Gesetzliche Verpflichtung für Breitbandversorgung vorerst gekippt - FDP blockiert Verhandlungen

AW: Gesetzliche Verpflichtung für Breitbandversorgung vorerst gekippt - FDP blockiert Verhandlungen

@DarkMo: Über welche Geschwindigkeit verfügt denn dein Internetanschluss?

@PsychoQueeny: Sicher, der Staat wäre als private Firma längst insolvent. Es geht aber nicht darum dass der Staat den Ausbau regelt, sondern darum dass Breitbandinternet mit angemessener Geschwindigkeit zum Grundrecht wird. Ob das jetzt 2Mbit oder 16Mbit sind, ist doch erst mal egal. Das Problem ist doch, dass die Wirtschaft keinen gerechten Ausbau auf die Reihe kriegt. Die Firmen sollen den Ausbau gerechter gestalten, nicht nur einseitig dort investieren wo hohe Profite winken, sondern auch dort wo man gegebenen Falls mal draufzahlt. Wenn das TK-Netz schon privatisiert ist, dann müssen die Firmen ihrer Verantwortung auch gerecht werden.
Es sollte doch zumindestens mal möglich sein jedem Dorf den Zugang zum Breitbandinternet zu ermöglichen. Dass nicht jeder kleine Weiler mit 3 Häusern ein eigenes Glasfaserkabel bekommen kann ist auch klar, aber dann muss man diese Lücken mit LTE schließen und zwar so, dass man dafür nicht mehr bezahlt als fürs Internet aus dem Telefonkabel.

Und noch mal zur Bandbreite: Wieso den Boden aufreißen, Geld investieren und dann nur 2Mbit ermöglichen, wenn man nur ein paar Jahre später merkt, dass 2Mbit nicht mehr ausreichend sind und dann wieder anfangen muss? Wenn, dann macht man es beim ersten mal richtig!
 
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Und noch mal zur Bandbreite: Wieso den Boden aufreißen, Geld investieren und dann nur 2Mbit ermöglichen, wenn man nur ein paar Jahre später merkt, dass 2Mbit nicht mehr ausreichend sind und dann wieder anfangen muss? Wenn, dann macht man es beim ersten mal richtig!

Weil erst mal nur 2MB verlegen günstiger ist als gleich 20MB reinbauen. :ugly:
 
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Mir geht es darum das sie da eher große Sche*ße bauen und massiv Steuergelder in den Sand setzen werden als Griechenland oder sogar den Euro zu retten, zumal wir das eh nicht allein hinkriegen. Und wieso soll es ein Problem sein mehrere Dinge gleichzeitig zu tun? Es gibt Beauftragte für sowas, die sich informieren und in ein Thema einarbeiten und dann die andern Parteimitglieder/Abgeordneten in Kenntnis setzen.
Ich kann dir noch mindestens zehn weitere Dinge aufzählen, die in unserem Land wichtiger sind als eine 16k Breitbandgrundversorgung - deine Beauftragten gehören übrigens auch dazu ;)

Memphys schrieb:
Mir ist klar das JETZT auch 6k reichen. Nur wenn man sich die Entwicklung mal anschaut steigen die Datenmengen die umgesetzt werden rapide, daher halte ich es für sinnvoll direkt 16k oder sogar mehr (kommt auf die Kosten an) zu verlegen und damit etwas länger Ruhe zu haben, denn sowas geht halt nicht mal eben so. Irgendwann wird man halt auch mehr als 16k brauchen...
Dieses Spiel kann man ewig so weitermachen, führt also zu nichts...
Solange der Ausbau von insbesondere Glasfaser noch wirtschaftlich uninteressant ist, denn das ist er momentan auf dem Land, wird sich dort nichts ändern. Und mal ganz ehrlich, es gibt mittlerweile so viele Möglichkeiten an akzeptables Internet ranzukommen - ob Satellit, Kabel, Handy und was weiß ich was noch alles. Ach, nur so nebenbei, ich wohne Zeit meines Lebens (bin bereits schon etwas länger volljährig) in ländlichen Gebieten mit Dörfern und Städten unter 5000 Einwohnern - trotzdem hatte ich immer minimum 2000DSL. Selbst beim Provider-Wechsel hatte ich übers Handy akzeptable Geschwindigkeiten.
Es mag sicherlich Stellen in Deutschland geben, die wirklich unterversorgt sind - auch ich habe von Leuten gehört, die immer noch mit nem Modem ins Inet gehen. Aber man kann es schlichtweg nicht Jedem Recht machen, zumindest was solche Luxusgüter angeht - denn nichts Anderes ist das Internet. Es gibt auch heute noch für jeden Mist einen Laden um die Ecke...
 
