Handbremse angezogen? Ick raff's nich.

bluestargfx

Kabelverknoter(in)
Mainboard
MSI MAG Z890 TOMAHAWK WIFI
CPU
Core Ultra 9 285K @ 24 x 3500 MHz
CPU Kühler
be quiet! Silent Loop 3 420mm Wasserkühlung
RAM
Corsair DIMM 96 GB DDR5-6600 (2x 48 GB) Dual-Kit CMK96GX5M2B6600C32
GPU
16GB MSI GeForce RTX 5080 Suprim SOC Aktiv PCIe 5.0 x16 1xHDMI
Netzteil
be quiet! Pure Power 13 M 1000W Netzteil, 80 Plus®
Datenträger
Samsung 9100 PRO NVMe M.2 SSD, 1 TB, PCIe 5.0
4TB Samsung 990 PRO M.2 2280 PCIe 4.0 x4 3D-NAND TLC
WD Red 1 TB NAS SSD 2.5 Inch SATA
2TB Samsung 870 EVO 2.5" (6.4cm) SAT 3D-NAND TLC
Monitor
ASUS 31.5" PA32UCE
ASUS 27.2" PA279CRV
ASUS 27.2" PA279CRV
Gehäuse
be quiet! Shadow Base 800 DX Black
Anzahl Gehäuselüfter
6
Betriebssystem
Windows 11
Hallo ihr Lieben,

der neue Rechner für Videobearbeitung löft soweit.

Aber irgendwie fühlt es sich so an, als wäre die Handbremse angezogen.

Der RAM wird bei mehr als CL40 und 4800MHz instabil. (XMP 1 gäbe 6600 und CL32 her) (QVL gecheckt - passt zum MB)
Wenn ich n größeres Projekt in Premiere rendere, bleibt er MANCHMAL einfach hängen. Oft genau dann, wenn ich mich zwischenzeitlich in anderen Applikationen aufhalte. 🤷‍♂️
Beim Arbieten im 3D-Raum in After Effects friert er HIN UND WIEDER mal ein - scheinbar unabhängig vom Workload.

Eins noch:
Es mag an der Art der Effekte liegen, aber merkwürdig viele Renderjobs laufen reinweg über die CPU - bei eingen Jobs wird aber die GPU volles Brett genutzt. Ich kanns nicht ganz genau sagen, aber ich habe das Gefühl, dass auf meinem zweiten "älteren" Rechner ähnliche Projekte mehr über die GraKa liefen.

Subjektiv gesagt: Ich merke einfach hier und da, dass der Rechner n paar Millisekunden "überlegt", bevor es weitergeht (Stichwort RAM-Preview) und das stinkt mir irgendwie.

Ich hab noch nicht allzu viel im BIOS rumgespielt - RAM bekomme ich gar nicht unter Kontrolle. Und die anderen Tuning-Optionen von MSI, die mit dem 285K zusammenhängen führen auch nur zu Fehlern.

Ich weiß, dass is nich besonders definitiv, aber vielleicht hat ja einer von euch nen Rat, was ich alles noch versuchen kann. Da ich mit dem Teil durchweg arbeite, hab ich immer nich ewig Zeit, um alles auszuprobieren, aber ich muss diese Fehler weg bekommen, damit sich das neue Gerät auch lohnt und Zeit spart.

Ick danke euch schonmal für jede Hilfe.

LG, der Mario
#yeehaa
 
Ist das BIOS aktuell? Grade bei RAM-Kompatibilität/Stabilität (und danach hören sich deine Symptome an) macht das viel aus und die ersten Microcodes von ArrowLake waren ziemlich grottig. Aktueller Microcode wäre der MR3 (Maintenance Release 3 ).
 
Ja, BIOS war das Erste, was ich aktualisiert habe. Ist jetzt einen Monat her... Ich checke trotzdem nochmal, ob es bereits ne noch neuere Version gibt. Danke dir schonmal.
 
Meine Reminstabilität habe ich mit Einstellungen der Commandrate beim Ram Von CR1 auf CR2 lösen können.
Ein Test mit CR3 kann nützlich sein.
 
Sieht zunächst einmal nach dem klassischen Einsatz von RAM-Tests aus. Doch zunächst:

BIOS Defaults laden und nichts weiter einstellen. Damit zunächst überprüfen, was das Board überhaupt einstellt und folgende Tests durchlaufen lassen (plus HWinfo parallel laufen lassen für Temperaturüberwachung):

Karhu RAM Test (kostet 10 €, ist es aber allemal Wert) bis ca. 8000% laufen lassen.

Y-Cruncher über Nacht laufen lassen (2 > 5 > 0 > 0)

Bei Bedarf Memtest86 über einen Stick, muss aber nicht.

