Google Chrome gegen Rassismus: "Black-" und "Whitelist" sollen ersetzt werden

  • Ersteller Ersteller Gast1697145001
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Im friedlichen Miteinander
Halte ich für utopisch solange der Eine versucht dem anderen seine Moralvorstellungen überzustülpen, in dem Zusammenhänge hergestellt werden, die es vorher nicht gab. Vielleicht bin ich auch falsch informiert. Heißt eine Blacklist so, weil sie früher mal nur Schwarze aufgelistet hatte? Wenn ja, dann könnte ich es verstehen.
 
Halte ich für utopisch solange der Eine versucht dem anderen seine Moralvorstellungen überzustülpen
Die Basis der Moralvorstellung heißen: "Allgemeine Menschenrechte"
Wenn wir uns auf diese Minimalbasis nicht einigen können, wird es keinen Frieden geben.

Welchen von diesen 30 Artikeln hältst Du für überflüssig und welche würdest Du verändern?
Ich bin im Großen und Ganzen mit allen zufrieden.
Allgemeine Erklaerung der Menschenrechte – Wikipedia
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Basis der Moralvorstellung heißen: "Allgemeine Menschenrechte"
Wenn wir uns auf diese Minimalbasis nicht einigen können, wird es keinen Frieden geben.

Welchen von diesen 30 Artikeln hältst Du für überflüssig und welche würdest Du verändern?
Ich bin im Großen und Ganzen mit allen zufrieden.
Allgemeine Erklaerung der Menschenrechte – Wikipedia
Der Nebensatz, den du gekürzt hast, ist wichtig für meine Aussage.
Kollidieren die Bezeichnungen Black- und Whitelist mit den Menschenrechten?
 
Kollidieren die Bezeichnungen Black- und Whitelist mit den Menschenrechten?
Nein, nicht unmittelbar, das ist nur ein Akt der Höflichkeit. Mittelbar kann man darin Diskriminierung entdecken. Es wird auch niemand bestraft, wir reden hier über freiwillige Massnahmen einzelner Dienst im Netz. Und sie ist vorbeugend,
 
Nein, nicht unmittelbar, das ist nur ein Akt der Höflichkeit. Mittelbar kann man darin Diskriminierung entdecken. Es wird auch niemand bestraft, wir reden hier über freiwillige Massnahmen einzelner Dienst im Netz. Und sie ist vorbeugend,

Die Frage ist, ob es freiwillig bleibt.
Man kann übrigens in allem Diskriminierung entdecken.
Kleine Autos sind diskriminierend, weil große Menschen da nicht komfortabel sitzen können.
Hohe Küchenschränke sind diskriminierend, da kleine Leute da nicht ohne Stuhl drankommen.
 
Man kann übrigens in allem Diskriminierung entdecken.
Kleine Autos sind diskriminierend, weil große Menschen da nicht komfortabel sitzen können.

Und deshalb gibt es, man möchte es nicht für möglich halten, *sowohl* kleine als auch größere Autos. Das Problem setzt erst ein, wenn große Leute erwarten, das auch kleine Leute große Autos fahren und kleine Leute, dass große Leute kleine Autos fahren.
Und manchmal fahren große Leute kleine Autos, weil sie's z.B. kuschelig mögen und kleine Leute große Autos, weil es ihnen z.B. mehr Übersicht verschafft. Und beide dürfen das sogar!

Hohe Küchenschränke sind diskriminierend, da kleine Leute da nicht ohne Stuhl drankommen.

Und deshalb steht ihnen bei gemeinschaftlich genutzten Küchen ein Stuhl oder eine kleine Trittleiter zur Verfügung.
Das Hilfsmittel gleich den Größenunterschied aus und kommt deshalb bevorzugt zum Einsatz, weil es kein Hilfsmittel gibt, mit dem große Menschen zu niedrige Schränke vernünftig nutzen könnten.

Diskriminieren bedeutet im Idealfall nur "unterscheiden". Und das machen wir ständig, sonst kämen wir im Alltag gar nicht klar.
Der Ärger geht los, wenn man rational unerheblichen Unterscheidungsmerkmalen (z.B. der Hautfarbe) eine ideologische Bedeutung überstülpt oder einem sachlichen Diskriminierungsmerkmal ("Ich Tarzan, du Jane".) eine abstrakte Wertung appliziert ("Ich Tarzan besser als du Jane.").
Tarzan kann sich zwar tatsächlich besser von Baum zu Baum schwingen als Jane, aber Jane kann definitiv besser vollständige Sätze bilden als Tarzan - was sie allerdings auch nicht berechtigt, sich für *grundsätzlich* besser zu halten.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
 
Aber alle Menschen haben die gleichen Rechte. Vor allem das Recht, nicht rassistisch diskriminiert zu werden.
 
Wer nicht einmal nachdenkt, wenn man Geräte "Master und Slave" nennt, wer nicht einmal hínterfragt, was solche Begriffe bedeuten, wird keine Einschläge mitbekommen, die um ihn herum passieren.
Oh keine Sorge, ich weiß was diese Begriffe bedeuten. Ich rede aber von der einstellbaren Rangordnung bei (inzwischen veralteten) IT Geräten. Und nicht vom Versklaven von Menschen.

Wir können ab jetzt auch alle AfD-Wähler wieder Untermenschen nennen, das ist ja auch ein ganz neutraler Begriff, der nur eine Untergruppe der Bevölkerung bezeichnet.
Wie ihr die Wähler dieser grindigen Partei in eurem Land bezeichnet, sei euch überlassen. Das Wort Untermensch würde ich persönlich nicht in den Mund nehmen - aus historischen Gründen. Aber wem erkläre ich das.

Wer Sprache und Medien verändert, verändert das Denken.
Ja. Kenne ich aus 1984. Gutes Buch.
Ähnliche Verfahren gab es z.B. auch im 3. Reich und in der UDSSR.

Finde ich alles nicht gut, weil es i.d.R. früher oder später mit Zwang und Zensur einher geht.
 
Oh keine Sorge, ich weiß was diese Begriffe bedeuten. Ich rede aber von der einstellbaren Rangordnung bei (inzwischen veralteten) IT Geräten. Und nicht vom Versklaven von Menschen.

Über den Begriff an sich denkt auch keiner mehr nach. Es ist eingebürgert. In meinem Fall zwei Steuergeräte die kommunizieren, da denkt keiner an Rassismus. Der hätte auch in meinen Augen zu viel Zeit. Aber wie du schon sagst, jetzt werden da Sachen auseinander gerissen und ach was.... Nennen wir sie jetzt einfach Susi und Strolch... Strolch könnte aber schon wieder zu viel sein...
 
Einfach nicht mehr so formulieren. Dann hat man eine steuerndes Laufwerk und ein Laufwerk mit Potential für mehr Steuerungsaufgaben. :D
 
In der IT geht es aber (auch heute noch) nicht nur um IDE-Laufwerke und sorry, ich werde solche Ausdrücke (z. B. bei einem DB-Server) auch weiterhin verwenden, einfach weil sie für mich in diesem Kontext nichts mit dem Begriff Sklaverei zu tun haben.
 
Zumal doch IDE seit vielen Jahren ausgestorben ist. Bei SATA hat man sowas nicht.

Es gibt da also gar keinen Bedarf für die Sprache.
Auch mal wieder Unfug, es gibt auch weiterhin diesen Aufbau, auch wenn IDE tot ist.
Den Begriff Master gibt es übrigens auch in der Soundtechnik.
 
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