AW: Google gibt Ratschläge zur Privatsphäre - wechseln Sie doch einfach Ihren Namen
is ja cool den namen zu ändern.
wie oft soll man das denn machen können, und werd ich für die behörden etc. mit meinem alten namen noch auffindbar sein?
wenn nicht, werd ich mal schnell nen paar handyverträge abschließen, mir bei meiner bank "etwas" geld pumpen und mir sonstige sachen aus dem netz per rechnung zuschicken lassen.
danach werd ich wohl meinen namen ändern lassen und mir mit dem gepumpten geld auf malle ne butze kaufen

So, oder so ähnlich machen es viele in Deutschland.
Selbstständig machen. Ein paar gute Geschäfte abliefern und das meiste Geld auf Umwege versiegen lassen (selbstverständlich hast du es nicht ausgegeben. Die Rechnungen sind schließlich gefälscht. Für 'nen Fuffi, kein Problem!). Und zuguterletzt selbstverständlich Insolvenz anmelden.
Das gleiche auf privatem Wege. Für ordentlich Schotter Dinge bestellen und kaufen und dann Privatinsolvenz anmelden (vorher natürlich dafür sorgen, dass die meisten Sachen irgendwo sicher verwahrt sind. Der Rest gehört offiziell deiner Freundin.).
Daraufhin machst du mit einem Bekannten, den es nicht gibt, eine Briefkastenfirma auf.
Nur ändert man dabei nicht seinen Namen. Nein. Man macht einfach eine Briefkastenfirma auf einen fremden Namen auf.
Dabei darfst du nicht vergessen, den Namen dieser Person an deiner Klingel anzubringen. Und sei nicht so doof und erzähl es deinen Nachbarn.
Solange niemand etwas darüber weiß, ist derjenige an deiner Klingel einfach ein Geschäftspartner, der gelegentlich etwas zu dir bestellt und es dann bei dir abholt. Bis das ganze aufgeflogen ist, bist du natürlich schon über alle Berge. Klar musst du darauf achten, dass die zeitlichen Abstände während deiner Insolvenzzeit stimmen, sodass du dich rechtzeitig vom Acker machen kannst.
Und vergiss nicht, dass du währenddessen ja auch noch arbeiten darfst. Deinen Selbstbehalt darfst du schließlich behalten und wenn du mit deiner Freundin offiziell in einer Wohngemeinschaft lebst, hast du noch einiges übrig, um ordentlich (richtig ordentlich!) zu leben.
Das traurige daran. Es machen genügend Leute so. Nur niemanden interessiert es...
(Nein, ich selbst mache es nicht so. Ich erwähne es hier nur zusätzlich, weil es das tatsächlich gibt und den Humor von "El Sativa" in diesem Bezug absolut nicht teilen kann.)