Homeserver/Fileserver

Ich habe mir beide eher kurz in der VM angesehen und beide ähneln sich ziemlich. Kommt dann wohl eher auf den Unterbau an, FreeNAS basiert auf FreeBSD und nutzt ZFS und OMV setzt auf Debian 6 und ext4. ================== Was haltet ihr von Windows Server 2012 R2 ?

Nutze Server 2012 selbst in einer vm. Für das kleinste zahlt man jedoch 180€.
Wenn dir freenas ausreicht würde ich das nicht investieren. Einfacher zum einrichten als über Konsole ist es natürlich . Frisst aber auch mehr Leistung.
 
Hab es kostenlos durch die Uni, aber auf den ersten Blick in der VM gefällt mir FreeNAS fast besser.
 
Hab es kostenlos durch die Uni, aber auf den ersten Blick in der VM gefällt mir FreeNAS fast besser.

Ja ist übersichtlicher.
Benutzererstellen usw kannst du mit der Windows OS aber auch ohne Probleme (Dashboard).
TS Server sind halt wesentlich leichter zu erstellen.
Generell ist das Windows OS "simpler".

Ein Linux OS würde aber wesentlich stabiler laufen.


Ich würde mich übrigens freuen, wenn du mal deine Meinung zu dem Dell T20 postest sobald er da ist.
Ich würde den gerne bei Homesererempfehlungen öfter empfehlen weil ich den HP einfach etwas zu schwach finde.
 
Der Server müsste spätestens Morgen hier sein.
HDD kommt heute und leider auch der N54L :D

Ehrlich gesagt, konnte ich mich aber noch für kein OS wirklich entscheiden.
Mal gefällt mir das eine und dann wieder das andere.

OMV:
+ gutes Webinterface
+ Debian, aber
- nur Version 6

FreeNAS:
+ viel positives Gehört
+ sehr gutes Webinterface
+ ZFS
- lt. FAQ min. 8 GB RAM empfohlen > Kosten
-+ basiert auf FreeBSD, womit ich bisher keine Erfahrung habe

Debian 7.5:
+ schlank
+ es lässt sich alles selbst konfigurieren
- kein Webinterface
- viel Arbeit bei der Einrichtung


Windows lasse ich jetzt mal außen vor.
Schade, dass es omv nicht mit Debian 7 gibt, dann hätte ich das sofort genommen.
Das Dateisystem ist für mich doch eher zweitrangig. Wichtig ist mir eher, dass ich es
einfach einrichten und administrieren kann. Da ist ein Webinterface gut, aber FreeBSD
aufgrund mangelnder Kenntnisse eher weniger.
 
Es mag vielleicht erstmal wie ein Nachteil aussehen, dass Debian kein Webinterface mitbringt, wenn man sich dann aber eine Weile mit der Kiste auseinandergesetzt hat, kommt man sowieso irgendwann an den Punkt, an dem man den SSH-Client anwirft (das ist zumindest meine Erfahrung).
Und sooo viel Arbeit ist das Einrichten auch wieder nicht - ob man nun in einem GUI die Optionen zusammenklickt oder ein Configfile bearbeitet, nimmt sich nicht wirklich viel. Zudem hast du zumindest am Anfang noch nicht so viele Dienste, welche konfiguriert werden müssen, ein solches System "wächst" erstmal über ein paar Tage oder Wochen.

MfG Jimini
 
Ja, ich denke es wird wohl auf Debian hinauslaufen.
Gibt es irgendwo eine Webseite, die anschaulich die Parameter von Samba erklärt bzw. wie man das richtig einrichtet?
Da gibt es ja doch einige Sachen, die man wahrscheinlich beachten sollte. Zumindest als ich gestern mal neben
einer public Freigabe eine passwortgeschützte Freigabe erstellen wollte, musste ich schon etwas suchen, bis ich herausfand,
dass man bei smb noch Nutzer eintragen muss.
 
