Seit gestern habe ich das Problem, dass mein 5,5 Jahre alter PC, der mir bis jetzt ohne jemals neu aufgesetzt worden zu sein souveräne Leistung zeigte, immer wieder einfriert und/oder es zu Grafikfehlern kommt. Ich konnte die Fehlerquelle nicht genau finden und bitte um Hilfe.
Folgend genauere Informationen:
- Die ersten Grafikfehler und der erste Freeze waren, als ich in einem WoW-Raid war, vollgepackt mit Addons und Spielecharakteren. Sprich bei hoher Auslastung.
- Hiernach kam es auch zu Grafikfehlern und Freezes zu anderen Zeitpunkten, meist nach der Anmeldung auf dem Desktop, selten auch schon im Windows-Boot-Ladebildschirm, jedoch nie im Bios-Ladebildschirm oder dem Bios selbst.
- Der Boot dauert seit diesen Problemen deutlich länger, genau genommen der Zeitraum zwischen dem Ende des Windows-Boot-Ladesymbols und dem Aufploppen des Sperrbildschirms zur Anmeldung. Dies war normalerweise immer in ein bis zwei Sekunden erledigt, da ich eine SSD für das System nutze, aber seit den Problemen kann es sich 10 bis 15 Sekunden in die Länge ziehen.
- Das Umstellen auf die integrierte Intel-Grafik gab interessante Ergebnisse: Das System läuft deutlich stabiler insgesamt, z. B. konnte ich CSGO eine Stunde lang und WoW eine Stunde lang (ruckelig) spielen, aber es kam hier zu keinem Absturz. Aber: gerade eben startete ich PUBG. Beim ersten Mal crashte das Spiel selbst. Beim zweiten Mal lud es ein bisschen, jedoch kam es bereits vor der Lobby zu den üblichen Grafikfehlern und zu einem Freeze + automatischen Neustart. Der Neustart verlief insoweit problemlos, dass das System wieder stabil lief, jedoch drehen die Lüfter der externen Grafikkarte dabei plötzlich auf ein Maximum auf (obwohl diese ja gar nicht aktiviert ist, Motherboard schrott?) und das bleibt auch so lange der Fall, bis ich im Bios die Grafikkarten wieder hin-und-zurück einstelle. Als ich die Intel-Graka zum aller ersten Mal gestern benutzte, kam es auch zu Freezes und Grafikfehlern und dem kuriosen Lüfterproblem. Treibertechnisch nutzte ich einen alten Treiber von 2015 und den aktuellsten. Beim aktuellsten gab es den PUBG-Crash, beim alten den anfänglichen.
- Insgesamt kann man sagen, dass zwei bis vier Neustarts nach einem Freeze das System bis zu einer hohen Auslastung (Spielen) wieder laufen lassen. Bei der externen Grafikkarte sind in der Regel mehr Neustarts als bei der integrierten erforderlich.
- Ich dachte zunächst, es läge an Überhitzung, also reinigte ich die externe Grafikkarte so stark wie noch nie (ich baute die Lüfter ab, jedoch nicht die Lamellen). Als ich danach die Grafikkarte zum ersten Mal wieder testete, kam es zu bis zu diesem Zeitpunkt in der Intensität noch nie so stark aufgetretene Grafikfehler, sprich auf den ersten Blick war nach der Entnahme und Reinigung der Karte etwas noch mehr kaputt gegangen (zur Reinigung kann ich sagen, dass meine Fehler erstens das Berühren der PCIE-Verbindung und zweitens das Hineinfallen mehrerer Schrauben in die Karte waren). Jedoch behoben Neustarts wie oben beschrieben wieder das Problem bis zum nächsten Freeze.
- Die CPU habe ich bisher immer nur von außen gereinigt, verglichen mit der Graka sind die Lamellen deshalb schon ein Stück verschmutzter. Der Grund ist natürlich, dass ich keine neue Paste auftragen und das komplette Mainboard ausbauen möchte.
- Hardware
- Beispielgrafikfehler (viele sahen anders aus, z. B. schwarze und weiße Rechtecke wie Schnee, bunte Rechtecke auf einem Blackscreen usw.)
- Manche Neustarts mussten mit einem Hardreset (Storm ab) durchgeführt werden, andere verliefen automatisch (eher seltener) und teils auch extra mit einer Fehlermeldung.
- Die SSD war beim ersten Freeze zu voll (nur noch unter 3GB frei), danach löschte ich die Ruhezustandsdatei und es war wieder 15 GB frei.
