Also etwas Handwerken gehört schon dazu.
Bei ganz neuen Grafikkarten schleife ich immer die goldenen Kontakte des PCIE-Anschlusses noch einmal von Hand mit grobem Schleifpapier,
Die leiten dann viel besser und dadurch hab ich dann bessere Performance.
Und damit die Karte auch fest im Steckplatz sitzt, spritze ich dann eine feine Linie Heißkleber in den Slot.
Mach ich bei RAM und CPU auch so. Da wackelt nix mehr!
Ja, Handwerken mit dem richtigen Werkzeug. Das zum Werkstück passt.
Grobes Schleifpapier auf ebenen Stromkontakten zur Verbesserung der ... was eigentlich? Kontaktherstellung, Materialverbindung? Das sind federnde Elemente.
Mehr Performance als 100% Kontaktschluß?
Bitte überzeuge mich mit Zahlen, Fakten, Diagrammen, Messwerten etc. Ich wäre sofort dabei, mehr Rechenleistung aus der GPU zu erhalten, durch simple, mechanische Oberflächenbehadlung. Bis dahin ...mehr Leitungsdurchfluß als 100%?
Für mich ist das Mythos, Legende, Glaubensangelegenheit. Ja, ich habe schon Kupferoberflächen beim Kühler poliert, grob > fein > superfein. Die eine Seite bringt maximal 50%, die Gegenseite maximal 50%, dazu mit x% Faktor die WLP plus x% die Winkel wie diese Flächen aufeinander treffen und so die Dünnschicht der WLP erzeugen.
Bei elektrischen Kontakten mit einer Federaufhängung sehe ich Probleme bei den (lebens-/nutzungslangen) Elastizität dieser Federelemente, Faktoren: sehr häufiger Gebrauch durch Ein-/Ausstecken, schlechte Qualität beim Boardhersteller, sehr hohe Hitze in der Praxis, Nachgeben des Kunststoff Rahmens u.ä. Mit einem An- oder Abschleifen der Kontakte
weitet sich der Abstand der Kontakte zueinander, die Federkraft bleibt gleich, aber durch geringeren Maße kommt die Klemmwirkung geschwächt an. Mit grobem Schliff bilden sich feinste "Risse", die Auflagenoberfläche sinkt, meiner Meinung kontraproduktiv.
Was ich einsehe: Federkraft prüfen. Mit einem Holz-/Plastik-Stäbchen bei Kontaktproblemen die Federn im PCIe Slot einzeln durchgehen, ob sie hinreichend Widerstand aufbauen können.
Klebstoff an elektrischen Kontakten, zumal solchen, an denen respektabel Strom fließt und Wärme erzeugt wird. Und dann Heißkleber. Ich kenne deine Werkstoffe nicht, vielleicht ist das Profizeug aus der Industrie, und vielleicht fährst du mit deinen Rechner täglich/wöchentlich mit Auto oder Zug, bei einem Standgerät halte ich "Festkleben" von Steckmodulen, die auf Klemmwirkung basieren, für unnötig bis sinnfrei. Im Gegenteil, (1) wie krieg ich das Zeug nach Austausch wieder raus (es
muss wackeln = demontierbar bleiben

) und (2) dann besteht das ernste Risiko, die Auflage- bzw. Kontaktfläche für Stromfluß (wiederum) zu reduzieren.
Wirklich, ich bastle gern, an Heimwerkgeräten findet sich so ziemlich alles in meiner Werkstatt. Und beim Köpfen der CPU habe ic h beim Kleber des HS ebenfalls improvisiert. Doch meine Risikobereitschaft hat offenbar engere Grenzen. Will deine Erfahrungen keinesfalls abwerten, nur meine Handhabung und Gedankengänge gegenüberstellen. Hätte ich die Erfahrung gemacht, dass sich etwas lockert und
danach Kontaktprobleme da sind, würde ich u.U. kleben. Doch propyhlaktisch kleben sehe ich risikobehaftet, ohne konkreten Anlaß. Weil 100% Kontakt ist genug, meine ich. Viel Glück bei deinen Methoden des Handwerkens!
