Gucken Unternehmen zu sehr auf Noten?

Auf Mathe wird immer geguckt, bist du in Mathe nur ausreichend besetzt, spielt es praktisch keine Rolle, ob du woanders ein "Sehr gut" hast, du bist weg vom Fenster.
 
Mit ausreichend ist halt eine ausreichende Note gemeint. In Fall von dir, da du ja BWL machen willst, sollte es schon mehr als 8 sein um als ausreichend zu gelten.
 
Ok, dann ist meine minimale Chance nun auch weg, ich bewirb mich trotzdem. Was solls.

Wenn ich das wieder lese "sehr gutes Abitur oder eine auf einem anderen Weg erworbene erstklassige Hochschulreife", von der Sparkasse, kriege ich echt die Krise:klatsch::motz::wall:
 
Bewerben würde ich mich immer und wenn du kannst, also es in der Nähe ist, würde ich sogar hinfahren und die Bewerbung persönlich abgeben. Eventuell kannst du dann sogar sofort mit dem Personalchef reden.
 
Das mit dem persönlich bewerben hatte ich auch im Sinn, kommt aber alles andere als gut an. Bei den Firmen die ich im Blick habe, wie telekom, commerzbank MUSS man sich online bewerben.
 
OK, das liegt halt daran, dass sie zu groß sind, da ist es auch albern hingehen zu wollen, weil die Personen, die das entscheiden, eh nie ohne Termin zu erreichen sind.
Aber bewerben kannst du dich immer, ist ja nicht verboten.
Drück sie raus und hoffe dann, dass du zum Vorstellungsgespräch kommen kannst, denn dann kannst du deine Karten ausspielen.
 
Ich hoffe doch stark, dass ich wenigstens bei einer Firma die CHANCE kriege mich vorzustellen. Ich bin aber Realist ( wenn nicht sogar Pessimist ) und mache mir keine große Hoffnungen.

Hat denn jemand noch ein Tipp wo man ein duales Studium machen kann? Lebensmitteldiscounter etc..?
 
Wohin uns diese "ich sortiere mal eben die schlechten Noten aus" Mentalität gebracht hat, sehen wir Heute: Unfähige Politiker, die keinerlei Bezug zur Realität haben, unfähige Manager die Betriebe an die Wand fahren und für Massenentlassungen verantwortlich sind, unfähige Handwerker die auf Qualität keinerlei Wert mehr legen, unfreundliche und inkompetente Verkäufer ... die Liste kannst Du beliebig fortführen. Meist ist eben jene "Elite" für Minderleistungen verantwortlich. *hüstel*

In der Politik scheinen Noten (alias jegliche Form möglicher Fachleistung) gar keine Rolle zu spielen, da geht es um Kontakte. (Bzw.: Wenn sie eine Rolle spielen, dann im umgekehrten Sinne: Wer keine Chance auf eine lukrative Karriere in der Wirtschaft hat...)

Wenn Du es jedoch in einem Unternehmen immerhin zu einem Vorstellungsgespräch schaffst, bei dem die Noten nicht von Interesse sind, hast Du schonmal gute Voraussetzungen dafür, dass Deine tatsächlichen Leistungen berücksichtigt werden.

Ich mag mangelnde Erfahrung haben (und die Einstellende Seite kenn ich gar nicht), aber bei meinen bisherigen Bewerbungsgesprächen waren Noten von gar keiner Bedeutung mehr, nur noch Inhalte (zugegebenermaßen gibt es da nach nem Studium auch mehr Variation, auf die man achten kann. Bei einem Schulabgänger stehen die Inhalte ja relativ fest und sind oftmals eh nicht direkt zu verwenden, also kann man nur noch der Qualität ihrer Umsetzung gucken. Also Noten)


Ok, dann ist meine minimale Chance nun auch weg, ich bewirb mich trotzdem. Was solls.

Kann man nur immer empfehlen. Ich hab bin auch schon bei Stellen weitergekommen (wenn auch nicht zur Einstellung :( ), die ich als "naja, eigentlich passe ich nicht so recht" abgetan hatte, als bei welchen, die 100% auf mich zu passen schienen. Es kommt halt auch immer darauf an, wieviele andere das gleiche denken.

