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Hardware für virtuellen PC

axam0

Schraubenverwechsler(in)
Hardware für virtuellen PC

[Frage beantwortet - Thema Closed (zumindest soweit es mich betrift)]

>> Ursprüngliche Anfrage: <<
Hallo alle miteinander,
Leider habe ich nur wenig Erfahrung mit virtuellen PCs und noch keine mit Ubuntu/Linux (Ubuntu bzw. Linux).
Also, ich spiele zwar gerade durchaus mit dem Gedanken mir ev. einen zweiten/neuen Rechner zuzulegen, aber bitte möglichst ohne dabei tausende von Euro in die Erfahrung zu investieren, das ich mit dem Kauf neuer Hardware, noch ein paar Jahre hätte warten sollen/müssen. Bräuchte daher euren Rat ob mein Vorhaben überhaupt schon möglich ist, und wenn ja will ich mein Geld dann möglichst auch in die richtigen Komponenten Investieren.

Das Grund-Problem:
Nach nunmehr zwei jahrzehnten Windows-Nutzung erfordern nahezu alle meine angehäuften Programme/Spiele Windows (abgesehen mal von etwa VLC, Firefox & Libre-Office), aber leider ist es mit Win nun offensichtlich vorbei: >Win8=schei*e - win10=schei*e²< und ohne mein Win95/98-Klasik-Design für meine Standartbenutzeroberfläche ist für mich ein Win10 (bzw. dessen Nachfolger) generell und sowieso inakzeptabel.

Somit:
> Windows 7 Professional ist für mich Grund-Voraussetzung
> Windows 7 Professional ist mit neuer Hardware inkompatibel
> Aktuelle Hardware ist irgend wann veraltet/defekt

Der Plan:
1) Aktuellen PC in einen virtuellen PC umwandeln (zB.: VMware vCenter Converter)
2) Neue PC-Hardware mit Ubuntu/Linux als Basis-Betriebssystem, welches automatisch beim Start die virtuelle Version meines aktuellen PCs startet*.
3) Die virtuelle Version meines aktuellen PCs wird somit für immer zu meiner Standartbenutzeroberfläche (Primär-PC) und zukünftig auch grundsätzlich Primär zum Spielen&Arbeiten genutzt.
4) Programme mit Internetzugang (zB. Firfoxe) werden indirekt vom virtuellen Primär-PC aus, über einen sekundären virtuellen Ubuntu/Linux-PC gestartet, welcher während dem Internetzugriff im Hintergrund läuft.
5) Programme/Spiele die Win10 benötigen (bzw. ein anderes Betriebssystem als Win7) werden ebenfalls indirekt vom virtuellen Primär-PC aus, über einen sekundären virtuellen PC mit passendem Betriebssystem gestartet, welcher dann natürlich ebenfalls im Hintergrund läuft.

*Hinweis: Hab mal gehört, es gibt die Möglichkeit, RAM als so eine Art zusätzliches Laufwerk zu nutzen. Eine Kopie des RAM-Laufwerks liegt dabei auf einer Festplatte und wird beim Start direkt in den Hauptspeicher geladen. In diesem Laufwerk können dann wichtige bzw häufig genutzte Programme installiert werden. Dieser Teil des Hauptspeichers ist dann natürlich für das RAM-Laufwerk reserviert und kann nicht mehr als regulärer Arbeitsspeicher genutzt werden - so zu sagen eine Umkehrung des virtuellen Arbeitsspeichers.


Aktuelles System:
Windows 7 Professional
i7-6700K @ 4.00GHz
32GB Arbeitsspeicher
Nvidia GeForce GTX 1080Ti OC

Anmerkung: Habe auch noch eine "780Ti OC" herumliegen. Vor Virtualisierung wäre also auch ein Austausch der Grafikkarte möglich (1080Ti OC <> 780Ti OC)
Frage: Grafikkarte vor Virtualisierung austauschen - Ja/Nein?