Ja, ich denke es wird wohl auf Debian hinauslaufen.
Gibt es irgendwo eine Webseite, die anschaulich die Parameter von Samba erklärt bzw. wie man das richtig einrichtet?
Da gibt es ja doch einige Sachen, die man wahrscheinlich beachten sollte. Zumindest als ich gestern mal neben
einer public Freigabe eine passwortgeschützte Freigabe erstellen wollte, musste ich schon etwas suchen, bis ich herausfand,
dass man bei smb noch Nutzer eintragen muss.

https://www.samba.org/samba/docs/man/Samba-HOWTO-Collection/

smb.conf
 
Bezüglich Anleitungen: schau dir mal die Wikis von Ubuntu, Gentoo und Debian an. Da findest du massenweise Tutorials und Erläuterungen.

MfG Jimini
 
Da ich mich nun für Debian entschieden habe: Wie sollte ich die 3 TB Platte, auf die ich gern das OS installieren möchte, partitionieren?

Ich dachte da an folgendes:

1. /
2. Swap (4GB?)
3. Daten (wie genau richte ich das hier ein?)
 
Gibt es einen bestimmten Grund, weshalb du die Daten auf einer anderen Partition haben möchtest als das eigentliche System? Das lohnt sich nur, wenn man aus Sicherheitsgründen verschiedene Partition haben will (z.B. um zu verhindern, dass / vollläuft), unterschiedliche Dateisysteme oder bestimmte Mountoptionen nutzen möchte. Der Nachteil ist, dass man nicht mehr so flexibel ist und schon im Voraus abschätzen können muss, wie viel Platz man später braucht.

Ob du eine Swap-Partition brauchst und wie groß diese sein sollte, hängt vom Arbeitsspeicher ab. Meine Kisten haben jeweils 4GB RAM und laufen ohne Swapspace - du kannst aber auch eine Partition mit 4GB erstellen, damit bist du dann auf der sicheren Seite.

Wenn du eine eigene Partition für die Daten erstellen willst, legst du im Setup einfach eine neue Partition an und legst dann den Mountpoint fest. Dies ist der Ort, an dem die Partition dann eingebunden wird, beispielsweise /home/freigaben.

MfG Jimini
 
Statt einer Partition für Swap kann man auch ein Swapfile erstellen wenn man es wirklich benötigt ;).
 
So, der Server läuft nun :)

Erster Eindruck:

- gute Verarbeitung
- sehr einfach zu benutzen, d.h. keine Schrauben benötigt
- kein Reset-Knopf (?)
- ziemlich ruhig, wobei der Server ohnehin im Schrank steht :D
- Info: 1*4GB RAM verbaut > kann daher deutlich besser als das HP Gerät aufgerüstet werden

Viel Positives oder Negatives fällt mir nicht ein. Ich habe eigentlich das bekommen, was ich erwartet habe :D


Ich denke, die Entscheidung bei Debian zu bleiben war richtig. Es ist zwar etwas frickeliger durch die Konsole,
aber zumindest kann man wirklich alles selbst einstellen und nachsehen. Samba funktioniert auch soweit.

Eine Sache wäre da aber gerade: Wenn ich nun eine neue Festplatte zum Server hinzufügen will: Wie genau gehe ich da vor?
> Formatierung, Einbinden, etc.

Momentan liegen meine Daten im Homeverzeichnis. Kann man die nächste HDD dann auch irgendwie so einbinden,
dass quasi Ordner /home/Benutzer/media/xyz auf der neuen HDD liegt und der Rest auf der 3TB Systemplatte?

Edit:

Könnt ihr mir außerdem verraten, wie ich unter Samba den Ordner /home/Benutzer/media/zyx für alle im Netzwerk nur lesend freigeben kann?
Bzw. das habe ich schon getan, aber die Rechteverwaltung stimmt noch nicht. Ich habe jetzt beim Ordner mit

"chmod 0777 xyz"

die Zugriffsrechte geändert. Dann kann ich auch auf den Ordner zugreifen, aber nicht auf die Unterordner.

