Google Chrome gegen Rassismus: "Black-" und "Whitelist" sollen ersetzt werden

  • Ersteller Ersteller Gast1697145001
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Und wo passiert das und machen da nicht andere Industrienationen wie China auch heftig mit?
Aber ich sehe schon, du willst einfach, dass es uns hier genauso dreckig geht wie den Ärmsten in Afrika, die übrigens Google noch nie gehört haben, da die froh sind, wenn sie ausreichend Wasser haben.

Das ist falsch. Die haben mittlerweile durchaus Handys und Internet. Deshalb wissen die ja, was falsch läuft und kommen her.
 
Doch, sie sehen es und finden es gut. Das ist indirekter Rassismus.

Wirtschaftliche Ausbeutung mit Rassismus gleichzusetzen ist doch etwas flach. Ausgebeutet wird jeder (als Staat und als Person gesehen), der nicht dazu in der Lage ist sich gegen wirtschaftlich und militärisch Stärkere zur Wehr zu setzen.
Schwarzafrika hat da leider die Arschkarte gezogen, da es nie in der Lage war, sich gegen europäische, arabische und amerikanische Mächte durchzusetzen.
Das gleiche trifft, meiner Meinung nach, auf die Sklaverei zu. Versklavt wurden und werden schon immer die Menschen, über die man am einfachsten verfügen kann. Da spielt die Hautfarbe keine Rolle.
Wer gegen Rom einen Krieg anfing und verlor, fand sich schnell als Steineklopper für den nächsten Palast wieder. Im arabischen Raum wird das Kafala-System weidlich gegenüber asiatischen Arbeitern ausgenutzt. usw. und sofort...
 
Rassismus gegen Deutsche finde ich völlig verdient. .
"Wer sich selber erhöht, wird erniedrigt"
Mt 23,12)

Wer andere Untermenschen nennt und Vernichtungskriege führt kann von Glück reden, nicht selber verklavt worden zu sein. Aber das rassistische Denken ist tief verwurzelt. Z.B. diese fürchterlichen Gesichtsvermessungen der Nazi-"Ärzte" und deren absurde Theorie, körperliche Merkmale wie engstehende Augen würde etwas über den Charakter eines Menschen aussagen. Unfassbar und viele nutzen diese absurden Ansätze heute noch.

Wirtschaftliche Ausbeutung mit Rassismus gleichzusetzen ist doch etwas flach. ..
Die Ursprünge liegen im Kolonialismus. Darum geht es. Es geht nicht um wirtschaftliche Ausbeutung im Allgemeinen, es geht um besondere Fälle. Gerade die Briten haben in der Beziehung unendliches Leid erzeugt. Die Spanier davor waren auch nicht besser und das aufgeklärte Frankreich hat genauso mitgemacht. Noch heute maßt man sich an, Rohstoffe alter Kolonien als eigene anzusehen.
 
Das gleiche trifft, meiner Meinung nach, auf die Sklaverei zu. Versklavt wurden und werden schon immer die Menschen, über die man am einfachsten verfügen kann. Da spielt die Hautfarbe keine Rolle.


Das ist falsch. Die Schwarzen wurden als ungleich angesehen, deshalb wurde erlaubt, diese zu versklaven.
 
Das ist aber erst eine Haltung aus dem 15. - 18. Jahrhundert und im Grunde auch nur eine Ausrede um die Bibel zu umgehen (Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild (außer Schwarze...hä????).

Und genau aus dieser Zeit kam halt das Hirngespinst mit den Rassen und damit auch der Rassismus.
 
Die Ursprünge liegen im Kolonialismus. Darum geht es. Es geht nicht um wirtschaftliche Ausbeutung im Allgemeinen, es geht um besondere Fälle. Gerade die Briten haben in der Beziehung unendliches Leid erzeugt. Die Spanier davor waren auch nicht besser und das aufgeklärte Frankreich hat genauso mitgemacht. Noch heute maßt man sich an, Rohstoffe alter Kolonien als eigene anzusehen.

