Inflation - oder: Wie rette ich mein Geld, Wo kann ich sparen?

  • Ersteller Ersteller warawarawiiu
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Kann man machen, hab ich mir auch schon überlegt damals, aber verschiedene Devisen zu halten ist bei mir genauso hinten runtergefallen wie Cryptos. Für Fremdwährungskonten habe ich auch einfach nicht genug Schotter. :ugly:
Es ist (finde ich) halt Unsinn, für zwei, dreitausend Dollar/Franken/... eigene Konten zu unterhalten. Wenns 100K wären klar aber so...

Das finde ich pauschal schwierig. Für manche sind 500€ schon viel Geld, für manche sind es 5000€ und für wieder andere sind es 100k+€. Nur wieso sollte man nicht immer versuchen sein Geld bestmöglich zu schützen? Der Euro hat im Vergleich zum Dollar über 20% an Wert verloren im letzten Jahr und wenn die Abwärtsspirale noch weitergeht, verliert man noch mehr von der Kaufkraft.
Und ein Konto eröffnen ist jetzt ja kein Hexenwerk, ich finde man sollte das zumindest im Hinterkopf behalten.

Ich hab alles an Bargeld bzw. Sichteinlagen tatsächlich nach wie vor in Euro, sonstige anlagen (Aktien, Fonds, ETF und sowas) sind aber bei mir beabsichtigt weitestgehend in Fremdwährung - was stellenweise dazu geführt hat dass ich "Gewinn" gemacht habe obwohl die Aktie gefallen ist - weil der Euro stärker gefallen ist. :-_-:

Das kommt mir bekannt vor, ich hab aktuell auch nur noch eine einzige deutsche Aktie im Portfolio welche logischerweise in Euro gehandelt wird, der Rest ist alles in Fremdwährungen. Wobei man bei Dividendentiteln bezüglich der Quellenbesteuerung auch aufpassen muss, das wird schnell unlukrativ bzw. man hat zusätzliche Arbeit.
 
Das finde ich pauschal schwierig. Für manche sind 500€ schon viel Geld, für manche sind es 5000€ und für wieder andere sind es 100k+€. Nur wieso sollte man nicht immer versuchen sein Geld bestmöglich zu schützen? Der Euro hat im Vergleich zum Dollar über 20% an Wert verloren im letzten Jahr und wenn die Abwärtsspirale noch weitergeht, verliert man noch mehr von der Kaufkraft.
Im Oktober 2021 stands 1,16, also 16%, nicht über 20%.
Und es gab Zeiten, da war der Kurs noch tiefer:
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Quelle: https://www.finanzen.net/devisen/dollarkurs/historisch

Edit:
Auch z. B. Schweizer Franken unterliegt einer gewissen Volatilität.
Bei 500 € Einlage vor einem halben Jahr hättest du gegenüber dem $ genau 0 eingespart, weil der SF derzeit ähnlich wie der Euro reagiert.
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Eigentlich hättest vor einem halben Jahr alles auf$ machen müssen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Oktober 2021 stands 1,16, also 16%, nicht über 20%.
Und es gab Zeiten, da war der Kurs noch tiefer:
Anhang anzeigen 1402800
Quelle: https://www.finanzen.net/devisen/dollarkurs/historisch

Ach wir sind schon im Oktober, cool dann wäre ich schon im Urlaub.
Vielleicht hättest dir mal den Jahresverlauf 2021 ansehen sollen und dann würdest du feststellen, dass wir sogar über 1,20 waren:
Aber hey, hauptsache nen Post rausgehauen ;-)

Edit:
Auch z. B. Schweizer Franken unterliegt einer gewissen Volatilität.
Bei 500 € Einlage vor einem halben Jahr hättest du gegenüber dem $ genau 0 eingespart, weil der SF derzeit ähnlich wie der Euro reagiert.
Anhang anzeigen 1402802

Eigentlich hättest vor einem halben Jahr alles auf$ machen müssen...

Vielleicht solltest du dir mal eine Brille zulegen!
Man sieht auch hier deutlich wie der Euro gegenüber dem Franken im Jahresverlauf und auf 3 Jahre an Wert verloren hat.

Des Weiteren hätte man bei einer Einlage vor einem halben Jahr eben nicht 0€ eingespart. Da hat man für nen Euro nämlich knapp 1,05 Franken bekommen und aktuell bekommst du 0,96 Franken dafür.
Aber man hätte ja auch einfach mal fragen können.

Hat der Dollar stärker zugelegt? Keine Frage, jedoch hat sich der Franken auch wesentlich besser entwickelt als der Euro.
Zumal die Schweizer Bundesbank die Zinsen deutlich stärker anziehen kann, als die EZB dies kann.

