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Hardwarredaktionen, gebt Intel und AMD klare Ansagen!

CD LABS: Radon Project

Volt-Modder(in)
Ende diesen Jahres oder Anfang des kommenden Jahres steht nach aktuellen Plänen ein großer Wechsel bevor. Auf Seiten von AMD wird vom Sockel AM4 zu AM5 gewechselt. Intel wechselt zum Sockel LGA1700, beide wechseln von DDR4 zu DDR5.
Wichtig bei solch großen Umbrüchen ist das, was man modern ExpectationManagement nennt. Meistens meint man damit die Einschränkung und Abschwächung von Erwartungen auf Seiten von Kunden oder ähnlichen Personen. Doch mit diesem Blogeintrag ist etwas anderes gemeint. Mir geht es um darum, die Erwartungen hoch genug zu stecken und dies auch an AMD und Intel zu kommunizieren, damit sie sich nachher nicht rausreden können.

Oftmals wird bei Hardwaretests viel auf die A-Noten geguckt: Performance, sonst nichts. Doch auch die B-Noten sind langfristig entscheidend und in einer B-Note haben sich AMD und Intel in den letzten Generationen im Desktop heftige Schnitzer geleistet: Der Leistungsaufnahme im Leerlauf.
Ein typischer Wert von LGA1200 und AM4-Plattformen, wenn der Rechner nichts macht, sind 40W. Typischerweise braucht ein aktuelles Notebook im Idle, mitsamt des Displays, hingegen weniger als fünf Watt. Wir sprechen dabei von den gleichen Prozessorarchitekturen. Die Unterschiede liegen im Drumherum, in den Plattformen, in den Mainboards, in der (fehlenden) Grafikumschaltung. Anders gesagt, die Unterschiede liegen vor allen Dingen in einem Bereich des Willens, nicht des fehlenden Könnens.

Intel und AMD dafür aktuell nicht fertig zu machen, ihnen (diesen jahrelangen Playern in der Branche!) Welpenschutz zuzugestehen, kann nur durch einen Umstand gerechtfertigt werden: Die Sockel bzw. die Chipsätze und die Vereinbarungen mit und Designrichtlinien für die Mainboardherstellern sind alt. Dieser Umstand ist mit den kommenden Sockeln Geschichte und entsprechend muss von Seiten der Hardwareredaktionen klar gesagt werden:
Wenn ihr, Intel und AMD, es nicht hinbekommt dieses Problem in den Griff zu bekommen, dann hagelt es Kritik. Und auf diese Ankündigung müsste im Fall der Fälle auch Taten folgen.

Werte Redaktionen, enttäuscht mich nicht. AMD, Intel, erfüllt das, was eigentlich überfällig ist, aber was euch bislang nur am Rande angekreidet wurde. Zeigt, dass ihr es drauf habt.
 

Gsonz

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Bei einem Desktop-PC hast du aber auch noch die Monitore etc. als Verbraucher. Ob die CPU beim Nichtstun dann etwas mehr verbraucht (und es kommt ja auch noch die GPU dazu) macht den Braten dann auch nicht mehr Fett.
Außerdem kann man den PC ja in den Ruhezustand versetzen wenn man ihn nicht braucht und die Monitore gehen dann auch in den Standby.
 
TE
CD LABS: Radon Project

CD LABS: Radon Project

Volt-Modder(in)
Bei einem Desktop-PC hast du aber auch noch die Monitore etc. als Verbraucher. Ob die CPU beim Nichtstun dann etwas mehr verbraucht (und es kommt ja auch noch die GPU dazu) macht den Braten dann auch nicht mehr Fett.
Außerdem kann man den PC ja in den Ruhezustand versetzen wenn man ihn nicht braucht und die Monitore gehen dann auch in den Standby.
Natürlich wird allein durch eine verringerte Idle-Leistungsaufnahme nicht plötzlich Ruhezustand und Standby nutzlose Geschichten. Allerdings können beide eine verringerte Idle-Leistungsaufnahme absolut nicht ersetzen. Schließlich schlägt diese auch während Textverarbeitung, PDF-Betrachtung, Surfen, Mails verfassen, Textnachrichten verfassen und so weiter nahezu voll zu. (die Zeitabschnitte, in denen der Rechner wirklich arbeiten muss, sind dabei marginal)
Bzgl. GPUs siehe hier:
Die Unterschiede liegen im Drumherum, in den Plattformen, in den Mainboards, in der (fehlenden) Grafikumschaltung.
Dass die GPU aktuell im Idle überhaupt aktiviert ist, ist ein aktueller Konzeptfehler und kein Naturgesetz. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Hatuja

Software-Overclocker(in)
[...]
Dass die GPU aktuell im Idle überhaupt aktiviert ist, ist ein aktueller Konzeptfehler und kein Naturgesetz. ;)
Das ist aber ebenfalls ein "Konzeptfehler" im Softwaredesign. Schau dir mal an, wie viele Programme die Grafikkarte ständig "aufwecken". Jeder Seitenaufruf im Browser holt die GPU aus dem tiefen Powerstates, mindestens um die Schrift zu glätten.
 
TE
CD LABS: Radon Project

CD LABS: Radon Project

Volt-Modder(in)
Das ist aber ebenfalls ein "Konzeptfehler" im Softwaredesign. Schau dir mal an, wie viele Programme die Grafikkarte ständig "aufwecken". Jeder Seitenaufruf im Browser holt die GPU aus dem tiefen Powerstates, mindestens um die Schrift zu glätten.
Absolut. Nur sollte das einen natürlich nicht darin hindern, auf Hardware zu versuchen die Konsequenzen zu entschärfen. Man versucht ja auch nicht nur für mehr Multicoreoptimierung zu sorgen, sondern auch die Performance in SingleCore bzw. FewCore-Szenarien auf Hardwareebene zu verbessern. Sowohl hier als auch dort gibt es vergleichsweise viel zu holen.
 

mardsis

Freizeitschrauber(in)
Ich finde den Beitrag hier sehr zweischneidig und habe eine Weile überlegt, was dazu zu schreiben. Ich hab mich jetzt dazu entschlossen, halte das aber eher kurz.

Du kannst einen normalen Desktop PC mit einem großen Board nicht so einfach mit einem Notebook vergleichen. Schon alleine durch die recht großen Netzteile geht da eine Menge Leistung einfach flöten (bei niedriger Last arbeiten ja auch gute Netzteile wenig Effizient). Dazu kommt noch das die Boards auch oft wesentlich mehr Zeug an Board haben, was man in einem Notebook nicht unbedingt hat (zusätzliche Erweiterungsslots bzw. Anschlüsse)

Wenn ich mir hier so meine Systeme angucke, dann zeigt das ganz deutlich, dass das von dir angesprochene Problem eher wenig an Intel und AMD, sondern auch viel an den Boardpartnern und der Dimensionierung des Netzteils liegt, wobei auch das zweite System für die Ausstattung einen akzeptablen Stromverbrauch hat.

Beispiel:
Intel Core i3 10100, ASUS H410T (ITX), 40GB RAM (1x 32GB, 1x 8GB), externes Netzteil mit 120W und eine 1TB SSD. Idleverbrauch um die 6-7W mit minimalen Optimierungen.
Intel Core i7 9700, ASRock B365M Pro4F, 64GB RAM, 4x SSD, 400W Gold-Netzteil und eine zusätzliche 2 Port 5GBe Netzwerkkarte (die einige Watt zieht) ohne Optimierungen 30-32W im Idle

Der Vergleich oben zeigt ganz anschaulich zum einen, dass deine 40W im Idle noch etwas hoch angesetzt sind, als auch, dass ein kleines System mit besser passendem Netzteil deutlich besser abschneidet als ein kleines System. Und das kleine System ist insgesamt einfach eher mit einem Notebook vergleichbar als es schon ein Micro-ATX System ist.

Der herkömmliche Desktop PC ist ja sowieso eher auf dem absteigenden Ast, stationäre PCs werden immer kleiner und kommen auch häufig mit einem kleinen externen Netzteil und optimierten PCBs - die verbrauchen dann auch sehr wenig, z.B. die USFF PCs von Dell, HP, Lenovo und Konsorten.

Dennoch ist es natürlich nicht zu leugnen, dass Notebooks noch ein wenig mehr auf niedrigen Stromverbrauch getrimmt sind, weil es hier eben wichtiger ist. Vermutlich ist es im Desktopbereich einfach weniger relevant, bis auf den letzten Watt zu optimieren. Und wie gesagt und wie es am Beispiel zu sehen ist, haben die CPUs damit gar nicht so viel zu tun, sondern eher das Gesamtsystem und wie gut alles aufeinander abgestimmt ist.

Grafikkarten erhöhen den IDLE-Verbrauch natürlich erheblich, dass ist aber auch bei Notebooks mit dedizierten Karten dann der Fall. Und wer sich einen Stromfresser ala RTX 3080 oder 3090 in den PC baut und dann am besten noch ein 1000 Watt Bios daraufpackt, der hat, finde ich, nicht das Recht sich über ein paar Watt im Idle aufzuregen.
 