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@DarkMo: Über welche Geschwindigkeit verfügt denn dein Internetanschluss?

@PsychoQueeny: Sicher, der Staat wäre als private Firma längst insolvent. Es geht aber nicht darum dass der Staat den Ausbau regelt, sondern darum dass Breitbandinternet mit angemessener Geschwindigkeit zum Grundrecht wird.

Und wir Steuerzahler sollen das bezahlen[?]das... Oder die Firma X die ihr Betieb auf einer Südseeinsel gemacht hat, soll jetzt den anderen Firmen "bevorzugt" behandelt werden indem man ihre Leitung Subventioniert ?

Gesetz der Natur--> Der Starke bleibt der schwache geht ... wenn es sich Rentiert, in einer Region Leitungen zu verlegen, dann wird das gemacht ... das ist Natürlich , aber wenn von aussen(staat) wer sich einmischt , gibt es bullshit später dann :schief:
 
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Dieses Spiel kann man ewig so weitermachen, führt also zu nichts...
Solange der Ausbau von insbesondere Glasfaser noch wirtschaftlich uninteressant ist, denn das ist er momentan auf dem Land, wird sich dort nichts ändern. Und mal ganz ehrlich, es gibt mittlerweile so viele Möglichkeiten an akzeptables Internet ranzukommen - ob Satellit, Kabel, Handy und was weiß ich was noch alles. Ach, nur so nebenbei, ich wohne Zeit meines Lebens (bin bereits schon etwas länger volljährig) in ländlichen Gebieten mit Dörfern und Städten unter 5000 Einwohnern - trotzdem hatte ich immer minimum 2000DSL. Selbst beim Provider-Wechsel hatte ich übers Handy akzeptable Geschwindigkeiten.
Es mag sicherlich Stellen in Deutschland geben, die wirklich unterversorgt sind - auch ich habe von Leuten gehört, die immer noch mit nem Modem ins Inet gehen. Aber man kann es schlichtweg nicht Jedem Recht machen, zumindest was solche Luxusgüter angeht - denn nichts Anderes ist das Internet. Es gibt auch heute noch für jeden Mist einen Laden um die Ecke...

Für den Staat scheint es kein Luxusgut mehr zu sein - es wird bei Hartz IV mitfinanziert afaik - damit zählt es für mich zu Grundversorgung.

Die DSL-Alternativen sind nicht wirklich gut - UMTS kannst knicken aufm Land, LTE kostet bei uns 90€(!)/Monat bei anscheinend sehr geringer Geschwindigkeit und/oder Volumengrenze (5GB vor 3 Monaten) und bei Satellit sieht es ähnlich aus - sauteuer, langsam, Volumengrenze. Und über den Ausbau von 2MBit diskutieren wir ja die ganze Zeit, weil das relativ großflächig über Kupferkabel gegeben ist.

Interessant wäre für mich jetzt zu wissen, was die Verlegung/Anbindung pro km/Dorf/Einwohner/Haus (what ever) bei welcher Geschwindigkeit kostet, wenn man das nicht weiß kann man ewig weiterdiskutieren und kommt trotzdem nicht weiter.
 
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Und wir Steuerzahler sollen das bezahlen[?]das... Oder die Firma X die ihr Betieb auf einer Südseeinsel gemacht hat, soll jetzt den anderen Firmen "bevorzugt" behandelt werden indem man ihre Leitung Subventioniert ?

