Gewährleistung: Forderung nach längerer Haltbarkeit für mehr Umweltschutz

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Die Verbraucherschutzministerin will die gesetzliche Gewährleistung in Deutschland verlängern. Aktuell gilt die Gewährleistungspflicht von zwei Jahren ab Kaufdatum.

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Ändert in der Praxis ja eh wenig. Wir als Händler übernehmen sowieso meistens die Garantieabwicklung mit dem Kunden und das auch in der Garantiezeit ausserhalb der ersten 6 Monate Gewährleistungszeit. Sprich mindestens 1 Jahr hat der Kunde ja meist eh ein Anrecht auf Abwicklung.

Kritisch wirds halt nur bei China Produkten ohne Herstellergarantie. Xiaomi und der ganze Schrott hat ja keine Herstellerabwicklung, sprich am Ende leben die Produkte nicht länger, sondern der Händler muss halt die Zusatzkosten tragen oder entscheidet sich solche Produkte gar nicht mehr zu führen.
 
Absolut richtig. Mit dieser Wegschmeißmentalität müllen wir uns immer mehr zu. Der Mist löst sich ja nicht in Luft auf, sobald die Müllabfuhr um die Ecke verschwindet. Wir sind inzwischen fast 8 Milliarden. Da muss man dem Heuschreckenschwarm leider ganz klare Regeln vorgeben, wann, wo und wieviel gefressen und gesch...en wird.
 
Allerdings fürchten die Hersteller, weniger jährlichen Umsatz zu erzielen, wenn ein Gerät länger hält und die Verbraucher so nicht jedes Jahr ein neues Gerät kaufen müssen.
Mah wie arm. Die Hersteller fürchten dass ihre künstlich geschaffene Umsatzblase platzt wenn sie keinen Elektroschrott mehr produzieren dürfen der ein paar Monate nach Garantieverfall den Geist aufgibt.
 
Es gab mal Zeiten, da konnte man sich gar nicht leisten Schrott zu produzieren...

Es gibt immer noch bewährte Hersteller und es gibt glücklicherweise wieder ein Umdenken, hin zu mehr Qualität.

Seien es Alternativen zu typischen Wegwerfprodukten oder einfach ein ausgeprägtes Bewusstsein für Qualität.

Wer für jeden Kaffee den er/sie trinkt, eine Alukapsel Müll produziert, sollte sich mal ernsthafte Gedanken zu seinem Verhalten machen.

Von den Herstellern solcher Produkte ganz zu schweigen...
 
Ja klar, immer macht mal.

Und was ist mit den Tonnen von chinesischem Elektro-Müll, der täglich direkt von China nach Deutschland "importiert" wird, weil die Käufer über Plattformen wie Ebay dort direkt bestellen?

Interessiert diese neue Vorschrift denn irgend einen asiatischen Händler?
Das betrifft die doch gar nicht, lachen sich ins Fäustchen, verzerren weiter massiv den Wettbewerb und machen den Markt hier kaputt.

Aber nee, nur die doofen deutschen Händler müssen sich an alles halten, sonst hagelt es Abmahnungen und Strafen.
Die kleinen Händler werden immer mehr verdrängt durch immer mehr Vorschriften, Gesetze, Verordnungen, können in der Preisschlacht nicht mithalten.

Aber vermutlich ist das ja so gewollt oder einfach nur wieder mal zu kurz gedacht?
 
