Halbleitermangel: TSMC befürchtet Hortung von Chips

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In einem Interview gibt Mark Liu von TSMC zu bedenken, dass unterschiedliche Firmen Halbleiter horten und damit die schwierige Liefersituation rund um die geringe Chip-Anzahl verstärken würden. Deshalb will man in Zukunft versuchen, verdächtige Lieferaufträge ausfindig zu machen und auszusortieren.

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Was heißt hier "befürchten"?
Das ist Fakt. Alleine Apple braucht mehr, als die gesamte Autoindustrie weltweit. Klar wird gehortet.
Die Leute wollen doch alle 1-2 Jahre ihr neues Smartphone/Tablet :wall:
Gruß T.
 
Erwischt, ich hab im Keller noch paar Chips gestapelt.

Aber clever von Liu jetzt den Waisenspruch raus zuhauen „Je mehr ich es mir anschaue, es wird nicht ausreichen“. So hat er jetzt schon eine Ausrede.

Auch die EU soll ihr Programm für die Halbleitertechnik noch stärker fördern.
Wir brauchen mehr Hersteller in der Chipherstellung. Die Abhängigkeit von nur ein paar Asiatischen und Amerikanische reicht nicht aus und schadet alle Kunden, von Privat bis Großkonzernen.

Edit:

p.s.

TSMC stellt jetzt schon eine Verknappung der Chips in Aussicht, um so die Preise weiter künstlich nach oben zutreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was heißt hier "befürchten"?
Das ist Fakt. Alleine Apple braucht mehr, als die gesamte Autoindustrie weltweit. Klar wird gehortet.
Die Leute wollen doch alle 1-2 Jahre ihr neues Smartphone/Tablet :wall:
Gruß T.

Also gerade in diesem Bereich werden die Update-Zyklen ja länger, bei iPhones liegt die durchschnittliche Zeit bis zum Update schon bei über drei Jahren. Dann wandert das Gerät aber auch erst einmal in den Gebrauchtmarkt, da wird so ein Chip länger genutzt als in so manch anderem Gerät. Hier liegt die Misere der Automobilindustrie eher nicht begraben.
 
Es wird langsam Zeit für AMD, Intel, Nvidia und co. sich von China bzw. Taiwan unabhängig zu machen. Genug Kohle um eigene Chipfabriken zu bauen haben sie ja.
Kohle ist ja nicht das Problem, sondern dass eigene Produktion halt nicht zwangsläufig auch wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Investitionen muss man erstmal wieder reinholen, laufende Kosten sind enorm und wirtschaftliches Risiko ist auch ein Faktor. Dazu dauert das Jahre, bis man Produktionsstädte gebaut hat.
 
Kohle ist ja nicht das Problem, sondern dass eigene Produktion halt nicht zwangsläufig auch wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Investitionen muss man erstmal wieder reinholen, laufende Kosten sind enorm und wirtschaftliches Risiko ist auch ein Faktor. Dazu dauert das Jahre, bis man Produktionsstädte gebaut hat.
Damit hätte man schon viel eher anfangen sollen.

Und selbst wenn die Produktionskosten hier höher sind, bezahlt der Kunde dann letztendlich genauso viel oder sogar weniger. Weil mehr verfügbar ist.
 
Erwischt, ich hab im Keller noch paar Chips gestapelt.

Aber clever von Liu jetzt den Waisenspruch raus zuhauen „Je mehr ich es mir anschaue, es wird nicht ausreichen“. So hat er jetzt schon eine Ausrede.

Auch die EU soll ihr Programm für die Halbleitertechnik noch stärker fördern.
Wir brauchen mehr Hersteller in der Chipherstellung. Die Abhängigkeit von nur ein paar Asiatischen und Amerikanische reicht nicht aus und schadet alle Kunden, von Privat bis Großkonzernen.

Edit:

p.s.