Gesetz der Natur--> Der Starke bleibt der schwache geht ... wenn es sich Rentiert, in einer Region Leitungen zu verlegen, dann wird das gemacht ... das ist Natürlich , aber wenn von aussen(staat) wer sich einmischt , gibt es bullshit später dann :schief:

Kannst du den Satz nochmal in Deutsch schreiben? Ich weiß nicht auf was du hinaus willst.

Und was hat das mit Naturgesetzen zu tun? Es geht nicht dass nur die Starken recht haben, sondern gleiches Recht für alle. Soll man etwa umziehen wegen der schlechten Internetanbindung?

@Memphys: Es kommt darauf an ob die vorhandene Leitung für höhere Bandbreiten geeignet ist. Falls ja, müsste eigentlich nur das Signal am nächsten Knotenpunkt verstärkt werden. Falls das Kabel erneuert werden muss, sind zwar die Kosten für das Kabel recht hoch, aber die Straße aufzureißen ist auch nicht billig. Also lieber gleich so viel Kabel verlegen, dass es auch noch für die Zukunft reicht und man nach 5 Jahren nicht schon wieder die Straße aufreißen muss ^^.

Langfristig wird sich so oder so etwas ändern müssen.
 
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Bezüglich ob das Kabel geeignet ist vermute ich mal das ist das letzte was stört.
Hab hier selbst ne Leitung die noch in einem kleinen Kästchen endet auf dem "Reichspost" steht und trotzdem krieg ich hier 6000er DSL nicht nur auf dem papier rein (lt. dem Router gibt die leitung bis zu 8k her) also daran wirds recht selten liegen. Achja das Erdkabel (ka wo das endet aber es geht recht weit in der Straße vermute mal es hört an dem grauen Kasten in der nähe auf^^) ist auch aus der Zeit da hier erst letztens für Nahwärme aufgerissen wurde und eben jenes Kabel durchtrennt wurde weis ich das.
 
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zumal das mit dem strasse aufreisen ja nu wirklich da geringste problem is ^^ was passiert denn jeden herbst? kurz vorm winter? wenn die komunen bald neues geld bekommen, das aber nur, wenn sie keins mehr haben (bzw eben den wert weniger, den sie gespart hatten ^^) -> sie geben die letzten kröten aus. und wofür? für den strassen bau. wieso? weils einfach ne scheiss idee is, kurz vorm winter strassen zu flicken xD un das jedes jahr. sprich: viele strassen werden eh jährlich mal aufgebuddelt. und unter ordentlichen großen strassen liegt meist wohl eh schon gescheites kabelchen oder man hat ne ordentliche kanalysation, wo das unterirdisch mit verlegt werden kann. und überland muss eh ne dicke leitung her, da brauch man auch nur einmal buddeln.

und auch wenn ichs schonmal schrieb: ich hab effektiv ne 6k leitung (laut vertrag 16, dank tcom kommen aber nur 6 an). ich hab ganz früher auch mal nen 28k modem besessen ^^

aber ich denke, wir drehen uns in diesem einen punkt schön umeinander herum. ich will nicht behaupten, das 2k jedem langen sollen. aber mir gehts darum, das wenn überhaupt, hier ne grundversorgung geschaffen werden soll. ein minimum für jeden. und dieses minimum sollte nich grad über dem aktuellen durchschnitt liegen denke ich >< ich kenn den aktuellen durchschnitt nich, aber wenns 6k sin, wirds viel sein. von 16 ganz zu schweigen. und um zur grunddefinition zurück zu kommen: eine grundversorgung soll doch ganz sicher nicht alle möglichen anwendungsgebiete abdecken, sondern die allernötigsten grundbedürfnisse befriedigen können. und für die allernötigsten grundbedürfnisse (ämter von zuhause per inet erreichen können zum bsp, homebanking, "verträge" verwalten (also stromanbieter, telefon/inet anbieter...) und dergleichen) langen 1 oder 2k ganz sicher ;) selbst zum daddeln hier und da langt das sicherlich. DARUM gehts doch bei einer grundversorgung. das man überhaupt nen zugang hat. un das ned mit so nem mist wie datenvolumen oder was es so alles gibt. das wären für mich die punkte, über die man nachdenken könnte - wenn die dicken finanziellen belastungen geregelt wurden.
 
