Grafikkarten: Bot-Jäger erklären, warum Gamer beim Kauf den Kürzeren ziehen

Wie gut Planwirtschaft funktioniert sollte man doch nun endlich mal gelernt haben.
Gar nicht.

btw. was hat der Chipmangel mit Kapitalismus zu tun ?


Witzigerweise funktioniert die "Planwirtschaft" in der Schweiz ganz gut.
In der Landwirtschaft gehören zwar die Betriebe nicht dem Staat, trotzdem ist es einer der stärksten staatlich subventionierten Wirtschaftssektoren, Subventionen funktionieren aber nicht ohne "planwirtschaftliche" Grundüberlegungen.
- Im Energiesektor geht es noch weiter: Alle Grosskraftwerke der Schweiz sind Staatsbesitz.
- Die wichtigste und eine der mit Abstand vertrauenswürdigsten und damit auch beliebtesten Mediengruppe ist die planwirtschaftliche, bürgerfinanzierte SRF.
- Die Post als eine der grössten und beliebtesten Versand- und Finanzdienstleister der Schweiz befindet sich im Staatsbesitz.
- Dazu kommen die staatlichen Kantonalbanken, die alleine 30% der Inlandbankengeschäfte abdecken.
- Kehrichtverbrennungsanlagen sind Staatsbesitz.
- Der grösste Teil der Wasserversorgung und Abwassermanagement: Staatsbesitz.
- Der grösste Kommunikationsdienstleister der Schweiz, die Swisscom, befindet sich in Staatsbesitz.
usw. usf.

Ohne all diese "planwirtschaftlich" organsierten Dinge würde in der Schweiz kaum etwas funktionieren und das Land könnte nicht so erfolgreich sein wie es heute ist. Private Unternehmen in den entsprechenden Wirtschaftssektoren haben nicht selten eher einen komplementären Charakter.

Ändert auch nicht viel daran, dass man in der Schweiz ein paar Dinge etwas liberalisiert hat, damit bsw. Private auch eigene Kleinkraftwerke überhaupt betreiben und für sich benutzen dürfen oder dass Private bis 49% des Aktienkapitals eines Staatsbetriebs kaufen können.
Bei den Strassen sind meistens nur noch kleine Quartierstrassen in privater Hand, aber überall herrscht ein Trend, dass Private diese Strassen versuchen dem Staat zu übergeben.
Es gibt zwar private Wasserquellen und wenige, die eine eigene kleine Kläranlage betreiben, aber auch da sind die Bestrebungen so, dass möglichst alle Haushalte an die öffentliche, also staatliche Abwasserversorgung angeschlossen werden sollen. usw. usf.
 
Und zu dem anderen immer gleichen Leuten, welche immer den gleichen Blödinn erklären vonwegen die bösen Miner usw usw usw... Hört doch mal auf euch lächerlich zu machen.
Du bist aber auch der immer gleiche Schlaumeier, der immer wieder denn selben Quark abläßt und sich regelmäßig mit seiner Cryptopropaganda hier lächerlich macht.
Vielleicht an die eigene Nase fassen und dabei in den Spiegel schauen? ;)
Chips sind einfach generell Mangelware. Und weil ich es so oft gesagt habe gern nochmal.
Wenn die Miner denn so versessen auf die Grafikkarten sind..
Weshalb bekommt man denn keine Autos ? Keine Spielekonsolen ?
An Konsolen kommt man schwer aber noch irgendwie ran, jedenfalls weitaus einfacher als an Grafikkarten.
Bei Autos gibts ne Warteliste - aber die wird erfüllt.
Da kannst du dich noch so oft wiederholen es wird nicht wahrer.
:schief:
 
Teile diese Einschätzung. Aus Interesse an der Materie hab ich selbst versucht ein paar Dinge zu ergattern, weil ich auch "aus der IT bin und mich für die ganze Bot-Thematik interessiere". Hab es dann insgesamt genau einmal geschafft automatisiert eine Playstation zu ergattern, einfach weil mein Vorgehen so schlecht und wenig optimiert ist. Man hat einfach im regelfall inzwischen 0 Chance gegen all diejenigen, die das mittlerweile professionell zu betreiben scheinen.
 