Nebulus07

Software-Overclocker(in)
Oftmals wird bei Hardwaretests viel auf die A-Noten geguckt: Performance, sonst nichts. Doch auch die B-Noten sind langfristig entscheidend und in einer B-Note haben sich AMD und Intel in den letzten Generationen im Desktop heftige Schnitzer geleistet: Der Leistungsaufnahme im Leerlauf.
Mein Rechner verbraucht 100W im Leerlauf... Das ist unverschämt und wird auch nirgens angeprangert. Auch die ganzen Hardwarebugs nicht. Bai AMd aktuell die USB Probleme und die IDLE-Reboots.
Das Problem ist immer, Redaktionen bekommen PRE-Selected Hardware, die man so nicht im Laden kaufen kann und die sind immer Problemfrei.

Im Grunde Lohnt sich die Aufregung aber nicht, die Redaktionen testen was sie bekommen, da sie kein Geld haben selber auf dem freien Markt Hardware zu kaufen. Somit habe ich für mich beschlossen nur noch Usertest zu lesen im Netz.

Wegen dem 100W IDLE Problem habe ich jetzt ein Notebook 24/7 laufen, neben dem PC. Das braucht nur 10W im IDLE und geringem Betrieb. Die Anschaffungskosten des Notebooks von 300 Euro sind ja fast in 3 Jahren wieder drin.
 
TE
CD LABS: Radon Project

CD LABS: Radon Project

Volt-Modder(in)
Ich finde den Beitrag hier sehr zweischneidig und habe eine Weile überlegt, was dazu zu schreiben. Ich hab mich jetzt dazu entschlossen, halte das aber eher kurz.
Sorry erstmal für die späte Antwort, ich hatte erst keine Zeit und dann deine Antwort voll vergessen!
Deine Reaktion ist für sich genommen ein schöner (und langer; oh, die Ironie!) Beitrag geworden, aber geht an dem vorbei, was ich eigentlich ausdrücken wollte:
Du kannst einen normalen Desktop PC mit einem großen Board nicht so einfach mit einem Notebook vergleichen. Schon alleine durch die recht großen Netzteile geht da eine Menge Leistung einfach flöten (bei niedriger Last arbeiten ja auch gute Netzteile wenig Effizient).
Mir geht es darum, dass sich etwas bewegen muss, es braucht bei einem Henne-Ei-Problem nun einmal einen Anfang. Wenn die Leistungsaufnahme im Idle nicht massiv sinkt, besteht nicht genügend Druck, die Effizienz der großen Netzteile im Niedrigwattbereich zu steigern. Natürlich könnte man auch anders herum beginnen und erst, im Sinne eines verbesserten ATX12VOnly, auf Netzteile mit tollen Effizienzen im einstelligen Wattbereich hoffen. Anders herum dürfte aber die deutlich größeren Auswirkungen habe. Beides zusammen wäre natürlich noch besser.

Dazu kommt noch das die Boards auch oft wesentlich mehr Zeug an Board haben, was man in einem Notebook nicht unbedingt hat (zusätzliche Erweiterungsslots bzw. Anschlüsse)
Dass die Boards mehr Ausstattung haben, ist nur ein Argument in Situationen, in denen diese genutzt wird. Ansonsten sollte sie tief schlafen (wenn PlugAndPlay gewünscht ist) oder vollkommen deaktiviert sein. Letzteres ist dabei in der praktischen Anwendung das relevante Szenario.
Wenn ich mir hier so meine Systeme angucke, dann zeigt das ganz deutlich, dass das von dir angesprochene Problem eher wenig an Intel und AMD, sondern auch viel an den Boardpartnern und der Dimensionierung des Netzteils liegt, wobei auch das zweite System für die Ausstattung einen akzeptablen Stromverbrauch hat.
Genau, und jetzt sollte hoffentlich deutlich geworden sein, dass es mir genau darum geht, dass Intel und AMD dafür sorgen, dass es keinen Weg für die Boardpartner daran vorbei gibt und deshalb dann auf Dauer auch die Netzteilindustrie mitziehen wird.
Zum Rest was zu schreiben ist deshalb glaube ich überflüssig.
Ohnehin ging es mir bei dem Beitrag darum, mich an Redakteure zu richten als an sonstige User. Redakteure können Intel und AMD vorantreiben bzw. sie abstrafen, wenn sie sich nicht bewegen.

Mein Rechner verbraucht 100W im Leerlauf... Das ist unverschämt und wird auch nirgens angeprangert. Auch die ganzen Hardwarebugs nicht. Bai AMd aktuell die USB Probleme und die IDLE-Reboots.
Genau deshalb braucht es eben einen heftigen Fortschritt. 10W statt 4W wäre auch unschön, aber 100W statt 40W sind eben eine andere Hausnummer.
Das Problem ist immer, Redaktionen bekommen PRE-Selected Hardware, die man so nicht im Laden kaufen kann und die sind immer Problemfrei.
Das finde ich allerdings ähnlich amüsant wie @PCGH_Dave. Berichte und besonders Redaktionskommentare sind doch oftmals über und über gespickt mit Problemgeschichten.
 

Nebulus07

Software-Overclocker(in)
Das finde ich allerdings ähnlich amüsant wie @PCGH_Dave. Berichte und besonders Redaktionskommentare sind doch oftmals über und über gespickt mit Problemgeschichten.
Zum AMd USB Bug habe ich hier nur gelesen von PCGH, " Das Problem haben wir nicht!" ENDE. Kein Einsatz und nix... Deshalb gehe ich schon davon aus, dass "normale User" Probleme bei der Redaktion nicht auffallen, wegen Preselected Hardware.
Auch bei Benchmarks kann man es gut sehen. Neue CPUs werden auf 800 Euro Mainboards getestet, die kein normaler Mensch kaufen würde. Die Ergebnisse sind immer höher als später im Realo Betrieb beim User.
 

Unrockstar85

PCGH-Community-Veteran(in)
Das sehe ich nicht so Nebula. Es ist nunmal so, dass dieses USB Problem bekannt ist bei AMD und man was dagegen macht, aber auch in meinem Bekanntenkreis nicht einer USB Probleme auf den 2 X570 Modellen hat.. Dagegen habe ich nun vermehrt mit den SATA Ausfällen aus der Z6x Zeit zu kämpfen und werde hier wohl neue Systeme planen müssen. Die 9600K Garnitur im Freundeskreis hat aber auch USB Ausfälle, und ich bin am Evaluieren woher das kommt, tippe aber auf den ASMedia Chip.
Es ist nunmal so, dass dieses USB Problem ein Treiberproblem zu sein scheint, sonst könnte AMD dies per Treiber auch nicht angehen. Mitnichten ist es ein Design Problem und mitnichten ist das en AMD Only Problem.

Es ist also sehr vermessen zu sagen: AMD mach mal, sonst AMD *********************. Und es liegt in der Natur der Sache, dass sich zufriedene Kunden selten in Foren messen. Ich möchte die Problematik nicht klein reden, aber ich kann mich da @PCGH_Dave nur anschließen. Ich habe die Probleme auch mit keinem meiner betreuten Systeme. Liegt es dann also an Mir, dem Vendor oder an AMD?

Und die Aussage: Pre Selected Systeme mit Fehlerfreien BIOS, das kannst nicht ernst meinen. Wir sehen eigentlich, dass AMD, Intel, Nvidia etc bis zum Release an den BIOS Versionen arbeiten, um das Maximum rauszuholen.
Ich mache das alles schon etwas länger, aber die BIOS "Probleme" die bei AMD mit Zen3 kamen und bei Intel nun mit RKL sind allesamt nichts neues.
Der Blickwinkel mag ein anderer Sein.

@CD LABS: Radon Project

Auch ich habe mir nun deinen Beitrag durchgelesen, muss mit vielem Recht geben, anderes verneinen.
Die Wahrheit liegt in der Mitte, und die Entwicklung zu immer mehr Energieverlust ist nicht gut. Da gebe ich dir Recht.
Aber ein stringent Kontrolliertes System wie ein Laptop kann ich nicht mit einem Desktop PC Vergleichen.
Ich finde allerdings, dass die IDLE Verbräuche beider Plattformen im Rahmen sind. Das sieht man zB. wenn man den X570 durch einen B550 ersetzt. Gleiches gilt bei Intel mit dem Z590 Brett. Igor hatte dazu gute Vergleichsmessungen getätigt.
Es ist richtig, dass die Redaktionen vermehrt auch auf Design Entscheidungen, Ökosystem und auch Langzeitsupport schauen müssen, das tun sie aber in 99,9% der Fälle.
Warum die IDLE Verbräuche Tatsache bei RKL durch die Decke gehen, muss man schauen. Aber die Diskussion zu führen ist müßig. Nehmen wir die 3080.. Diese hätte mit einer TDP von 375W das Rundere Produkt sein können, natürlich auf Kosten der Leistung. Aber die 5% der Käufer, die sich Enthusiasten schimpfen, die wollen volle Leistung.
Ich bin ein Käufer der auf beides achtet, aber ich bin vllt auch mittlerweile mehr der Spaßkäufer als der Technikkäufer.