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@DarmMo: Da hast du auch wieder recht ^^ Vom Straßenbau verstehen die wenigsten Kommunen was :lol: Jeden Winter werfen sie Geld ausm Fenster...

Naja, immerhin sind wir uns darin einig, dass es eine Grundversorgung geben muss. Ob es jetzt 2Mbit oder 16 sein sollten sei mal dahin gestellt.
 
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ich bin dafür, wohne 50 km neben dresden und nur 6000 dsl, wobei zwischen dresden und mir nur eine kleinere stadt und 2 mikriche dörfer liegen, aber dort scheinen die mit ihren downloads echt alles auszulasten :ugly:
 
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Ich habe in meinem Dorf 6000er DSL, 2km weiter in der Kleinstadt haben sie per Kabel 128.000er. Wenigstens eine Kabelanbindung sollte man doch gewährleisten können.

128 MBit - Unitymedia, richtig?

Die bemühen sich wenigstens wirklich um den Ausbau. Während ich bis vor 9 Monaten nur 3 MBit von der Telekom bekam (Nähe Frankfurt/Main), haben sie jetzt aufgerüstet auf 128 MBit - Und zwar im gesamten Taunus inkl. Kuhdörfer.

Seitdem lebe ich glücklich und zufrieden (bis auf den RELATIV geringen Upload von 5.5 MBit) mit 64MBit laut Vertrag, aber bis zu 70 MBit real. :D
 
Ja genau, Unitymedia. Leider hat man bei uns damals nicht an Kabelanbindung gedacht. Über den DL kann ich mich beschweren bei 6MBit, ledliglich der Upload ist mir einfach zu langsam.
 
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Die Grünen fordern übrigens 2 Mbit, CDU/CSU sogar 16 Mbit.
Je abgelegener man wohnt, desto schlechter und teurer ist die Versorgung mit Breitbandinternet. Das haben wir alleine den Telekommunikationsunternehmen zu verdanken, die sich beim Ausbau die Rosinen herauspicken. Da werden Großstädte und Ballungsräume wo viele Menschen auf engem Raum leben mit Glasfaseranschlüssen versorgt und bekommen relativ günstig VDSL oder mehr mit bis zu 100 Mbit, währent man in ländlichen Regionen froh sein kann wenn man 2 Mbit bekommt und dafür dann "nur" 10€ im Monat bezahlen muss.

Überspitzt könnte man auch sagen, dass die Leute in ländlichen Gebieten von den TK-Unternehmen diskriminiert werden.


Es ist einfach ein minus Geschäft für die Firmen eine 100.000Euro leitung zu einem 100 haushalte dorf zu legen wo nur 40 haushalte einen Anschluss nehmen und sich dieser Anschluss auch noch auf 4 verschiedene Provider verteilt. So das letztendlich der Leitungsleger 10 eigene kunden hat und nur für 30 anderen von den Providern die letzte meile gezahlt bekommt.

Einzig und allein der Staat kann hier mit Förderungen abhilfe schaffen.
 
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So, dann nochmal in aller Deutlichkeit meine Meinung:

Wir leben in einem freien Land, kein Mensch ist gezwungen, dort zu wohnen, wo es (seinem Empfinden nach) eine zu geringe Internetbreitbandversorgung gibt. Letzten Endes bezahlen doch sowieso wir als entweder Steuerzahler oder alternativ Kunde den Ausbau - und das möchte ich nun wirklich nicht. Wenn jemand meint, er ist auf schnelle Downloadraten angewiesen, dann soll er entweder umziehen oder aber warten, denn über kurz oder lang passiert der Ausbau definitiv (schon allein weil Kosten den Gewinn schmälern, ergo weniger Steuerlast ;)). Der ist dann aber nicht so künstlich gepusht, was mit immensen Mehrkosten verbunden ist, die wie bereits erwähnt, sowieso nur uns aufgelastet werden.

