Gigabyte Z77: Dual UEFI mit 3D-BIOS im Video

Gott sei dank habe ich hier nur "normale" BIOS Boards :hail: Bei meinem ersten UEFI Bios saßen wir vor dem Bildschirm und haben uns gefragt wie zum Teufel man den die Uhr richtig stellt. Asus hat die Einstellung dazu gut irgendwo oben rechts unter Einstellungen/ ... versteckt. Aber komme erst mal darauf. Buttons die man anklicken konnte, manche nur zur Zierte da waren, Bilder die Informationen anzeigen konnten, wiederum nur Bilder die als "Blickfang" dienten. Und dabei rede ich immer noch von "die BIOS Uhrzeit richtig stellen". :ugly:

Und jetzt das ganze in 3D ^^ Finde ich persönlich eher als "Angeber" Feature bzw. "Protz-" Feature. So Sinnvoll wie ein "BIOS vom EEPROM löschen" Funktion für die totale "Sicherheit".

Was ich mich auch frage ... welche Hardware brauch den so ein 3D UEFI BIOS? Brauche ich dazu zwingend eine GTX 6XX/ 5XX o. Radeon 7XXX sonst ruckelt das BIOS bei nur 10FPS. Oder packt es eine OnBoard bzw. OnDie Grafik auch?
 
Was ich mich auch frage ... welche Hardware brauch den so ein 3D UEFI BIOS? Brauche ich dazu zwingend eine GTX 6XX/ 5XX o. Radeon 7XXX sonst ruckelt das BIOS bei nur 10FPS. Oder packt es eine OnBoard bzw. OnDie Grafik auch?

Die Hardware hat damit in dem Sinne nichts zu tun. Das UEFI ist quasi eigenverantwortlich für die grafische Darstellung (deswegen "ruckelt" ja auch der schlecht programmierte erste Versuch von dem 3D Gedöns...). Die Grafikkarte oder CPU hat damit gar nichts zu tun.

Die Diskussion dass man UEFI braucht für sehr neue Hardware kommt daher, dass die eigentliche Struktur des BIOS 20 Jahre alt ist und beispielsweise nur mit Tricks und Mühen sehr große Festplatten erkennt oder sehr moderne Hardwarefunktionen "versteht". Das kann im UEFI alles neu angelegt werden und dann sind auch theoretische zukünftige Festplatten mit 50TB kein Problem die man mit einem BIOS nie zum laufen kriegen würde - mit der Performance des UEFI-Menüs selbst hat das aber nichts zu tun.
 
Mit neuer Hardware hat das arg wenig zu tun, auch nicht mit großen Festplatten. Jahrzehntelang wurden MBRs zur Verwaltung von Laufwerken eingesetzt, irgendwann war er halt zu klein und GPT tritt die Nachfolge an. Das heißt aber nicht, dass man eine komplett andere Firmware braucht, sondern nur, dass das BIOS halt die weitere Bootsequenz via GPT initieren können muss (strenggenommen ließe sich selbst das in Software oder durch zusätzliche Laufwerke umgehen, denn der Bootvorgang kann ja auch einfach aus den ersten 2 TiB erfolgen) - und das ist nicht sonderlich aufwendig, wie z.B. Gigabyte auch vormacht (und damit bis zu 8 ZiB via BIOS unterstützen dürfte). Die meisten Hersteller haben die Gelegenheit nur gleich für die Umstellung genutzt, da GPT und UEFI in ihrer finalen Version sowieso zusammen spezifiziert wurden. Und die restliche Hardware ist mal gleich ganz egal, da das BIOS ohnehin kaum etwas damit machen muss.
UEFI ist nur dann nötig, wenn die Firmware mehr mit der restlichen Hardware machen soll. Also z.B. höhere Auflösungen und Farbtiefen, mehrere Kerne, mehr RAM,... für sich selbst nutzen soll. (wobei ich aber nicht behaupten kann, dass die bislang von mir gesehenen UEFI-basierten Boards da sonderlich von profitiert hätten)
 
Das einzige was mir leistungsmäßig aufgefalen ist bei dem UEFI Board war, dass der Bootvorgang deutlich schneller war - also der Teil bevor das OS geladen wird.
 
Zurück