Indiana Jones spielt in den 30ern und 40ern und ist eine Aufarbeitung der urbanen Legenden von damals. Damals war eben noch nicht die ganze Welt mit Google Satelliten erkunden und auf dem Smartphone abrufbar. Da gab es noch keine diplomatischen Beziehungen zu jedem Land. Da war es glaubwürdig, dass man in einer Pyramide etwas ausgräbt, oder in einem verlassenen Tal in Nepal was findet, weil solche Sachen eben wirklich noch passiert sind, nur die Dimension dessen was Indiana Jones (oder Quartermain) findet ist überhöht. Uncharted und Tomb Raider machen das auch sehr gut aber die haben schon ihre lieben Probleme zu vermitteln dass die Charaktere am Ende der Welt sind und nicht in einem Fantasy-Szenario wie Narnia oder Dark Materials.
Wenn ihr mich fragt wie ein moderner Indiana Jones aussehen sollte, dann würde ich das Computerspiel Crysis vorschlagen. Denn man hat zwei Glaubwürdigkeitshürden als so ein Film. Wo findet etwas statt und was passiert dort. Man braucht eine glaubhaft abgelegene Region (militärisch abgeriegelte Insel im Nirgendow) und eine glaubhafte Story die das Publikum will (Aliens).
Im dem Sinne, dass Indiana Jones aktuelle urabne Legenden wiederspiegelt ist der einzige Film den ich machen würde Indiana Jones and the Flat Earth. Nach dem Motto, die Erde hat einen unsichtbaren Ring, so wie Saturn ein Ringsystem hat und das ist die Flat Earth, der sog. äußere Ring des urbanen Mythos auf dem die Handlung stattfindet.
Ich gebe auch der James Bond Argumentation recht. Wenn das nicht nur ein Wegwerf einmal Nostalgieprodukt sein soll bevor die jetzige Indy Fan Generation zu inkontinent geworden ist sich 2h in ein Kino zu setzen, dann kompletter Recast. Darf ja ruhig in der gleichen Welt spielen in der Indiana Jones existiert hat und der Charakter darf auch Jones als Nachnamen haben, alles andere muss er verdienen.
Also spätestens nach deinem ersten Absatz, kann ich Dir nicht mehr folgen
. Aber Hey, ist doch kein Problem, du kannst ja nichts für meine Dummheit.
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