TSMC stellt jetzt schon eine Verknappung der Chips in Aussicht, um so die Preise weiter künstlich nach oben zutreiben.
So ein Aluhutgeschwurbel, als wenn das alles nur künstlich wäre, dass das in der Praxis genau so ist, sieht wohl jeder der auch hingucken möchte und das man bei Chips nicht mal eben die Kapazitäten erhöhen kann, weil solche Fabriken nicht mal eben so gebaut werden können, ist wirklich jedem mit ein bisschen Verstand auch völlig zugängig.

Lange Rede kurzer Sinn, "so ein Käse..."

MfG
 
Kohle ist ja nicht das Problem, sondern dass eigene Produktion halt nicht zwangsläufig auch wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Investitionen muss man erstmal wieder reinholen, laufende Kosten sind enorm und wirtschaftliches Risiko ist auch ein Faktor. Dazu dauert das Jahre, bis man Produktionsstädte gebaut hat.
This. Allein was eine EUV-Belichtungsmaschine von ASML kostet...

https://www.hardwareluxx.de/index.p...eiten Quartal 2021,180 bis 200 Millionen Euro.

Alleine im zweiten Quartal 2021 lieferte ASML 72 Lithografiesysteme aus – nur neun davon arbeiten mit EUV. Durchschnittlich kostet ein Lithografiesystem etwa 145 Millionen Euro. Sollen Wafer per EUV belichtet werden, bewegen wir uns eher im Bereich von 180 bis 200 Millionen Euro.

Damit hätte man schon viel eher anfangen sollen.

Und selbst wenn die Produktionskosten hier höher sind, bezahlt der Kunde dann letztendlich genauso viel oder sogar weniger. Weil mehr verfügbar ist.
Das muss Jahre im Voraus geplant und finanziert werden. Allein die Zeiten von Planung + Standort suchen + Fabrik bauen + Geräte ranschaffen summieren sich auf mehrere Jahre. ASML produziert pro Jahr nicht mal 100 Belichtungsmaschinen, und ohne die geht einfach mal nichts.

https://www.computerbase.de/2020-01/asml-auslieferung-35-euv-systeme-2020/

26 Systeme im Jahr 2019 bedeuteten einen Umsatz von 2,8 Milliarden Euro. Mit der neuen Generation an Scannern erhöht sich der Preis gegenüber den älteren Varianten deutlich und somit steigt der Umsatz für ASML. Die 35 neuen EUV-Systemen sollen in diesem Jahr beachtliche 4,5 Milliarden Euro einbringen, der Stückpreis liegt damit nunmehr bei knapp 130 Millionen Euro. Auf lange Sicht in die 2020er Jahre hinein will ASML Fertigungskapazitäten schaffen, die 45 bis 50 EUV-Scanner pro Jahr erlauben.
 
So ein Aluhutgeschwurbel, als wenn das alles nur künstlich wäre, dass das in der Praxis genau so ist, sieht wohl jeder der auch hingucken möchte und das man bei Chips nicht mal eben die Kapazitäten erhöhen kann, weil solche Fabriken nicht mal eben so gebaut werden können, ist wirklich jedem mit ein bisschen Verstand auch völlig zugängig.
Wie ich schon schrieb: man hätte schon viel eher damit anfangen sollen.

Wir haben doch hier soviele kluge Köpfe. Wo ist denn da die Weitsicht?
 
Damit hätte man schon viel eher anfangen sollen.

Und selbst wenn die Produktionskosten hier höher sind, bezahlt der Kunde dann letztendlich genauso viel oder sogar weniger. Weil mehr verfügbar ist.

Als ob das so trivial wäre. Normal gibt es Zyklen mit hoher und schwacher Nachfrage. Entsprechend fallen und steigen auch die Preise und sowas aufzubauen dauert Jahre. Gleichzeitig ist aber dann noch nicht mal klar, ob man mit den besten Verfahren mithalten kann.

Wenn du vor 4-5 Jahren die Chipknappheit zu Coronazeiten vorausgesehen hast, dann Glückwunsch...
 