Lebensmittel wird man immer in lokalen Supermärkten und Geschäften kaufen können.
Und man kann die auch pro Person rationieren.
Aber nur solange der Großhandel bzw. Erzeuger/Hersteller diese beliefert... Und dass ausgerechnet unser Staatssystem, das schon bei halbwegs planbarer Versorgung und Verteilung mit Impfstoffen grandios scheitert, eine Mangelversorgung hier (noch oder in absehbarer / notwendiger) Zeit für eine breite Masse hinbekäme, kann man obendrauf völlig vergessen. Dazu sind weder Strukturen, noch Personal, noch der dazu notwendige Sach- und Organsiationsverstand vorhanden.
 
Witzigerweise funktioniert die "Planwirtschaft" in der Schweiz ganz gut.
In der Landwirtschaft gehören zwar die Betriebe nicht dem Staat, trotzdem ist es einer der stärksten staatlich subventionierten Wirtschaftssektoren, Subventionen funktionieren aber nicht ohne "planwirtschaftliche" Grundüberlegungen.
- Im Energiesektor geht es noch weiter: Alle Grosskraftwerke der Schweiz sind Staatsbesitz.
- Die wichtigste und eine der mit Abstand vertrauenswürdigsten und damit auch beliebtesten Mediengruppe ist die planwirtschaftliche, bürgerfinanzierte SRF.
- Die Post als eine der grössten und beliebtesten Versand- und Finanzdienstleister der Schweiz befindet sich im Staatsbesitz.
- Dazu kommen die staatlichen Kantonalbanken, die alleine 30% der Inlandbankengeschäfte abdecken.
- Kehrichtverbrennungsanlagen sind Staatsbesitz.
- Der grösste Teil der Wasserversorgung und Abwassermanagement: Staatsbesitz.
- Der grösste Kommunikationsdienstleister der Schweiz, die Swisscom, befindet sich in Staatsbesitz.
usw. usf.

Ohne all diese "planwirtschaftlich" organsierten Dinge würde in der Schweiz kaum etwas funktionieren und das Land könnte nicht so erfolgreich sein wie es heute ist. Private Unternehmen in den entsprechenden Wirtschaftssektoren haben nicht selten eher einen komplementären Charakter.

Ändert auch nicht viel daran, dass man in der Schweiz ein paar Dinge etwas liberalisiert hat, damit bsw. Private auch eigene Kleinkraftwerke überhaupt betreiben und für sich benutzen dürfen oder dass Private bis 49% des Aktienkapitals eines Staatsbetriebs kaufen können.
Bei den Strassen sind meistens nur noch kleine Quartierstrassen in privater Hand, aber überall herrscht ein Trend, dass Private diese Strassen versuchen dem Staat zu übergeben.
Es gibt zwar private Wasserquellen und wenige, die eine eigene kleine Kläranlage betreiben, aber auch da sind die Bestrebungen so, dass möglichst alle Haushalte an die öffentliche, also staatliche Abwasserversorgung angeschlossen werden sollen. usw. usf.
Du solltest bei deinen Ausführungen 2 Dinge bedenken: 1. hast du da Infrastruktur aufgezählt, und die sollte überall verstaatlicht sein, einfach damit man sich auf sie verlassen kann. In der Planwirtschaft wird jedoch so gut wie alles verstaatlicht 2. hat die Schweiz so viele Steuereinnahmen, dass die sich das auch völlig problemlos leisten können. Der Schweiz geht es nicht so gut, weil sie die Infrastruktur verstaatlicht haben; das hat andere Gründe.
 
Lebensmittel wird man immer in lokalen Supermärkten und Geschäften kaufen können.
Dir ist schon klar, dass Supermärkte die Lebensmittel nicht selbst herstellen, sondern auch im Großhandel usw einkaufen? Was machen die, wenn schon alles weggekauft wurde?
Da läuft doch sicherlich jetzt schon vieles elektronisch ab und das wird in Zukunft noch mehr zunehmen.

Grafikkarten kann man auch in lokalen Geschäften kaufen und kann sie pro Person rationieren. Siehst ja, was das bringt :D
Konnte mir im Mai diesen Jahres relativ problemlos eine 6800 zur UVP im Shop von AMD besorgen.

Hab dazu nur zwei Wochen lang beobachtet wann die Drops kommen und dann ziemlich auf die Dropminute genau das Javascript von PA verwendet für die Buttons
Das entspricht für mich jetzt nicht gerade per Definition problemlos :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe bei diesem Spielchen nie mitgemacht, dachte das gibt sich schnell.