Außerdem finde ich, dass hier masslos übertrieben wird.
Laut dieser Karte (Breitbandportal des BMWi - Breitbandsuche) ist Deutschland - mit Ausnahme des Ostens - relativ gut versorgt. Und ehrlich, bevor im Osten groß dort hinein investiert wird, sollte man andere Dinge angehen.

Desweiteren denke ich, dass man auch die moralischen bzw. ethischen Aspekte nicht außer Acht lassen darf. Die Lebenserhaltungskosten steigen von Jahr zu Jahr, Heiz- und Benzinkosten werden höher und höher, die Steuerlast wird auch nicht geringer... Aber hey, Hauptsache es wird ein Gesetz verabschiedet, dass jedem Haushalt (auf des Kunden bzw. Steurzahlers Kosten) einen Breitbandanschluss ermöglicht.
Tut mir Leid, aber das ist abartig. Wir mögen technologisch noch so fortgeschritten sein, und es mag uns auch noch so gut im Verhältnis zu anderen Ländern der Welt gehen, aber so ein Gesetz ginge mir einfach zu weit!
Wir haben ganz andere Sorgen, als weitere kostenintensive Gesetze zu verabschieden!
 
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geld regiert die welt.
tcom und auch alle anderen anbieter machen millionen/milliarden gewinn. Bosse verdienen millionengehälter usw.
und die tcom weigert sich doch hauptsächlich nur aus einem grund gegen den weiteren ausbau: andere anbieter krallen sich die leitungen.

es müsste einfach per gesetz festgelegt werden dass die anderen genauso im verhältnis wie die telekom die kosten zum ausbau übernehmen müssen.

es zahlen doch alle steuern für den autobahnausbau. oder etwa nur diejenigen die als erster darauf fahren?
 
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Eine stabile, funktionierende Leitung, ab 1MBit würde mir schon reichen. Aber selbst das ist unmöglich.

Und zu Thema Marktwirtschaft Qeeny: es gibt da ein System das dies ad absurdum führt: Subvention.
Subvention von Tiernahrung (Günstiger als Babynahrung [Steuersatz] sehr Familien-freundlich), Lebensmitteln (EU-Importe billiger als in produziertes> zerstört dortige Industrie; z.B. Afrika), Lohnaufstockung (verzerrt Lohn, ich zahle über Hinterweg [Steuern] das was ich sowieso bezahlt hätte)...
In einer Marktwirtschaft siegt der Bessere, was passiert aber mit den Banken? Die großen betreiben Schindluder, werden mit Milliarden gerettet; die kleinen bekommen nichts, ich zahle es mit meinen Steuern. Will ich das? Fragt mich ein Politiker (Umfrage)? Hat sich irgendetwas verändert? Sind die Banken vernünftiger geworden? Nein, es herrscht weiter Glücksspiel-Mentalität. In einer Marktwirtschaft würden diese sterben und die Kleinen würden an deren Kadavern wachsen. Klar würde es krachen, aber besser ein schreckliches Ende als ein Schrecken ohne Ende.

In sofern wäre das Geld in DSL besser angelegt. Zumal wir mit Schwarz-Gelb nie auch nur einen Cent zurückzahlen werden.

Zumal alle Ämter verstärkt auf Online-Formulare/Kontakt umschwenken.
Und in letzter Zeit mal irgendwo beworben? Job, Studium, Ausbildung?
 
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Ich sehe das eher entspannt. Genausowenig es einen Anspruch auf den privaten Autobahnanschluss gibt es für mich auch keinen Anspruch auf technisch schnellst mögliches Internet. Im Einzelschicksal ist das vielleicht hart und unangenehm aber ich hätte auch gerne eine coole Diso, einen Badestrand, ein Kino und ein Skigebiet in 5 Minuten Gehzeit. Ob der Breitbandanschluss zur Grundversorgung zählt ist meines Wissens nicht rechtlich definiert, ergo ist eine Sache der wirtschaftlichkeit für die Privatwirtschaft.
 