Edit#2:

So, jetzt habe ich herausgefunden, dass, wenn ich im Ordner zyx bei einer Datei mit "chmod o+r Dateiname" die Rechte ändere,
ich die Datei dann öffnen kann. Mache ich das gleiche bei einem Unterordner von zyx, kann ich den Ordner trotzdem nicht öffnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
So, der Server läuft nun :)

Ich denke, die Entscheidung bei Debian zu bleiben war richtig. Es ist zwar etwas frickeliger durch die Konsole,
aber zumindest kann man wirklich alles selbst einstellen und nachsehen. Samba funktioniert auch soweit.

Eine Sache wäre da aber gerade: Wenn ich nun eine neue Festplatte zum Server hinzufügen will: Wie genau gehe ich da vor?
> Formatierung, Einbinden, etc.

mount
also einfach
mount /dev/sdxx /mnt/media/superduperordner
ggf. vorher noch mkdir /mnt/media/superduperordner
dann hängt die Platte in /mnt/media/.......
Funktioniert afaik aber nur wenn die Platte schon formatiert ist da sonst das Dateisystem nicht erkannt wird. Genauso müssen die Kernelmodule geladen werden sonst erkennt mount das Dateisystem nicht automatisch. Mount ist mit eines der besten Progrämmchen auf Linux. Man kann damit auch ISO Files etc. pp. einhängen.
Damit automatisch beim booten eingebunden wird brauchst du die
/etc/fstab

Für die Formatierung musst du dir überlegen welches Dateisystem du möchtest.
mkfs (je nach gewünschtem Dateisystem kann der Befehl abweichen). Dateisystem
 
Zuletzt bearbeitet:
Super, danke für die Info :)

Könnt mir mir noch bei dem Samba-Problem helfen?


Edit: Ich glaube, ich habe es gelöst.

Jetzt kann man via Samba auf alle Dateien/Ordner zugreifen, nachdem ich mit "chmod 755 -R *" die Zugriffsrechte angepasst habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Sache wäre da aber gerade: Wenn ich nun eine neue Festplatte zum Server hinzufügen will: Wie genau gehe ich da vor?
> Formatierung, Einbinden, etc.
Partitionen kannst du mit gdisk erstellen. Mit welchem Programm du die Platte formatierst, hängt vom Dateisystem ab - beispielsweise nimmst du dann mkfs.ext4. Wenn das alles erledigt ist, fügst du in /etc/fstab noch den Mountpoint hinzu - mit mount -a kannst du dann im laufenden Betrieb die Platte einbinden.
Momentan liegen meine Daten im Homeverzeichnis. Kann man die nächste HDD dann auch irgendwie so einbinden,
dass quasi Ordner /home/Benutzer/media/xyz auf der neuen HDD liegt und der Rest auf der 3TB Systemplatte?
Ja klar. Du hast zwei Möglichkeiten:
1) Verschieben
- erstelle mit mkdir /bla einen Ordner
- verschiebe mit mv /home/Benutzer/media/xyz /bla/ alles in den soeben erstellten Ordner
- richte in /etc/fstab für /home/Benutzer/media/xyz einen neuen Mountpoint ein (s.o.)
- mounte die Partition
- verschiebe die Sachen aus /bla in den Ordner auf der neuen Partition
2) symbolischer Link
- Mountpoint erstellen
- mounten
- ln -s /Pfad/zum/Mointpoint /home/Benutzer/media/xyz
Du hast damit dann quasi eine Verknüpfung erstellen. Die erste Methode ist aber sauberer.