Die haben jahrelange Geld gedruckt wie bescheuert damit sie den Euro nicht zu sehr abhängen. Dagegen ist die Geldpolitik der EZB noch vorbildlich.

Nur macht es die Schweizer Bundesbank wesentlich cleverer. Dnn statts Anleihen, kauft sie Aktien. Wenn ich mich nicht täusche hat sie mehr Facebook Aktien wie Zuckerberg. Von daher kann man das überhaupt nicht 1 zu 1 vergleichen. Auch was den Spielraum für Zinserhöhung betrifft.
Andreas Beck hat das mal vorzüglich auf den Punkt gebracht. Die EZB druckt Geld und kauft Schrottanleihen, die Schweizer Bundesbank druckt Geld und kauft davon Unternehmensbeteiligungen. Was lukrativer ist brauchen wir glaube ich nicht zu diskutieren ;-)
 
Aber hey, hauptsache nen Post rausgehauen ;-)
Aber hey, Hauptsache die eigene verlinkte chart nicht lesen können.
Vielleicht solltest du dir mal eine Brille zulegen!
Man sieht auch hier deutlich wie der Euro gegenüber dem Franken im Jahresverlauf und auf 3 Jahre an Wert verloren hat.
Ja klar, ändert aber nichts an dem Kaufkraftverlust beider Währungen gegenüber dem Dollar.
Des Weiteren hätte man bei einer Einlage vor einem halben Jahr eben nicht 0€ eingespart. Da hat man für nen Euro nämlich knapp 1,05 Franken bekommen und aktuell bekommst du 0,96 Franken dafür.
Aber man hätte ja auch einfach mal fragen können.
Nützt dir aber nichts, wenn du es mit dem Dollar vergleichst.
Ansonsten müsstest du präziser Fragen.

Was genau willst Du?
Nur den Kaufkraftverlust vom Euro abpuffern?
Dann kannst du mit deinem Schweizer Konto operieren, der günstigste Einstiegszeitpunkt ist aber schon ein paar Jahre her.

Oder Geld verdienen?
Ohne jegliche Gewähr - persönliche Meinung!!!!!
Wenn Letzteres, dann schaue dir mal Anleihen auf den US$ oder australischen$ im Direkthandel an.
Das mache ich, lohnt sich m. M. nach ab ca. 50.000 €.
Australien aber nur langfristig...
Gibt umgerechnet auf den Monat und steuerbereinigt ein nettes Nebeneinkommen.
 
Aber hey, Hauptsache die eigene verlinkte chart nicht lesen können.

Im Gegensatz zu dir, kann ich den verlinkten Chart lesen, der alleine schon deine Aussage widerlegt.
Du hattest behauptet, der Dollar stand nur bei 1,16 und nicht bei über 1,2 und das ist defacto falsch, wenn du dir den Jahresverlauf von 2021 anschaust.
Aber hey, Hauptsache mal auf den Putz gehauen und dann mit sowas um die Ecke kommen.
Von daher verstehe ich nicht, was deine Intension hinter dem offensichtlich falschen Posting war.

Ja klar, ändert aber nichts an dem Kaufkraftverlust beider Währungen gegenüber dem Dollar.

Es ging darum den Kaufkraftverlust der Cashreserve zu minimieren, welcher aktuell und schon seit dem letzten Jahr in Euro gegeben ist. Der Franken verhält sich da deutlich wertstabiler. Ob Franken, Dollar, Pfund oder norwegische Kronen, muss jeder für sich entscheiden. Ob man dann jetzt 15% oder 20% besser fährt ist erstmal zweitrangig, da man in beiden Fällen die Cashreserve stabiler hält.
Und das Konstrukt Euro ist jetzt nicht gerade Wertstabil, Deutschland fährt die Wirtschaft gegen die Wand, dazu hat man hochverschuldete Länder wie Frankreich und Italien.

Nützt dir aber nichts, wenn du es mit dem Dollar vergleichst.
Ansonsten müsstest du präziser Fragen.

Klar kann ich den Wertverlust des Euros mit dem Dollar vergleichen, was an der Stelle einfach am meisten Sinn macht, da (fast) alle Rohstoffe in Dollar gehandelt werden.
Zudem zeigst du mit deinem Chart ja auf, dass der Franken wesentlich wertstabiler ist...
Und für uns zudem geografisch auch sinniger. Aber wie gesagt, was für einen die richtige Währung ist muss man für sich entscheiden, für mich ist es der Franken.

Was genau willst Du?
Nur den Kaufkraftverlust vom Euro abpuffern?
Dann kannst du mit deinem Schweizer Konto operieren, der günstigste Einstiegszeitpunkt ist aber schon ein paar Jahre her.