Ich finde es zB gut, dass Igors Lab das Thema der Peaks anspricht, weil hier in der Tat zum Teil ja auch Etikettenschwindel betrieben wird (Hat was vom NEFZ). Strickt formulierte Produkte erhalten aber am Ende weniger Aufmerksamkeit. Also hört man eben wieder auf die laute Minderheit.

Was ich seit Jahren allerdings beobachte, sind die Mehrmonitorverbräuche und die Verbräuche bei unterschiedlichen Auflösungen. Hier wäre in der Tat noch Optimierungsbedarf . Gleiches gilt aber auch bei den Netzteilen und allgemein alles was Leistungselektronik ist im PC.. Vllt ändert sich das ja, wenn man 12V DC Only Schiene hat und der Rest vollständig vom Mobo erzeugt wird.
 

PCGH_Dave

Redaktion
Teammitglied
Zum AMd USB Bug habe ich hier nur gelesen von PCGH, " Das Problem haben wir nicht!" ENDE. Kein Einsatz und nix... Deshalb gehe ich schon davon aus, dass "normale User" Probleme bei der Redaktion nicht auffallen, wegen Preselected Hardware.
Auch bei Benchmarks kann man es gut sehen. Neue CPUs werden auf 800 Euro Mainboards getestet, die kein normaler Mensch kaufen würde. Die Ergebnisse sind immer höher als später im Realo Betrieb beim User.
Ich habe langsam die Nase voll davon, dass du uns ständig Sachen unterstellst und zwar in einem Ton, der alles andere als konstruktiv ist. Haben wir dir irgendwas getan? Dann sag es uns bitte.

Nun mal so, wie es wirklich ist:
Wir bekommen keine "Spezial"-Hardware, sondern genau das, was ihr auch beim Kaufen erhaltet, oft sogar Dinge im Beta-Status (du glaubst nicht, welche Probleme ich allein beim Testen von Rocket Lake hatte). Wir bekommen die Hardware nur früher als ihr, wir könnten ja sonst auch keine Tests zum Release veröffentlichen. CPUs werden in der Regel auf einem Mainboard getestet, das einerseits üppig genug ausgestattet ist, dass es jede CPU fassen kann und andererseits verfügbar ist. Manchmal ist das ein 150€ Asus, manchmal ein 250€ teueres MSI. Mir ist das egal, es spielt keine Rolle, wie teuer es ist oder welche Farbe es hat, solange ich meine Benchmarks ordentlich machen kann. Da fließt auch kein Geld, es kommt nicht einer Asus und sagt: Ey Junge, hier haste mal 20.000 Euro, dafür musst du aber das eine ganz bestimmte Board von uns nehmen. Wir entscheiden das selbst. Und wenn ich mal in meinen Bestand schaue, stehen dort Boards von ganz unterschiedlichen Herstellern, natürlich mehr von denen, die uns auch mehr Boards schicken (andere Redakteure benötigen schließlich auch Systeme, mit denen sie arbeiten müssen und ein Board ist dabei Pflicht, andere Modelle müssen auch manchmnal zurück an den Absender). Wenn sich dann mal ein Problem nicht äußert, dann deswegen, weil wir darauf nicht testen. An USB-Sachen schließen wir genau zwei Sachen an: Tastatur und Maus. Es ist dann halt was anderes, wenn der User XY 20 Handys, fünf USB-Platten und was weiß ich noch alles an sein 50-Euro-Board anschließt und dann plötzlich Probleme feststellt. Ich meine, ihr seid doch erwachsen genug, um nicht allein PCGH als Maßstab zu nehmen, oder? Informiert euch, bevor ihr etwas kauft.

Wenn wir Probleme feststellen, dann geben wir das in der Regel erstmal an den Hersteller weiter. Die wissen nämlich oft selbst nichts davon und können dann einlenken, damit ihr das nicht durchleben müsst. Euch als Käufer bleibt so einiges erspart, glaubt mir.
 

Birdy84

Volt-Modder(in)
Wenn ein Hersteller Test Hardware stellt, ist doch aber bei CPUs und GPUs davon auszugehen, dass die selektiert sind und überdurchschnittlich abschneiden. Das kann man aus meiner Sicht schon in Frage stellen, in wie fern es sinnvoll ist Ausnahme Hardware zu bewerten.

An USB-Sachen schließen wir genau zwei Sachen an: Tastatur und Maus. Es ist dann halt was anderes, wenn der User XY 20 Handys, fünf USB-Platten und was weiß ich noch alles an sein 50-Euro-Board anschließt und dann plötzlich Probleme feststellt.
Ich glaube, er spricht das USB (und Sound) Problem auf X570 und B550 i.V.m. Zen3 an.
 

PCGH_Dave

Redaktion
Teammitglied
Wenn ein Hersteller Test Hardware stellt, ist doch aber bei CPUs und GPUs davon auszugehen, dass die selektiert sind und überdurchschnittlich abschneiden. Das kann man aus meiner Sicht schon in Frage stellen, in wie fern es sinnvoll ist Ausnahme Hardware zu bewerten.
Ich kann es natürlich nicht zu 100 Prozent ausschließen, gerade in einem solchen Fall sind Community-Benchmarks sehr viel wert. Und wenn ich sehe, was da manche aus ihren CPUs herausholen, dann kann man den Vorwurf nach selektierter Hardware schon in Frage stellen. Stephan zum Beispiel macht ja auch zu jedem CPU-Launch OC-Tests und schaut, was maximal mit welcher Spannung möglich ist. Das sind genau die gleichen CPUs, mit denen ich die Benchmarks erstelle. Das Ergebnis ist oft schlechter, was gewisse Youtuber oder Geeks aus dem Forum erreichen. Viele Benchmarks basieren gar auf einem Engineering Sample, also praktisch Beta-Versionen von CPUs. Das, was ihr kaufen könnt, ist dann in jedem Fall überlegen, kann aber aufgrund von der Chip-Lotterie natürlich trotzdem ein (minimal) schlechteres Sample sein.

Ich möchte das nur klarstellen und transparent machen, wir bekommen keine Golden Samples. Wir wissen allerdings mehr von der Materie, als manch anderer, was es uns erlaubt, die Leistungsfähigkeit einer CPU so zu präsentieren, wie sie wirklich ist. Dazu gehört auch ein aufgeräumtes Windows-System mit aktuellen Treibern.
Ich glaube, er spricht das USB (und Sound) Problem auf X570 und B550 i.V.m. Zen3 an.
Da sieht man mal, dass ich nicht mal wusste, was genau damit gemeint ist. :schief:
 

MyticDragonblast

Komplett-PC-Aufrüster(in)
An USB-Sachen schließen wir genau zwei Sachen an: Tastatur und Maus. Es ist dann halt was anderes, wenn der User XY 20 Handys, fünf USB-Platten und was weiß ich noch alles an sein 50-Euro-Board anschließt und dann plötzlich Probleme feststellt.
Genau das wäre für ein Revival des vor über 10 Jahren mal bei Boards üblichen Stabilitätstests interessant.
Da Chipsätze nicht mehr von x verschiedenen Herstellern kommen ist ein reiner Performancetest abseits von Temperaturen im Normalfall hinfällig, da Unterschiede oft unterhalb der Messtoleranz liegen.
Was allerdings ein realistisches Szenario darstellt, ist der Nutzer, der die schnellste GPU und den schnellsten Prozessor kauft und bei allem anderen(weil kein Interesse an OC/keine Erfahrung etc.)im absoluten Budgetsegment kauft, weil die Kompatibilitätslisten das erlauben und die reine Spieleperformance nicht geringer ist. Das einzige, was da übertaktet wird, ist der schnelle Ram per XMP. Auf Kante genäht ist dann wegen der mageren Ausstattung der Boards oft Peripherie(alle Sataslots belegt, Onboardsound wird genutzt, alle M.2 Slots voll, alle Rambänke voll, 4Sticks waren günstiger als 2 etc.). Nachgerüstet wird dann per PCI-e Karte, was an Slots fehlt(oft USB).
Gerade für Pfennigfuchser ist dann ein Worst-Case Test relevant; die Hersteller sehen ja all die Möglichkeiten vor und werben auch offensiv auf der Packung damit. Mehr als eine Überprüfung aller Features aus dem Werbeversprechen in Kombination ist es ja nicht.
 

Birdy84

Volt-Modder(in)
Ich kann es natürlich nicht zu 100 Prozent ausschließen, gerade in einem solchen Fall sind Community-Benchmarks sehr viel wert. Und wenn ich sehe, was da manche aus ihren CPUs herausholen, dann kann man den Vorwurf nach selektierter Hardware schon in Frage stellen. Stephan zum Beispiel macht ja auch zu jedem CPU-Launch OC-Tests und schaut, was maximal mit welcher Spannung möglich ist. Das sind genau die gleichen CPUs, mit denen ich die Benchmarks erstelle. Das Ergebnis ist oft schlechter, was gewisse Youtuber oder Geeks aus dem Forum erreichen. Viele Benchmarks basieren gar auf einem Engineering Sample, also praktisch Beta-Versionen von CPUs. Das, was ihr kaufen könnt, ist dann in jedem Fall überlegen, kann aber aufgrund von der Chip-Lotterie natürlich trotzdem ein (minimal) schlechteres Sample sein.
Mag sein, dass es noch bessere Samples am Markt gibt. Es kann auch sein, dass einige die Hardware instabil betreiben (es aber nicht erwähnen).
Ich wollte nur mal den Gedankengang anregen, damit ihr ein Auge darauf habt, ob eure Hardware überdurchschnittlich gut erscheint.

