Günstiges Mainborad zum Übertakten (Intel)

DerEineVonVielen

Kabelverknoter(in)
Günstiges Mainborad zum Übertakten (Intel)

Heyho,

ich plane ein kleinen PC zu bauen, an dem man etwas rumtüfteln kann.
Geplant ist eine Pentium G3258 CPU, welche durch den offenen Multiplikator gut zu übertakten geht. Ich habe nicht vor, mehr als Vcore und den Multiplikator zu ändern, also kein extremes OC.
Gekühlt wird mit einer bereits vorhandenen Hydro 110i GT, also alles im grünen Bereich.
Als Gehäuse haben wir aktuell eins von BitFenix rausgesucht, mit mATX Formfaktor. In der Not kann man natürlich auch noch auf ATX umschwenken, super wäre natürlich ein mATX.

Jetzt meine eigentlichen Fragen:
(Vorrausgesetzt, die CPU ist dazu in der Lage) Was für ein Board kann man mir empfehlen, mit dem man ~4,5-4,7GHz stabil erreichen kann? Nicht jedes Board ist ja dazu in der Lage.
In Verbindung zu der bereits vorhandenen GTX760, wie viel wird das ganze System dann mit OC ca. Strom ziehen? Zwecks Größe des Netzteils. Reicht ein gutes 400W Netzteil?

Es gibt bestimmt viele unter euch, die da bereits Erfahrungen gemacht haben, wäre schön wenn man diese mit mir teilen könnte :)

PS: Wenn es bereits ein Topic gibt, der aktuell ist, dann macht mich bitte einfach darauf aufmerksam. Habe leider über die Sufu 200+ Ergebnisse gefunden und habe kein passendes gefunden.

Grüßle
 
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AW: Günstiges Mainborad zum Übertakten (Intel)

Naja zum ernsthaften übertakten sollte es schon ein Z97 Board sein und die sind nie günstig.
Das hier wäre wohl die günstigste Lösung: ASRock Z97M Anniversary (90-MXGVP0-A0UAYZ) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Das hier die etwas potentere mit mehr Phasen: Gigabyte GA-Z97MX-Gaming 5 Preisvergleich | Geizhals Deutschland oder MSI Z97M Gaming (7919-001R) Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Die andern hab ich mal nicht erwähnt weil da teilweise noch alte PCI Slots verbaut wurden und das ist auf nem Micro ATX Board imo ein NoGo weil nutzlose Platzverschwendung.
 
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Hey dankeschön schonmal für die rasche Antwort um diese Zeit.

Was bringen denn Boards mit mehr Phasen für ein Vorteil mit sich, bin im Bereich OC noch nicht so erfahren.
Kann man mit jedem Z97 Mobo die CPU auf 4,5GHz bringen? Weil OC ist ja nicht nur Chipsatzbasierend, da kommts ja auch drauf an wie die Qualität am Mainboard steht. Worauf muss man denn am stärksten achten bei dem Kauf eines Mainboards (für OC), doof gefragt. :)

Bsp.: Mein i5 geht auf dem H87-Pro nicht über 4GHz (ist ja auch H), aber trotzdem :-)
 
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Naja zum ernsthaften übertakten sollte es schon ein Z97 Board sein und die sind nie günstig.
Das hier wäre wohl die günstigste Lösung: ASRock Z97M Anniversary (90-MXGVP0-A0UAYZ) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Das hier die etwas potentere mit mehr Phasen: Gigabyte GA-Z97MX-Gaming 5 Preisvergleich | Geizhals Deutschland oder MSI Z97M Gaming (7919-001R) Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Die andern hab ich mal nicht erwähnt weil da teilweise noch alte PCI Slots verbaut wurden und das ist auf nem Micro ATX Board imo ein NoGo weil nutzlose Platzverschwendung.

Die Anvisierten 4,5 - 4,7 Ghz werden mit den ersten beiden Boards nicht drin sein, 4 Phasen bringen auch nicht wirklich viel mehr als 3 Phasen.
Lediglich das MSI bietet 8 Phasen, da wäre das hier günstiger: ASRock Fatal1ty Z97M Killer (90-MXGWW0-A0UAYZ) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
 
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Das Asrock kostet weniger als das MSI und hat mehr Phasen (wo ich noch immer nicht genau weiß, welchen Effekt diese mit sich bringen). Kann man dem sein PC auf Dauer anvertrauen? Weil irgendwo muss ja eingespart worden sein, kann ja nicht nur der Name sein, oder? :)
 
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Je mehr CPU Phasen desto besser die Spannungsversorgung, desto höher die erreichbaren OC Ergebnisse.