Die Cashreserve nicht in einer sterbenden Währung haben... Da dies den Kaufkraftverlust nur weiter befeuert. Und wenn du dich auf mich beziehst, dann hättest du an der Stelle einfach fragen können, ich hab das nicht erst gestern getan...
Mich interessiert einfach, ob dies andere auch tun und vielleicht in eine andere Währung? Und was die Gründe für die Währung sind?

Oder Geld verdienen?
Ohne jegliche Gewähr - persönliche Meinung!!!!!
Wenn Letzteres, dann schaue dir mal Anleihen auf den US$ oder australischen$ im Direkthandel an.
Das mache ich, lohnt sich m. M. nach ab ca. 50.000 €.
Australien aber nur langfristig...
Gibt umgerechnet auf den Monat und steuerbereinigt ein nettes Nebeneinkommen.

Von Anleihen halte ich nichts, da gibt es bessere Wege Geld zu verdienen ;-)
Es ging lediglich darum wie man die Cashreserve am besten hält (Reperaturen usw. stehen ja immer unerwartet an, zumindest die teuren).
 
Das finde ich pauschal schwierig. Für manche sind 500€ schon viel Geld, für manche sind es 5000€ und für wieder andere sind es 100k+€. Nur wieso sollte man nicht immer versuchen sein Geld bestmöglich zu schützen?
Das soll jetzt nicht abwertend klingen, aber wenn ich als Bürger im Euroraum 500€ oder 5000€ aufbewahre, dann ist das für mich ein Notgroschen über den ich ohne jeden Aufwand, möglichst sogar garantiert am Folgetag, in Euro verfügen können will/muss. Klar geht sowas auch mit einem Konto in der Schweiz, aber da muss ich immer den Wechselkurs und die Gebühren im Blick haben.

Wenn ich im Januar mit einer 2000€ Nebenkosten-Nachzahlung rechne, dann habe ich diesen Wert lieber schon in € auf dem Konto wie heute mit 1930 CHF dafür zu planen und zu hoffen, dass der bessere Wechselkurs im Januar die Gebühren ausgleichen wird. Zum Spekulieren habe ich andere Anlageklassen.

Bei 100k€+ als Eingenanteil für ein Haus, das evtl. in den nächsten 1-3 Jahren gekauft werden soll, würde es heutzutage u.U. anders aussehen.

Der Euro hat im Vergleich zum Dollar über 20% an Wert verloren im letzten Jahr und wenn die Abwärtsspirale noch weitergeht, verliert man noch mehr von der Kaufkraft.
Noch lebe ich in D und habe daher eher die akutelle Kaufkraft in € im Kopf wie den täglichen Wechselkurs. Das ging mir schon so, als ich noch in der Schweiz gelebt und gearbeitet habe. Da war das Gehalt, umgerechnet in Euro, halt mal "plötzlich" 10% mehr oder weniger Wert.

Als es dann um den Rückzug nach D ging, und ich dafür ein paar tausend Euro ausgeben musste, hatte ich entweder genug Euro-Rücklagen oder ich habe das Geld früh genug auf mein Euro-Konto überwiesen. In den Wochen wollte ich mir keine Gedanken um den tagesaktuellen Wechselkurs zum Franken machen.

In Sichteinlagen halte ich aber sowieso nur soviel, wie ich u.U. kurz- bis mittelfristig nutzen will/muss. Der Rest steckt in weltweit getreuten Aktien-ETFs, der Eigentumswohnung oder in diversen Produkten zur Altersvorsorge.

Aus meinen Schweizer Zeiten liegen vermutlich noch ein paar hundert Franken in Scheinen in der Schublade, die ich noch nicht in weitere Autobahn-Vignetten oder Urlaubsausgaben umgesetzt habe. Genauso dürften dort noch ein paar dutzend USD liegen, die ich nach keine Urlaub vor 20 Jahren nicht umgetauscht hatte. Naja, irgendwo liegen hier auch noch mind 185 DM in druckfrischen Scheinen rum. Damals eher aus historischen Gründen zur Seite gelegt. Aber einen Sinn ergibt das nicht mehr. Immerhin sind die DM-Scheine und Münzen, im Gegensatz zu DM-Briefmarken oder Telefonkarten, noch nicht vollständig entwertet worden.

Konsequenter Weise sind auch meine ETFs in Euro geführt. Die einzigen ETFs, die mich in USD wirklich (als Spielgeld) interssieren würden, darf man als EU-Bürger m.W.n. noch nicht einmal lagel über einen US-Broker handeln.
 
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