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Homeserver oder NAS - Bitte um Erleuchtung durch Experten

kugelfisch22

Schraubenverwechsler(in)
Hallo zusammen.

Da ich dank Dr. Google auf dieses Forum gestoßen bin und ich mich auch schon auf diversen Foren in das Thema eingelesen habe, hat sich mein Gehirn und der Sinn für "Was ist notwendig und was nicht" bei mir komplett verabschiedet.
Mein derzeitiger Ist-Stand sind 2 Synology DS215j (1x4TB Synologyhybridraid und 1x5Tb Synologyhybridraid; jeweils WD Red Platten Gesamtkapazität also derzeit 9TB). Da ich meine DVD-Sammlung und auch meine CD-Sammlung digitalisiert habe, bin ich leider jetzt auf dem Stand, dass schlicht und ergreifend kein Platz mehr auf meinen NAS vorhanden ist. Außerdem bin ich derzeit ein Backupmuffel, vertraue also auf den Grundsatz "Bis jetzt noch nichts passiert, also wirds auch so bleiben". Das will/muss ich aber ändern und so habe ich mir Gedanken über eine neue Möglichkeit der Datenspeicherung gemacht und hab begonnen mich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Je mehr Informationen ich hatte, desto schlimmer wurde es mit meinen Anforderungen und ich muss zugeben, dass ich jetzt an dem Punkt bin wo ich nicht mehr weiß was ich will, was ich brauche oder was wirklich Sinn macht. Aus diesem Grund bitte ich euch um eure Meinungen/Hilfe/Aufklärungen.

1) Was soll das System genau machen?
Daten speichern (Fotos, Videos Aufnahmen von meiner Vu+)/Backups bereitstellen/Videos transcodieren/Downloadcenter

2) Gibt es besondere Anforderungen an die Hardware?
Ich bin wie jeder andere auch auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau also wenig Strom/hohe Leistung/wenn es dann auch noch leise ist wäre es perfekt, aber leider schließst sich das Triumvirat ja leider aus, also
Einiges an SATA-Plätzen zur zukünftigen Erweiterung.

3) Gibt es besondere Anforderungen hinsichtlich Software / Betriebssystem?
Bin für alles offen, habe aber noch von meinem alten Proliant Microsever N56L(hat jetzt meine Mutter) ein WHS2011 zuhause liegen. Plex sollte laufen um die Daten an meine VU+Solo² bzw. Chromchast weitergeben zu können. Außerdem regelmäßiges Syncs von meinen Laptop und von den Smartphones im Haushalt.

4) Was ist der preisliche Rahmen?
Ich persönlich habe ihn einem grob auf 600€ gesetzt. Wenn ein wirklicher Mehrwert durch Mehrkosten entsteht bin ich auch bereit diesen zu tragen.

5) Wie soll auf das System zugegriffen werden?
Am besten sollte der Zugriff per Teamviewer oder Remote erfolgen, für andere Optionen bin ich aber offen.

6) Eigenbau oder Komplettsystem?
Ich liebäugle irgendwie mit einem Eigenbau, vor allem weil man die Komponenten so wählen kann wie man es selbst möchte. Möchte mich aber nicht komplett darauf versteifen.

7) Worauf sollen die Daten gespeichert werden? Wie viel Speicherplatz wird benötigt?
Auf meinen bisher vorhandenen Platten (18TB) soll die Speicherung erfolgen, wenn diese voll sind auf alle Fälle wieder auf 3,5" Platten. Betriebssystem ziemlich sicher auf einer SSD

8) Wie ausfallsicher soll das System sein?
Solang ich bei einem Ausfall nicht die Angst haben muss, dass alles weg ist, ist diese Frage eher nebensächlich. Backups werden beim neuen System auf alle Fälle gemacht!

9) Wie performant soll das System sein?
Ich hätte schon gerne ein System, mit dem ich auch ein wenig "Herumprobieren" kann und dass nicht in naher Zukunft (1-2 Jahren) wieder aktualisiert werden muss.

10) Wie erweiterbar soll der Speicherplatz sein?
Habe irgendwie diese Gehäuse
Fractal Design Define R5 Black, schallgedämmt (FD-CA-DEF-R5-BK) Preisvergleich | Geizhals Österreich
oder dieses
Fractal Design Node 804 mit Sichtfenster (FD-CA-NODE-804-BL-W) Preisvergleich | Geizhals Österreich
gedacht.