Beim MSI zahlst du den typischen "Gaming" Aufpreis.

Ausserdem hat das MSI 6 x USB 3.0, 2x USB 2.0 sowie 2x esata hinten dran, das ASrock hat 4x USB 3.0, 4x USB 2.0 sowie 1 x esata.

Sicher kannst du dem Board nen PC auf Dauer anvertrauen, ASrock gehört zu den besten Herstellern was Mainboards angeht.
 
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Zur Anzahl der Phasen:
Mit "Phasen" sind hier die Spannungswandler gemeint, die die 12V vom Netzteil auf die ca 1V wandeln, die die CPU benötigt. Das wird erreicht, indem ein "Schalter" (Transistor) sehr oft pro Sekunde an und ab geschaltet wird. Die Energie wird dann in einem Kondensator und einer Spule zwischengespeichert und geglättet. Die Spannung kann aber nicht komplett geglättet werden. Wenn dir ein Programm z. B. 1,1V anzeigt schwankt die Spannung mehrere 1000 mal pro Sekunde um diesen Wert herum (Restwelligkeit). Wenn man mehr Phasen nutzt reduziert sich die Restwelligkeit: obwohl die durschnittliche Spannung gleich bleibt, steigen die Tiefpunkte der Spannung an. Dadurch bekommst du ein stabileres OC
 
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Vielen Dank für die Erklärungen, konnte gut folgen! :)
Was ist denn so das Maximum an Phasen was man auf Mainboards finden kann?
Ist die Anzahl der Phasen allein verantwortlich für stabiles und gutes OC? Hängt doch sicher auch von der Qualität der Elkos ab, oder? Wenn ja, hat das Asrock die Vorraussetzungen für gutes OC bei 4,5+ GHz (bei einer guten CPU)?

Wie stark ist denn der Zuwachs an Stromverbrauch bei einer CPU? Sollte ich dann eher zu einem 500W Netzteil greifen? Habe das Bequiet straight power 10 im Blickfeld :)
 
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Schau mal hier rein: http://extreme.pcgameshardware.de/m...uide-einfuehrung-die-spannungsversorgung.html

Auf eine gute Spannungsversorgung haben alle Teile in dieser einen Einfluss. Mit brauchbaren Spannungswandlern und einer genüglichen Anzahl dieser auf mehreren Phasen bekommt die CPU genug Saft. Im Guide ist auch ein Board mit einem sehr großen ausbau der Phasen benannt und das selbiges einen Overklill darstellt. Usw.

Das SP E10 500W wird in Zusammenhang mit jeder Haswell CPU (auch i7 4790k) und einer aktuellen Grafikkarte genug Leistung zur verfügung stellen können für das häusliche OC unter Luft/Wasser einer Haslwell k-CPU. Dir schießen einfach die Temperaturen durch die Decke bevor du noch mehr Leistung in die CPU pumpen könntest, die gebraucht würde wäre mehr Takt der Wunsch.

Für nen Anniversary Pentium langt für simples oc auch nen günstiges Board, allerdings solltest du in Hinblick auf einen späteren Verkauf oder auch selbst ein Upgrade auf beispielsweile einen i7k Haswell oder gar Broadwell dir nicht das knappste mögliche Board beschaffen, selbst wenn du gerade nur für eben den Pentium planst.
 
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Alles klar danke!
Werde mir den Guide bei Zeit mal aufmerksam durchlesen :)

Denke, mit dem Z97M Killer habe ich aber eine gute Wahl getroffen (danke Soulsnap) :)

Grüßle

Werde euch dann, wenn es so weit ist, berichten !
 
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Die 4,5 bis 4,7 liegen aber auch an der CPU. Das Board ist kaum für das OC Ergebnis verantwortlich. Nicht mehr, wie beim Socke 775, wo das Board den FSB stark limitieren konnte.
Die 4,7 24/7 stable mit Spannungen, die ich auch 24/7 fahren würde, sind echt schwer zu erreichen. Da brauchste Glück bei der CPU.
 
