quantenslipstream
Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
Auf Mathe wird immer geguckt, bist du in Mathe nur ausreichend besetzt, spielt es praktisch keine Rolle, ob du woanders ein "Sehr gut" hast, du bist weg vom Fenster.
Auf Mathe wird immer geguckt, bist du in Mathe nur ausreichend besetzt, spielt es praktisch keine Rolle, ob du woanders ein "Sehr gut" hast, du bist weg vom Fenster.

Wohin uns diese "ich sortiere mal eben die schlechten Noten aus" Mentalität gebracht hat, sehen wir Heute: Unfähige Politiker, die keinerlei Bezug zur Realität haben, unfähige Manager die Betriebe an die Wand fahren und für Massenentlassungen verantwortlich sind, unfähige Handwerker die auf Qualität keinerlei Wert mehr legen, unfreundliche und inkompetente Verkäufer ... die Liste kannst Du beliebig fortführen. Meist ist eben jene "Elite" für Minderleistungen verantwortlich. *hüstel*
Wenn Du es jedoch in einem Unternehmen immerhin zu einem Vorstellungsgespräch schaffst, bei dem die Noten nicht von Interesse sind, hast Du schonmal gute Voraussetzungen dafür, dass Deine tatsächlichen Leistungen berücksichtigt werden.
Ok, dann ist meine minimale Chance nun auch weg, ich bewirb mich trotzdem. Was solls.
), die ich als "naja, eigentlich passe ich nicht so recht" abgetan hatte, als bei welchen, die 100% auf mich zu passen schienen. Es kommt halt auch immer darauf an, wieviele andere das gleiche denken.Wenn ich das wieder lese "sehr gutes Abitur oder eine auf einem anderen Weg erworbene erstklassige Hochschulreife", von der Sparkasse, kriege ich echt die Krise![]()
In der Politik scheinen Noten (alias jegliche Form möglicher Fachleistung) gar keine Rolle zu spielen, da geht es um Kontakte. (Bzw.: Wenn sie eine Rolle spielen, dann im umgekehrten Sinne: Wer keine Chance auf eine lukrative Karriere in der Wirtschaft hat...)
Ich mag mangelnde Erfahrung haben (und die Einstellende Seite kenn ich gar nicht), aber bei meinen bisherigen Bewerbungsgesprächen waren Noten von gar keiner Bedeutung mehr, nur noch Inhalte (zugegebenermaßen gibt es da nach nem Studium auch mehr Variation, auf die man achten kann. Bei einem Schulabgänger stehen die Inhalte ja relativ fest und sind oftmals eh nicht direkt zu verwenden, also kann man nur noch der Qualität ihrer Umsetzung gucken. Also Noten)
Solche Sprüche veraten sich im Prinzip schon selbst: Erste und oftmals einzige Möglichkeit des Hochschulzuganges ist ein (Fach)Abi und für "erstklassig" sollte es dann wohl schon ein 1,xer sein (ggf. je nach Bundesland korrigieren - aber oftmals liegt ja die Mehrheit der Abschlüsse bei 2,5 oder besser. Da kann 2,0 halt trotzdem zur schlechteren Hälfte gehören). Die wenigen Möglichkeiten, über Berufserfahrung und -weiterbildung mit Realschulabschluss einen Hochschulzugang zu erreichen, sind eigentlich nicht "erstklassig". Aber vermutlich ist denen das Abi eigentlich egal (Leute mit spezifischer Erfahrung sind oftmals nützlicher), wichtig ist nur, dass man allgemein gut ist. Aber auf Ausschreibungen mit "guter Abschluss" bewirbt sich dann alles, was nicht nach der 9. gehen musste.
Ich würde nicht sagen, daß die Firmen nur nach guten Noten gehen.
Nach meiner Erfahrung ist heutzutage vor allem die Sozialkompetenz gefragt, liegt vielleicht auch an der fachlichen Richtung.
Was nutzt dir eine 1 in Mathe, wenn du nicht mal einen Tag pünktlich zu Arbeit erscheinen kannst und oder ständig die Pausen überziehst.
Jeder macht ja andere Erfahrungen.Nicht ganz, anhand einer Bewerbung kann man nicht wirklich ersehen, ob einer soziale Kompetenz hat, das kannst du erst ermitteln, wenn du Gespräche führst.
Du guckst in erster Linie nach den Noten und den sonstigen Aktivitäten.
Ist zwar schön, wenn einer in der Armenküche Geschirr spült, aber wenn er Controller werden will, hat diese Aktivität keinen Einfluss darauf, ob er angenommen wird oder nicht.

Jeder macht ja andere Erfahrungen.![]()