Absolut richtig. Mit dieser Wegschmeißmentalität müllen wir uns immer mehr zu. Der Mist löst sich ja nicht in Luft auf, sobald die Müllabfuhr um die Ecke verschwindet. Wir sind inzwischen fast 8 Milliarden. Da muss man dem Heuschreckenschwarm leider ganz klare Regeln vorgeben, wann, wo und wieviel gefressen und gesch...en wird.
Es zeigt sich immer wieder, dass viele Hersteller nur dann bessere Produkte bauen, wenn es klare regulatorische Vorgaben gibt, an die man sich halten muss. An sich sind Unternehmen eben immer gewinnorientiert, werkeln also so, dass die Bilanzen stimmen. Nachhaltig ist es aber, wenn man z.B. Produkt möglichst einfach reparieren kann, weil es lange Zeit Ersatzteile gibt, man einfach an die Komponenten kommt etc. Zudem fallen weniger CO2 und andere Schadstoffe an, wenn man etwa einen Kühlschrank, PC etc. länger benutzt, zumindest im Vergleich zum Schadstoffausstoß und Energieverbrauch bei der Produktion sowie dem Transport eines neuen Geräts. Diesen "Rucksack" muss ein Produkt über die Nutzungsdauer erstmal wieder "abarbeiten"...Ich denke, dass solche Artikel wichtig sind, um derartige Themen in die Öffentlichkeit zu tragen und so etwas Druck auf die Hersteller auszuüben, denn negative Presse wollen die Hersteller ja auch nicht unbedingt haben.

Es kann aber dennoch sinnvoll sein, besonders große Produkte wie etwa ein Auto, nach 10 Jahren in Benutzung gegen ein moderneres und sparsameres Modell zu tauschen. Allerdings muss dieser Wagen natürlich auch wieder einige Jahre benutzt werden, ehe sein "Umweltschmutz-Rucksack" relativ rein ist und sich der Effekt der geringeren Umweltbelastung auszahlt. Kurzfristig kann aber auch ein modernes Auto ökologisch sinnvoll sein, wenn man ausschließlich die Rolle anderer Verkehrsteilnehmer betrachtet, die vom niedrigeren Schadstoffausstoß während der Fahrt direkt profitieren. Eine derartige Verringerung der Umweltbelastung ist aber nicht bei kleineren Elektrogeräten wie etwa einem Smartphone zu sehen, zumindest nicht bei den jährlich erscheinenden Neuauflagen.
 
Mein liebstes Beispiel für sowas sind Werkzeuge vom Lebensmittel Discounter.

Vom Satz Schraubendreher angefangen, hin zu Akkuschraubern und co.

Das sind alles diese typischen "was soll ich da mehr ausgeben, brauche ich ja fast nie" Produkte.

Die ganze Energie, die in Herstellung, Lagerung, Vertrieb von diesem Schrott geflossen ist, hätte auch für was anständiges genutzt werden können.

Von dem Müll ganz zu schweigen.

Wenn dann bei der Benutzung der dritte Schraubendreher abgebrochen ist, kann man sich fragen, ob man mit den 20€ wirklich Geld gespart hat.
 
Ich finde auch das die Hersteller mindestens 5 Jahre Garantie und Gewährleistung geben sollten. Immerhin ist die IT ein Bereich der sich sehr Rasch weiterentwickelt. Aber deshalb ist der PC von vor 1 Jahr noch lange keine Lahme Krücke oder Elektroschrott. Ich habe es immer so gehalten das ich die alte Hardware an meinen Vater Abgetreten habe. So habe ich den "Elektromüll" über die Jahre auf einem Erträglichen Neveau gehalten. Auch die Kartons der Hardware habe ich Aufgehoben und die Komponenten, insofern noch in Funktion, auf Ebay Verkauft. Im Originalkarton.

Es ist einfach grausam was an Müll Produziert wird und anfällt. Und wir haben daher auch kein Klima sondern ein Müllproblem. Dafür sollten die Spinner von Fridays für Verblödung mal auf die Straße gehen.
 
Ich finde auch das die Hersteller mindestens 5 Jahre Garantie und Gewährleistung geben sollten. Immerhin ist die IT ein Bereich der sich sehr Rasch weiterentwickelt.
Dann müsstest du als Verbraucher aber auch gewillt sein den Aufpreis von 50%+ zu tragen der für Servicekosten entsteht. Technik ist komplex und geht halt statistisch gesehen einfach kaputt, egal wie solide man baut. Service ist extrem teuer, nicht umsonst kosten Garantieerweiterungen richtig Geld.

Und wie will man das bei dem ganzen Asia Schrott umsetzen der beispielsweise durch Amazon massenweise ins Land kommt? Da gibts keine Herstellerabwicklung, keine Qualitätsstandarts etc. Gleiches gilt wie ein Vorposter sagt bei Handwerksgeräten wie Bohrmaschinen. Dieses ganze billige Zeug hat oft keinerlei Qualität und ist nichtmal für den gebauten Zwck nutzbar.