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Die 4,5 bis 4,7 liegen aber auch an der CPU. Das Board ist kaum für das OC Ergebnis verantwortlich. Nicht mehr, wie beim Socke 775, wo das Board den FSB stark limitieren konnte.
Die 4,7 24/7 stable mit Spannungen, die ich auch 24/7 fahren würde, sind echt schwer zu erreichen. Da brauchste Glück bei der CPU.
die Aussage ist kappes. Das VRM liefert glatte Spannungen oder eben welche mit Ripple. Und entsprechend der Qualität der Spannungswandler (Frequenz) und des verwendeten PWM-Controller kann man wesentlich optimaler die Einflussfaktoren treffen. Kurzum das Board hat immer noch Einfluss auf das OC-Ergebnis nicht zuletzt das es überhaupt genügend Ampere zur Verfügung stellen kann um die Leistung umzusetzen. Das mit der Einführung von Spannungswandlern der Vccin auf die Nebenspannungen im Prozessor deren Güte sich verbessert hat ist klar, aber dennoch gilt, was vorn rein kommt kommt hinten raus, und ist die Vccin schlecht sind es auch die Nebenspannungen wie Vcore, sa, io d/a, dimm usw.

Bei nem Pentium Anniversary ist es zum Glück wegen der nur 2 Kerne und nicht HT Fähigkeit letztendlich aber einfacher für die interne Spannungsversorgung dank geringerer Verluste und weniger Wärmebeeinflussung das OC zu erreichen. Und man kann den wenigen Kernen auch mehr Spannung antun, weil man sie gekühlt bekommt so dass geringe E-Migra stattfindet. Sprich das erreichbare oc auf den Takt bezogen ist größer beim Anni im Vergleich zu nem i5k oder i7k - entgegen steht dem das der Die halt schon fast Ausschuß ist (wären alle Kerne ganz wäre es halt nen i5k geworden oder aber mit einzatzbereiten HT modulen ein i3 bzw die beiden Zusammen ein i7)
 
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Klar, dass das Board nicht überhaupt nichts mit dem OC zu tun hat. Aber nicht mehr so stark, wie früher.
Der TE möchte ja auf 4,5 bis 4,7Ghz kommen. Wenn er nen halbwegs vernünftiges Board hat und die CPU halt dicht macht, dann wird das auch mit nem 300€ Board nix werden.
 
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Klar, dass das Board nicht überhaupt nichts mit dem OC zu tun hat. Aber nicht mehr so stark, wie früher.
Der TE möchte ja auf 4,5 bis 4,7Ghz kommen. Wenn er nen halbwegs vernünftiges Board hat und die CPU halt dicht macht, dann wird das auch mit nem 300€ Board nix werden.
übertakten ist immer nen Gamble bei der CPU außer man kauft eine getestete. - Nichts desto trotz kauft man keine übertaktbare CPu um sie "nur so zu übertakten" sondern dafür die Komponenten die es sinnvoll machen das volle Potenzial zu nutzen. Zudem der Anniversary in der Regel eine Übergangs CPU ist die "ersatzweise" als Platzhalter für nen i5k/i7k drin ist oder man auf Broadwell wartet. Für nen Office PC jedenfalls längt auch nen Celeron/kleiner Pentium oder nen i3 der da sicherlich sinnvoller wäre und preistechnisch ebenso wenig kostet bezogen auf Board+CPU+Kühler Kombo.

Und da ich noch nix zu nem empfehlenswerten Board gesagt habe: Produktvergleich ASRock Fatal1ty Z97M Killer (90-MXGWW0-A0UAYZ), Gigabyte GA-Z97MX-Gaming 5 | Geizhals Deutschland sinnvoller wäre aber unter den Z97ern immer noch das OC Formula, solang noch was größeres geplant ist. Leider ist das Z87er Gene was als Tip auch gut war mittlerweile auf ~140€ geklettert - das wäre bezogen auf µATX und oc das aller beste gewesen, da man dieses usb flashen kann auch ohne cpu und es das beste Potenzial zu damals knapp 120€ geboten hat.
 
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