Dank meiner Frau:love: konnte ich auch tapfer bleiben denn dank ihr habe ich am 03.12.20 bei Notebooksbilliger eine 3090 FE bekommen...sie rief etwas von komm schnell die ist auf Lager...ich war noch skeptisch weil ich sooo viel niemals ausgeben wollte für eine Grafikkarte, es sollte eigentlich die 3080 werden. 1499€ sind ja kein Schnapper, nur aus heutiger Sicht vielleicht, wobei 1499€ bleiben auch 2021 noch 1499€ und sind weit über das Ziel hinaus geschossen!

Damals türmten sich ja auch hier die Häme Themen für die 2080 TI Besitzer weil sie ja jetzt nichts mehr für ihre Grafikkarten bekommen würden weil die 3080 ja so günstig zu haben ist. Was waren die Menschen gehässig und wie schnell die (Grafik-)Karten doch neu gemischt werden.

Bis sich das wieder normalisiert, wird glaube ich noch mindestens ein weiteres Weihnachten vorüber sein.
 
Du solltest bei deinen Ausführungen 2 Dinge bedenken: 1. hast du da Infrastruktur aufgezählt, und die sollte überall verstaatlicht sein, einfach damit man sich auf sie verlassen kann. In der Planwirtschaft wird jedoch so gut wie alles verstaatlicht 2. hat die Schweiz so viele Steuereinnahmen, dass die sich das auch völlig problemlos leisten können. Der Schweiz geht es nicht so gut, weil sie die Infrastruktur verstaatlicht haben; das hat andere Gründe.

Der Trick ist ein gesunder Mix aus Planwirtschaft und einigermassen offen gesetzten staatlichen Leitplanken, innerhalb deren die "freie" Marktwirtschaft dann agieren kann, richtig.

Die Schweiz war einst das Armenhaus Europas mit Massen an Wirtschaftsflüchtlingen, die die Schweiz systematisch ins Ausland schickte.
Zwar gab es erste Verbesserungen mit dem Beginn der Industrialisierung, der Grossteil der Bevölkerung blieb jedoch arm. Das verbesserte sich mit sozialdemokratischen Ansätzen wie der Einführung der Kranken- und Unfallversicherungsgesetz und sozialdemokratischen Massnahmen, die nach dem gewerkschaftlichen Landesstreik von 1918 nach und nach eingeführt wurden weiter. Der ganz grosse Aufstieg und das viele Geld kam aber deutlich später, nach den Kriegsjahren.
Die staatliche PTT als Vorgängerin von Swisscom und Post bsw. wurde 1928 in einer Zeit gegründet, als die Schweiz noch recht arm war. Viele sich noch heute in Betrieb befindende Grosskraftwerke wurden ebenfalls bereits in den armen Vorkriegsjahren gebaut. Die staatlichen Schweizerischen Bundesbahnen 1902 gegründet.
usw. usf.
Alles in einer Zeit, als der Bundesstaat nicht mal eine direkte Bundessteuer kannte, 1918 wurde die sozialdemokratische Initiative für die direkte Bundesteuer noch abgelehnt, die Steuer dann nach jahrzehntelangem, peinlichem Herumgewurstel und immer wieder massiven finanziellen Problemen 1958 doch noch eingeführt.

Nur weil man nicht 100% verstaatlicht bedeutet das nicht, dass dann keine Planwirtschaft mehr herrscht.
 
Grakas sind ja eigtl scheißegal.
Ich seh da aber auch eine große Gefahr für die Zukunft.
Bald läuft doch 95% eh nur noch online ab, also auch Essen kaufen, Grundnahrungsmittel usw.
Wenn dann mal ne Krise ist und die Bots Brot, Kartoffeln und Medizin wegkaufen, dann gute Nacht.
Und das werden sie, solange man Geld damit verdienen kann.
Solange es keine Regulierung gibt, wirds wohl so kommen! Warum auch nicht?
Man verurteilt Verbrecher nach Gesetzeslage? Ohne Gesetzeslage keine Verbrechen? Das wird so lange weiter gehen, bis jemand mit Macht etwas dagegen tut.
_____

Topic: danke für die tollen Profitipps der Botjäger. Dann wechsel ich eher das Hobby und mache meine Freundin deutlich häufiger glücklich als dieses ganze Luschen-Gejammer zu lesen. Wird halt nichts neues gekauft. Zur Not halt 5 Jahre lang nicht. Soll sie doch auf ihrem Elektoschrotthaufen sitzen bleiben.
 