Stimmt. Aber das ist doch, was ich schrieb. Man nimmt sich, was man bekommen kann. Das dann in der Folge auf die ausgebeuteten Völker herabgesehen wird ist eine Folge der Ausbeutung und nicht die Ursache.
Wäre Asien für die Schiffe der Kolonialmächte einfacher zu erreichen gewesen, hätte es wahrscheinlich die dortigen Völker erwischt.
Keiner denkt sich doch: "Ach, die sind Schwarz, Gelb oder Grün also kaufe und verkaufe ich die" sondern an wen oder was komme ich kostengünstig ran. Brutal aber so tickt die Welt nun mal.
 
Das ist falsch. Die haben mittlerweile durchaus Handys und Internet. Deshalb wissen die ja, was falsch läuft und kommen her.

Ich schrieb die Ärmsten von Afrika. Das sind die, die nur eine Hütte haben und keinen Strom, Wasseranschluss und so.
Die haben andere Probleme als Google, da geht es darum, ob es morgen was zu essen gibt oder nicht.
Erfreulicherweise wird die Zahl der Leute, die so leben (müssen), immer kleiner.
 
.. Das dann in der Folge auf die ausgebeuteten Völker herabgesehen wird ist eine Folge der Ausbeutung und nicht die Ursache....
Darüber könnte man beim Wein lange reden. Ein typisches Henne-Ei Problem. Einigen wir uns darauf, das hemmungslose Ausbeutung, Herabwürdigung und Kapitalismus in irgend einem Zusammenhang stehen. Genau dann, wenn man in Gemeinschaften jeden als gleichwertig ansieht, beginnt der faire Handel und der faire Umgang untereinander. So meine Interpretation, kann man aber sicherlich anders sehen.

Das ist falsch. Die Schwarzen wurden als ungleich angesehen, deshalb wurde erlaubt, diese zu versklaven.
Du darfst nicht vergessen, dass Skaverei eine uralte Sache ist und überall angewendet wurde. In allen Hochkulturen, am besten beschrieben kennen wir es aus römischer Zeit. Was unsere selektive Geschichtsschreibung völlig ausblendet ist, dass die europäischen "Übermenschen" über Jahrhunderte von weit fortgeschrittenen arabischen Ländern versklavt wurde [1]. Diese Epoche des dunklen Mittelaltern blenden viele gerne aus. Die Leibeigenschaft, die bei uns bis weit in die Neuzeit üblich war, vergessen auch viele. Bauern gehörten dem Lehnsherren. [2]

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Quellen:
... Für Europa brachte die Islamische Expansion 711 die Eroberung der iberischen Halbinsel, deren moslemisch kontrolliertes Gebiet Al-Andalus genannt wurde. Von Al-Andalus aus entwickelte sich Sklavenhandel mit den nördlich angrenzenden christlichen Ländern, zu denen die moslemischen Kaufleute als Feinde des christlichen Abendlandes keinen direkten Zugang suchten. Alle in Europa noch nicht christianisierten Völker, zu denen im 9. Jahrhundert etwa noch die von Karl dem Großen bekriegten Sachsen gehörten, wurden zum Ziel für christliche Sklavenjäger, da hellhäutige Europäer begehrtes und gewinnbringendes Handelsgut mit Al-Andalus waren. ...
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sklaverei_im_Islam


... Man kann die Leibeigenschaft auch mit Sklaverei vergleichen, allerdings unterscheidet sie sich von der Sklaverei in einem wichtigen Punkt, denn die Leibeigenen wurden nicht wie die Sklaven als "Ware" angesehen, die einfach "verkauft" werden konnte. Sie durften auch, im Gegensatz zu Sklaven, Eigentum besitzen - mit Ausnahme von Grundstücken. Mit der Zeit lehnten sich immer mehr Bauern gegen die Missstände und die Unterdrückung auf und die Leibeigenschaft wurde ab dem 18. Jahrhundert nach und nach abgeschafft. In Frankreich gab es sie zum Beispiel bis zur Französischen Revolution im Jahr 1789, in Bayern bis 1808 und in Preußen bis 1807. ....
[2] https://www.helles-koepfchen.de/artikel/3334.html
 
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Wobei Menschenhandel in Deutschland immer noch betrieben wird, im Fußball. Aber da ermittelt irgendwie niemand.
Dabei ist Menschenhandel eine Straftat.
 