Meine Überlegung:
Momentan denke ich, es ist das Netzteil. Zwar ist die externe Grafikkarte als einziges Bauteil (vom Werk aus) übertaktet und damit dem Verschleiß ausgesetzt, aber dagegen sprechen die Probleme mit der integrierten Grafik, dass die Reinigung nichts brachte und, dass der erste und die meisten sonstigen Ausfälle bei einer hoher Belastung und damit einem hohen Stromverbrauch einhergingen. Dass mehrere Neustarts das Problem bis zur nächsten hohen Belastung beheben führe ich darauf zurück, dass nach einem Absturz der VRAM mit Mülldaten geflutet ist und nur mehrere Neustarts dort wieder für Ordnung sorgen. Oder: Die Grafikkarte kühlt bei den Neustarts schlicht ab, bis sie kalt genug ist. Außerdem ist es bei dieser Wohnung so, dass wenn in der Küche z. B. die Dunstabzugshaube eingeschaltet wird, es beim laufenden PC kurz zischt, obwohl sich dieser im Zimmer nebenan befindet. Dieses Zimmer hat nur einen Stromkreis für die Steckdosen. Sprich, eventuell hat dies das Netzteil geschrottet, obwohl es eigentlich ein gutes, wenn auch altes Markennetzteil ist und die Küche einen anderen Stromkreis haben sollte. Darüber hinaus habe ich gelesen, dass ein verlangsamter Boot ebenfalls für ein defektes Netzteil spricht. Dagegen spricht ganz klar, dass es in der alten Wohnung zwar kein Zischen/eine Nähe zur Küche gab, der Storm aber so schlampig lief, dass Birnen regelmäßig äußerst früh kaputt gingen und der PC davon nie beeinträchtigt wurde (ca. drei Jahre lang).
Kurz gesagt: etwas längeres Spielen -> Wärme -> Lüfterbeschleunigung -> nicht mehr genug Strom für den Graka-Prozessor da, weil NT schrott-> Grafikfehler -> Freeze -> Absturz
Was denkt ihr und was würdet ihr mir jetzt konkret anraten (gerne auch mit Hardwareempfehlung)? Eigentlich wollte ich mit einem neuen Rechner warten, bis neue Generationen für CPU und GPU ohne Meltdown/Spectre erscheinen und ich war mit auch nicht sicher, ob es vielleicht doch ein Laptop werden sollte (hat halt schon seine Vorteile, wobei ich laute Lüfter und Überhitzung am meisten fürchte).
Folgend genauere Informationen:
- Die ersten Grafikfehler und der erste Freeze waren, als ich in einem WoW-Raid war, vollgepackt mit Addons und Spielecharakteren. Sprich bei hoher Auslastung.
- Hiernach kam es auch zu Grafikfehlern und Freezes zu anderen Zeitpunkten, meist nach der Anmeldung auf dem Desktop, selten auch schon im Windows-Boot-Ladebildschirm, jedoch nie im Bios-Ladebildschirm oder dem Bios selbst.
- Der Boot dauert seit diesen Problemen deutlich länger, genau genommen der Zeitraum zwischen dem Ende des Windows-Boot-Ladesymbols und dem Aufploppen des Sperrbildschirms zur Anmeldung. Dies war normalerweise immer in ein bis zwei Sekunden erledigt, da ich eine SSD für das System nutze, aber seit den Problemen kann es sich 10 bis 15 Sekunden in die Länge ziehen.
- Das Umstellen auf die integrierte Intel-Grafik gab interessante Ergebnisse: Das System läuft deutlich stabiler insgesamt, z. B. konnte ich CSGO eine Stunde lang und WoW eine Stunde lang (ruckelig) spielen, aber es kam hier zu keinem Absturz. Aber: gerade eben startete ich PUBG. Beim ersten Mal crashte das Spiel selbst. Beim zweiten Mal lud es ein bisschen, jedoch kam es bereits vor der Lobby zu den üblichen Grafikfehlern und zu einem Freeze + automatischen Neustart. Der Neustart verlief insoweit problemlos, dass das System wieder stabil lief, jedoch drehen die Lüfter der externen Grafikkarte dabei plötzlich auf ein Maximum auf (obwohl diese ja gar nicht aktiviert ist, Motherboard schrott?) und das bleibt auch so lange der Fall, bis ich im Bios die Grafikkarten wieder hin-und-zurück einstelle. Als ich die Intel-Graka zum aller ersten Mal gestern benutzte, kam es auch zu Freezes und Grafikfehlern und dem kuriosen Lüfterproblem. Treibertechnisch nutzte ich einen alten Treiber von 2015 und den aktuellsten. Beim aktuellsten gab es den PUBG-Crash, beim alten den anfänglichen.