Achtung, nicht Warenkorb mit Checkout verwechseln. Ich hatte auch schon häufig genug was im Warenkorb, sowohl bei AMD, als auch bei NBB. Aber selbst der Klick auf Checkout ist noch nicht sicher. Danach muss auch der Checkout noch bestätigt werden.
Du hattest einmal definitiv Glück, die Male danach bezweifle ich aber, dass du jedes Mal auch einen erfolgreichen Checkout hättest machen können.
Jo ich weiß, war ja schonmal komplett durch. In den Warenkorb "bekam" man sie auch, wenn eigentlich schon alle weg waren.
Das entspricht für mich jetzt nicht gerade per Definition problemlos :D
Naja das waren ca. 15 Minuten Aufwand verteilt auf drei Wochen.

Beim ersten Mal auf Alert gewartet => zu spät. Realisiert, dass man auf die Alerts gar net warten braucht und beim zweiten Mal dann trotzdem ca ne Minute oder so zu spät. Beim dritten Mal wars dann kein Problem mehr.

Denke ohne die Privatnummern von Huang oder Su wird man derzeit keine High-End GPU auf andere Weise einfacher zur UVP bekommen :ka:

Das ist btw auch deutlich weniger Zeit als diverse Foristen hier mit Geheule darüber verbracht haben, dass sie keine GPU zu normalen Preisen bekommen. Imho sollte mans halt wenigstens versuchen. Die Erwartungshaltung, dass man bei einem massiven Nachfrageüberschuss und damit einhergehendem Verkäufermarkt immer noch irgendwie die GPU zur UVP bequem und jederzeit ordern kann, ist halt absurd. :hmm:
 
Wird halt nichts neues gekauft. Zur Not halt 5 Jahre lang nicht. Soll sie doch auf ihrem Elektoschrotthaufen sitzen bleiben.
Bleiben sie ja nicht. Es gibt acht Milliarden Menschen, die paar Popel-Karten würden auch für 10000€ pro Stück weggehen.

Ich hatte ja hier schon mal geschrieben, bin jetzt im Februar 22 seit drei Jahren mit einer 1070 unterwegs (@TollHD/75hz). Übrigens eine Karte, die damals neu im Abverkauf 260€ gekostet hat. Und die ist immer noch gut bei dieser Auflösung. RDR², FH5, 1800, es läuft einfach alles ruckelfrei. Und auf was warte ich denn eigentlich, was eine neue Karte rechtfertigen würde? Auf meinem Zettel ist nichts, vielleicht CompanyofHeroes³, aber das erscheint erst 4Q nächstes Jahr.

Wer jetzt 4k hat, wäre jetzt natürlich angearscht. Angepeilte 144fps/hz würden aber auch schon reichen. Raytracing, HDR, VR, es gibt so vieles, was man den Leuten untergejubelt hat, die lachen sich jetzt schon über meine Karte kaputt. Habe aber nichts davon, bin einfach nur stiller Zaungast :-P.
 
Ihr wollt Kapitalismus. Ihr bekommt Kapitalismus. ;) Wer a sagt muss auch b sagen.
achja ich vergaß im DDR Kommunismus war es ja Super leicht an einen Computer zu kommen ! ohhh wait ...

PS: seit wann ist die Schweizer Post etwas das man als Vorzeige Beispiel nennen kann ?!
Ich weiß noch vor 10 Jahren war die Schweiz was Versandhandel angeht die PEST, allein weil der Versand zum brechen war ! mit hat jeder Shop leid getan der in der Schweiz seinen sitz hatte , viele sind da mit ihren Paketen über die grenze um halbwegs Preiswert versenden zu können Hahaha :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Richtig lesen hilft. DEZENTRALE Planwirtschaft.

Wann gab's das? Bisher nie. Und wir haben heute die Möglichkeiten nahezu in Echtzeit zu planen. Dank diesen tollen internetz. Dann würden wir z.b. nicht die Hälfte für die Müllhalde herstellen und ihr hättet eine Grafikkarte.
 
Der Trick ist ein gesunder Mix aus Planwirtschaft und einigermassen offen gesetzten staatlichen Leitplanken, innerhalb deren die "freie" Marktwirtschaft dann agieren kann, richtig.

