Obsoleszens ist in den gewollt eingebauten Bauteilen zufinden, ob wegen Sparen an Cent-Bauteilen, oder an z.B. Acrylbehälterarretierungen beim Akkusauger, die nach 30mal den Staubsammelbehälter entleeren plötzlich abbrechen, u.a., ist nicht alleinig für den Haufen an Elektroschrott verantwortlich, sonder wir auch selber und zwar im Kopf.
Dann kommt noch der Gruppenzwang hinzu und der Zwang, sich an neue Standards anzupassen, was widerum meist nur mit neuer Technik einher geht.
Im letzteren, sind die Hersteller mehr als verantwortlich.
Wenn man diese mit den Auflagen in Punkto Reparaturfreudigkeit belastet, gehts wie in der Autoindustrie weiter.
Es gibt dann nur noch Herstellerfachwerkstätten, ala Apple, oder Sony und die zu reparierenden Bauteile werden fett teuer, denn die müßten ja auch bis z.B. zehn Jahre vorgehalten, also irgendwo gelagert werden.
Der Arbeitslohn kommt ja noch drauf und zwar der eines Meister und dann nur mit Garantie für das ausgetauschte Bauteil.
Andererseits, bei der Packungsdichte und der Bauteilschrumpfung ist reparieren deutlich schwerer, als wenn man noch bei einschichtigen Leiterplatten Transitoren und Widerstände austauscht.
Als Hobbybastler mit erweiterten Fähigkeiten und den passenden Equipment, sind einem schon die Hände gebunden, wenn man die Bauteile 1:1 beschaffen möchte.
Allein ein schnöder 1E SMD-Transistor wird von so vielen Hersteller angeboten und unterscheiden sich doch teils sehr deutlich in ihren Parametern.
Von IC's ganz zu schweigen, denn hier ist die Vielfalt noch weit aus umfangreicher, so das sogar die Pin-Beschaltung nur innerhelb zweier Hersteller verändert ist, was sich nicht nur in den zahlreichen Bauformen zusätzlich zeigt.
Der selbe IC wird dann obendrein mit einer anderen Namenschema und Produktcode verkauft.
Es dauert teils zig Tage, bevor man das richtige Bauteil recherchiert hat und dann muß man es auch noch zu kaufen bekommen.
Ganz besonders sind IC die kein bischen Namen, oder Code aufweisen, sondern nur als Sonderbauformen mit speziellen einmaligen Schaltungen in zig Chinaprodukten zufinden sind.
Das Schiksal teilen freie Reparaturwerkstätten auch und für jeden angeforderten Schaltplan zu einem Elektronikgerät muß heftig gelöhnt werden.
Wer da mit einem 10 Jahre alten Elektronikgerät auftaucht, wird kein Glück haben und das sagen die seriösen Betriebe auch, bzw. stellen den Kunden vor die Wahl, wegschmeißen und neu kaufen, oder als Sammelstück in die Vitine stellen.
Die guten sind auch in der Lage, dem Kunden noch reineren Wein einzuschenken.
Elektro-und Elektronikschrott ist wertvoller als man eigentlich denkt, nur die wenigsten Recycler haben daas Know How, daraus wieder die Edelmetalle zurück in die Produktion zu bringen.
Gold, Kupfer, Silber und Aluminium sind ordentlich an und in den Bauteilen, sowie im Leitermaterial reichlich vorhanden.
Allein wenn Anschlüße oder CPU-Pin nur vergoldet sind, es ist Gold.
Gold ist nur in einer unglaublch geringen Menge irdisch vorhanden und die anderen verwertbaren Rohstoffe sind auch nicht im Überfluß vorhanden.
Die Rahmenbedingungen für einen mindestens 10 Jahre vorgesehenen Lebenszyclus von Elektronik zu schaffen, ist das was es mindestens benötigt und einen riesen Haufen klaren gesunden Verstand, sowie Weitsicht.