i7 4790k Effizienz-Tuning

teachmeluv

PCGH-Community-Veteran(in)
Servus zusammen!

Ich beschäftige mich seit dem Kauf meiner CPU nebst Mainboard quasi täglich mit der Thematik "Effizienz/Undervolting/Cooling".

Ganz abgesehen von einem rein technischen Interesse treibt mich auch tatsächlich die Lust an der Optimierung an. Ich habe mir dazu auch diesen Artikel durchgelesen: CPU-Undervolting: Effizienz-Tuning fur den Core i7-5820K - so geht's [Test der Woche] sowie das entsprechende Video mehrfach angeschaut. Ich habe mir auch die darauf basierende PC Games Hardware Ausgabe gekauft, um den gesamten Artikel zu lesen, da dort auch der i7 4770k behandelt wurde.

Dort wird der größere Bruder 4790k textlich auch erwähnt, zudem scheint dieser ja auch nur ein gepimpter 4770k zu sein. Ich nehme an, ich kann das generelle Effizienz-Tuning auch nahtlos auf den 4790er anwenden, habe natürlich hierbei meine eigenen Werte.

Meine Frage an dieser Stelle ist auch, warum der 4790k beim OC so schnell am Ende ist? Warum konnte ich seinerzeit einen 2600k locker auf 4,8 Ghz bringen von seinen 3,4 Ghz? Muss ich hier wirklich annehmen, dass - egal bei welcher CPU, auch aktuellere wie Kaby Lake etc - im Bereich der 5 Ghz einfach an ihre Grenzen geraten, weil trotz besserer Architektur mehr Ghz einfach mehr Belastung darstellt? Die Frage soll ganz mathematisch verstanden werden.
 
Der I7 4790k ist ein Facelift vom i7 4770k bei dem vorallem nur der Takt angehoben wurde das heißt er hat der selbe OC Potential wie der i7 4770k nur das es von vorherein schon mehr ausgeschöpft ist.
Bei 5 Ghz ist ja nicht Schluss. Der Weltrekord bei einem I7 mit allen Kernen aktiv liegt aktuell bei 7328 Mhz.
Allerdings wird empfohlen die Spannungen bei 24/7 nur um die 1.4 V anzuheben.
Bei hohen Spannungen wird der Chip so heiß dass man ihn schwer "Normalen" Kühlungen kühlen kann, das lieg aber an der Architektur.
 
Meine Frage an dieser Stelle ist auch, warum der 4790k beim OC so schnell am Ende ist? Warum konnte ich seinerzeit einen 2600k locker auf 4,8 Ghz bringen von seinen 3,4 Ghz? Muss ich hier wirklich annehmen, dass - egal bei welcher CPU, auch aktuellere wie Kaby Lake etc - im Bereich der 5 Ghz einfach an ihre Grenzen geraten, weil trotz besserer Architektur mehr Ghz einfach mehr Belastung darstellt? Die Frage soll ganz mathematisch verstanden werden.

Es gibt drei Gründe, warum ein 2600k leichter zu kühlen war, als ein 4790k

1. Der Die-Shrink von 32 nm auf 22nm.
kleinere Dies lassen sich schlechter kühlen, weil die Abwärme pro Flächeneinheit größer ist.

2. der Fully integrated Voltage Regulator (FIVR)
die integrierten Spannungswandler sorgen für zusätzliche Abwärme in der CPU. In der Broadwell-Architektur kamen diese beiden negativen Eigenschaften Die-Shrink (auf 14 nm) und FIVR zusammen. Deswegen lassen sich Broadwell-Cpus auch schlecht übertakten und Intel ist bei Skylake vom FIVR-System wieder abgewichen und zu einem System mit externen Spannungswandlern auf dem Board zurück gekehrt.

3. Der nicht verlötete Heatspreader, der mit Ivy-Bridge Einzug gehalten hat, wo das Lot durch Wärmeleitpaste ersetzt wurde. Deswegen köpfen ja viele Leute ihre brandneuen Cpus und nehmen dabei den Garantieverlust in Kauf.
 
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