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Es ist einfach ein minus Geschäft für die Firmen eine 100.000Euro leitung zu einem 100 haushalte dorf zu legen wo nur 40 haushalte einen Anschluss nehmen und sich dieser Anschluss auch noch auf 4 verschiedene Provider verteilt. So das letztendlich der Leitungsleger 10 eigene kunden hat und nur für 30 anderen von den Providern die letzte meile gezahlt bekommt.

Einzig und allein der Staat kann hier mit Förderungen abhilfe schaffen.

Richtig es ist ein Minusgeschäft, das bestreite Ich ja nicht. Aber in den Ballungsgebieten machen die Unternehmen ein gutes Geschäft. Damit könnten sie ja das Minusgeschäft in den ländlichen Gegenden kompensieren.
 
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Kannst du den Satz nochmal in Deutsch schreiben? Ich weiß nicht auf was du hinaus willst.

Die Internet Konzerne(welche auch immer) haben umfragen in gemeinden gemacht(bei uns war es Tel.Com) , und dabei ist rausgekommen das die Gemeinde nix beisteuern will , und somit ist das bei den Dorf(zb) von meinen Eltern geplatzt. Weil die Gemeinde ihr Budget nicht für sowas "Unnützes" ausgeben wollte ... und wenn der Staat jetzt erzwingt, das in jeden Dorf eine 6k Leitung stehen muss , ist das zwar schön für die wenigen die es nützen, aber schlecht für die Wirtschaft weil es unökonomisch ist .;)

Ich sehe schon eine Schlagzeile der "Bild" an der Tankstelle --> 100´000€ Steuergelder , damit Tante Frida und Opa Heinz um die Eke eine gute I-Net Leitung haben, womit ein Gewinn von 60€ pro Monat erziehlt wird .
 
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Die Internet Konzerne(welche auch immer) haben umfragen in gemeinden gemacht(bei uns war es Tel.Com) , und dabei ist rausgekommen das die Gemeinde nix beisteuern will , und somit ist das bei den Dorf(zb) von meinen Eltern geplatzt. Weil die Gemeinde ihr Budget nicht für sowas "Unnützes" ausgeben wollte ... und wenn der Staat jetzt erzwingt, das in jeden Dorf eine 6k Leitung stehen muss , ist das zwar schön für die wenigen die es nützen, aber schlecht für die Wirtschaft weil es unökonomisch ist .;)

Ich sehe schon eine Schlagzeile der "Bild" an der Tankstelle --> 100´000€ Steuergelder , damit Tante Frida und Opa Heinz um die Eke eine gute I-Net Leitung haben, womit ein Gewinn von 60€ pro Monat erziehlt wird .

Gut, jetzt ist mir klar was du meinst. Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht daran, dass jedes Kaff ne 16Mbit-Leitung bekommt. Ich bin nur der Meinung, dass jeder die Möglichkeit haben sollte, an schnelles Internet ranzukommen. Es stört mich nun mal, dass man in großen Städten relativ viel Internet für relativ wenig Geld bekommt und auf dem Land zahlt man für relativ wenig Internet relativ viel Geld. Irgendwo ist die Breitbandanbindung ja auch ne Infrastruktur und wenn private Konzerne diese verwalten und die Verantwortung dafür haben, dann sollte es nun mal auch gerecht zugehen.

Ideal wäre nun mal, wenn jeder Bürger die gleichen Möglichkeiten hätte, wenn es überall die gleiche Bandbreite zum gleichen Preis gäbe. Aber natürlich ist das nie komplett realisierbar. Aber das Gegenteil davon darf es auch nicht geben.

Für die TK-Unternehmen ist es natürlich unwirtschaftlich, wenn man ein kleines Kaff mit wenigen potentiellen Kunden versorgen muss, anderer Seits macht man in den Ballungsräumen ja auch hohe Umsätze und Gewinne.

Naja aber irgendwo drehen wir uns im Kreis.
 
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