Verwendungszweck meines aktuellen PCs:
Texte & Tabellen
Firefox (Internet)
VLC (Filme)
Video-Bearbeitung & Rendern
PC-Spiele (alles immer nur Offline): Adventure, Action-Atventure, RPG, Strategie
gelegentlich Programmieren, Bildbearbeitung, 3D-Modelling

Zum Thema Virtueller PC + "aktuelle" Spiele > Zitat:


Geplantes System (angedachte Version):
Grafikarte: Nvidia GeForce GTX 1080Ti OC (vom aktuellen PC)
CPU: AMD Ryzen 7 2700X + Gigabyte X470 Aorus Ultra Gaming (Mainboard)
RAM: CRUCIAL DIMM Kit 32GB, DDR4-2400 bzw. G.Skill Flare X BLACK 64GB, DDR4-2400
SSD: Samsung SSD 860 EVO 250GB (für Ubuntu/Linux-Basis-Betriebssystem & Programme)
HDD1: WD Red Pro 10TB, 3.5", SATA 6Gb/s (für virtuelle Version des aktuellen PCs)
HDD2: WD Red Pro 4000GB, 3.5", SATA 6Gb/s (Daten und Divers)

Falls es Hardware-mässig noch zu früh ist, um von meinem aktuellen PC eine virtuelle Version zu erstellen, die sich weitgehend in vollem Umfang und ohne großen Unterschied zur Hardware-Version nutzen läßt, worauf ist beim Kauf (bzw. zukünftigen Entwicklungen) zu achten - welche Hardwarekomponenten sind für meinen Virtuellen PC wichtig (Kerne, Taktfrequenz, GPU, RAM, ...)?
 
Zuletzt bearbeitet:

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Hardware für virtuellen PC

VLC, LibreOffice und Firefox laufen, da Opensource, direkt unter Linux und sind in den meisten Distibutionen auch schon vorinstalliert.

Von daher erst mal beim i7 bleiben und Linux parallel installieren, oder als VM testen.

GPU-Virtualisierung funktioniert noch nicht richtig.
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
A

axam0

Schraubenverwechsler(in)
AW: Hardware für virtuellen PC

@DKK007
Sorry, Thema verfehlt.
VLC, LibreOffice und Firefox sind vom Ursprung her Linux-Programme, sie wurden dann lediglich (da Opensource) auf Windows portiert.
...Linux parallel installieren, oder als VM testen.
Und was bitte soll mir das bringen?

Ich bin dankbar für jede Hilfe, darum lass es mich anders sagen ... offenbar ist dir der Kern meines Ansinnens entgangen.

Folgende Punkte:
1) Zum einen bin ich gerade am überlegen mir für einen anderen Wohnort einen zusätzlichen PC anzuschaffen.
2) Zum anderen will ich auf meine aktuelle/gewohnte Benutzeroberfläche nicht verzichten.
3) So ein mehrschichtiges Betriebssystemaufbau, wie ich ihn oben beschrieben habe, bittet den optimalen Schutz.

Punkt zwei beinhaltet jedoch folgendes Dilema:
Weder Win10 noch Linux bitten mir meine gewohnte Benutzeroberfläche.
Auf Dauer ist Win7 aber auch keine Lösung. Wenn ich mich aber schon an eine neue Benutzeroberfläche gewöhnen muß, dann kann ich auch gleich zu Ubuntu/Linux wechseln. Mit meinen Spielen/Programmen bin ich jedoch an Windows gebunden. Win10 kommt für mich aber nicht in frage. Auf Dauer ist Win7 aber auch keine Lösung. Wenn ich mich aber ...

Jedoch können meine Programmen früher oder später auch über eine VM genutzt werden - sobald die Hardware entsprechend Leistungsstark, im Vergleich zu meiner Aktuellen. Wenn es dann soweit ist, so meine Theorie, kann ich sogar meine gewohnte Benutzeroberfläche behalten.

Die Frage lautet somit nur:
- Sind wir jetzt bereits so weit? Dann kaufe ich mir einen neuen PC, während ich meinen aktuellen PC mit der 780Ti als Zweit-PC nutze.
- Oder muß ich darauf noch warten? Dann nutze ich weiterhin meinen aktuellen PC, während ich als Zweit-PC eine abgespeckte Version kaufe in die ich dann meine alte 780Ti einsetze.
 

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Hardware für virtuellen PC

Mit Spielen wirst du wie gesagt in der VM keine Freude haben.

Wenn solltest du dich an Linux gewöhnen, da du damit dann eh zutun haben wirst, selbst wenn es hauptsächlich als Host für VirtualBox dient. Insbesondere solltest du dich mit der Administration auskennen, da der Nutzer der VirtualBox nutzt, zu einer Gruppe hinzugefügt werden muss. Da muss man auch erst mal drauf kommen, sonst wird kein USB in der VM erkannt. Benutzung › VirtualBox › Wiki › ubuntuusers.de

Wenn man nicht auf MS Office o.ä. angewiesen ist, ist Linux zum arbeiten das bessere System.
Für die ersten 3 Punkte tut es auch ein günstiger Laptop mit Linux.