Ich möchte das nur klarstellen und transparent machen, wir bekommen keine Golden Samples. Wir wissen allerdings mehr von der Materie, als manch anderer, was es uns erlaubt, die Leistungsfähigkeit einer CPU so zu präsentieren, wie sie wirklich ist. Dazu gehört auch ein aufgeräumtes Windows-System mit aktuellen Treibern.
Laut Igor bekommt die Presse bei GPUs auf jeden Fall die "erste Wahl" von Nvidia und AMD.
 

Nebulus07

Software-Overclocker(in)
Ich möchte das nur klarstellen und transparent machen, wir bekommen keine Golden Samples. Wir wissen allerdings mehr von der Materie, als manch anderer, was es uns erlaubt, die Leistungsfähigkeit einer CPU so zu präsentieren, wie sie wirklich ist. Dazu gehört auch ein aufgeräumtes Windows-System mit aktuellen Treibern.
Das ist aber sehr ideal gedacht. Eure Samples kommen doch vom Hersteller direkt. Oder kommen die aus dem Handel? Und wenn die vom Hersteller kommen, dann wollen die natürlich ein besonders gutes Exemplar getestet haben. Die Bandbreite gerade bei CPUs bei AMD ist riesig. Es gibt 5900X die schaffen auf dem gleichen Board im gleichen Rechner bis zu 5% mehr oder weniger Leistung. Ich hatte das Ebenfalls! Mein erster 5900X boostet nie bis 4900Mhz. Mein zweiter schafft es ohne Probleme.
Es ist ja löblich das ihr denkt, keine golden Samples zu bekommen aber mal ehrlich, glaubhaft ist das nicht. Denn es steht ja nicht "golden Sample" auf der Verpackung, vom Hersteller ist aber trotzdem eine drin. Ist doch logisch. Oder wollt ihr das jetzt wirklich 100% ausschließen?

Ich habe langsam die Nase voll davon, dass du uns ständig Sachen unterstellst und zwar in einem Ton, der alles andere als konstruktiv ist. Haben wir dir irgendwas getan? Dann sag es uns bitte.
Nein, das habt ihr nicht...
Nun mal so, wie es wirklich ist:
Wir bekommen keine "Spezial"-Hardware, sondern genau das, was ihr auch beim Kaufen erhaltet, oft sogar Dinge im Beta-Status (du glaubst nicht, welche Probleme ich allein beim Testen von Rocket Lake hatte). Wir bekommen die Hardware nur früher als ihr, wir könnten ja sonst auch keine Tests zum Release veröffentlichen. CPUs werden in der Regel auf einem Mainboard getestet, das einerseits üppig genug ausgestattet ist, dass es jede CPU fassen kann und andererseits verfügbar ist. Manchmal ist das ein 150€ Asus, manchmal ein 250€ teueres MSI. Mir ist das egal, es spielt keine Rolle, wie teuer es ist oder welche Farbe es hat, solange ich meine Benchmarks ordentlich machen kann.
Also ihr macht es auch echt schwierig.
Im ganzen Test wird nicht erwähnt auf welchem Mainboard getestet wird.

Hier wird dann mit einem ROG Crosshair VIII HERO gebencht! Soviel zum 150 Euro Mainbaord! Das Hero kostet 400 Euro.

Es spielt sehr wohl eine Rolle, auf was für einem Mainboard man bencht! Gerade die SingleCore Leistung profitiert bei teuren Mainboards, durch die gute Stromversorgung der Kerne.

Mir ist schon klar, das man mit dem Besten benchen will aber der Leser und spätere Käufer der CPU ist dann enttäuscht wenn die Ergebnisse aus den Benchmarks, nicht erreicht werden zu Hause.

Da fließt auch kein Geld, es kommt nicht einer Asus und sagt: Ey Junge, hier haste mal 20.000 Euro, dafür musst du aber das eine ganz bestimmte Board von uns nehmen. Wir entscheiden das selbst. Und wenn ich mal in meinen Bestand schaue, stehen dort Boards von ganz unterschiedlichen Herstellern, natürlich mehr von denen, die uns auch mehr Boards schicken (andere Redakteure benötigen schließlich auch Systeme, mit denen sie arbeiten müssen und ein Board ist dabei Pflicht, andere Modelle müssen auch manchmnal zurück an den Absender). Wenn sich dann mal ein Problem nicht äußert, dann deswegen, weil wir darauf nicht testen. An USB-Sachen schließen wir genau zwei Sachen an: Tastatur und Maus. Es ist dann halt was anderes, wenn der User XY 20 Handys, fünf USB-Platten und was weiß ich noch alles an sein 50-Euro-Board anschließt und dann plötzlich Probleme feststellt. Ich meine, ihr seid doch erwachsen genug, um nicht allein PCGH als Maßstab zu nehmen, oder? Informiert euch, bevor ihr etwas kauft.
Der USB Bug bei Zen3, tritt bei fast allen Mainbaords mit B550 oder Z570 Boards auf. Schon bei einem USB-Stick! Oder bei einer Wasserkühlung die per USB angeschlossen ist. Ich mache ja keinen Vorwurf, das ihr den Bug nicht habt. Aber das es einfach so abgetan wird finde ich auch nicht OK. Es geht halt um Kritik! Ich denke ihr seid nicht Kritisch genug. Es ist auch mein einziges Anliegen, dass ihr Produkte kritischer Testet. Dieser Weischspülgang, joaahhh, ist doch klar, 20 HDs an nem 50 Euro Mainboard, selber Schuld... LOL....
So eine Einstellung gefällt mir nicht.

Wenn wir Probleme feststellen, dann geben wir das in der Regel erstmal an den Hersteller weiter. Die wissen nämlich oft selbst nichts davon und können dann einlenken, damit ihr das nicht durchleben müsst. Euch als Käufer bleibt so einiges erspart, glaubt mir.
Spannend !!!

Was ist denn aus dem erhöhten Stromverbrauch geworden, der euch aufgefallen ist beim Zen3 Test? Seither ist kein Update mehr gekommen.
Update vom 06.11.20: Nach Auswertung des Feedbacks seitens AMD und der User, für das wir uns an dieser Stelle bedanken möchten, haben wir die Bewertung der Effizienz fürs Erste aus dem Test genommen, da die Watt-Werte offenbar zu weit von dem abweichen, was der Rest der Welt misst. Wir befinden uns bereits im Gespräch mit AMD und den Entwicklern von CapFrameX und fühlen der Sache auf den Zahn.
Soso... AMD hat euren Test bewertet und ihr habt dann die Bewertungskriterien geändert, damit die CPUs nicht so schlecht da stehen...

Ich wünsche mir nur eins, mehr Kritik beim Test von Hardware!
 
TE
CD LABS: Radon Project

CD LABS: Radon Project

Volt-Modder(in)
Auch ich habe mir nun deinen Beitrag durchgelesen, muss mit vielem Recht geben, anderes verneinen.
Die Wahrheit liegt in der Mitte, und die Entwicklung zu immer mehr Energieverlust ist nicht gut. Da gebe ich dir Recht.
Hmm, ich werde aus dem Posting allerdings bislang noch nicht so sonderlich schlau. Ich habe mal einfach ein paar Elemente rausgepickt, mit denen ich zurechtkomme:
Ich prangere gar keine Entwicklung hin zu höheren Leistungsaufnahmen an. Die liegt nämlich auch gar nicht so klar vor. Obwohl ich die TDP-Erhöhung bei RDNA2 und Ampere für problematisch halte, (insbesondere, weil diese einen größeren Generationensprung vortäuscht) ist im Großen und Ganzen viel in andere Richtung passiert: Das Ende von MultiGPU im klassichen Sinne ist da, kaum jemand setzt mehr auf HEDT, das Angebot an Titanium-Netzteilen steigt endlich, bei CPU-Effizienz gab es große Fortschritte. Und insbesondere gab es viele Jahre lang eine Graka-Obergrenze, die es früher (besonders in Zeiten von Geforce 256 → 8800 GTX; in diesen Zeiten stieg die Leistungsaufnahme ja überhaupt erst in die heutigen Regionen) nicht gab.
Das hier, also meine Reaktion, ist aber gerade absolutes OffTopic.
Etwas mehr OnTopic: Es wäre eigentlich schön, wenn man auf einer gegebenen Architekturbasis Hardware hinbekommen würde, die doppelte Performance bei doppelter Leistungsaufnahme liefern würde. Problematisch ist nur, dass Hersteller dann gerne bei der nächsten Archtiektur den Rotstift ansetzen. Ganz im Sinne von: Wie, wieso brauchen wir denn jetzt normalen Effizienzfortschritt?
Aber ein stringent Kontrolliertes System wie ein Laptop kann ich nicht mit einem Desktop PC Vergleichen.
Klar kann man das, wenn man das Potential aufzeigen und insbesondere abschätzen möchte. Ich sage ja explizit nicht, dass NextGenDesktops genauso sparsam wie Notebooks werden sollen. Die Abschätzung liegt darin, dass die Notebooks den Monitor direkt mit im PowerBudget haben, dieser Rahmen wird den Desktop-Plattformen geschenkt.
Wichtig: Was ich von Intel und AMD bei der nächsten Plattform sehen möchte, sind Einsparungen ohne Abstriche. Was nicht genutzt wird, soll bitte aus sein. iGPU-dGPU-Wechsel muss drinne sein und problemlos funktionieren. Das ist möglich und es ist insbesondere auch vergleichsweise leicht möglich; viel leichter, als unter Last einen Effizienzsprung hinzulegen.
Warum die IDLE Verbräuche Tatsache bei RKL durch die Decke gehen, muss man schauen. Aber die Diskussion zu führen ist müßig.
Ja, das Thema ist auch nicht so spannend wie der Blick nach vorne.
 