Wobei Menschenhandel in Deutschland immer noch betrieben wird, im Fußball.
Sexsklaven und Kindesmissbrauch sind bei uns Treiber der Versklavung. In anderen Ländern auf der Welt wird es weiterhin bei Verarmung betrieben:

Indien:
Geschätzte Anzahl an versklavten Menschen: 18.354.700
Prozentualer Anteil von Sklaven an der Bevölkerung: 1,4%


Pakistan:
Geschätzte Anzahl an versklavten Menschen: 2.134.900
Prozentualer Anteil von Sklaven an der Bevölkerung: 1,13%


Bangladesh:
Geschätzte Anzahl an versklavten Menschen: 1.531.300
Prozentualer Anteil von Sklaven an der Bevölkerung: 0,95%


China:
Geschätzte Anzahl an versklavten Menschen: 3.388.400
Prozentualer Anteil von Sklaven an der Bevölkerung: 0,25 %

Ja, Sklaverei existiert auch heute noch - diese Laender fuehren die Liste an
 
Mitten in der Nacht, wenn der antifaschistische Deutsche längst schläft und sich von seinem Bürojob erholt, kommen die Russen und warten die Schiene, schneiden die Äste ab und ziehen dann weiter.
Der Security-Türke sprüht den Antifaschisten Desinfektionsmittel auf die Einkaufswagen.
Müll-Omar aus Tunesien leert die antifaschistischen Tonnen.
Straßenbau-Mumba repariert die antifaschistische Straße, damit der Gut-Michel zum Büro fahren kann.

Oh ja, ich habe selbst gesehen, wie osteuropäische Dienstleister mit der Peitsche aus ihrem heimatlichen Paradies in die Hölle bundesdeutscher Knechtschaft getrieben werden.
Und mein Vater berichtete mir mit Tränen in den Augen, wie damals die türkischen Gastarbeiter in Ketten aus ihrem gelobten Land geführt wurden, um hier unter der Knute deutscher Antifaschisten zu schuften!

Erst anti-antifaschistische Retter wie z.B. die Helden vom NSU haben sich aufgerafft, dem Unrecht Einhalt zu gebieten. Unter Einsatz ihres Lebens erlösten sie die Entrechteten mit gnädiger Kugel von allem irdischen Unbill. :rollen:

Mal wieder ernsthaft: Geht's noch?
In einem Beitrag mokierst du dich über Wirtschaftsflüchtlinge, im nächsten schwingst du dich zu ihrem Anwalt auf und setzt nebenbei noch ein (sicherlich nicht optimales, allerdings ebenso angeprangertes) Gefälle der Wirtschaftskraft mit Sklaverei gleich.
 
Das versteht aber nicht jener. Wer nicht einmal nachdenkt, wenn man Geräte "Master und Slave" nennt, wer nicht einmal hínterfragt, was solche Begriffe bedeuten, wird keine Einschläge mitbekommen, die um ihn herum passieren.
Genau, der wird aber auch den Hintergrund einer Änderung der Bezeichnung nicht hinterfragen oder verstehen. Und die jenigen, die etwas in der Birne haben und aufgeklärt sind, die können die Thematik ohnehin abstrahieren. Mal abgesehen davon beschreiben die Bezeichnungen "Master" und "Slave" den technischen Hintergrund auch für Laien anschaulich.
Die Bedeutung von Schwarz hat hast sich nun mal kulturhistorisch entwickelt und jetzt wird an verschiedenen Stellen versucht mit der Brechstange Neutralität zu erreichen. Und wo soll das Ganze eigentlich aufhöhren, da Kulturen so unterschiedlich sind? Kann man es jedem recht machen?
 
Wobei Menschenhandel in Deutschland immer noch betrieben wird, im Fußball. Aber da ermittelt irgendwie niemand.
Dabei ist Menschenhandel eine Straftat.

Das ist mal wieder Bullshit vom Feinsten.
Unter Menschenhandel verstehe ich sowas wie den Tierhandel, das Tier kann nicht entscheiden, was passiert.
Beim Fußball und auch bei Leiharbeit ist es jedoch so, dass die Geld bezahlt bekommen, wenn die ihren alten Vertrag beim Verein kündigen und den beim neuen unterschreiben.
Wenn die das nicht wollen schließen die den Vertrag nicht ab.
Das ist eben KEIN Menschenhandel.
 
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