Hausverkabelung

MrSniperPhil

Software-Overclocker(in)
Servus,
da jetzt dann (im November) der neue Kabelanschluss ins Haus steht, darf ich mich von der Familie aus mit der Verkabelung beschäftigen...
Was: Haus mit 3 Stöcken + Keller
Wie viele: 3 Laptops, 1 PC, evtl 1 NAS
Wie:
Also, der Kabelanschluss ist im Keller (wie üblich), der PC auch...

--> 1. Kann ich den PC über ne Switch direkt am Modem anschließen?

Dann soll ein LAN-Kabel zu ner Fritzbox im Erdgeschoss gehen (Kabelkanal vorhanden), die das WLAN liefern soll...
Die 3 Laptops sollen nämlich über WLAN rein, da einer im 1., einer im 2. und einer im 3. Stock steht (letztere 2 werden aber auch im Ergeschoss benötigt...)

--> 2. Bekommt die Fritzbox so noch Internet? (Bin mir nicht ganz sicher, wegen dem PC unten im Keller, der sich ja einwählt...)

Dann müssen an die Fritzbox noch 2 analoge Telefone ran, eines im Erdgeschoss, eines im 1. Stock...
Zu der im 1. Stock ist ein Kabelkanal vorhanden, das andere kommt direkt neben die Fritzbox...

--> 3. Welche Fritzbox soll ich nehmen?
Kriterien:
- b/g/n-WLAN
- Gigabit-LAN
- 2 analoge Telefone
- NAS-fähig

Danke schonmal, wenn das ganze zu unverständlich war, mach ich gern noch ne Zeichnung...
MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum möchtest du eine Fritzbox, wenn du sowieso nicht das Modem nutzen kannst ?
Ich würde einfach unten im Keller einen Router hinstellen. Da kannst du dann den PC dranklemmen und auch das Modem vom Kabelanbieter.
Dann legst du ein Kabel nach oben und stellst da noch einen Accesspoint hin, der einen Gigabit Switch hat.
Das sollte vom WLAN-Netz eigentlich reichen.
 
Fritzbox brauche ich für die analogen Telefone, außer du hast da ein Gerät bei Hand, was das übernimmt...
Außerdem hat das Teil eine echt geniale Steuerung und es gibt Android-Apps zu, z.b. zum Festnetz-Telefonieren, da mein Bruder und ich beide Androiden haben...
Welchen Router und Acess-Point würdest du denn vorschlagen?
MfG
 
So, hab mich jetz nochmal schlau gemacht:
Werde das jetzt wahrscheinlich so machen:
Kabel --Modem--Switch--ASUS RT-N66U -- WLAN
Die Telefone kommen direkt an das Modem
Muss/soll ich dazu Cat7-LAN-Kabel nehmen?
Oder tuts auch Cat5/6?
Bedenkt: Ich muss etwa 15m überbrücken, daneben liegt die Stromversorgung fürs ganze Haus!
MfG
 
Ich wäre mir auch nicht sicher, ob das funktioniert. Ich würde lieber direkt ein Kabel vom Modem zum Router im EG führen und dann ein Kabel vom Router runter zum Pc. So kannst du dir den Switch ganz einsparen und da du nen Kabelkanal hast, sollte das verlegen ja auch kein Problem sein.

Als Kabel würd ich schon CAT7 nehmen. Grad wegen den Stromkabeln dürfte etwas mehr Abschirmung nicht schaden. So teuer sind die ja auch nicht mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, Kabelkanal ist etwas übertrieben :D
Da ist ne kleine Röhre einbetoniert, in der ein Fernseh-Kabel verläuft (Koax glaub ich)...
Das wird ersetzt durch das LAN-Kabel...
Ich schau mal, wie viel Platz da ist, müsste aber eigentlich gehen...
15m Cat7 kosten nur noch 12€, ist also bezahlbar...
Kabel: http://www.amazon.de/Patchkabel-Cat...TF8&colid=29XEFQIK79INP&coliid=I2M3P3OT62ILCE
Router: Asus RT-N66U N900 Black Diamond Dual-Band WLAN Router: Amazon.de: Computer & Zubehör
Passt der?
MfG
 
Internet per Kabelanschluß benötigt gar keinen Router, man kann direkt an das Modem gehen und n Rechner oder Switches dranhängen.