Die Schweiz war einst das Armenhaus Europas mit Massen an Wirtschaftsflüchtlingen, die die Schweiz systematisch ins Ausland schickte.
Zwar gab es erste Verbesserungen mit dem Beginn der Industrialisierung, der Grossteil der Bevölkerung blieb jedoch arm. Das verbesserte sich mit sozialdemokratischen Ansätzen wie der Einführung der Kranken- und Unfallversicherungsgesetz und sozialdemokratischen Massnahmen, die nach dem gewerkschaftlichen Landesstreik von 1918 nach und nach eingeführt wurden weiter. Der ganz grosse Aufstieg und das viele Geld kam aber deutlich später, nach den Kriegsjahren.
Die staatliche PTT als Vorgängerin von Swisscom und Post bsw. wurde 1928 in einer Zeit gegründet, als die Schweiz noch recht arm war. Viele sich noch heute in Betrieb befindende Grosskraftwerke wurden ebenfalls bereits in den armen Vorkriegsjahren gebaut. Die staatlichen Schweizerischen Bundesbahnen 1902 gegründet.
usw. usf.
Alles in einer Zeit, als der Bundesstaat nicht mal eine direkte Bundessteuer kannte, 1918 wurde die sozialdemokratische Initiative für die direkte Bundesteuer noch abgelehnt, die Steuer dann nach jahrzehntelangem, peinlichem Herumgewurstel und immer wieder massiven finanziellen Problemen 1958 doch noch eingeführt.

Nur weil man nicht 100% verstaatlicht bedeutet das nicht, dass dann keine Planwirtschaft mehr herrscht.
Und ich dachte immer so als kleines Dummchen mit unfreiwilliger DDR-Planwirtschaftsschulung, das vom Wohlstand und der einstmaligen Freiheit einer Schweiz nur träumen konnte in seinem übersprießenden Paradies aus Sozialismus und Planwirtschaft, daß der Wohlstand der Schweiz hauptsächlich dadurch zustande kam, weil die Schweizer jedem Schurken und Tyrannen dieser Welt einen sicheren Hafen und ein verschwiegenes Versteck für dessen meist von dem eigenen Volk geklauten Blut-Geld oder -Gold boten und selbst heute noch jedem Möchtegern-Blofeld mit Weltherrschaftsambitionen und Pharmaaffinitäten in Davos ein Residenzzentrum kredenzen, von wo aus dieser sicher die Welt terrorisieren darf. Gegen einen entsprechenden kleinen Obolus versteht sich. So kann man sich als alter planwirtschaftserfahrer Hase halt irren. Sie wurden so wohlhabend, weil sie die viel bessere DDR waren und viel konsequenter Planwirtschaft betrieben als der ganze Ostblock ... ah-ja. *grübel* [/sarkasmus off]
 
Also ich hab mich im Sommer einige Wochen mit dem Thema beschäftigt (und zweimal Glück gehabt). Zumindest wenn die Situation heute noch so ähnlich ist, kann ich die "Tipps" der "Experten" nicht so recht nachvollziehen. Bei Amazon nach GPUs zu gucken ist ein Witz. Damals waren die scheinbar "guten" Angebote, welche z.B. von PartAlert gepostet wurden allesamt von irgendwelchen neuen Marketplace Accounts, ohne irgendwelche Bewertungen. Wer da nen 1000er oder mehr hin überweist, viel Glück.

Die einzige Methode zu fairen Preisen an die GPUs zu kommen, war entweder über den AMD-Shop direkt oder über den Nvidia-Direktverkauf (glaube Notebooksbilliger in DE). Dazu musste man herausfinden, wann die Chargen raus gehauen werden.

Bei AMD war das z.B. einmal die Woche, glaube Donnerstag Nachmittag.
Man musste dann exakt zu der Sekunde, wenn das passiert online sein. Mit einem kleinen JavaScript Schnipsel ließ sich dann der Kaufbutton freischalten, auch wenn der Server dies noch nicht geladen hat. Denn die Server waren jedes mal völlig überlastet und in der Regel bekommt man nicht mal den Button angezeigt, bzw, scheitert spätestens beim Checkout, auch wenn man nen Graka in den Warenkorb gelegt hat.
ABER wer hartnäckig genug war, hat dann irgendwann was ergattern können, ich habe z.B. innerhalb von ca. 2 Monaten sowohl ne 6900 XT als auch eine 6800 XT "gewonnen" erstere leistet nun beim Kumpel ihre Dienste, zweite bei mir. Seit dem habe ich mich nicht mehr drum gekümmert und gehofft, dass es bald besser wird. Eine Weile dürfte ich zumindest wohl zurecht kommen ;).