FormatC

igor'sLAB
Ich muss Dave hier mal Recht geben. Das speziell gebinnte Zeug geht maximal an Overclocker und Edel-Influencer (die dann mit der Technik auch was anfangen können). Der RKL i9 aus meinem tollen Influencer-Paket (siehe mein Launchtest) ist sogar schlechter als eine stinknormale, zufällig rausgekramte Retail-CPU, die ich mir noch zum Vergleich besorgen konnte! Und ja, manchmal fühlt man sich schon als beta-Tester, weil wir ab und zu auch Fehler finden, über die man sich nur wundern kann. Mehrere BIOSe in kurzer Zeit stellen einen da echt vor Ressourcen-Probleme.

Das ist bei Grafikkarten nicht anders und auch NV oder AMD haben weder Zeit, noch Lust, jedem Hinz und Kunz die extra-süßen Erdbeeren mundfertig einzuwerfen. :D
 
TE
CD LABS: Radon Project

CD LABS: Radon Project

Volt-Modder(in)
Ich muss Dave hier mal Recht geben. Das speziell gebinnte Zeug geht maximal an Overclocker und Edel-Influencer (die dann mit der Technik auch was anfangen können). Der RKL i9 aus meinem tollen Influencer-Paket (siehe mein Launchtest) ist sogar schlechter als eine stinknormale, zufällig rausgekramte Retail-CPU, die ich mir noch zum Vergleich besorgen konnte! Und ja, manchmal fühlt man sich schon als beta-Tester, weil wir ab und zu auch Fehler finden, über die man sich nur wundern kann. Mehrere BIOSe in kurzer Zeit stellen einen da echt vor Ressourcen-Probleme.

Das ist bei Grafikkarten nicht anders und auch NV oder AMD haben weder Zeit, noch Lust, jedem Hinz und Kunz die extra-süßen Erdbeeren mundfertig einzuwerfen. :D
Hi Igor, danke fürs reinschneien in dieses OffTopic, das mich auch sehr interessiert. :daumen:
Nichts desto trotz würde ich mich natürlich auch über ein Statement zum Thema des Blogeintrages enorm freuen. Schließlich richtet sich das ja an Redaktionen insgesamt. =)
 

PCGH_Dave

Redaktion
Teammitglied
Das ist aber sehr ideal gedacht. Eure Samples kommen doch vom Hersteller direkt. Oder kommen die aus dem Handel? Und wenn die vom Hersteller kommen, dann wollen die natürlich ein besonders gutes Exemplar getestet haben. Die Bandbreite gerade bei CPUs bei AMD ist riesig. Es gibt 5900X die schaffen auf dem gleichen Board im gleichen Rechner bis zu 5% mehr oder weniger Leistung. Ich hatte das Ebenfalls! Mein erster 5900X boostet nie bis 4900Mhz. Mein zweiter schafft es ohne Probleme.
Es ist ja löblich das ihr denkt, keine golden Samples zu bekommen aber mal ehrlich, glaubhaft ist das nicht. Denn es steht ja nicht "golden Sample" auf der Verpackung, vom Hersteller ist aber trotzdem eine drin. Ist doch logisch. Oder wollt ihr das jetzt wirklich 100% ausschließen?
Unsere Samples kommen aus verschiedenen Quellen, darunter auch aus dem Privatbesitz einiger Redakteure und somit nicht immer direkt vom Hersteller.
Also ihr macht es auch echt schwierig.
Im ganzen Test wird nicht erwähnt auf welchem Mainboard getestet wird.
Nicht im Fließtext, da gebe ich dir recht, aber die Info ist drin. Dazu mal den ganzen Test lesen. ;-)
Hier wird dann mit einem ROG Crosshair VIII HERO gebencht! Soviel zum 150 Euro Mainbaord! Das Hero kostet 400 Euro.

Es spielt sehr wohl eine Rolle, auf was für einem Mainboard man bencht! Gerade die SingleCore Leistung profitiert bei teuren Mainboards, durch die gute Stromversorgung der Kerne.

Mir ist schon klar, das man mit dem Besten benchen will aber der Leser und spätere Käufer der CPU ist dann enttäuscht wenn die Ergebnisse aus den Benchmarks, nicht erreicht werden zu Hause.
Völlig richtig, das Test-Kit von Intel bestand aus den CPUs und dem Mainboard. Es wäre auch seltsam, den 11900K auf einem H410-Board zu testen. Jemand, der so viel Geld für die CPU ausgibt, hat auch ein gutes Board zur Hand. Zu dem Zeitpunkt war ich allerdings gezwungen, das Asus zu nutzen, weil kein anderes Board über ein ausreichend aktuelles UEFI verfügte, welches Gear 1 bei dem 11900K mit DDR4-3200 stabil betreiben konnte. (So viel auch noch mal zum Thema Golden Sample und so.)
Der USB Bug bei Zen3, tritt bei fast allen Mainbaords mit B550 oder Z570 Boards auf. Schon bei einem USB-Stick! Oder bei einer Wasserkühlung die per USB angeschlossen ist. Ich mache ja keinen Vorwurf, das ihr den Bug nicht habt. Aber das es einfach so abgetan wird finde ich auch nicht OK. Es geht halt um Kritik! Ich denke ihr seid nicht Kritisch genug.
Danke für die Aufklärung. Ich persönlich höre zum ersten mal von diesem Bug, wirklich. Und dabei hatte ich privat auch ein B550-Brett in Verwendung. Es tritt nicht bei allen auf, hängt aber offenbar stark vom Use Case ab. Da kann ich den Ball nur zu @PCGH_Torsten werfen. Er testet die Mainboards bei uns.
Spannend !!!

Was ist denn aus dem erhöhten Stromverbrauch geworden, der euch aufgefallen ist beim Zen3 Test? Seither ist kein Update mehr gekommen.

Soso... AMD hat euren Test bewertet und ihr habt dann die Bewertungskriterien geändert, damit die CPUs nicht so schlecht da stehen...
Wirf hier bitte nicht verschiedene Dinge durcheinander. Zurückblickend ist da folgendes geschehen:
Ich habe Ryzen 5000 getestet und eine hohe Leistungsaufnahme festgestellt, wusste zu dem Zeitpunkt aber noch nicht, dass der Sensor auf dem Test-Board von Comet Lake falsche Werte ausspuckt. Ich habe Zen 3 fälschlicherweise eine niedrigere Effizienz als CML bescheinigt. Dabei ist es genau anders herum. AMD hat mich auf diesen Umstand aufmerksam gemacht, woraufhin ich die Messungen offline genommen habe, weil sie schlichtweg falsch waren. Leider hat es dann noch viele Monate gedauert, bis ich eine neue Messmethodik einführen konnte, welche ausreichend viele CPUs "korrekt"(zu 100 Prozent mit unseren Mittel nicht möglich) in Sachen Effizienz bewertet. Jetzt ist der Drops in Sachen Ryzen 5000 längst gelutscht, es lohnt sich nicht, den Test von vor sechs Monaten zu updaten. Ich könnte allerdings einen Verweis auf einen aktuellen Test (Rocket Lake) einbauen (da sind die Werte aktuell und richtig), insofern gebe ich dir recht.

