Grafikkarte rutscht nicht ganz in PCI-E Slot

Madfurion

PC-Selbstbauer(in)
Hallo zusammen,

heute kam meine neue 1070 GTX und ich wollte sie natürlich gleich einbauen. Gesagt getan, alte Graka raus und 1070 rein.

Problem: das kleine Ende der PCI Verbindung will nicht ganz in den Slot rutschen. Die Karte liegt auch nicht ganz zum anschrauben auf.

Meine R9 290 konnte ich ohne Probleme ausbauen und wieder einbauen.

Ich hab das Fractal Defne und das Gigabyte GA-H97-D3H

Was kann ich machen? Mainboard schrauben etwas lösen?
 
Die Slotblende an der neuen Grafikkarte unten wird wohl ein bissl zu lang sein und an dein Gehäuse unten anstossen. Du kannst ein neues Gehäuse kaufen oder unten das Stück Slotblech einfach etwas kürzen. Aber Graka vorher in Frischhaltefolie einpacken, sodass keine Eisensplitter sich in der Graka festsetzen. Am leichtesten gehts mit Dremel, fräse oder Flex. Und mess halt vorher oft reichen da wenige Millimeter schon.
 
Hatte das selbst schonmal da reichts definitiv nicht paar Schrauben zu lösen. Erstens hängt das Board dann nicht mehr Sicher im Gehäuse und kann wackeln oder durch das Gewicht des CPU Kühlers sogar abreissen. Und zweitens hat der Grafikkarte dann trotzdem noch Spannung. Schneid unten einfach den Nippel an der Slotblende der Karte ab und gut ist
 
Bevor du an einer Grafikkarte irgendwas rumschraubst, würde ich mich zuerst am Gehäuse vergreifen. Da ist sofort die Garantie futsch, wenn du da ein Stück absägst. Ein Gehäuse kostet 90€ eine Grafikkarte dann doch etwas mehr.
 
Also wenn ich manche Antworten hier lese... :rollen:

Mal geschaut das die PCIe Verriegelung auch richtig offen ist und du sie beim reinschieben auch wieder einklickst?

Ansonsten mit zarter Gewalt ein wenig auf die Sprünge helfen, natürlich nur im sicheren Rahmen, am besten legst du das Gehäuse dazu auf die Seite und baust die Karte nicht in das stehende Gehäuse ein, schau das dass Mainboard richtig sitzt, lös die schrauben um eine halbe Umdrehung und schau ob die Karte dann passt und zieh sie wieder etwas an.


Und lass das mit den Bastelarbeiten, sowas dummes hab ich noch nie gehört, erstens kannst du dich dann auch gleich von der Garantie verabschieden, zweitens kann man die Slotblende der Karte auch ohne weiteres abmontieren, ohne diese an der Karte bearbeiten zu müssen, also sorry, aber wer kommt auf solche Ideen...:daumen2:

Ausserdem hab ich bisher noch jede Erweiterungskarte in die krümmsten Gehäuse gesteckt bekommen, ohne an der Slotblende rumzuflexen. :ugly:
Da die auch alle Einheitslänge haben bis auf sehr kleine Unterschiede, wird die Karte auch so passen.
 
Und lass das mit den Bastelarbeiten, sowas dummes hab ich noch nie gehört,

Also etwas Handwerken gehört schon dazu.
Bei ganz neuen Grafikkarten schleife ich immer die goldenen Kontakte des PCIE-Anschlusses noch einmal von Hand mit grobem Schleifpapier,
Die leiten dann viel besser und dadurch hab ich dann bessere Performance.
Und damit die Karte auch fest im Steckplatz sitzt, spritze ich dann eine feine Linie Heißkleber in den Slot.
Mach ich bei RAM und CPU auch so. Da wackelt nix mehr!
 
Ausserdem hab ich bisher noch jede Erweiterungskarte in die krümmsten Gehäuse gesteckt bekommen, ohne an der Slotblende rumzuflexen. :ugly:
Da die auch alle Einheitslänge haben bis auf sehr kleine Unterschiede, wird die Karte auch so passen.

Nein die Gehäuse sind eben leider nicht genormt. Gerade ältere und OEM Gehäuse haben teils nach unten viel weniger Raum da wo die Slotblende eingefädelt wird. Das auch die Slotbleche in unterschiedlichen Varianten gibt, kann das durchaus sein das es eben nicht passt. Und es ist eben deutlich weniger riskant das Slotblech zu manipulieren als das Mainboard zu lockern und daran rumzubiegen bis dann irgendwann alles gerade so passt und da dann Spannung in dem ganzen Einbaukonstrukt liegt.

Aber wie gesagt TE soll erstmal schaun das auch alles korrekt eingebaut ist und alles wie vorgesehn sitzt.
 
Hab jetzt noch etwas rumprobiert und zu 100% ist sie nicht drin, vlt 1mm von dem goldenen Kontakt ist noch zu sehen.
Hab sie dann einfach festgeschraubt an der Slotblende montiert und eingeschaltet. Läuft soweit zu 100%.

Aber an der Karte irgendwas rumschleifen oder ähnliches war von Anfang an außen vor.
 
Das ist doch nicht schlimm wenn ein wenig die Kontakte von der Karte am Slot hervorblitzen, wenn sie eingerastet ist, ist sie auch komplett drin.


