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Hilfe bei der Wiederherstellung

ManfredGames

Schraubenverwechsler(in)
Hallo PCGH-Community,

ich habe seit kurzem en Problem mit meiner SSD und da ich mittlerweile ratlos bin, frage ich mal im Forum.
Ich kann mein Problem leider nicht identifizieren, deshalb habe ich bisher keine Lösung dazu im Internet gefunden.
Erstmal etwas zu meinem Problem:

Ich habe einen PC mit Windows 10 und normalerweise 3 interne Festplatten bzw. SSDs installiert:
1. 2TB Toshiba HDD
2. 1TB Crucial SSD (SATA)
3. 500GB Sabrent MVME M.2 SSD als Bootdrive mit Windows

Nach einem Absturz meines Systems (vermutlich vom Stromkabel her, habe es aber ausgetauscht und seitdem ist nichts mehr passiert) wurde mir kein Bootfähiges Laufwerk mehr im Bios angezeigt. Habe den PC dann mehrere Male neu gestartet und die m.2 SSD aus und wieder eingebaut. Auch wenn ich die anderen Festplatten getrennt hatte ( SATA und Strom ausgesteckt) wurde sie im Bios nicht angezeigt.
Danach habe ich die SATA SSD aus meinem Laptop eingebaut, um in Windows zu kommen, in der Hoffnung da etwas machen zu können. Sowohl im Explorer als auch in der Datenträgerverwaltung wird die M.2 nicht angezeigt. Es kam aber ein Fenster auf, welches mich dazu aufforderte den Datenträger 3 zu initialisieren. Bei Auswahl beider Partitionsstile kommt jedoch eine Fehlermeldung. Danach bin ich in Diskpart, um mehr Informationen zu sammeln. Hier wird der Datenträger 3 als Online, jedoch mit einer Größe von 0 Bytes angezeigt. Auch im Taskmanager wird ein Datenträger 3 von Sabrent angezeigt, also ist das vermutlich die m.2 SSD.
Ich habe auf der SSD keine Partitionen oder Volumes gefunden, kenne mich aber damit nicht so gut aus.

Jetzt wäre meine Frage, ob es noch eine Möglichkeit gibt den Datenträger zu retten oder wenigstens die Inhalte zu sichern.
Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung und kann auch Screenshots schicken.

MfG
 

Lexx

Volt-Modder(in)
Schon eine Windows-Notfall-Installation (mit DiskGenius zwecks Datenrettung) probiert?
Oder ein USB-Linux?

Platten online mit 0 Bytes sehen nach Totalschaden aus.
Datenrettung von SSDs ist - Garbage Collection, TRIM etc. - generell "unmöglich"
 
TE
M

ManfredGames

Schraubenverwechsler(in)
Schon eine Windows-Notfall-Installation (mit DiskGenius zwecks Datenrettung) probiert?
Oder ein USB-Linux?

Platten online mit 0 Bytes sehen nach Totalschaden aus.
Datenrettung von SSDs ist - Garbage Collection, TRIM etc. - generell "unmöglich"
Wenn ich auf der SSD etwas installieren will, muss ich sie doch vorher formatieren und alle Daten sind weg oder geht das auch so?
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Also gibt es voraussichtlich keine (bezahlbare) Möglichkeit wieder an die Daten auf der SSD zu kommen?
Nein.
SSDs sterben ohne Vorwarnung.
doch, aber die meisten möchten Ihre Daten nicht aus der Hand geben.
Ich glaube nicht, daß das etwas mit den "Daten aus der Hand geben" zu tun hat, sondern mit der Speicherform.

Wenn ich meine Daten wieder haben will, muß ich wohl zu Kroll und Co. gehen und in den sauren Apfel ( 1.000 -3.000 EUR) beißen.

Die werden mit dem Controller "reden" wollen.
Meist ist der aber stumm.

Und Speicherschaltkreise ohne Controller sind halt doof.

Nicht mehrfach gesicherte Daten, sind halt verlorene Daten.
 

NatokWa

BIOS-Overclocker(in)
Ok, dieses Fehlerbild hatten wir schonmal vor ein paar Monaten hier das manche Programme deine SSD noch angezeigt haben während im BIOS bereits Totalverweigerung herrschte, die Wahrscheinlichkeit ist groß das bei dir das gleiche Ergebniss am ende Steht.

Die SSD ist ein Totalschaden, mit hoher Wahrscheinlichkeit hat der Controller der SSD einen weg in der Form das das Bios die SSD schon nicht mehr als solche erkennt bzw. die Nicht-funktionsfähigkeit durch nicht anzeigen Quitiert aber div. Programme noch sehen DAS da was ist und versuchen damit zu arbeiten.