Wenn ich das wieder lese "sehr gutes Abitur oder eine auf einem anderen Weg erworbene erstklassige Hochschulreife", von der Sparkasse, kriege ich echt die Krise:klatsch::motz::wall:

Solche Sprüche veraten sich im Prinzip schon selbst: Erste und oftmals einzige Möglichkeit des Hochschulzuganges ist ein (Fach)Abi und für "erstklassig" sollte es dann wohl schon ein 1,xer sein (ggf. je nach Bundesland korrigieren - aber oftmals liegt ja die Mehrheit der Abschlüsse bei 2,5 oder besser. Da kann 2,0 halt trotzdem zur schlechteren Hälfte gehören). Die wenigen Möglichkeiten, über Berufserfahrung und -weiterbildung mit Realschulabschluss einen Hochschulzugang zu erreichen, sind eigentlich nicht "erstklassig". Aber vermutlich ist denen das Abi eigentlich egal (Leute mit spezifischer Erfahrung sind oftmals nützlicher), wichtig ist nur, dass man allgemein gut ist. Aber auf Ausschreibungen mit "guter Abschluss" bewirbt sich dann alles, was nicht nach der 9. gehen musste.
 
Ich finds aber trotzdem frech, dass sie ein sehr gutes Abi fordern, obwohl die dualen Studis zu Anfang genau wir ein azubi verdienen. Wer ein 1er Schnitt hat kann normal bwl studieren und bei einer Firma deutlich mehr verdienen. ( Ich weiß, Geld ist nicht alles ).
 
Ich würde nicht sagen, daß die Firmen nur nach guten Noten gehen.
Nach meiner Erfahrung ist heutzutage vor allem die Sozialkompetenz gefragt, liegt vielleicht auch an der fachlichen Richtung.
Was nutzt dir eine 1 in Mathe, wenn du nicht mal einen Tag pünktlich zu Arbeit erscheinen kannst und oder ständig die Pausen überziehst.
 
Ja das problem ist einfach, dass die Unternehmen einem gar keine Chance geben, die Sozialkompetenz zu beweisen. Sie sehen 2,4 weg.

Die Deutsche Bank ist der Höhepunkt am Forderungsberg.
 
In der Politik scheinen Noten (alias jegliche Form möglicher Fachleistung) gar keine Rolle zu spielen, da geht es um Kontakte. (Bzw.: Wenn sie eine Rolle spielen, dann im umgekehrten Sinne: Wer keine Chance auf eine lukrative Karriere in der Wirtschaft hat...)

Politiker knüpfen ja auch Kontakte, wenn sie im Amt sind und haben nach ihrer politischen Laufbahn dann gute Chancen bei einem der Unternehmen reinzusschlüpfen, denen sie während ihrer Zeit in der Regierung gute Dienste erwiesen haben.
(Wie sonst ist es zu erklären, dass sie Beraterverträge für 50.000€ bekommen und nur 2 Vorträge im Jahr halten?)

Ich mag mangelnde Erfahrung haben (und die Einstellende Seite kenn ich gar nicht), aber bei meinen bisherigen Bewerbungsgesprächen waren Noten von gar keiner Bedeutung mehr, nur noch Inhalte (zugegebenermaßen gibt es da nach nem Studium auch mehr Variation, auf die man achten kann. Bei einem Schulabgänger stehen die Inhalte ja relativ fest und sind oftmals eh nicht direkt zu verwenden, also kann man nur noch der Qualität ihrer Umsetzung gucken. Also Noten)

Ich kenne die andere Seite gut, denn ich sitze ab und zu mal am Tisch, wenn ein Bewerber kommt und sich vorstellt (die Vorauswahl mache ich aber nicht) und wenn es erst mal im Gespräch ist, spielen Noten keine Rolle mehr, denn um dahin zu kommen, muss man schon mal gute Noten haben.
Erst beim Gespräch kann ich sehen, wie engagiert einer ist, ob er sich begeistern kann oder ob er nur einen Job sucht, damit er mit seiner Maus zusammenleben kann.

Solche Sprüche veraten sich im Prinzip schon selbst: Erste und oftmals einzige Möglichkeit des Hochschulzuganges ist ein (Fach)Abi und für "erstklassig" sollte es dann wohl schon ein 1,xer sein (ggf. je nach Bundesland korrigieren - aber oftmals liegt ja die Mehrheit der Abschlüsse bei 2,5 oder besser. Da kann 2,0 halt trotzdem zur schlechteren Hälfte gehören). Die wenigen Möglichkeiten, über Berufserfahrung und -weiterbildung mit Realschulabschluss einen Hochschulzugang zu erreichen, sind eigentlich nicht "erstklassig". Aber vermutlich ist denen das Abi eigentlich egal (Leute mit spezifischer Erfahrung sind oftmals nützlicher), wichtig ist nur, dass man allgemein gut ist. Aber auf Ausschreibungen mit "guter Abschluss" bewirbt sich dann alles, was nicht nach der 9. gehen musste.