Wie ich schon schrieb: man hätte schon viel eher damit anfangen sollen.

Wir haben doch hier soviele kluge Köpfe. Wo ist denn da die Weitsicht?
Das hätte finanziell überhaupt keinen Sinn gemacht, bei den damaligen Preisen und man kann nicht jede Eventualität voraus planen, wie man aktuell "weltweit" sehen kann...

MfG
 
Also gerade in diesem Bereich werden die Update-Zyklen ja länger, bei iPhones liegt die durchschnittliche Zeit bis zum Update schon bei über drei Jahren. Dann wandert das Gerät aber auch erst einmal in den Gebrauchtmarkt, da wird so ein Chip länger genutzt als in so manch anderem Gerät. Hier liegt die Misere der Automobilindustrie eher nicht begraben.
Das ist meines Erachtens zu kurzsichtig gefolgert.
Der Wechselzyklus gilt für eine Person. Die Nächste möchte in ihrem 3-Jahres-Zyklus schon im darauf folgenden Jahre tauschen usw. Ergo müssen jedes Jahr Millionen neuer Geräte produziert werden. Und meine Zahlen spiegeln nur Apple wieder. Kein Samsung oder all die anderen Anbieter.
Auf dem "Handy-Markt" hört man ja auch noch nix von Knappheit. > Tittytainment
Generell sollten in unserer Digitalwelt jeder Staat seine eigene Halbleiterproduktion unterhalten. Gleiches gilt übrigens auch für pharmazeutische Produkte. Gab es auch schon genug Engpässe. Aber wir sind ja in einem HW-Forum :D
Gruß T.
 
Wenn du vor 4-5 Jahren die Chipknappheit zu Coronazeiten vorausgesehen hast, dann Glückwunsch...
Das liegt doch nicht alleine an Corona. Ist doch klar das die Nachfrage irgendwann noch mehr steigt. Oder Engpässe entstehen können. Wenn man sich nur von wenigen Fertigern/Standorten abhängig macht und 1+1 zusammenzählen kann, müßte man auf die Idee kommen, dass so etwas auf Dauer nicht gut gehen kann.
 
Das liegt doch nicht alleine an Corona. Ist doch klar das die Nachfrage irgendwann noch mehr steigt. Oder Engpässe entstehen können. Wenn man sich nur von wenigen Fertigern/Standorten abhängig macht und 1+1 zusammenzählen kann, müßte man auf die Idee kommen, dass so etwas auf Dauer nicht gut gehen kann.
Das ändert ja nichts an der Wirtschaftlichkeit, niemand kann sich Chip Fabriken leisten die keinen Gewinn abwerfen. Die sind einfach viel zu teuer. Dasselbe trifft übrigens auf viiiele Produkte zu, es gibt kein Industrie-Land auf der Welt welches nicht auf Importe angewiesen ist. So hat sich im Zuge der Globalisierung nun mal unsere Welt entwickelt.
 
Das ändert ja nichts an der Wirtschaftlichkeit, niemand kann sich Chip Fabriken leisten die keinen Gewinn abwerfen. Die sind einfach viel zu teuer.
Irgendwann würden sie ja Gewinne abwerfen. Abnehmer gäbe es bestimmt genug.

Dasselbe trifft übrigens auf viiiele Produkte zu, es gibt kein Industrie-Land auf der Welt welches nicht auf Importe angewiesen ist. So hat sich im Zuge der Globalisierung nun mal unsere Welt entwickelt.
Das mag sein. Trotzdem ist es falsch sich von wenigen Standorten abhängig zu machen.
 
Wenn es um Geld geht, sind kriminelle Machenschaften NICHT fern !
Preis durch künstliche Verknappung in die Höhe treiben, Chips horten und dann den fetten Reibach machen.
Bin gespannt wie lange das gut geht ... >:-|

MfG Föhn.
 
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