Datenrettung dürfte sehr schwer und teuer werden, wie Wusel es schon schreibt . Die Speicherchips müßen mit einem anderen Controller verbunden werden der Funktionsfähig ist und dafür benötigt es Spezielles Equipment das nicht gerade jeder in die Finger bekommt.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Datenrettung dürfte sehr schwer und teuer werden, wie Wusel es schon schreibt . Die Speicherchips müßen mit einem anderen Controller verbunden werden der Funktionsfähig ist und dafür benötigt es Spezielles Equipment das nicht gerade jeder in die Finger bekommt.
Und selbst das garantiert keinen Erfolg.

Am Ende ists wie schon beschrieben wurde: Laufwerke können einfach so spontan totalausfallen. Bei HDDs kann man hier und da noch "günstiger" was retten, bei SSDs ists nahezu unmöglich.

Wichtige Daten sollte man immer mehrfach auf verschiedenen Datenträgern vorhalten da sonst im Schadensfall alles weg ist und keiner mehr helfen kann. Oder wie man etwas böser sagt: Kein Backup - kein Mitleid.
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Datenrettung dürfte sehr schwer und teuer werden, wie Wusel es schon schreibt . Die Speicherchips müßen mit einem anderen Controller verbunden werden der Funktionsfähig ist und dafür benötigt es Spezielles Equipment das nicht gerade jeder in die Finger bekommt.
Das schlimme ist, nur der originale Controller weiß, wo die Daten stehen.
Selbst wenn man mit dem Aufsetztester an die Chips kommt, ist die Datenzuordnung völlig unklar und damit sind die Dateien nicht wiederherstellbar.

Wir konnten das früher bei Samsung Handys in der Werkstatt bis Samsung so vor 8 Jahren plötzlich alle Lizenzen eingezogen hat und die Reparaturen nur noch selbst ausgeführt hat.

Die Folge waren Reparaturzeiten von 3 Wochen mit doppeltem Preis.

Bei einem großen Datenrettungsunternehmen hab ich 2019 nach einer HD-Rettung angefragt.
Da kam dann 1.000 - 3.000 EUR, je nach Geschwindigkeit der Rettung.
Drunter ging gar nichts.
 

NatokWa

BIOS-Overclocker(in)
Ja ihr beschreibt genau die Probleme ... selbst wenn man an die Daten rankämme, wofür es durchaus diverse Möglichkeiten gäbe, käme man nur an ROHDATEN die per Analysetool zu den eigentlichen Daten "Konvertiert" werden müßen was nur dann wirklich möglich ist wenn die einzelnen Dateien "am Stück" geschrieben würden, in den Rohdaten also sozusagen als Bitstream vorliegen. Da dies bei SSD's nur noch SEHR selten vorkommt hat man nur ein wirres Gemenge an Datenschnipseln wo niemand sagen kann WAS für Schnipsel das überhaupt sind da jeder "Block" praktisch alles sein kann und keinerlei hinweis liefert was davor und danach käme.

Sind die Schnipsel groß genug, kann ein entsprechendes Programm auf einem System das ausreichend Rechenleistung durchaus das eine oder andere dann doch wieder herstellen, ob die "Sachen" dann vollständig sind und auch das dabei ist was man braucht ..... eher unwahrscheinlich.

Und bevor jemand was von wegen Dateizuordnungstabelle schreibt die ja nicht im Controller liegen könne ...... ja stimmt im großen und ganzen .... ABER die aufstellung WO diese Tabelle liegt befindet sich im Controller..... das ist die eine entscheidende Schwachstelle die HDD's NICHT haben da bei HDD's absolut ALLE Daten auf der HDD sind.
 
TE
M

ManfredGames

Schraubenverwechsler(in)
Ich bedanke mich einmal herzlich für die vielen und kompetenten Antworten.
Glücklicherweise habe ich immer Backups von den wichtigsten Daten, wie Unterlagen und Fotos etc.
Trotzdem ist es etwas ärgerlich, da ich nicht täglich alles sichere und einige Sachen jetzt futsch sind.
Verwunderns wert finde ich aber, dass meine Toshiba HDD mit 18300 Betriebsstunden immer noch top funktioniert und die teure SSD aufgegeben hat.

Nichtsdestotrotz bedanke ich mich nochmal für die schnellen Antworten und werde mir wohl eine neue zulegen müssen.

Mit freundlichen Grüßen :)
 

NatokWa

BIOS-Overclocker(in)
Meine erste SSD war eine damals von allen Spatzen auf dem Dach hochgelobte OCZ-SSD.
Die hat nur 3 Monate durchgehalten bis nicht nur eizelne Dateien defekt waren sondern nach und nach nichts mehr lief und ganez Ordner verschwunden sind von Sys-Start zu Sys-Start.
Da wäre mir ein sofortiges "Jetzt bin ich mal GANZ kaput" lieber gewesen statt über 2 Wochen immer wieder Windows zu installieren und sich zu fragen was das so schnell wieder zerschießt :-)
 
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