Es ist des Weiteren nicht verwunderlich, dass Intel und AMD unsere Tests bewerten. Das ist die wertvollste Kritik, die ein Redakteur bekommen kann, denn wenn der Hersteller nicht weiß, was die CPU können soll und was nicht, wer dann?
Es ist mein einziges Anliegen, dass ihr Produkte kritischer Testet.
Danke, das ist seit Wochen die einzige normale und konstruktive Aussage von dir, die ich lese. Damit kann ich arbeiten. =)
 

Cleriker

PCGH-Community-Veteran(in)
Was hat es denn nun mit diesem vermeintlichen usb-bug auf sich. Wenn ich im Netz suche danach, bekomme ich verschiedene Themen mit unterschiedlichen Aussagen. Nichts handfestes. Bisher hatte ich hier ein ASrock B550 mit 5600X und 5800X, ein "normales" Crosshair mit 5800X und 5900X, ein MSI X570 mit 5800X und aktuell im Hauptsystem ein Dark Hero samt dem 5800X der auch auf allen boards schon zum Einsatz kam.
Ich habe zwei Extreme USB3.0 Platten mit 7200U/min., ein Handy am USB 3.1 Typ C, eine Corsair Vengeance K90, eine Sterlseries rival 710, noch immer einen USB Tannenbaum (meine Tochter findet den so toll) und drei USB sticks (die ich synchron bespiele mit aktueller Software für die anderen Systeme) daran laufen und ich hab absolut keine Ahnung was für ein bug das sein soll.

Warum schreibe ich das, hat es doch mit dem Hauptthema nicht direkt zu tun? Ganz einfach als Grundlage für meine Einschätzung und Wertung der Beiträge hier. Da kann ich die Kritik seitens spezieller User hier absolut nicht nachempfinden.
Bei speziell diesem Thema bin ich definitiv bei Dave und würde nicht ausschließen dass es am betroffenen User liegt und nicht am Hersteller.

Mit dieser Ausgangssituation zum Startthema zurück.
Klar wäre es toll wenn die Systeme möglichst wenig verbrauchen, aber och frage ganz klar: wozu?
Seit der Einführung von Smartphones surfe ich quasi nur noch damit, ganz gemütlich eine Hand am Kaffee, hier im Forum und im Web. Die große Kiste brauche ich zum arbeiten und zum spielen. Mache ich nur Office, sitze ich mit dem Laptop auf der Couch, oder im Garten. Der große hat ausschließlich Leistung zu bringen und das bitte prompt. Lasse ich den beispielsweise über Nacht updaten was das Zeug hält und setze mich am nächsten Tag davor, dann möchte will ich, dass er in der Sekunde voll da ist, in der ich die Hand auf die Maus lege und dann sollen bitte 100 Prozent anliegen und die Kiste nicht erst gemütlich munter werden.
So arbeite ich mit meiner Hardware.

Wer sich allerdings vor einen 2000 Euro Spieleboliden, samt 49" 1000nits Display setzt (bewusst überspitzt) um im Forum zu surfen und mir dann was von zu hohen Verbräuchen erzählt... der hat meiner ganz persönlichen Auffassung nach den Schuss nicht gehört!

Also nein, ich finde nicht dass die Idle-Verbräuche zu hoch sind, denn für das wofür diese Hardware gekauft wird, sind die zweitrangig und damit ist auch deutlich ob ich finde dass die Redakteure mehr darauf achten sollten... ja! (Überraschung) Aufmerksam sein und Daten erfassen sollten sie, aber eben auch die Wertung dem Nutzerverhalten anpassen. Ein Dark Hero holt sich niemand als Officeboard und einen 5950X samt Wasserkühler ebensowenig dafür.

Bei boards unter 100-150 Euro und ähnlicher sonstiger Hardware hingegen ist das was ganz anderes. Da ist entweder die Anwendung eine andere, wo idle dann wichtig wird, oder die Kohle knapp, wo es ebenfalls auf den Verbrauch ankommt.

Mit diesen Worten erstmal einen schönen weiteren Arbeitstag allen beteiligten hier. :nicken:
 
TE
CD LABS: Radon Project

CD LABS: Radon Project

Volt-Modder(in)
Lasse ich den beispielsweise über Nacht updaten was das Zeug hält und setze mich am nächsten Tag davor, dann möchte will ich, dass er in der Sekunde voll da ist, in der ich die Hand auf die Maus lege und dann sollen bitte 100 Prozent anliegen und die Kiste nicht erst gemütlich munter werden.
Es geht mir doch darum, dass das ganze ohne Einschränkung für die Nutzer laufen soll. Übrigens ist das UpdateÜberNacht-Szenario eines, indem ein cleverer UpdateEnabledConnectedStandy-Modus sehr von Nutzen wäre. Vergiss nie, dass geringere Leistungsaufnahme auch weniger Wärmeentwicklung mit sich bringt.

Wer sich allerdings vor einen 2000 Euro Spieleboliden, samt 49" 1000nits Display setzt (bewusst überspitzt) um im Forum zu surfen und mir dann was von zu hohen Verbräuchen erzählt... der hat meiner ganz persönlichen Auffassung nach den Schuss nicht gehört!
Nein, es sollte selbstverständlich sein, dass ein solches Gerät dann auch effizient arbeitet. In dem Szenario werden die 1000 Nits ja gar nicht genutzt. Obendrein müsste das ausgebaute Dimming eigentlich für mehr Einsparmöglichkeiten als ein weniger performantes Backlight sorgen.
In dem Szenario wird auch HRR nur bei der Mausbewegung genutzt und ruht ansonsten. In dem Szenario wird nur ein Kern genutzt und der Rest kann schlafen. In dem Szenario wird kaum etwas von den Ports und Features des Mainboards genutzt. In dem Szenario kann die dGPU ruhen.
Teure Hardware hat in jeder Beziehung besser zu sein. Das war übrigens die Lektion, die Nvidia bei der ersten Titan halbwegs gelernt hat. (und sie haben sich diese Lektion viel kosten lassen) Die 580 war nicht ausschließlich besser als eine 560ti, die 480 nicht ausschließlich besser als eine 460, die Titan hingegen einer 680 unterm Strich erstmals überlegen. (etwas überspitzt, aber deshalb ja auch halbwegs gelernt)
Aus dem Grund sind übrigens auch luxuriöse Autos und Verbrennungsmotoren eigentlich inkompatibel: Bei Verbrennungsmotoren erhält man im Hochpreissegment nicht bessere, sondern nur andere Eigenschaften.

Klar wäre es toll wenn die Systeme möglichst wenig verbrauchen, aber och frage ganz klar: wozu?
Erst einmal ist die Warum nicht?-Frage viel wichtiger. Warum nicht? Gäbe es dafür einen Grund? Nein. → Wenn es ein Wozu gibt, dann ist das Thema eine LowHangingFruit und entsprechend ein MustHave
Daher jetzt zum Wozu: Leute haben unterschiedliche Work- und Gameflows. Leute haben unterschiedliche Vorlieben. Manche wollen alles AllInOne machen, andere freuen sich über verschiedene Geräte. Natürlich wäre es am coolsten, beides zu vereinen, indem sich das Gerät völlig anpassen würde. Aber diese Zukunftsperspektive mal beiseite: Manche wollen während des Gamings auch mal einen Wiki-Eintrag ansehen und wechseln dafür das Fenster oder den virtuellen Desktop → ab ins Idle. Manche wollen Updates einspielen, ohne, dass sie dabei sind → ab in den UpdateEnabledConnectedStandy. Manche wollen eine bestimmte Displaygrößenvorliebe zum Arbeiten und Zocken verwenden → ab ins Idle, ab in die Last, ab ins Idle, ab in die Last. Es gibt also mehr als genügend Gründe und daher sollten sich Intel und AMD drum kümmern.
 

Birdy84

Volt-Modder(in)
Was hat es denn nun mit diesem vermeintlichen usb-bug auf sich. Wenn ich im Netz suche danach, bekomme ich verschiedene Themen mit unterschiedlichen Aussagen. Nichts handfestes. Bisher hatte ich hier ein ASrock B550 mit 5600X und 5800X, ein "normales" Crosshair mit 5800X und 5900X, ein MSI X570 mit 5800X und aktuell im Hauptsystem ein Dark Hero samt dem 5800X der auch auf allen boards schon zum Einsatz kam.
Ich habe zwei Extreme USB3.0 Platten mit 7200U/min., ein Handy am USB 3.1 Typ C, eine Corsair Vengeance K90, eine Sterlseries rival 710, noch immer einen USB Tannenbaum (meine Tochter findet den so toll) und drei USB sticks (die ich synchron bespiele mit aktueller Software für die anderen Systeme) daran laufen und ich hab absolut keine Ahnung was für ein bug das sein soll.Mit diesen Worten erstmal einen schönen weiteren Arbeitstag allen beteiligten hier. :nicken:

Hier ist AMDs offizielles Statement zu dem Thema mit Link zu einem Update, das auf AGESA 1.2.0.2 verweist:
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Ich muss Dave hier mal Recht geben. Das speziell gebinnte Zeug geht maximal an Overclocker und Edel-Influencer (die dann mit der Technik auch was anfangen können). Der RKL i9 aus meinem tollen Influencer-Paket (siehe mein Launchtest) ist sogar schlechter als eine stinknormale, zufällig rausgekramte Retail-CPU, die ich mir noch zum Vergleich besorgen konnte! Und ja, manchmal fühlt man sich schon als beta-Tester, weil wir ab und zu auch Fehler finden, über die man sich nur wundern kann. Mehrere BIOSe in kurzer Zeit stellen einen da echt vor Ressourcen-Probleme.