Wenn das heute noch ähnlich ist, muss man also schauen, wo man die schnellstmögliche Info herbekommt, dass die neue Charge da ist. Allerdings scheint mir der beschriebene Prozess heute nicht mehr zu funktionieren mit Wartschlangen etc...
Also hilft wohl nur recherchieren, wie das aktuell aussieht.

Von Gebrauchtkaufen, kann ich zumindest nach damaligen Stand auch eher abraten, es sei denn die Leistung einer GTX 970 etc reicht. Dann kann man aber auch gleich neu ne GTX 1650 oder so für 300€ holen. Zwar ebenfalls hoffnungslos überteuert, aber halbwegs spieltauglich und mit Garantie...
Meine "alte" RX 5700 wurde jedenfalls für einen sehr stattlichen Preis (deutlich über Neupreis) bei Ebay verkauft, vermutlich an einen rumänischen Miner...
Hättest du besagtes Javascript Schnipsel noch irgendwo herumliegen?
Hab es in den letzten Monaten einmal geschafft in den Shop zu kommen. Aber AMD hat netterweise einen Captcha eingeführt, um etwas in den Warenkorb legen zu können und dabei den kompletten Shop abgeschossen...

Edit:
Ah gefunden, dachte das wäre deine Eigenentwicklung
 
Wäre ja eigentlich DIE Zeit für echte Shops wo ich hingehen kann um ein Produkt direkt mitnehmen zu können. Wäre vielleicht mal ne Idee ... aber ist natürlich nicht im Sinne der Händler ... die meisten machen ihre Filialen zu (oder reduzieren drastisch) und setzen auf Online Versand. Und was ich in Saturn oder Media Markt finde ist einfach nur lächerlich ... entweder gar keine Grafikkarten (also nicht leere Regale sondern dort gibt es einfach keine Grafikkarten zu kaufen generell) oder der letzte Bodensatz der Grafikkarten (nur alte Generationen oder lowend Karten und da auch nur die lowend Ausführungen von ASUS und Co) zu dann auch noch unverfrorenen Preisen. Beides Wohl gemerkt auch schon bevor dieser Miningboom los ging.
 
Dir ist schon klar, dass Supermärkte die Lebensmittel nicht selbst herstellen, sondern auch im Großhandel usw einkaufen?
Ne, ich bin so doof und weiß das nicht. :ugly:

Was machen die, wenn schon alles weggekauft wurde?
Von wem? Es wird im Großhandel an den Einzelhandel verkauft.

Grafikkarten kann man auch in lokalen Geschäften kaufen und kann sie pro Person rationieren. Siehst ja, was das bringt :D
Gibt es was Lebensmittel angeht online irgendwelche Konkurrenz? Ich kenne nur "Hello fresh". Aber wirkliche Konkurrenz sind die auch nicht. ;)
 
Ich habe selber das Glück gehabt eine 3080 FE vor 1 Jahr zur UVP bekommen zu haben.
Ich habe jedoch schon immer gesagt dass die einzige Möglichkeit dieses Problem einzudämmen nur der reine Retailverkauf mit Ausweispflicht ist.
Auch da wird sicher getrickst werden, aber mit Sicherheit nicht so stark wie beim Onlineverkauf wo ein einziger Käufer durch Bots alles absahnt und der Rest mit leeren Händen verweilt.

Nvidia/AMD bzw die AIB's müssen die GPU's nur mit solchen Bedingungen an die Händler weitergeben.
Bei AIB's mag das vielleicht kaum möglich sein, aber bei den Herstellerkarten direkt von Nvidia/AMD ist das sehr wohl möglich, es muss nur umgesetzt werden.
 
Ich sags ja immer wieder:

Habt ihr eine Ware die an viele Kunden herausgehen soll?
Koppelt es an die Bezahlweise... kein einziger Bot wird genügend Zahlmethoden/weisen aufweisen können um massenhaft Ware vom Markt zu nehmen!!!

Gleiche Zahlmethode/Karte oder Konto - kein Kauf nach Mindestanzahl!
 
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