AW: Hoher Schaden durch Schwarzkopien: Verlust durch P2P-Downloads soll sich für 2014 auf 837 Milliarden US-Dollar beziffern
Kann schon sein das die Rechnung überzogen ist, aber es reicht schon als Verdeutlichung.
Kommt drauf an was man damit verdeutlichen möchte. Ich persönlich glaub ja dass der Schaden eher in die Oktilliarden geht. Unbestätigten Berichten zur Folge soll der Schaden, der seit der ersten durch Menschenhand erstellten Kopie (angeblich ein vor 2,6mio Jahren schwarzkopiertes Steinwerkzeug, aber die Ermittlungen laufen noch) bis zum heutigen Tag entstanden ist, in die Gotttrilliarden gehen (eine Zahl die es heute afaik noch gar nicht gibt). Andere hingegen glauben dass das Kopieren für die Kreativität und den Fortschritt unabdingbar ist. Aber vermutlich ist beides Bullshit... oder?
Es ist scheiß egal ob man es sich sonst nicht kaufen würde
Also rein logisch betrachtet wird ja bei einem Download erstmal nichts entwendet/beschädigt/körperlich verletzt. Primärer Schaden = 0.
Wenn der Downloader jetzt etwas runter lädt, was er andernfalls wirklich nicht gekauft hätte? Sekundärer Schaden = 0.
Dieses Tat des Downloader hätte quasi für kein Teilchen im Universum irgendwelche erwähnenswerten Auswirkungen. Aber es könnte sein, das ihm das schwarz runtergeladene Produkt gefällt, und er sich mit Anderen darüber austauscht. Und vielleicht kauft ja einer von denen das Produkt. Ergo kann "is ja scheiß egal" keine Grundlage/Basis für eine aussagekräftige Berechnung sein, an deren Ende ja schon belastbare Zahlen rauskommen sollten. Sonst kann ich auch ein paar Affen und Elefanten würfeln lassen, das Ergebnis anschließend mit den Schuppen eines (beliebigen) Schmetterlings multiplizieren, und am Ende noch die Anzahl aller Sterne (sofern endlich) addieren...
Und nein, ich bin nicht "Pro-Schwarzkopieren", ich kann es mir erlauben meinen Stuff zu bezahlen. Ehrlich gesagt habe ich mittlerweile (Temporär, man kauft ja schließlich keine Software
mehr, man leiht sie sich nur aus...) legalen Zugriff auf mehr Spiele/Filme/Musik als ich in meinem kompletten Leben konsumieren könnte. Ich bezweifel auch nicht das es Menschen gibt die aufgrund illegaler Downloads mal ein paar €uro weniger ausgeben. Aber entscheidend für ein brauchbares "Gesamtergebnis" ist eben auch die "positive" Auswirkung der Schwarzkopien auf den Umsatz/Gewinn. Und wie hier das Verhältnis steht, dazu hab ich bisher nur sehr schwammige Informationen gesehen. Womit wir mMn wieder bei den würfelnden Affen sind...
Und Studien/Berichte ohne Aussagekraft/belastbare Ergebnisse haben eben keine nennenswerte Relevanz, gerade weil sie mMn nicht mal zur Verdeutlichung von irgendwas genügen. Seit Jahren wird anteilig immer mehr Traffic von "legalen Quellen" erzeugt, das ist eine Aussage mit Relevanz. Zu sagen jeder Schwarzkopierer würde im Schnitt 300-500$ im Jahr mehr ausgeben (und das meint der "Schaden"), könnte er nichts illegal downloaden, das ist mMn nichts weiter als Unsinn.
Weitermachen.