Verbaust Du Netzwerkdosen? Weil wenn nicht ist die Sache mit dem Cat7 eh hinfällig, die Normung sieht hier kein RJ45 Anschluss vor wie ihn jeder PC und auch die Switches, Modems und alles andere haben (wer Anderes anbietet verkauft Humbug oder konfektioniert tatsächlich noch selbst... und wer macht sowas schon noch bei 1 Milliarde kleinen Chinesen die das viel besser können?). Da langt dann normales Cat6A aus.
Wenn Du allerdings Netzwerkdosen einbaust würde ich persönlich auch auf Cat7 gehen, nicht wegen der Abschirmung (das dürfte bei Cat6A ebenso passen, hab das selbst so laufen) sondern vielmehr in Hinblick auf die Zukunft. Die Technologie wird so schnell und effektiv verbessert, irgendwann hat man das Nachsehen wenn man doch etwas "mehr" Speed aus dem Ganzen kitzeln will. Um Cat5e mach gleich n Bogen, da kriegste sogar schon Probleme wenn Du ein Gigabit Netzwerk einrichten willst (und das ist schon empfehlenswert wenn man mit NAS und dergleichen arbeiten will).

Also Telefone direkt ans Modem, PC, WLAN Accesspoint und NAS per Switch an selbiges und schon hast Du viel Freude an dem Ganzen!

Alternativ fragste mal bei Deinem zukünftigen Provider nach ner Fritz.Box Cable, da kannst Du dann Deine Android-Apps mitnutzen und je nach Ausführung bringt das Ding auch gleich ein integriertes NAS mit sich (nur Fritz.Box Cable 6360/512MB Speicher integriert, erweiterbar per USB). Ich weiß aber nicht genau ob die Probleme der 7390 hier behoben sind, da kann/konnte man nämlich auf keine wirklich großen Dateien zugreifen (Videos etc). Für Musik und ähnliches aber eine optimale Lösung. Zudem könntest Du Dir hier sogar das Kabel zum Accespoint sparen und diesen stattdessen per WLAN einbinden als Repeater, je nach Bausubstanz des Hauses geht das dann evtl ja sogar im 1.OG dann noch und die hast entsprechend mehr Reichweite im Haus.

Viel Spaß damit!
 
Ausführliche Antwort...
Dosen hatte ich keine vor, wollte einfach nur das Kabel durchziehen...
Ich kann also über die switch unten gehen?
Fritzbox wollten wir keine mieten, da lieber eigene Geräte nutzen...
Mfg
 
Wie gesagt fertige Kabel in Cat7 sind Augenwischerei, da die Stecker das nicht packen und in der Netzwerktechnik jedes Bauteil für sich nur so stark ist wie das schwächste Glied. (Die Ganze Anlage dann hinterher natürlich auch, aber hier geht es ja primär um die Abschirmung gegen eine 230/400V Leitung)

Der Switch geht auf jeden Fall direkt am Modem, alternativ wenn Du Fritz Fan bist oder auf die technischen Möglichkeiten scharf bist kannst Du auch jede andre FritzBox direkt hinter das Modem packen. Dann musst Du nur im Menü einstellen das Du Internet per Kabel hast und der Router fungiert danach nur noch als Switch, Telefonanlage, Fax-Server, Anrufbeantworter, Nas-Server, Accesspoint/Repeater und DECT Basis. Funktioniert alles einwandfrei, ich selbst habe in der Konstellation eine Fritzbix 7390 und den Anschluß von Kabel Deutschland.
 
Die fritzbox solle hinter die switch, da ja 3 Stockwerke wlan brauchen, da hilft die mir im Keller nichts...
Problem ist halt der Anschluss der analogen Telefone, das kann anscheinend nur die 7390 mit 2...
Mfg
 
Internet per Kabelanschluß benötigt gar keinen Router, man kann direkt an das Modem gehen und n Rechner oder Switches dranhängen.
Dies ist leider komplett falsch, bei Kabel brauch man genauso wie bei jedem anderen Internet sobald man mehrere Geräte betreiben will einen Router.

Und selbst wenn es gehen würde, du würdest doch niemals ein NAS ohne NAT ins Internet hängen oder?;)


Um Cat5e mach gleich n Bogen, da kriegste sogar schon Probleme wenn Du ein Gigabit Netzwerk einrichten willst (und das ist schon empfehlenswert wenn man mit NAS und dergleichen arbeiten will)
Bei einem Neubau würde ich zwar auch kein CAT5e mehr verlegen, trotzdem reicht es für Gigabit locker aus, sogar 10Gbit/s gehen bis 20m, ist allerdings nicht in der Spezifikation.
Also Telefone direkt ans Modem, PC, WLAN Accesspoint und NAS per Switch an selbiges und schon hast Du viel Freude an dem Ganzen!
Wie schon oben geschrieben geht das so nicht.