Würde neben dem Elektroschrott auch erstmal beim Verpackungsmüll ansetzen. Nach jedem Lebensmitteleinkauf ist mein Mülleimer oben komplett voll mit nur Umverpackungen. Das braucht auch kein Mensch.
 
ärgere mich momentan über den kindle paperwhite. da könnte man so easy 2,3,4 aaa-batterien unterbringen, aber ne.. es muss ein proprietärer akku sein und gescheit öffnen kann man das gerät auch nicht. die säcke.
 
Wow endlich mal wieder was Sinnvolles von unserer Regierung.
Bin gespannt ob sie das durchbekommen.

Es wird sich nicht viel ändern. Es wird nicht die Gewährleistung verlängert sondern nur die Beweislastumkehr.
Was aktuell so nicht praktiziert wird weil viele Hersteller 2 Jährige Garantien vergeben.

Dann müsstest du als Verbraucher aber auch gewillt sein den Aufpreis von 50%+ zu tragen der für Servicekosten entsteht. Technik ist komplex und geht halt statistisch gesehen einfach kaputt, egal wie solide man baut. Service ist extrem teuer, nicht umsonst kosten Garantieerweiterungen richtig Geld.

Totaler Quatscht. Das verbaute Material wurde Jahrzehnte immer schlechter, die Preise sind aber immer weiter gestiegen. Sehr gute Beispiele sind im Auto die Wasserpumpen die früher Metallschaufeln hatten, die wurden ersetzt durch Kunststoff aber der Preis sicherlich nicht angepasst. Handmixer wurden Plastikgetriebe verpasst die Kaputt gehen hat sich preislich auch nicht bemerkbar gemacht.

Servicekosten entstehen nur wenn das Produkt Müll ist. Ich habe hier von meinem Großvater eine alte Bohrmaschine liegen, läuft seit 50 Jahren hat Tausende Löcher gebohrt und hat nicht ein Cent Servicekosten erzeugt. Leider ist diese Firma inzwischen Insolvenz lag aber sicherlich nicht an den guten Bohrmaschinen.
 
Obsoleszens ist in den gewollt eingebauten Bauteilen zufinden, ob wegen Sparen an Cent-Bauteilen, oder an z.B. Acrylbehälterarretierungen beim Akkusauger, die nach 30mal den Staubsammelbehälter entleeren plötzlich abbrechen, u.a., ist nicht alleinig für den Haufen an Elektroschrott verantwortlich, sonder wir auch selber und zwar im Kopf.
Dann kommt noch der Gruppenzwang hinzu und der Zwang, sich an neue Standards anzupassen, was widerum meist nur mit neuer Technik einher geht.
Im letzteren, sind die Hersteller mehr als verantwortlich.
Wenn man diese mit den Auflagen in Punkto Reparaturfreudigkeit belastet, gehts wie in der Autoindustrie weiter.
Es gibt dann nur noch Herstellerfachwerkstätten, ala Apple, oder Sony und die zu reparierenden Bauteile werden fett teuer, denn die müßten ja auch bis z.B. zehn Jahre vorgehalten, also irgendwo gelagert werden.
Der Arbeitslohn kommt ja noch drauf und zwar der eines Meister und dann nur mit Garantie für das ausgetauschte Bauteil.

Andererseits, bei der Packungsdichte und der Bauteilschrumpfung ist reparieren deutlich schwerer, als wenn man noch bei einschichtigen Leiterplatten Transitoren und Widerstände austauscht.

