkeit zu AMDs und Nvidias Mittelklasse gezielt? Okay. Realistische Ziele zu setzen ist Gut.
Sie haben dieses Ziel um ein bis zwei Jahre verfehlt? Weniger gut, konnte man aber nicht ausschließen. Gerade bei Intel nicht. :-)
Die Entwicklung von Battlemage wurde so terminiert, dass die Karte frühestens zwei, gerechnet ab den ursrünglichen Erwartungen eher gut drei Jahre nach Alchemist erscheint? Problem: Selbst bei einem Supa-Dupa-Launch für Alchemist noch mitten in der Laufzeit von RTX 3000 und Radeon 6000 wäre Battelmage dann erst gegen Ende der 4000er/7000er-Ära erschienen und hätte längere Zeit gegen RTX 5000 und Radeon 8000 antreten müssen. Jetzt werden das, mit etwas Pech, sogar die alleinigen/direkten Gegner ab Launch, obwohl AMD und Nvidia ihre Roadmaps krisenbedingt zu strecken scheinen. Wie bitte schön wollte Intel ausgehend von einer Karte, die es nur im absoluten Best-Case mit Ampere/RDNA2 hätte aufnehmen können, bereits eine Generation später GPUs ausliefern, die gegen Blackwell/RDNA4 bestehen könnten?

Meine Erwartung war eigentlich, dass Battlemage und Celestial im Jahresabstand folgen sollen. Immerhin hat Intel sie damals im gleichen Atemzug angekündigt wie die "5 Nodes binnen 4 Jahre"-Roadmap bei den CPUs. Die wird zwar auch nicht eingehalten werden, aber da ist es wenigstens eine ferigungstechnisch bedingte Verzögerung, wie so oft bei Intel, während bei (den ohnehin von TSMC gefertigten) Arc scheinbar schon der Fahrplan von der deutschen Bahn stammt.

Der gigantische Nachteil ist, dass man schon lange in der Zukunft wissen muß, was dann gefragt ist und was funktionieren wird. Als die Fury X in die Wege geleitet wurde, waren 4GB noch gigantisch, als die GTX 980Ti, mit ihren 6GB, erschien, nicht mehr. Als sich der Bulldozer als extremer Flop herausstellte, da waren noch drei Nachfolger in der Entwicklung. Zen 1 hat dann 5 Jahre gedauert.

Als die Fury erschien, gab es bereits die 8-GiB-Versionen der 290X und die Speicherausstattung von 4 GiB galt von Anfang als Schwachpunkt des Designs. Wenn ich mir richtig erinnere, haben einige Fans damals sogar zu argumentieren versucht, dass 4 GiB HBM ja viel besser sind als 8 GiB DDR und nicht so schnell Speicherprobleme bekommen, weil [eine logische Begründung für so eine krude These fehlt bis heute].

Bulldozer ist schon eher ein passender Vergleich, den Codenamen hatte AMD erstmals in ihrer 10-GHz-Reaktion auf Intels Netburst-Launch erwähnt. Bis das Projekt feritg war, verging dann noch über ein Jahrzehnt (und niemand wollte mehr derart optimierte CPUs haben), aber nur eingeschränkt wegen Parallelentwicklung: AMD hatte eben nicht drei Generationen parallel Entwicklung, sondern neben dem laufenen K-Ausbau nur diese einzelne Langzeitvision, an die sie dann mangels Fallback auch ein weiteres halbes Jahrzehnt gefesselt waren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn einen das Marketing schlecht dastehen lässt, macht man ebenfalls was falsch. :-)
Leider passt es aber zu den Gerüchten, die für dieses Jahr erst einmal ein Alchemist-Refresh erwarten.
ich meinte damit, dass wenn man jetzt noch was lernen möchte von Arc, dann da was zu designen/etwas bei der Architektur ändern, das kann ich kaum glauben. Für Druid, ja, aber Battlemage? Der dürfte dann erst in 3 Jahren kommen, so lange wie es dauert vom Reißbrett -> Highleveldesign-> Lowlevel-> Simulation-> Tape in/out -> Testen -> Produktion.
Man ist da hoffentlich schon eher kurz vorm Testen und fixt etwas per Software, und versucht nicht BM so lange rauszuzögern bis man alle "lessons learned" in die Architektur überführt hat. Das kann man sich dann für Celestial, Druid und... Gandalf überlegen.
 
Deine Intention war schon klar und ich würde ähnliches erwarten: Eigentlich sollte Battlemage längst in der Preproduction-Phase sein. Es wäre somit peinlich für das Intel-Marketing, fälschlicherweise zu behaupten, man würde noch Features einbauen.
Aber: Gerüchteköchen zu Folge erwartet uns dieses Jahr tatsächlich nur ein Refresh von Alchemist und größere TSMC-N3-Bestellungen soll Intel auf Ende 2024 verschoben sein. Es wäre also zu befürchten, dass nicht das Marketing, sondern der Zeitplan peinlich ist. Dass sie aktuell wirklich noch am High-Level-Design sitzen/an den letzten Implementierungen feilen und erst in zwei Jahren auf dem Markt sein wollen.
 
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