Alternativ fragste mal bei Deinem zukünftigen Provider nach ner Fritz.Box Cable, da kannst Du dann Deine Android-Apps mitnutzen und je nach Ausführung bringt das Ding auch gleich ein integriertes NAS mit sich (nur Fritz.Box Cable 6360/512MB Speicher integriert, erweiterbar per USB).
Lieber nur ein Modem und einen eigenen Router mit DD WRT oä. dazustellen. Hat mehr Möglichkeiten und ist wesentlich billiger. Außerdem ist es Sicherheitstechnisch etwas bedenklich, auf einer Firewall ein NAS laufen zu lassen, abgesehen davon, dass das FritzboxNAS Gigabit nicht einmal annähernd ausreizen kann.
Die Fritzbox Cable kann man weder per Freez modden, zusätzlich ist sie funktionsbeschränkt und bekommt kaum Updates.
 
Also was genau?
Modem, da die Telefone dran, LAN rauf, Router ins EG, LAN Runter?
Passt dann der Router, den ich oben geposted habe?
NAS ist noch nicht mal in Planung, geschweigedenn eingeplant...
MfG
 
Direkt an die Telefondose kommt komm das Modem, an diesem werden die Telefone angeschlossen und über ein LAN Kabel wird der Router verbunden.
Den würde ich unten stehen lassen und dann ein LAN Kabel hoch zu einem WLAN Accesspoint .
Als Router würde ich keinen von KD nehmen.
Lass dir nur das Modem geben, bestehe aber auf Cisco und auf keinen Fall Hitron.
Da hängst du einen einfachen, am besten Customfirmware fähigen Router dran.
Die Fritzbox von KD ist ihr Geld nicht wert.
Im ersten Post hast du doch von einer NAS fähigen fritzbox geschrieben?
 
?
Du meinst wohl kabelanschluss?
Cisco ist gemerkt!
Der Router muss aber nach oben, im Keller brauch ich kein WLAN und in den 4. Stock muss noch WLAN, dafür sind die meisten Acesspoints zu schwach...
Jo, n anderer Router tuts auch, lt meiner Familie ist die Fritzbox n wenig zu teuer allesamt...
MfG
 
Ja meinte Kabelanschluss.
Ich würde trotzdem den Router in den Keller tun, da musst du nicht wieder ein Kabel "zurück" legen.
Als WLAN Accespoint würde ich einen einfachen Router nehmen, kostet etwa 40€, und hat eine gute Sendeleistung.
 
Ich denke, das mit dem Kabel sollte nicht so das Problem darstellen.
Stell ihn einfach da hin, wo es für dich am besten ist.

Also Modem im Keller und dann Router im EG. Dazu stellst du dann noch ins 2. OG einen Accesspoint.
 
die frage die hier bisher nicht aufkam, von welchem anbieter bekommst du denn überhaupt den kabelanschluss ? telekom, kdg ?

sofern es von kdg ist, wovon ich jetzt stark ausgehe da du die empfehlung zwecks modem bestätigt hast, dann hol dir lieber ein zweites kabelmodem für deinen keller. und das jeweilige andere modem kannst du in den oberen stockwerken platzieren und per accesspoint kannst du die notebooks versorgen, voraussetzung natürlich das du dir einen verstärker besorgst und dir den jemand einmessen kann, bzw. auch die tv-dosen dementsprechend auslegt. wenn dann richtig ... ;)

und diese gerüchte um cat5e und cat7 ... was ist besser ? sicherlich ist bei cat7 jedes adernpaar abgeschirmt und bei cat5e die gesamten adern, aber es reicht vollkommen. selbst bei unmittelbarem kontakt zu spannungsführenden leitungen im hausgebrauch ist eine parallele verlegung bedenkenlos.
 
Zuletzt bearbeitet:
nein, nein, zwei modems. wenn man von der theorie ausgeht dürfte es umsetzbar sein. an deiner stelle würde ich da speziell bei kdg nachfragen.

bsp.

zwei modems mit unterschiedlichen mac-adressen, ggf. gedrosselten speed pro modem. oder zwei modems mit jeweiles vollem speed, dass geht zu 100%, aber dabei werden aufjedenfall höhere kosten anfallen.

andere option wäre den accesspoint in den keller stellen und im eg einen repeater positionieren. <-- kein kabel vom keller zum eg notwendig <-- wäre die kostengünstigste variante
 
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