biosmanager
PC-Selbstbauer(in)
Hallo liebe Netzwerkprofis,
ich plane für einen kommenden VDSL-Anschluss und weitere Heinetzwerknutzung den Ausbau des bestehenden Kabelsystems.
Zuerst zu den Gegebenheiten:
Bei dem Objekt handelt es sich um ein Einfamilienhaus von 2002. Die damalige Telefoninstallation wurde mit einer ISDN-Telefonanlage T-Concept XI 721 realisiert. Der Haushalt verfügt über zwei Anschlüsse - privat und geschäftlich. Leitungstechnisch nehme ich an, dass Cat 3 Kabel verlegt wurden, genau kann ich das nicht sagen. Es handelt sich aber um Kabel mit 4 Doppeladern. Grob geschätzt handelt es sich in den Wänden um M20-Leerrohe. Diese laufen alle im Hauswirtschaftsraum zusammen.
Aktuell verwende ich einen DSL 16.000 Anschluss der Telekom. Der Router (FritzBox 7490) befindet sich im Erdgeschoss. Von dem Splitter werden 2 Adern nach oben genutzt um den DSL-Anschluss dort zu realisieren. Bisher wurde für das Heimnetzwerk PowerLine von Devolo benutzt.
Geplante Maßnahmen:
Grundlegend möchte ich ein ausbaufähiges Gigabit-Heimnetzwerk realisieren. Dazu soll zuerst einmal der private Bereich des Hauses mit Kabeln ausgestattet werden, die ich dann im Hauswirtschaftsraum patche und mit dem Switch verbinde. Hier soll dann auch die FritzBox angeschlossen werden, da der neue VDSL 50-Anschluss IP-basiert ist und dementsprechend der Router in Nähe der Telefonanlage aufgestellt werden sollte. Der geschäftliche Anschluss /Bereich bleibt bei ISDN und soll vorerst nicht ins Heimnetzwerk eingegliedert werden (aus Gründen der möglichen Ausfallzeit). Dies soll aber später möglich sein.
Zuerst möchte ich 3 evtl. 4 Stationen in das Heimnetz einbinden:
Für VDSL 50 würde ich dann den Router über S0 mit der TK verbinden, damit an der bestehenden ISDN-Konfiguration nichts geändert werden muss.
Geplante Hardware:
Bisher dachte ich an folgende Komponenten:
Fragen:
Die Hälfte hab ich garantiert vergessen. Schreibt mir einfach, was ihr bisher von der Planung denkt.
Grüße,
biosmanager
ich plane für einen kommenden VDSL-Anschluss und weitere Heinetzwerknutzung den Ausbau des bestehenden Kabelsystems.
Zuerst zu den Gegebenheiten:
Bei dem Objekt handelt es sich um ein Einfamilienhaus von 2002. Die damalige Telefoninstallation wurde mit einer ISDN-Telefonanlage T-Concept XI 721 realisiert. Der Haushalt verfügt über zwei Anschlüsse - privat und geschäftlich. Leitungstechnisch nehme ich an, dass Cat 3 Kabel verlegt wurden, genau kann ich das nicht sagen. Es handelt sich aber um Kabel mit 4 Doppeladern. Grob geschätzt handelt es sich in den Wänden um M20-Leerrohe. Diese laufen alle im Hauswirtschaftsraum zusammen.
Aktuell verwende ich einen DSL 16.000 Anschluss der Telekom. Der Router (FritzBox 7490) befindet sich im Erdgeschoss. Von dem Splitter werden 2 Adern nach oben genutzt um den DSL-Anschluss dort zu realisieren. Bisher wurde für das Heimnetzwerk PowerLine von Devolo benutzt.
Geplante Maßnahmen:
Grundlegend möchte ich ein ausbaufähiges Gigabit-Heimnetzwerk realisieren. Dazu soll zuerst einmal der private Bereich des Hauses mit Kabeln ausgestattet werden, die ich dann im Hauswirtschaftsraum patche und mit dem Switch verbinde. Hier soll dann auch die FritzBox angeschlossen werden, da der neue VDSL 50-Anschluss IP-basiert ist und dementsprechend der Router in Nähe der Telefonanlage aufgestellt werden sollte. Der geschäftliche Anschluss /Bereich bleibt bei ISDN und soll vorerst nicht ins Heimnetzwerk eingegliedert werden (aus Gründen der möglichen Ausfallzeit). Dies soll aber später möglich sein.
Zuerst möchte ich 3 evtl. 4 Stationen in das Heimnetz einbinden:
- Kellerbüro (grenzt quasi direkt an den Hauswirtschaftsraum)
- Wohnzimmer (direkt eine Etage über dem HWR)
- Büro OG
- evtl. Flur EG um dort einen WLAN-AP zu installieren
Für VDSL 50 würde ich dann den Router über S0 mit der TK verbinden, damit an der bestehenden ISDN-Konfiguration nichts geändert werden muss.
Geplante Hardware:
Bisher dachte ich an folgende Komponenten:
- Verlegekabel: Leoni Kerpen MegaLine F10-120 S/F flex 4x2xAWG 26/7 PIMF (Cat 7a, Klasse Fa)
- Patchfeld: BTR C6A modul 6 Port 180° 3HE 7TE (evtl. 2x) (Cat 6a, IDC)
- Dose UP: C6Amodul 2 Port 180°M UP0 (das sollte zu meinen aktuellen Abdeckungen von GIRA passen) (Cat 6a, IDC)
- Switch: hier bin ich mir noch unsicher, dazu später mehr
Fragen:
1. Da das meine erste Installation in diese Richtung wird: Würdet ihr das selbst machen? Oder die Kabel vom Eli legen lassen und auflegen?
2. Wie viele Kabel soll ich pro Leerrohr und Dose durchlegen? Ich habe Bedenken bezüglich der M20-Leerrohre.
3. Wo würdet ihr die Komponenten im HWR installieren? Ich besitze bisher keinen Netzwerkschrank. Ich dachte entweder in den Stromkasten (Patchfeld und Switch) oder auf einem Wandregal neben der TK.
4. Was sagt ihr zu den von mir gewählten Komponenten? Passt das so? Sollte ich mich vielleicht lieber nach einem größeren Patchfeld umsehen? Oder nach anderen Herstellern? Bezüglich der Kabel habe ich mir dieses ausgesucht, da es nicht so dick ist und einen guten Biegeradius hat.
5. Der Switch: Hier bin ich mir noch unsicher. Managed oder Unmanaged? Layer-2 oder Layer-3? Welche Produkte könnt ihr mir hier empfehlen?
6. Das Wichtigste: Wird die von mir hier gezeigte Konfiguration auch die Grenzen von Gigabit auslasten? Mir ist eine hohe Performance sehr wichtig, vor allem, da wahrscheinlich nicht mehr wie ein Kabel pro Raum liegen kann.
Die Hälfte hab ich garantiert vergessen. Schreibt mir einfach, was ihr bisher von der Planung denkt.Grüße,
biosmanager