Das ist bei Grafikkarten nicht anders und auch NV oder AMD haben weder Zeit, noch Lust, jedem Hinz und Kunz die extra-süßen Erdbeeren mundfertig einzuwerfen. :D
Wie ist dann dein Artikel zu verstehen?

So sprechen die Quellen nahezu übereinstimmend von im Schnitt bis zu 30% der Chips mit Bin 0, ca. 60% mit Bin 1 und nur 10% mit Bin 2 für die RTX 3080, was für so eine kurzen Produktionszeitraum trotzdem schon recht gut ist und eigentlich auch für Samsung spricht. Im Übrigen sind die meisten der fürs Presse-Sampling gedachten Custom-Modelle natürlich die Top-Dogs der jeweiligen Hersteller und damit Bin 2.

 
TE
CD LABS: Radon Project

CD LABS: Radon Project

Volt-Modder(in)
Wie ist dann dein Artikel zu verstehen?
Meine Schätzung:
Redaktionen bekommen beliebige Exemplare von den besten Kartenmodellen und diese wiederum bekommen gebinnte GPUs. Die Kartenmodelle kann aber jeder prinzipiell, zu entsprechend überzogenen Preisen, kaufen.
Dem gegenüber steht die Idee, dass die Redaktionen von allen Kartenmodellen und GPUs insgesamt diejenigen Exemplare mit den besten Eigenschaften gebinned bekommen.
 

Birdy84

Volt-Modder(in)
Meine Schätzung:
Redaktionen bekommen beliebige Exemplare von den besten Kartenmodellen und diese wiederum bekommen gebinnte GPUs. Die Kartenmodelle kann aber jeder prinzipiell, zu entsprechend überzogenen Preisen, kaufen.
Dem gegenüber steht die Idee, dass die Redaktionen von allen Kartenmodellen und GPUs insgesamt diejenigen Exemplare mit den besten Eigenschaften gebinned bekommen.
Letzteres trifft eher auf die Ampere GPUs und PCGH zu, da sie (und andere Redaktionen auch) die billig Karten von Zotac und Palit als erstes erhalten haben.

Das war übrigens die Lektion, die Nvidia bei der ersten Titan halbwegs gelernt hat. (und sie haben sich diese Lektion viel kosten lassen) Die 580 war nicht ausschließlich besser als eine 560ti, die 480 nicht ausschließlich besser als eine 460, die Titan hingegen einer 680 unterm Strich erstmals überlegen. (etwas überspitzt, aber deshalb ja auch halbwegs gelernt)
Ich würde eher sagen, dass Nvidia bei Kepler (erfolgreich) versucht hat der Kundschaft Mittelklasse Karten als High End zu verkaufen. Die 680 ist nur der GK104, die Titan (und die 780er) haben den eigentlichen "Big Chip".
 
Zuletzt bearbeitet:

cx19

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ich wünsche mir für die Zukunft sinnvollere Portfolios. Bedeutet, den Einsteigermarkt genauso zu bedienen wie den HDET-Markt. Grade vor dem Hintergrund steigender Preise. Das betrifft jede Art von Hardware. Nicht jeder kann viel Geld für einen PC investieren. Ich vermisse annehmbare Budgetoptionen mit aktueller (!) Hardware. Alternativ kann man natürlich die letzte Generation (Pentium 11th Gen = Pentium 10th Gen!) auffwärmen, was dann aber dem Preis noch stärker zugute kommen sollte.

AMD hat keine aktuelle Einsteiger-CPU und -GPU unter 200€. Einzig Intel kann hier den 11400(F) anbieten.

nVidia hat keine aktuelle Einsteiger-GPU um 200€ im Portfolio. Stichwort RTX 3050(Ti)? Auch die ganz kleinen Karten für Office/Multimedia-Rechner fehlen.

Dass aktuell grade Preise wegen extremer Nachfrage (aus versch. Gründen) explodieren, spielt in die Entscheidungsfindung der Hersteller natürlich herein. Ich wünschte mir allerdings es gäbe günstige Alternativen. Denn ich vermute auch über günstige Masse könnte man Geld verdienen und weitere Käufer finden. Ich denke es gibt genug Nachfrage nach 1080p/60hz/60fps Hardware.
 
TE
CD LABS: Radon Project

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Volt-Modder(in)
Ich wünsche mir für die Zukunft sinnvollere Portfolios. Bedeutet, den Einsteigermarkt genauso zu bedienen wie den HDET-Markt. Grade vor dem Hintergrund steigender Preise. Das betrifft jede Art von Hardware. Nicht jeder kann viel Geld für einen PC investieren. Ich vermisse annehmbare Budgetoptionen mit aktueller (!) Hardware. Alternativ kann man natürlich die letzte Generation (Pentium 11th Gen = Pentium 10th Gen!) auffwärmen, was dann aber dem Preis noch stärker zugute kommen sollte.

AMD hat keine aktuelle Einsteiger-CPU und -GPU unter 200€. Einzig Intel kann hier den 11400(F) anbieten.

nVidia hat keine aktuelle Einsteiger-GPU um 200€ im Portfolio. Stichwort RTX 3050(Ti)? Auch die ganz kleinen Karten für Office/Multimedia-Rechner fehlen.

Dass aktuell grade Preise wegen extremer Nachfrage (aus versch. Gründen) explodieren, spielt in die Entscheidungsfindung der Hersteller natürlich herein. Ich wünschte mir allerdings es gäbe günstige Alternativen. Denn ich vermute auch über günstige Masse könnte man Geld verdienen und weitere Käufer finden. Ich denke es gibt genug Nachfrage nach 1080p/60hz/60fps Hardware.
Danke, damit betonst du etwas sehr wichtiges: Solcher Fortschritt muss sich vollständig durch die Portfolios ziehen. Dann wandert er insbesondere auch in den Gebrauchtmarkt und somit sogar in die Bereiche, die sich nicht sinnvoll durch Neuware bedienen lassen.
 

cx19

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Danke, damit betonst du etwas sehr wichtiges: Solcher Fortschritt muss sich vollständig durch die Portfolios ziehen. Dann wandert er insbesondere auch in den Gebrauchtmarkt und somit sogar in die Bereiche, die sich nicht sinnvoll durch Neuware bedienen lassen.
Welche Bereiche wären das? Frage für 1 Freund. :ugly:
Ne ernsthaft soweit habe ich nicht gedacht. Aber macht natürlich Sinn, dass ein sinnvolles Portfolio auch irgendwann im Gebrauchtmarkt landet.
 

Nebulus07

Software-Overclocker(in)
Für alle, an denen die Zen3/Ryzen5000 Probleme, in Kombination mit einem aktuellem Mainboard der 5er Klasse vorbei gegangen sind. Hier einige Links.

Momentan sind folgende ZEN3/Chipset5 Bugs verstärkt aufgekommen:

"Random IDLE-Reboot"
Tritt auf, wenn die CPU nichts zu tun hat und die Stromsparmaßnahmen anspringen und die Spannung der CPU so weit sinkt, das der Rechner resettet.

"USB disconnect Bug"
Keiner weiß so wirklich woran es liegt. Aber USB Geräte werden disconnected. z.B. die Maus mitten im Betrieb, was sich in einem ruckeldem Mauszeiger zeigt. Oder USB-Sticks werden disconnected und können nur durch rausziehen und neu Einstecken wieder zum Leben erweckt werden. Im Grunde sind vom USB Bug alle am USB angeschlossenen Geräte irgendwie mit verschiedensten Fehlerbildern betroffen.

"WHEA-Errors"
Treten auf, wenn es Hardwarefehler unter Windows gibt, die die Software aber noch abfangen kann. Früher hätte man einen Bluescreen gesehen. Tritt verstärkt bei Leuten auf, die auch die Random Reboots haben oder vom USB Bug betroffen sind.

Alle Fehler scheinen Stand heute, auf eine schlechte Spannungsversorgung zurückzuführen zu sein. Besonders Boards mit guten und teueren Wandlern ( Dark Hero Mainboard ) sind nicht betroffen. Da aber nur Zen3 CPUs betroffen sind, kann das auch nicht so ganz stimmen...


Als Workaround für beide Bugs hat sich folgendes bewährt:
- disable C-State im Bios einstellen.
- PCIe4.0 auf 3.0 Stellen für die GPU im Bios.
- unter Windows Leistung auf maximal stellen und USB Controller Stromsparen verbieten.

Trotzdem löst das nicht bei allen die Probleme... Ob die neuste USB-Bug Agesa Version das Problem löst, bleibt abzuwarten.

Hier einige Links:



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usw usw usw.... Das Netz ist voll mit betroffenen Usern.
 