Künftige Spiele werden wohl auch nur unter Win10 laufen, da Win7 kein DX12 mehr bekommt. Allerdings sieht man im Spiel von dem hässlichen Win10 auch nichts.

An der Hardware die es zu kaufen gibt, wird sich bis 2020 wohl nicht viel ändern. Die Releasezyklen werden immer länger und die Leistungszuwächse immer kleiner.
Beim RAM wäre welcher mit DDR4-2667 oder schneller zu empfehlen, da profitiert Ryzen sehr stark.
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
A

axam0

Schraubenverwechsler(in)
AW: Hardware für virtuellen PC

@ DKK007
Vielen Dank,
das war jetzt genau die Form einer Antwort die ich mir erhofft habe, und der ich etwas brauchbares entnehmen kann.
...
Wenn man nicht auf MS Office o.ä. angewiesen ist, ist Linux zum arbeiten das bessere System. ..,
Auf MS Office bin ich zwar nicht angewiesen dafür aber auf andere Programme, die es für Linux nicht gibt.
An ein neues Betriebsystem will ich mich nicht gewöhnen, das ist ja gerade der Kern der Wiedrigkeiten - Mir ist Win10 zutiefst zuwider, aber hätte es zumindest meine vertraute Benutzeroberfläche, ich würde wohl trotzdem früher oder später auf ein neues System mit Win10 umsteigen.
...Für die ersten 3 Punkte tut es auch ein günstiger Laptop..,
Habe beschlossen es vorerst mal im Grunde genau so zu machen - ein günstiger Laptop für den 2 Wohnort (mit Win7) , angeschlossen an einen Monitor (zwecks Komfort).
Auf Videobearbeitung, 3D-Animation und Spiele muß ich dann zwar am zweiten Wohnort erstmal verzichten, aber zumindest Schreiben, Programmieren und Filme/Serien schauen sollte ohne weiteres möglich sein.

...
Künftige Spiele werden wohl auch nur unter Win10 laufen, da Win7 kein DX12 mehr bekommt. Allerdings sieht man im Spiel von dem hässlichen Win10 auch nichts.
...
Genau das war auch mein Gedanke - darum auch mein Vorhaben: Schnittstelle zur Hardware ist Linux, zum Arbeiten nutze ich über eine VM Win7, und bei Spielen (sofern nötig) läuft unbemerkt im Hintergrund Win10 (natürlich nur Offline - jeglicher Internetzugriff wird Win10 verwehrt).
 

Firebl

Schraubenverwechsler(in)
AW: Hardware für virtuellen PC

Genau wie die Vorredner es sagen:

Wie wäre es wenn du Windows10Pro als Basis-OS verwedest. Damit kannst du verlustfrei spielen und über die Hyper-V Rolle kannst du deine Windows7 VM laufen lassen. Die erstellst du ganz leicht mit Disk2VHD von Microsoft und greifst dann im Fullscreen über RDP auf die VM zum Arbeiten zu. Geht eigentlich ganz flüssig.
 
Zuletzt bearbeitet:

shadie

Volt-Modder(in)
AW: Hardware für virtuellen PC

Genau wie die Vorredner es sagen:

Wie wäre es wenn du Windows10Pro als Basis-OS verwedest. Damit kannst du verlustfrei spielen und über die Hyper-V Rolle kannst du deine Windows7 VM laufen lassen. Die erstellst du ganz leicht mit Disk2VM von Microsoft und greifst dann im Fullscreen über RDP auf die VM zum Arbeiten zu. Geht eigentlich ganz flüssig.

Das war auch mein erster Gedanke.....

oder noch simpler......dualboot......da habe ich aber KP wie ich da 2 Windows Versionen einrichte.
Müsste man mal nachlesen.

Dann einfach eine Partition für Win 7 und eine für Win10

Dann kann beim Bootvorgang entschieden werden / soll gezockt oder gearbeitet werden.



Weil es mich interessiert.
Was stört dich denn so massiv an Win10?
Ich finde es super und komme eigentlich aus Win98 Zeiten......ich würde mir aber ein XP oder Win98 auf keinen Fall mehr zurück wünschen.
Die Geschwindigkeit von Win10 will ich nicht mehr missen.