- Insgesamt kann man sagen, dass zwei bis vier Neustarts nach einem Freeze das System bis zu einer hohen Auslastung (Spielen) wieder laufen lassen. Bei der externen Grafikkarte sind in der Regel mehr Neustarts als bei der integrierten erforderlich.
- Ich dachte zunächst, es läge an Überhitzung, also reinigte ich die externe Grafikkarte so stark wie noch nie (ich baute die Lüfter ab, jedoch nicht die Lamellen). Als ich danach die Grafikkarte zum ersten Mal wieder testete, kam es zu bis zu diesem Zeitpunkt in der Intensität noch nie so stark aufgetretene Grafikfehler, sprich auf den ersten Blick war nach der Entnahme und Reinigung der Karte etwas noch mehr kaputt gegangen (zur Reinigung kann ich sagen, dass meine Fehler erstens das Berühren der PCIE-Verbindung und zweitens das Hineinfallen mehrerer Schrauben in die Karte waren). Jedoch behoben Neustarts wie oben beschrieben wieder das Problem bis zum nächsten Freeze.
- Die CPU habe ich bisher immer nur von außen gereinigt, verglichen mit der Graka sind die Lamellen deshalb schon ein Stück verschmutzter. Der Grund ist natürlich, dass ich keine neue Paste auftragen und das komplette Mainboard ausbauen möchte.
- Hardware
- Beispielgrafikfehler (viele sahen anders aus, z. B. schwarze und weiße Rechtecke wie Schnee, bunte Rechtecke auf einem Blackscreen usw.)
- Manche Neustarts mussten mit einem Hardreset (Storm ab) durchgeführt werden, andere verliefen automatisch (eher seltener) und teils auch extra mit einer Fehlermeldung.
- Die SSD war beim ersten Freeze zu voll (nur noch unter 3GB frei), danach löschte ich die Ruhezustandsdatei und es war wieder 15 GB frei.
Meine Überlegung:
Momentan denke ich, es ist das Netzteil. Zwar ist die externe Grafikkarte als einziges Bauteil (vom Werk aus) übertaktet und damit dem Verschleiß ausgesetzt, aber dagegen sprechen die Probleme mit der integrierten Grafik, dass die Reinigung nichts brachte und, dass der erste und die meisten sonstigen Ausfälle bei einer hoher Belastung und damit einem hohen Stromverbrauch einhergingen. Dass mehrere Neustarts das Problem bis zur nächsten hohen Belastung beheben führe ich darauf zurück, dass nach einem Absturz der VRAM mit Mülldaten geflutet ist und nur mehrere Neustarts dort wieder für Ordnung sorgen. Oder: Die Grafikkarte kühlt bei den Neustarts schlicht ab, bis sie kalt genug ist. Außerdem ist es bei dieser Wohnung so, dass wenn in der Küche z. B. die Dunstabzugshaube eingeschaltet wird, es beim laufenden PC kurz zischt, obwohl sich dieser im Zimmer nebenan befindet. Dieses Zimmer hat nur einen Stromkreis für die Steckdosen. Sprich, eventuell hat dies das Netzteil geschrottet, obwohl es eigentlich ein gutes, wenn auch altes Markennetzteil ist und die Küche einen anderen Stromkreis haben sollte. Darüber hinaus habe ich gelesen, dass ein verlangsamter Boot ebenfalls für ein defektes Netzteil spricht. Dagegen spricht ganz klar, dass es in der alten Wohnung zwar kein Zischen/eine Nähe zur Küche gab, der Storm aber so schlampig lief, dass Birnen regelmäßig äußerst früh kaputt gingen und der PC davon nie beeinträchtigt wurde (ca. drei Jahre lang).
Kurz gesagt: etwas längeres Spielen -> Wärme -> Lüfterbeschleunigung -> nicht mehr genug Strom für den Graka-Prozessor da, weil NT schrott-> Grafikfehler -> Freeze -> Absturz
Was denkt ihr und was würdet ihr mir jetzt konkret anraten (gerne auch mit Hardwareempfehlung)? Eigentlich wollte ich mit einem neuen Rechner warten, bis neue Generationen für CPU und GPU ohne Meltdown/Spectre erscheinen und ich war mit auch nicht sicher, ob es vielleicht doch ein Laptop werden sollte (hat halt schon seine Vorteile, wobei ich laute Lüfter und Überhitzung am meisten fürchte).
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