Und Azzih, es ging hier um ein relativ aktuelles Gehäuse, denn Fractal Design fertigt nicht bereits seit anno dazumal Gehäuse.
Und die Slots, bzw. die Öffnungen und Blenden in Gehäusen sind genormt, nicht jedoch die Halterungen, je nach Hersteller passt es mal besser und mal schlechter, Fractal Design gehört eher zu der besseren Fraktion, nach meiner Erfahrung.

Und trotzdem ist es ne Schnapsidee an einer rund 500€ teuren Karte als erstes zu empfehlen daran rumzuflexen, mal ganz ehrlich, dann würde ich doch als erstes nachsehen ob irgendetwas nicht ganz richtig eingebaut ist, das Spannungen verurascht, bspw. eben das Mainboard und nicht gleich zu Feile und Winkelschleifer greifen.
 
Eingerastet ist sie, sitzt jetzt trotz ihrem Gewicht auch fest.
War nur etwas verunsichert weil meine alte 290 Vapor-X ohne weiteres gepasst hat und auch rein und raus ging wie geschmiert.
 
An einer GPU Rumflexen? :lol: ich befürchte derjenige der das empfohlen hat hatte noch nie eine Flex in der Hand :D die Vibrationen die beim Flexen entstehen (die entstehen immer, da kann man auch noch so vorsichtig sein ) würden jede GPU sofort Ruinieren, beim Dremel das selbe (durch Vibrationen hervorgerufene Haarrisse im PcB sind nicht sehr Gesundheitsfördernd)
 
Also etwas Handwerken gehört schon dazu.
Bei ganz neuen Grafikkarten schleife ich immer die goldenen Kontakte des PCIE-Anschlusses noch einmal von Hand mit grobem Schleifpapier,
Die leiten dann viel besser und dadurch hab ich dann bessere Performance.
Und damit die Karte auch fest im Steckplatz sitzt, spritze ich dann eine feine Linie Heißkleber in den Slot.
Mach ich bei RAM und CPU auch so. Da wackelt nix mehr!

Ja, Handwerken mit dem richtigen Werkzeug. Das zum Werkstück passt.

Grobes Schleifpapier auf ebenen Stromkontakten zur Verbesserung der ... was eigentlich? Kontaktherstellung, Materialverbindung? Das sind federnde Elemente.

Mehr Performance als 100% Kontaktschluß? Bitte überzeuge mich mit Zahlen, Fakten, Diagrammen, Messwerten etc. Ich wäre sofort dabei, mehr Rechenleistung aus der GPU zu erhalten, durch simple, mechanische Oberflächenbehadlung. Bis dahin ...mehr Leitungsdurchfluß als 100%? Für mich ist das Mythos, Legende, Glaubensangelegenheit. Ja, ich habe schon Kupferoberflächen beim Kühler poliert, grob > fein > superfein. Die eine Seite bringt maximal 50%, die Gegenseite maximal 50%, dazu mit x% Faktor die WLP plus x% die Winkel wie diese Flächen aufeinander treffen und so die Dünnschicht der WLP erzeugen.

Bei elektrischen Kontakten mit einer Federaufhängung sehe ich Probleme bei den (lebens-/nutzungslangen) Elastizität dieser Federelemente, Faktoren: sehr häufiger Gebrauch durch Ein-/Ausstecken, schlechte Qualität beim Boardhersteller, sehr hohe Hitze in der Praxis, Nachgeben des Kunststoff Rahmens u.ä. Mit einem An- oder Abschleifen der Kontakte weitet sich der Abstand der Kontakte zueinander, die Federkraft bleibt gleich, aber durch geringeren Maße kommt die Klemmwirkung geschwächt an. Mit grobem Schliff bilden sich feinste "Risse", die Auflagenoberfläche sinkt, meiner Meinung kontraproduktiv.

Was ich einsehe: Federkraft prüfen. Mit einem Holz-/Plastik-Stäbchen bei Kontaktproblemen die Federn im PCIe Slot einzeln durchgehen, ob sie hinreichend Widerstand aufbauen können.

Klebstoff an elektrischen Kontakten, zumal solchen, an denen respektabel Strom fließt und Wärme erzeugt wird. Und dann Heißkleber. Ich kenne deine Werkstoffe nicht, vielleicht ist das Profizeug aus der Industrie, und vielleicht fährst du mit deinen Rechner täglich/wöchentlich mit Auto oder Zug, bei einem Standgerät halte ich "Festkleben" von Steckmodulen, die auf Klemmwirkung basieren, für unnötig bis sinnfrei. Im Gegenteil, (1) wie krieg ich das Zeug nach Austausch wieder raus (es muss wackeln = demontierbar bleiben :nicken:) und (2) dann besteht das ernste Risiko, die Auflage- bzw. Kontaktfläche für Stromfluß (wiederum) zu reduzieren.

Wirklich, ich bastle gern, an Heimwerkgeräten findet sich so ziemlich alles in meiner Werkstatt. Und beim Köpfen der CPU habe ic h beim Kleber des HS ebenfalls improvisiert. Doch meine Risikobereitschaft hat offenbar engere Grenzen. Will deine Erfahrungen keinesfalls abwerten, nur meine Handhabung und Gedankengänge gegenüberstellen. Hätte ich die Erfahrung gemacht, dass sich etwas lockert und danach Kontaktprobleme da sind, würde ich u.U. kleben. Doch propyhlaktisch kleben sehe ich risikobehaftet, ohne konkreten Anlaß. Weil 100% Kontakt ist genug, meine ich. Viel Glück bei deinen Methoden des Handwerkens!
:bier:
 
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