Vielleicht auch ein Information am Rande. Hatte mir ursprünglich überlegt eine Synology 415+ zu holen und die 215j neu zu bestücken.
Ich habe bewusst keine Komponenten, bis auf die Gehäuse, gepostet, da ich vollkommen neutral an die Sache herangehen möchte.
Vielen herzlichen Dank schon einmal für eure Hilfe
 
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Hallo,

schau dir einmal FreeNAS an, habe es selber in Betrieb.
Das dateiensystem ZFS ist extrem gut, Raidsupport(kommt auf die Hdd anzahl an aber wenn du panik hast reicht mirroring aus) + man kann sehr leicht sich Snapshots anlegen(datenbackup vom Datensystem)

Zur HW, da meine Nas nie 24/7 im betrieb sind habe ich eine alte Hw herangezogen, AMD Athlon 64 X2 4400+ / 2gb ram
Das einzige wo ich trickesen musste war bei der Lan karte, der onborad Realthek Lan chip wurde vom FreeBSD(unterbau vom FreeNas) nicht erkannt
aber um knappe 20 euro bekommt man eine Gigabit Lan/pcie-e karte von Intel, diese wird von quasi allen Os system unterstützt(solaris,freeBsd,Linux)

Performance, da mein unterbau nicht gerade stark ist erreichen 4Tb(thoshiba-sata-6) platten und 2Tb platten(thoshiba-sata-6) in einem Gigabit netzwerk zw 50mb/s und 60mb/s.
Denke mit mehr ram würde es noch schneller sein, bedingt dass das alte Mb nur sata 3 hat, entsteht da auch ein performance verlust, nur mir reicht das vollens aus!

Zur HW ein günstiger I3 mit 8gb ram reicht da m.m nach aus + einen Sata port würde ich nicht fürs OS opfern, FreeNAS boote auch komplett allein von einer USB quelle.
Da tut es ein 16gb usb stick auch ;) Einfach schauen das die schreib und lese raten nicht zu schwach sind sollten usb2 alt voll auslasten oder gleich usb3 ;)
Beim gehäuse kann ich das R5 empfehlen, massig platz für Hdds + super Kühlung !

Grüße Razzor
 
Also da ich absehen konnte wohin es bei mir geht, habe ich gleich in die vollen gegriffen und eine DS1812+ geholt die man erweitern kann. Da du auch eine Synology hattest, wie wäre es mit verkaufen und eine größere anschaffen? - Ein Modell mit DX513 Erweiterung wo du dann auch später für nötige Kapazität Luft hast. Ich glaube der einzige Haken ist, das du bei Erweiterung lediglich das System neu aufziehen musst was aber kein Problem darstellen sollte.

Du könntest es auch so machen wie ich indem du das NAS mit voller Kapazität benutzt und dir separate Backups anlegst da ein RAID onehin kein Backup ist und Festplatten die mal laufen, auch laufen. So sparst du dir eine oder mehrere Paritätsplatten.
 
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Danke schon mal für die Antworten
@ koffeinjunkie - also die 1812+ wäre echt interessant gewesen, allerdings ist die nicht mehr verfügbar. Als Alternative die 1815+ hab ich mir auch angesehen, bin aber ein wenig unsicher wegen dem Preis - der ist schon heftig =). Dass ich meine zwei 215j verkaufe hatte ich vor um das neue System ein wenig "billiger zu machen.
Aber genau das ist der Punkt was ich im Eingangspost beschrieben habe. Ich weiß das Synology gute Systeme hat, die auch für meine Ansprüche reichen, aber der Preis lässt mich dann doch zum Selbstbau tendieren.

@razzor1984 - wenn ich mir eine Kiste auf FreeNas-Basis hochziehe stehe ich vor der Qual der Wahl des Systems. Ich habe derzeit keine alten Komponeten die ich nützen könnte, muss also alles neu aufbauen. Ein kleines weiteres Problem, dass ich habe ist die Tatsache, dass hier in Österreich der Zugang zu Serverhardware ein wenig schwieriger ist, als es in Deutschland der Fall ist. Meine Meinung. Ich bin eher der vorsichtige Typ was den kauf von Hardware angeht. Soll heißen, ich kaufe lieber im Laden in der Nähe um für den Fall der Fälle das Zeug nicht hin und her schicken zu müssen.