MfG Jimini

Nachtrag: Mist, habe jetzt erst xEbos Posting gelesen. Könnte daran liegen, dass ich gerade übermüdet vom Festival nach Hause kam :D
 
Ja Jimini, du bist in der Tat spät dran :P
Hab die erste Platte gestern schon ins System eingebaut, mit gnu parted die Partition erstellt + GPT Partitionstabelle und mit mkfs.ext4 die Platte formatiert.
Dann einen Ordner unter /home/User/media/zyx erstellt und die Platte dort eingehängt. Anschließend dann in fstab den Mountpoint festgelegt. Hat alles super
funktioniert.
Allerdings muss ich sagen, dass die Platten im Server beim Kopieren von knapp 1,5 TB ziemlich heiß wurden. Auch jetzt nachdem ich sie knapp 12h im Idle Betrieb waren,
ist die eine Platte bei 42°C und die andere bei 46°C.
Gestern hab ich das Gehäuse aufgemacht und einen Ventilator davor gestellt, aber das kann ja nicht der Normalzustand sein.

Zweite Sache: Ich habe gestern noch Seafile auf dem Server installiert. Ins Webinterface komme ich auch ganz normal rein, aber mit der Software kann ich auf einem Windows PC
keine Daten synchronisieren. Bei der Bibliothek steht die ganze Zeit "Verbinde mit Server" und unten ist eine rote Büroklammer "kein Server verbunden", wobei oben der Servername drinsteht.
Die Standard Ports für ccnet, Seafile Server und Seafile HTTP habe ich geändert, nur der seahub Port, über den man das Webinterface aufruft, ist gleich geblieben. In der Software kann ich
die Ports aber nicht ändern.
Hat jemand eine Idee, woran das liegt, dass ich mich in der Software nicht verbinden kann?
 
Ja Jimini, du bist in der Tat spät dran :P
Hab die erste Platte gestern schon ins System eingebaut, mit gnu parted die Partition erstellt + GPT Partitionstabelle und mit mkfs.ext4 die Platte formatiert.
Dann einen Ordner unter /home/User/media/zyx erstellt und die Platte dort eingehängt. Anschließend dann in fstab den Mountpoint festgelegt. Hat alles super
funktioniert.
Allerdings muss ich sagen, dass die Platten im Server beim Kopieren von knapp 1,5 TB ziemlich heiß wurden. Auch jetzt nachdem ich sie knapp 12h im Idle Betrieb waren,
ist die eine Platte bei 42°C und die andere bei 46°C.
Gestern hab ich das Gehäuse aufgemacht und einen Ventilator davor gestellt, aber das kann ja nicht der Normalzustand sein.

Zur ersten Sache, kann das eventuell daran liegen, dass dein PC im Schrank steht?

Meine 4x WD Green 3TB werden grad mal unter Last 36°C warm
Ich glaube dein Server bekommt keine Luft!
 
Vielleicht, aber der alte Server stand auch im Schrank. Da war allerdings nur eine Platte drin.
Momentan ist halt ein USB Ventilator auf die beiden Platten gerichtet, der kühlt das schön runter.
Im Idle sind die beiden Platten dann bei 32°C bzw. 33°C.
 
Vielleicht, aber der alte Server stand auch im Schrank. Da war allerdings nur eine Platte drin.
Momentan ist halt ein USB Ventilator auf die beiden Platten gerichtet, der kühlt das schön runter.
Im Idle sind die beiden Platten dann bei 32°C bzw. 33°C.

Hmmmm denke das ist echt wegen dem Schrank und weil bei dem Dell in der Front kein Lüfter verbaut ist.
Der hintere Lüfter bläst die Luft meine ich raus.

Wie gesagt, bei mir ist Vollbestückung angesagt + ich habe noch einen E3 1245V3 drinnen und das ist alles schön kühl in meinem Abstellraum.


Sag mal hast du schon raus gefunden wie man IPMI bei dem Dell einrichtet (Software um den Dell so zu steuern als würde man davor sitzen also auch bootmenü usw)?
Ich finde dazu grad nix in der Anleitung :-O
 
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