Als Hobbybastler mit erweiterten Fähigkeiten und den passenden Equipment, sind einem schon die Hände gebunden, wenn man die Bauteile 1:1 beschaffen möchte.
Allein ein schnöder 1E SMD-Transistor wird von so vielen Hersteller angeboten und unterscheiden sich doch teils sehr deutlich in ihren Parametern.
Von IC's ganz zu schweigen, denn hier ist die Vielfalt noch weit aus umfangreicher, so das sogar die Pin-Beschaltung nur innerhelb zweier Hersteller verändert ist, was sich nicht nur in den zahlreichen Bauformen zusätzlich zeigt.
Der selbe IC wird dann obendrein mit einer anderen Namenschema und Produktcode verkauft.
Es dauert teils zig Tage, bevor man das richtige Bauteil recherchiert hat und dann muß man es auch noch zu kaufen bekommen.
Ganz besonders sind IC die kein bischen Namen, oder Code aufweisen, sondern nur als Sonderbauformen mit speziellen einmaligen Schaltungen in zig Chinaprodukten zufinden sind.
Das Schiksal teilen freie Reparaturwerkstätten auch und für jeden angeforderten Schaltplan zu einem Elektronikgerät muß heftig gelöhnt werden.
Wer da mit einem 10 Jahre alten Elektronikgerät auftaucht, wird kein Glück haben und das sagen die seriösen Betriebe auch, bzw. stellen den Kunden vor die Wahl, wegschmeißen und neu kaufen, oder als Sammelstück in die Vitine stellen.
Die guten sind auch in der Lage, dem Kunden noch reineren Wein einzuschenken.

Elektro-und Elektronikschrott ist wertvoller als man eigentlich denkt, nur die wenigsten Recycler haben daas Know How, daraus wieder die Edelmetalle zurück in die Produktion zu bringen.
Gold, Kupfer, Silber und Aluminium sind ordentlich an und in den Bauteilen, sowie im Leitermaterial reichlich vorhanden.
Allein wenn Anschlüße oder CPU-Pin nur vergoldet sind, es ist Gold.
Gold ist nur in einer unglaublch geringen Menge irdisch vorhanden und die anderen verwertbaren Rohstoffe sind auch nicht im Überfluß vorhanden.

Die Rahmenbedingungen für einen mindestens 10 Jahre vorgesehenen Lebenszyclus von Elektronik zu schaffen, ist das was es mindestens benötigt und einen riesen Haufen klaren gesunden Verstand, sowie Weitsicht.
 
Dinge müssen ja auch nicht immer ewig halten, sondern es sollte für Verschleißteile Ersatzteile geben.

Wenn man wirklich von seinem Produkt überzeugt wäre, müsste man eigentlich ja nicht regelmäßig neue Versionen auf den Markt werfen und die alten als EOL deklarieren.

Es gibt viele Hersteller, die ihre Produkte seit vielen Jahren mit stolz fast unverändert produzieren, weil sie einfach gut sind.

Bestes Beispiel wären Espresso und Kaffeemaschinen.

Technivorm oder Rancilio produzieren solche typischen Klassiker.

Oder gut gebaute Handespressomaschinen.
 
Was ewig hält bringt kein Geld.
Naja, es könnte eher eine "Verschiebung" geben, was Geld bringt, denke ich. So könnten Produkthersteller ja auch mit Ersatzteilen Geld verdienen, denn auch wenn die gesetzliche Gewährleistung nicht mehr greift, könnte man ja Produkte noch mit Ersatzteilen reparieren. Zudem könnte man ja die Treue von Kunden betreuen, je nachdem, wie viele Jahre man schon ein Produkt eines Herstellers nutzt. Langjährige, zufriedene Kunden sind die beste Werbung für einen Hersteller...

Zudem könnte man als Hersteller etwa auch mit kostenpflichtigen Software-Updates versuchen, Geld zu verdienen. So könnte es Kunden geben, die zum Beispiel kostenpflichtig eine Verbindung zwischen Waschmaschine und Smartphone herstellen, damit man am Telefon eine Erinnerung bekommt, wenn die Wäsche fertig ist. Oder man refinanziert sich als Hersteller über Werbeplätze, wie das TV-Hersteller machen. Hier gibt es eingeblendete Werbung im TV-Menü und dafür bekommt der TV-Hersteller Geld von Werbeagenturen. So kann man schließlich auch als Hersteller Geld verdienen, ohne, dass sich Endkunden immer zwingend ein neues Gerät kaufen müssen. Das sollen jetzt nur mal zwei Beispiele gewesen sein, wie Hersteller Geld einnehmen können, ohne neue Produkte verkaufen zu müssen.
 