Wie ist eigentlich Asus im bereich der Serverhardware zu bewerten? Habe ein Board gefunden, dass ich sehr interessant finde - ASUS P10S WS (90SB05T0-M0EAY0) Preisvergleich | Geizhals Österreich
da dann noch den Prozzi drauf - Intel Core i3-6100T, 2x 3.20GHz, boxed (BX80662I36100T) Preisvergleich | Geizhals Österreich
mit dem Ram - Crucial DIMM Kit 16GB, DDR4-2133, CL15, ECC (CT2K8G4WFD8213) Preisvergleich | Geizhals Österreich
Wäre das eine Idee oder kann ich das gleich in die Tonne treten?
 
Du brauchst keine Server Hardware! Wozu auch ? Ultimative Highend Hardware mit jenseits der 64gb ram und Doppel Cpu Slots - usw braucht man ,wenn dann wie bei render Cluster ala Maya, oder
bei richtige "server" wo man stark auf virtualisierung setzt! Nur das ist für den Konsumer overkill ;)

Auch bei der Cpu reicht m.m nach das standart Modell, die T version hat nur einen gesenkte TDP. Wenn du das Standart-I3 Modell einfach untervoltest verbrauchst du auch extrem wenig, da macht
das T Modell auch keinen wirlichen Sinn mehr! Generell ist die TDP mit vorsicht zu genießen, eine wirkliche Aussagegraft hat diese so nicht.
(Mein FX 6300 hat bei mildem OC auf 4,2ghz bei vcore 1,3 nie und nimma 95Watt TDP unter last zieht der strom ohne ende selbst bei nur 1,3 vcore.)
Hab selbst einen Haswell i3 in betrieb mit undervolting zieht das system im idele knappe 20 watt ;) - ohne aktiver grafik - ist auch als ein Mini server in verwendung!

Weiteres Problem free Bsd hat noch keinen Graphiksupport für skylake Graphics - FreeBSD Wiki
Leider baut Free Nas auf einer alten Free Bsd version auf 10.3 RC da gibt es noch nicht mal Haswell support :( Erst mit version 11
Andere Software wie Nas4free hat auch eine Bsd unterbau .......

Du kannst abwarten oder probier mal Features | openmediavault - Dank Debian unterbau gibts da null Hw-probleme ;) schau halt ,dass du mindestens kernel version 4.4 hast.

Mögliche config des Nas systems:

Mainboard: Gigabyte GA-B150-HD3P - 84,20 - Ba-Commputer
CPU:Intel Core i3-6100 - 117,89 - mylemon
Ram: Corsair Vengeance LPX schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-2133, CL13-15-15-28 - 68,51 - Ba Computer
Netzteil: Seasonic G-Series G-360 360W ATX 2.3 (SSR-360GP) - 61,87 - mylemon
Oder FSP Fortron/Source Aurum S 400W ATX 2.3 (AS-400) - 64.47 - mylemon
Cpu Kühler: EKL Alpenföhn Silvretta (84000000096) - 19,97 - e-tec

Stock Kühler würde reichen nur Intel Push pins sind eine Fehlkonstruktion die seit jahren besteht und leider nicht vom Markt verschwindet .....

grüße Razzor
 
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Hallo Kugelfisch22

Lies das mal durch, da habe ich meine Erfahrungen bez. Server niedergeschrieben, vielleicht bekommst du ev. auch für dich Inputs:

Synology, WHS2011 und FreeNAS 8

Danke dir für diesen Artikel=). Das trifft so ziemlich auch auf mich zu.
Ich schätze auch die Vorzüge von den Synjo´s, allerdings finde ich die Preise für die potenten DS doch sehr geschmalzen, aber mir ist auch durchaus klar, dass man was für sein Geld bekommt.
Mir ist primär wichtig, dass ich auf meinem zukünftigen System meine Mediendaten vernünftig verwalten und auch abspielen kann. Soll heißen, ich hätte schon gerne, dass das System in der Lage ist, Videos zu transcoden. Bilder kurze Ladezeiten haben und Musikdaten ohne ruckeln gestream werden. Da scheitern meine 215j leider in zumindest einen der Punkte. Deswegen auch die Überlegung wegen einem potenten Eigenbau.
Am meisten fertig macht mich aber die Tatsache, dass alle Möglichkeiten durchaus das können was ich möchte, es aber wie immer eine Frage des Geldes ist.
Kaufe ich ein fertiges System wie z.B die 415+ oder die 1815+ zahle ich zwischen 550 und 900€ für ein fertiges System.
Baue ich es selber zahle ich auch 600-700€ allerdings ist dazu im Vergleich sehr lange Luft nach oben oder sehe ich das komplett falsch?
Ich möchte nicht einen Batzen Geld ausgeben und mich dann in den Hintern beißen müssen weil ich nicht zugewartet habe um vielleicht einen besseren Nachfolger bekommen zu können oder nicht den Eigenbau gewählt zu haben wegen den Umständen den die Einrichtung mit sich bringen.
Habe auch schon überlegt mir einen Nuc zu holen, auf diesen Plex zu installieren und fertig. Der macht dann die Aufgaben und die Daten werden von der Synology gezogen.
Wie gesagt: Nun steh ich hier ich armer Tor und bin so klug wie zuvor...
 
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Die Sache ist leider recht einfach in der ersten Instanz:

Willst du es bequem und einfach? Dann greifst du zu QNAP oder Synology. Wieso? Weil du dort ein fertiges OS und fertige Hardware bekommst. Platten rein, Strom dran, fertig. Das OS von QNAP (Synology kenne ich nicht) ist inzwischen super easy und Plex wird dort auf unterstützt. Es muss halt nur eine Potente CPU sein und das kostet dann leider.

Aber es ist bequem.

Wenn du es nicht bequem möchtest oder kannst, dann kommst du um einen Selbstbau nicht drum herum. Es ist leider so, dass hier nicht nur eine Frage der Hardware sondern auch eine Frage der Software eine Rolle spielt. Oft hört man FreeNAS. Sicherlich ein gutes Stück Software aber definitiv nicht das einzige Pferd im Stahl. Es gibt z.B. auch OpenMediaVault, welches auf Debian basiert und praktisch das Gleiche wie FreeNAS liefert, nur anders.

Weil dann kommen wir nämlich in den Bereich der Dateisysteme. FreeNAS setzt, anders als z.B. OMV, auf ein Dateisystem, welches mit Paritäten arbeitet. Ich wills nun nicht bis ins Detail durchkauen aber grob gesagt: Prüfsummen. Paritäten haben gewisse Vorteile, welche dich z.B. auf schleichende Defekte von Festplatten hinweisen können. Es hat jedoch auch starke Nachteile dadurch: Du hast hohe RAM-Anforderungen, deine Platten können nicht in den Spindown (Schlafmodus), hohe CPU-Belastung, usw.

Dafür hast du jedoch sehr viel Datensicherheit. Dann gibt es noch Systeme wie unRAID, welche ähnlich wie FreeNAS arbeiten, jedoch es etwas toleranter angehen. Bei unRAID kannst du problemlos jederzeit deinen Speicherplatz vergrößern und verkleinern, bei FreeNAS mit ZFS (so heißt deren Dateisystem) kriegst du das überhaupt nicht so bequem hin. unRAID ist es sogar egal wie groß deine Festplatten sind, da es kein wirkliches RAID-System ist.

unRAID hat dafür jedoch auch wieder Vor- und Nachteile.

Und so weiter und so fort. Merkst du, wieso dies nicht bequem ist? ;)

Leider ist hier die Produktvielfalt so groß, dass man ans Anfänger echt schwer in das Thema rein kommt. Es ist eigentlich auch viel zu groß, als dass dir hier einer im Forum alles bis ins letzte Detail erklärt. Es liegt leider an dir, sofern du nicht die bequeme Lösung wählst, dich sehr viel selbstständig zu informieren. Gefahr wäre nämlich, dass du deine Wahl triffst und am Ende hast du deine Daten auf dem System und merkst: "****, falsche Entscheidung". Dann musst du den Stuff irgendwie sichern, neu aufsetzen, usw.