Noch eine Möglichkeit wäre ein Ubuntu mit Desktopoberfläche / den PC müsstest du dann mit den GPU Anschlüssen der IGPU betreiben.

Und dann mit Quemu/KVM eine VM erstellen und dieser VM deine Ded. GPU durchreichen.
Das erfordert aber VIEL Bastelei aktuell.
Du musst Hardware durchreichen.
Zudem musst du mit Synergy Maus udn Tastatur über das Netzwerk an den neuen PC weitergeben........ich hatte das auch mal vor, habs aber aus zeitmangel sein gelassen.

Was du dann hättest wäre eine Ubuntu Umgebung und bei bedarf kannst du eine Gaming VM mit windows 10 starten


Bzgl. dem Punkt:

*Hinweis: Hab mal gehört, es gibt die Möglichkeit, RAM als so eine Art zusätzliches Laufwerk zu nutzen. Eine Kopie des RAM-Laufwerks liegt dabei auf einer Festplatte und wird beim Start direkt in den Hauptspeicher geladen. In diesem Laufwerk können dann wichtige bzw häufig genutzte Programme installiert werden. Dieser Teil des Hauptspeichers ist dann natürlich für das RAM-Laufwerk reserviert und kann nicht mehr als regulärer Arbeitsspeicher genutzt werden - so zu sagen eine Umkehrung des virtuellen Arbeitsspeichers.

Was du da beschreibst ist eine Ramdisk.

ACHTUNG:
RAM ist nicht dazu in der Lage Daten dauerhaft zu speichern, geht der PC AUS ist alles weg.
Daher speichern die Ramdisk Programme beim Runterfahren des PC´s die Daten auf der HDD in einer ISO Datei.
Beim hochfahren lesen Sie die Iso wieder aus und stellen dir das RAMDisk Laufwerk zur Verfügung.

Vorteile:
Sau schneller Speicher, noch flotter als SSD´s

Nachteile:
Herunterfahren dauert je nach größe der RAMDISK länger
Hochfahren ebenfalls
Und solltest du unerwartet mal einen Fehler haben oder fällt eben mal der Strom aus kann es sein, dass alles weg ist von deiner Ramdisk.
Oder dass Sie auf dem Stand ist vom letzten Reboot


ich würde es daher nicht wirklich für Programme die du geschäftlich nutzt benutzen.
Am ende zerschießt du dir die damit nur.
Sensible Daten sollten darauf auch nicht gespeichert werden.
 

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Hardware für virtuellen PC

DualBoot mit Win7 geht aber nicht, wenn keine Win7 Treiber mehr für die Mainboards zur Verfügung gestellt werden.
 

Eldiabolo

Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: Hardware für virtuellen PC

Mit Spielen wirst du wie gesagt in der VM keine Freude haben.

WTF, was soll die Aussage denn ? Meinst du aus performance sicht? GPU-Passthrough gibt fast native performance, siehe hier: GPU Passthrough Performance Numbers: Ryzen NPT Patch vs Buggy NPT vs Native Windows - Linux - Level1Techs Forums und hier: GPU Passthrough - Or How To Play Any Game At Near Native Performance In A Virtual Machine : pcmasterrace

CPU und RAM-technisch ist das sowieso seit Jahren keine Diskussion also wo genau siehst du das problem? 1GBIt Kabel verbindung zum Streamen über Steam-In-Home Streaming und gut ist.
Geht selber ganz gut mit gemietem AWS-Server und 16 MBit download.

Über die implementierungsseite kann man durch aus reden, das ist alles andere als einfach für allem mit KVM/ QEMU. Aber prinzipiell ist das sehr gut möglich.

Es sei allerdings noch zum eigentlich Grund für das Projekt vom TE gesagt, dass es durchaus möglichkeiten gibt auch für die nicht mehr offziell unterstützte Hardware Updates zu bekommen. Mein 8700K läuft auch mit Win8.1
Prinzipiell lässt sich allerdings deine Idee so umsetzen, wie du dir das gedacht hast, allerdings frage ich mich, wrm es neue CPU und Mainboard sein soll? Da du hier auch keine Serverprodukte einsetzt (Vorteile EEC-RAM, BMC mit IPMI), sind die Teile so wie du sie jetzt hast eigentlich größtenteils total ok.

Gruß
 
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