Ist das stabil, kannst Du ein RAM-Profil einstellen, das DDR5-5600 vorsieht. Das ist der Intel-Standard und muss laufen. Deine DDR5-6600-Sticks sind weit über dem, was Intel garantiert.

Falls Windows nicht neu installiert wurde, neu installieren bitte über das Media Creation Tool von MS.
 
Wow,.da hab ich ja erstmal n bisschen zu tun....ich probier es aus und berichte. Wird n paar Tage dauern..ganz lieben Dank erstmal euch.
 
Hi @bluestarkfx,

auch könntest Du einmal Testen, ob eine Manuelle Festgesetzte Größe der "Auslagerungsdatei" zu einem besseren Ergebniss führen könnte.

Ausprobieren kann man das ja einmal Testweise.

Habe eben das hier mal Gelesen:


U.a steht dort Beispielsweise:

AUSNAHMEN: Bei hohem Ressourcenverbrauch wie bei der Videobearbeitung kann sogar mit 64GB RAM eine Vergrößerung der Auslagerungsdatei in Windows 11 und 10 auf 100 GB oder mehr sinnvoll sein, um ruckelfrei arbeiten zu können.

Größe ist wichtig: Die optimale Größe der Auslagerungsdatei hängt von deinem RAM und deiner Systemnutzung ab. Als Faustregel gilt: Ändere die Größe nur, wenn es Probleme gibt. Sie sollte mindestens 1,5-mal so groß wie dein RAM sein, wobei bei rechenintensiven Prozessen wie Videobearbeitung auch Größen jenseits von 100GB sinnvoll sein können. Und: Die Anfangsgröße und Maximale Größe sollten immer identische Werte haben.

Edit, weil Du hast ja Geschrieben:

"Wenn ich ein größeres Projekt in Premiere rendere, bleibt er MANCHMAL einfach hängen. Oft genau dann, wenn ich mich zwischenzeitlich in anderen Applikationen aufhalte. 🤷‍♂️
Beim Arbieten im 3D-Raum in After Effects friert er HIN UND WIEDER mal ein - scheinbar unabhängig vom Workload.
"
 
Zuletzt bearbeitet:
Das probier ich auch sehr gern noch aus. Danke dir für den Tipp..bin eh viel am Testen und benchmarken gerade.

Immer noch selbst sehr gespannt, ob sich das alles lösen lässt.

Ich berichte...
 
Hey ihr Lieben, hier mal meine Ergebnisse von allen Tests der letzten Tage:

@Pokerclock
RAM läuft stabil (lt. y-cruncher (mehrere iterationen) und karhu (3200%)) bei 6600MHz und CL32 mit dem originalen XMP Profil.

@_Maxi_
Auslagerungsdatei aufgeteilt: 1GB Systemplatte (feste Größe) + 150GB PCIe5.0 M.2 (feste Größe)

Ergebniss:
gestern ganzen Tag in Premiere als Multitimeline gearbeitet - alles tutti - keine Probleme

heute:
erstes Hochfahren - Einfrieren beim Loginscreen von Windows
Harter Reset - gar kein Hochfahren - rote LED auf Mainboard sagt "CPU fehlerhaft oder nicht erkannt"
Nochmal harter Reset - ohne Probleme hochgefahren
erster Absturz (eingefrohren) nach ca. 20min arbeiten
Neustart
zweiter Absturz (eingefrohren) nach ca. 10min arbeiten

Die Abstürze passieren scheinbar ohne Belastung für RAM oder CPU - die Multicamtimeline in Premiere läuft flüssig und die Ressourcen werden ca. zo 20% genutzt. Also eigentlich ziemlich easy.

Was läuft hier falsch? Habt ihr ne Idee?

Zwei Gedanken noch:
Die PCIe 5.0 Platte dient als Cache-Laufwerk für Premiere und die Auslagerungsdatei von Windows. Mag es da Probleme geben mit irgendwelchen Lanes oder der GraKa - dass die sich hacken, weil sie nich "teilen" wollen? 😁

Und ich nutze den aktuellen Studio Treiber von NVidia. Fallsdas ne Rolle spielen könnte.
 
Hast du den selbst zusammen gebaut?
Manchmal hilft, alles nochmal raus, durchpusten mit Druckluft und wieder zusammen bauen um irgendwelche Kontaktprobleme auszuschliessen.
Falls du das nicht schon versucht hast.
 
Oha, danke dir. Hab ich richtig Bock drauf 😜 - aber ja, n Versuch isses auf alle Fälle wert. Achso ja, ich hab den selbst mit aller Sorgfalt zusammengeworfen.😁🎉
 
@bluestargfx,

"Die Anfangsgröße und Maximale Größe sollten immer identische Werte haben."

In dem Feld "Anfangsgröße" z.B 150 GB eintragen und in dem Feld darunter bei Maximaler Größe denselben identischen Wert.

Gruß
 
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