Vom Satz Schraubendreher angefangen, hin zu Akkuschraubern und co.

Das sind alles diese typischen "was soll ich da mehr ausgeben, brauche ich ja fast nie" Produkte.

Die ganze Energie, die in Herstellung, Lagerung, Vertrieb von diesem Schrott geflossen ist, hätte auch für was anständiges genutzt werden können.

Von dem Müll ganz zu schweigen.

Wenn dann bei der Benutzung der dritte Schraubendreher abgebrochen ist, kann man sich fragen, ob man mit den 20€ wirklich Geld gespart hat.
Das hat auch was mit der Mentalität der Leute zu tun. Diese ist immer massiver auf Kurzzeit ausgelegt, da das ja auch von der BWL vorgelebt wird (alleine schon AfA und so). Bei Produkten die einem schnellen Wandel unterzogen sind kann ich das ja nachvollziehen - es ist recht sinnlos eine Grafikkarte für 10 Jahre zu planen aber bei Schraubendrehern?

Wenn ich langfristig denke muss ich doch erkennen, dass ein Satz guter Schraubendreher bei sachgemäßem Umgang im Heimbereich wahrscheinlich länger lebt als ich. Die klassischen Schraubköpfe werden sich auch eher nicht ändern. Ist auch nicht so groß dass es ortgebunden wäre bzw. ichs nicht mitnehmen könnte sollte ich umziehen müssen. Bedeutet ich kaufe mir sowas im Leben EIN MAL.
Es ist garantiert auf lange Sicht günstiger, sich ein mal den kompletten Hazet-Satz da hinzulegen als alle 2 Jahre wieder nen neuen Aldidreher zu kaufen weil das alte Ding wieder abgebrochen ist. Alleine schon wegen den geschonten Nerven wäre (bzw. ist) es mir das wert.

Manche Sachen gibts auch nur noch mit Mühe so zu kaufen. Schraubendreher sind kein problem aber Bohrmaschinen? Selbst wenn man die "Profi-Line" von Bosch als Beispiel nimmt sind die Geräte zwar gut (und welten Besser als der Standard Baumarktkram) aber kein vergleich zu den unzerstörbaren Dingern von früher. Ich hab noch ne Bohrmaschine von AEG im Keller aus den 60er Jahren (!). Mit dem Ding wurde quasi jedes Loch gebohrt das dieses Haus gesehen hat das letzte halbe Jahrhundert und die läuft noch immer tadellos weil an dem Ding einfach alles fett überdimensioniert ist. Sowas findest du heute nicht mehr.

Generell hat sich aber die Wergwerfmentalität zumindest im Hardwarebereich die letzte zeit doch gebessert. Die alten CPUs und Grafikkarten werden ja nicht weggeschmissen weils keine neuen (zu akzeptablen Preisen) zu kaufen gibt :ugly:
 
Naja, es könnte eher eine "Verschiebung" geben, was Geld bringt, denke ich. So könnten Produkthersteller ja auch mit Ersatzteilen Geld verdienen, denn auch wenn die gesetzliche Gewährleistung nicht mehr greift, könnte man ja Produkte noch mit Ersatzteilen reparieren. Zudem könnte man ja die Treue von Kunden betreuen, je nachdem, wie viele Jahre man schon ein Produkt eines Herstellers nutzt. Langjährige, zufriedene Kunden sind die beste Werbung für einen Hersteller...

Gute Beispiele wären hier Miele und vor allem Vorwerk.
Der Thermomix z.B. kostet DEUTLICH mehr als die meisten anderen Küchenmaschinen, halten dafür aber auch ewig - und wenn mal was kaputt geht, kriegt man auch als Privatperson Ersatzteile zum reparieren.

Ich glaube, dass viele Leute gerne mehr Geld für Qualität ausgeben würden.
Es ist allerdings schwer, einzuschätzen, ob ein Produkt mehr kostet, weil es gut ist, oder weil der Hersteller einfach höhere Margen haben möchte.
 
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