Das ist einfach normal, die Firmen versuchen so die Zahl derer zu senken, die sich überhaupt bewerben, die haben keine Lust unter einem Stapel von 10.000 Bewerben die 50 guten zu ermitteln, die sie einladen, sie wollen nur einen Stapel von 500 haben, denn das macht sie Sache einfacher.
Und deswegen kommen dann solche Formulierungen zu Stande.

Ich würde nicht sagen, daß die Firmen nur nach guten Noten gehen.
Nach meiner Erfahrung ist heutzutage vor allem die Sozialkompetenz gefragt, liegt vielleicht auch an der fachlichen Richtung.
Was nutzt dir eine 1 in Mathe, wenn du nicht mal einen Tag pünktlich zu Arbeit erscheinen kannst und oder ständig die Pausen überziehst.

Nicht ganz, anhand einer Bewerbung kann man nicht wirklich ersehen, ob einer soziale Kompetenz hat, das kannst du erst ermitteln, wenn du Gespräche führst.
Du guckst in erster Linie nach den Noten und den sonstigen Aktivitäten.
Ist zwar schön, wenn einer in der Armenküche Geschirr spült, aber wenn er Controller werden will, hat diese Aktivität keinen Einfluss darauf, ob er angenommen wird oder nicht.
 
Nicht ganz, anhand einer Bewerbung kann man nicht wirklich ersehen, ob einer soziale Kompetenz hat, das kannst du erst ermitteln, wenn du Gespräche führst.
Du guckst in erster Linie nach den Noten und den sonstigen Aktivitäten.
Ist zwar schön, wenn einer in der Armenküche Geschirr spült, aber wenn er Controller werden will, hat diese Aktivität keinen Einfluss darauf, ob er angenommen wird oder nicht.
Jeder macht ja andere Erfahrungen. ;)
 
Jeder macht ja andere Erfahrungen. ;)

War jetzt auch nur ein Beispiel.
Willst du Kindergärtner werden, ist es sicher von Vorteil, wenn du hier und da schon mal etwas in der Richtung gemacht hast.
Es ist eben stark vom Job abhängig und ich meine eben mit außerschulische Aktivitäten passend zur Bewerbung solche, die sich dann auf den Job beziehen, der angestrebt wird. Willst du Kfz Mechatroniken werden, kommt es sicher gut an, wenn du in den Sommerferien schon mal bei solchen Firmen gearbeitet hast.
 
Aber, dass ist doch auch dumm von den Unternehmen, dass sie eine Aktivität sehen wollen, die mit dem Beruf zu tun haben. Ich meine soll ich jetzt Bänker die Schuhe putzen oder deren Hünde gassi bringen? Welche soziale Aktivtät hat denn was mit einem Bwl Studium zu tun?

Ich hoffe ihr wisst, dass meine Beispiele ironisch waren.
 
Erst mal begrüßen sie es, wenn du eine Aktivität hast, denn eine Aktivität, auch wenn sie nichts mit dem Beruf zu tun hat, ist immer noch besser als wenn du nichts machst.
Einer der Bewerber bei mir hatte geschrieben, dass er ein sehr guter Schach Spieler ist. Das hat erst mal nichts mit dem Job zu tun, den er haben wollte, aber ich hab ihn eine Partie spielen lassen, so nebenbei als wir uns unterhalten haben und er hat in den 10 Minuten den Schachcomputer geschlagen.
Daraufhin hat er den Job bekommen (obwohl andere bessere Noten hatten), denn um gut Schach spielen zu können, brauchst du eine Reihe von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die auch im Beruf durchaus zum Tragen kommen können.
 
Schach spielen ist keine soziale Aktivität. Ich weiß nicht, was ich noch machen kann an soziales, was mit bwl zu tun hat.
 
Klingt so, als wäre er eine Putzkraft ^^
Hat "deine" Firma denn was mit bwl bzw. Wirtschaft zu tun?
 
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