So fotorealistisch sieht es aus, wenn in KCD 2 ein Huhn erschreckt nach hinten umkippt.
Es gibt keine Physik in den Spielen und solange Spielwelten nur 0,001% der Physik der realen Welt nachbilden, kann es keinen Fotorealismus geben;
denn falsch sieht es ja nicht nur aus, wenn etwas passiert, was der Spielcode nicht vorsieht. sondern immer, man muss nur genauer hingucken, auch wenn Texturen heute schärfer sind, sind Texturen noch immer nur Pixeltapeten die auf relativ steifen Polygongittern kleben, die nur an den wenigen Stellen beweglich sind, wo die hinterlegten Animationen dies erfordern.
Kleidung schmiegt sich noch immer nicht automatisch an Körper, wenn sich die Körperhaltung ändert, und Stoffe von Röcken durchdringen das Holz auf denen NPC platz nehmen, an solchen Dingen erkennt man, Spielegrafik befindet sich noch immer bestenfalls im Spielegrafik-Mittelalter und noch lange nicht dort wo Fotorealismus beginnen würde. - Köters Ohren wackeln auch nicht, wenn er rennt und springt.
Und auch bei GTA6 wird sich kaum etwas an diesen physikalischen Bausstellen ändern, es wird genauso im ziemlich physiklosen Spielegrafik-Mittelalter verharren...
Zwischen 1999-2006 war die Spielegrafik noch primitiver - da befand diese sich in ihrer Steinzeit, da war Kleidung meistens noch nicht mal eine eigene Polygonschicht, Haare waren auch nur Textur und hatten überhaupt keine Strähnen.
Trotz so vieler Mängel in der Spielegrafik und nicht angegangener Baustellen, benötigen potente SpielePC jetzt schon 1000Watt Netzteile.
Es zeichnet sich schon länger ab, mit Rastergrafik sind diese Baustellen überhaupt nicht bewältigbar und selbst wenn KI mit den zukünfigen Neural-Shadern hier einiges schaffen könnte, braucht ein SpielePC dann trotzdem ein 2000 Watt Netzteil, und müssen die Stromkabel dann 3 - 5mal so dick werden, damit nicht alles in 3 min wegschmorrt?
Ich wünsch mir als nächsten Entwicklungsschritt Stoffintelligenz, ich will's nicht mehr sehen, dass Kleidung irgendwo durchclipt oder steif und falsch absteht.