TE
CD LABS: Radon Project

CD LABS: Radon Project

Volt-Modder(in)
Welche Bereiche wären das? Frage für 1 Freund. :ugly:
Ne ernsthaft soweit habe ich nicht gedacht. Aber macht natürlich Sinn, dass ein sinnvolles Portfolio auch irgendwann im Gebrauchtmarkt landet.
OffTopic:
Tatsächlich ist das sogar ein Subbereich der Umweltfreundlichkeit, in der ausgerechnet Apple glänzt: Sie bedienen bei den iPhones keine Preisklassen, in denen zwangsläufig inkonsequente Produkte entstehen würden. Das stärkt den Gebrauchtmarkt natürlich.
Allerdings zieht sich das weder durch alle Subbranchen (bei den iPads bringen sie genau solche Produkte zum Beispiel!), noch sind Apple ansonsten gebrauchtmarktfreundlich, wie wohl nahezu allen technisch interessierten Personen bekannt sein dürfte.
Insbesondere sabotieren sie ja auch noch die Nutzungsdauer ihre Produkte durch knappe Speicherausstattungen und damit bleibt natürlich von dem sinnvollen Portfolio auf Dauer weniger übrig. (wobei die Dauer zumindest bei den iPhones immer noch überdurchschnittlich ist, aber das liegt nur an den katastrophalen Werten der Konkurrenz)
 

Nebulus07

Software-Overclocker(in)
Danke für die Aufklärung. Ich persönlich höre zum ersten mal von diesem Bug, wirklich. Und dabei hatte ich privat auch ein B550-Brett in Verwendung. Es tritt nicht bei allen auf, hängt aber offenbar stark vom Use Case ab. Da kann ich den Ball nur zu @PCGH_Torsten werfen. Er testet die Mainboards bei uns.

Danke, das ist seit Wochen die einzige normale und konstruktive Aussage von dir, die ich lese. Damit kann ich arbeiten. =)
Ich habe mal versucht die Bugs zu benennen... Siehe oben. #30
 

Pokerclock

Moderator
Teammitglied
Ist ja lustig zu lesen, was hier los ist. Wer hat hier schon einmal Hardware zum Testen direkt von den Herstellern bekommen und weiß wie es läuft. Ich zähle: 1, 2, oh. schon vorbei. Dann komm' ich ja schon. :)

Der Trend geht leider dahin, dass die Fachredaktionen weniger, später bzw. gar nichts mehr bekommen. Von GS kann man hier nur noch träumen. Stattdessen werden irgendwelche Youtuber mit Samples beliefert (als Dauerleihgabe!), die damit nicht mehr machen als Systeme zu bauen und ihre Eindrücke wiederzugeben. Beispiel:
Recommented content - Youtube An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. For more information go to the privacy policy.

Nichts gegen ihn, ist ein sympathischer Mensch, aber mit der Karte hätten andere auch mehr machen können.

Die PCGH hat diese Karte wiederum nie zu Gesicht bekommen, nicht einmal für ein paar Tage. Igor (die Webseite ist ja sein Hauptaugenmerk und Youtube läuft nebenbei, weil es heutzutage halt sein muss) bekommt von Intel gar nichts und darf sich bei Schenker "Influencer-Kits" ausleihen. Die PCGH wiederum bekommt ihren einen 10700K von nem ollen Hardware-Verleiher zur Verfügung gestellt. WTF.

Testsamples sind Marketinginstrumente, daher wandern die nun auch vermehrt zu reichweitenstarken Neumedien. Ob damit jetzt kompetente Dinge gemacht werden oder die Hardware im neusten Hot-Tube-Bikini-Try-on präsentiert wird, ist zweitrangig.

Wenn ihr zukünftig zeitnah kritische Tests lesen wollt, müsst ihr wohl bald selbst Testsamples zu den Testern schicken. Wird für manchen sicherlich kein Problem sein. Gibt ja Leute, die ein paar Millionären noch 100 Subs, Stückpreis 4,99 €, hinterher werfen. Da wird sich doch sicherlich jemand finden lassen, der ein Einhorn springen lässt. Ihr müsst euch aber dann damit abfinden, dass hier objektiv kritische User euch vorwerfen ein GS hingesendet zu haben. :)
 
Zuletzt bearbeitet:

FormatC

igor'sLAB
Hier ist aber Vieles leider ein sehr deutsches Problem, das auch darauf basiert, dass die Intel-PR hier in DE eher ein sehr subjektives, persönlich motiviertes Auswahlverfahren bevorzugt, z.B. auf Nachfragen von großen Industriepartnern in meinem Fall sogar meine Person permanent schlechtgeredet wird und man sogar mit unbelegten Tatsachenbehauptungen hausieren geht. Das geht gar nicht und ich werde mich dagegen auch an geeigneter Stelle wehren. Wenn man meinen Partnern z.B. als Grund angibt, ich wäre nicht vertrauenswürdig, dann ist das bereits geschäftsschädigend. Ich habe nämlich noch nie ein NDA gebrochen. Aber ok, ist halt Intel. Lieber unbedarfte Twitcher ohne Nachfragen mit Silizim pampern, als einen echten Test zu riskieren. Wird wohl Gründe haben :D
 

FormatC

igor'sLAB
Wird es wohl, um so faszinierender, wenn andere Kanäle wie Gamersnexus jahrelang Coolermaster & Thermaltake in der Luft zerreißt aber heute exakt diese Firmen auf seinem Kanal weiterhin Werbung schalten.
Weil diese Kanäle groß genug sind und sich hersteller auch besinnen können. Business as usual.
 

Unrockstar85

PCGH-Community-Veteran(in)
Wie, wieso brauchen wir denn jetzt normalen Effizienzfortschritt?
Da sagst du ja etwas, was man gerade beim Thema Mobil PC vollständig merkt.. Man schaue sich mal an, wie gut 7NM im Notebook an Energie Spart. Das gleiche sieht man, wenn man eben 14nm, 20nm und 7nm Vergleicht.. Auch da sieht man, dass ICL-M halt bei wenig VCore und wenig Takt ein echtes Sparbrötchen ist.

Das Kernproblem dürfte auch hier sein, wenn die Kundschaft eher die Verbrauchsstarken Modelle haben möchte, wird man einen Teufel tun und immer Effizienter werden. Deswegen gibts ja bei uns die HPC Branche, die genau das will.. Weil da eben die Kühlung mal schnell einen 7 Stelligen Betrag ausmachen kann, und da spart man doch dann gerne mal :)

Was mir im Zuge dessen aber sehr sauer aufstößt, ist dass die Redaktionen immer mehr in ihrer freien Arbeit gehindert werden. Das geht dann bis hin zu Entzug von Samples. Auch hier muss man sich fragen, wie man Fortschritte vermitteln soll, oder möchte, wenn am Ende die Karte eben bei einem Alex Böhm landet, der damit wesentlich weniger kritische Tests macht, als ein Igor Wallosssek. Auch das könnte dann irgendwann dazu fußen, dass Hersteller wie beim Thema Mobile Computing mit Handy Chips spezielle Altorythmen vorschreiben, was ja heute schon zum Teil der Fall ist.
 

FormatC

igor'sLAB
Man sollte auch zwischen Content Creator und sabbelndem Influenzer unterscheiden. Werbung gab es schon immer und wenn es alles auch optisch gut gemacht ist, dann kann man es fast schon als Kunstform betrachten und guten Gewissens akzeptieren.Es gibt viele potentielle Käufer ohne technische Interessen oder das nötige Grundwissen. Die schauen sich eben sowas an. Die Zielgruppe ist existent, also muss man sie auch bespielen. Es wird erst dann kritisch, wenn das Sampling komplett in Richtung dieser Medien und speichelleckender Kleinst-Redaktionen abdriftet, die dann schreiben, was gewünscht wird. Reporting is a b1tch, ich weiß, wie PR und Marketing funktionieren. Leider gibt es da in fast jeder Firma junge Genossen, denen der globale Überblick fehlt.

Ich ärgere mich auch ab und zu. Aber ich habe immer noch die Möglichkeit, mir das Geraffel im Notfall direkt aus der Chain abzufischen, was aber nicht für jeden selbstvberständlich ist. Und weil es bis auf Intel alle begriffen haben und auch akzeptieren, sehe ich das auch recht entspannt. Das mit der RKL-Influenza-Kiste habe ich sehr bewusst zelebriert, weil ich bestimmten Personen gern beweisen wollte, wie unwichtig sie doch sind. Ist ein Abfluss mal verstopft, sucht man sich ein neues Rohr oder fragt im HQ mal übers Netzwerk nach einer fetten Portion Abflussfrei. Wenn man mich hingegen besampelt, unterliege ich einem NDA und bin automatisch zum Schweigen verdonnert. Wenn man mich ausschließt, besorge ich mir den Krempel halt selbst und unterliege dann auch keinem NDA. Business ist doch eine ganz einfache Geschichte, solange sich alle an die Spielregeln halten. Die 3080 Ti ist z.B. aktuell ein durchaus Click-Bait-trächtiges Einhorn, aber ich achte NDAs und bringe nur, was von Dritten kommt, aber nie meinen Seziertisch. Der ist wie immer tabu (NDA). Aber ich spoilere nun mal viel zu gern und nutze den Rahmen der Grauzone auch extensiv aus, denn von und mit irgendwas muss man ja auch den Laden am Laufen halten. :D
 
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