Ich stehe derzeit selbst etwas vor diesem Problem und habe schon viel Zeit dort versenkt. Ähnliches Szenario: Möchte ein NAS, 4 Festplatten, was tue ich? Hardware habe ich inzwischen hier stehen, auch zusammengebaut und getestet. Doch was kommt nun drauf? Vor allem weil ich auch noch das Thema Virtualisierung mit rein bringe, da ich auf dem System meine Firewall virtualisieren möchte.

Und ich habe schon Stunden dort versenkt und bin am Ende noch immer nicht schlauer. Da ist für mich auch noch einiges an Recherche notwendig.

Daher möchte ich dir einfach mal ein paar Suchbegriffe an den Kopf werfen, wo du einmal selbstständig schauen kannst, was dir Google so liefert:

- unRAID
- FreeNAS
- OpenMediaVault
- Plex
- ZFS
- Parity vs RAID

Wenn du dann einen groben Überblick hast, dann solltest du mal Begriffe "in den Versus" setzen, z.B. "FreeNAS vs unRAID". Dann bekommst du diverse Beiträge, wo andere Leute schon gefragt haben, was man tun soll. Darüber bekommt man recht gute Einblicke, da in solchen Beiträgen oft persönliche Meinungen und Erfahrungen vieler User gesammelt sind. Auf Reddit ist da z.B. sehr viel zu aber das findet Google ja ;)
 
Ich kann dir OpenMediaVault empfehlen. Habe seit kurzem OMV auf einem BananaPi laufen.
Viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten und auch viele Erweiterungen.
 
@kugelfisch22
Verstehe, da ich die Bequemlichkeit und direkten Einstellungsmöglichkeiten nicht missen möchte empfehle ich dir dennoch ein Fertig NAS. So habe ich mir das was Shutterfly erwähnte locker erspart und bin sehr zufrieden. Klar ist das etwas teurer aberkompakter und eigens für den Anwendungszweck gemacht. Dazu noch Third Party Applications die das Produktsortiment erweitern und noch individueller einrichten lassen. Ich bin so begeistert das ich mir definitiv eine zweite holen werde. Ist aber nur meine Meinung, gibt ja auch genügend User die selbst in die Materie einsteigen wollen. Ich will allerdings ein Auto lieber fahren und bisschen tunen statt herauszufinden wie der Motor exakt funktioniert und diesen bauen. :D

Außer ein Desktop PC, da tüftel ich schon gerne rum aber für mehr ist keine Zeit!
 
Hallo,
wollte mal ein kurzes Update da lassen. Hab mir die Synology 415+ geholt. Grund für die Bekehrung war, stundenlange Recherche im Netz und die Leistung die das Teil sicher in den nächsten Jahren als Datengrab mitbringt. Eigenbau wäre sicher Interessant gewesen aber mit einingen administrativen Mehraufwand einher gegangen.
Habe aber schon wieder eine neue Spinnerei am Start?
Da ich meine Wohnung Multimedial vernetzen will/habe hab ich mir Gedanken über die Anschaffung eines Intel Nuc gemacht. In Verbindung mit meiner Synology als zentralen Datenspeicher, meiner Vu+ als Wiedergabemöglichkeit und des Nucs als Rechenzentrum für Transcoding erscheint mir das eigentlich die eierlegende Wollmilchsau zu sein die ich gesucht habe. Hat einer von euch einen Nuc den er als Plexserver empfehlen kann? Mir ist klar dass die 415 auch Plex kann aber ich würde noch gerne andere Sachen auf dem Nuc laufen lassen.Außerdem hat ein i3/5 sicher mehr Power als ein Atom was das Transcoding angeht. Sicher ist es eher auch eine Spielerei aber der Gedanke siegt im Moment noch über die Vernunft.
Irgendwelche Tipps von eurer geschätzen Seite oder einfach nur Kopfschütteln?
vielen Dank schon mal
 
Hallo Kugelfisch

Gute Entscheidung, die Syno 415+.

Ich habe mein Heim auch multimedial vernetzt, aber das ist ganz einfach gehalten: Ein LAN Kabel vom NAS ins WZ, dort ist ein Raspy 2 und ein Switch falls ich mal den PC oder Laptop über Kabel andocken will. In den Räumen habe ich ebenfalls Raspy 2 mit KODI Server als Medienwiedergabe. Damit bin ich sehr zufrieden.

Wie bist du bisher mit der Synology zufrieden?
 
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