Gesetzliche Verpflichtung für Breitbandversorgung vorerst gekippt - FDP blockiert Verhandlungen

AW: Gesetzliche Verpflichtung für Breitbandversorgung vorerst gekippt - FDP blockiert Verhandlungen

Naja FastDreiPunkte wird noch mehr Stimmen von Jugendlichen mit ihrer Politik verlieren.

aber zum Topic ...

Man kann eindeutig aus einigen Threads lesen wer schon eine 50´er Leitung in seinem Haus liegen hat und wer noch auf 3k- rumtümpelt.
Ich selbst besitze leider nur eine "3,5k" Leitung habe weder Kabel Anschluß noch die Lust umzuziehen, wärend 50 Meter weiter eine schöne 50k Kabelanschluß machbar wäre.

Aber Globalisierung von "Breitband" Internet hin oder her, das Medium Internet ist sowohl die Zukunft, als auch für einige eine Notwendigkeit die ihnen das Leben erleichtern bzw. es möglich erhalten.
Und jetzt mal ganz ehrlich, würde zu mir jemand sagen, dass ich eine 100Mbit Leitung bekommen würde wenn ich die Straße aufreiße ... würd ich sofort losschaufeln ;)
 
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Auch hier ist seit Jahren nur max. DSL 1000 möglich, die meisten im Dorf haben sogar nur DSL light.
Bei jedem Hochwasser an der Leine säuft das T-Com Kabel regelmäßig ab und hier geht gar nichts
mehr. Die T-Com hat aber kein Interesse die Probleme zu beheben. (ca. 2-3km neues Kabel)

Nun gibt es mit htp (Hannovers Telefon Partner) eine Alternative, htp bietet mir sogar bis zu DSL 2270
über die marode Leitung und es klappt soweit auch sehr gut. Der Service ist ebenfalls 100% besser als
bei der T-Com, ich spreche da aus Erfahrung. ;)

Nun hat htp uns hier im Dorfe ein Angebot gemacht, das bei 225 interessierten Haushalten ein Ausbau auf
max. DSL 50k stattfinden soll. :daumen:
Also wird nicht einmal ein Vorvertrag vorausgesetzt, allein das Interesse reicht aus.

Nächste Woche findet eine Infoveranstaltung statt, wo ich hoffentlich mehr zum Ausbau erfahren werde. =)
 
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Man ich hab 40 Kb/s Internet.
Ich sterbe fast.
 
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Also zu Zeiten wo Full HD Filme keine Seltenheit sind, und Spiele Updates immer größer werden, sollte es wirklich Flächendeckend mindestens DSL 16000 geben.
Und wie schon geschrieben wurde, wenn die Anbieter zusammenlegen würden, wäre der Ausbau locker machbar.
 
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Ihr solltet nicht vergessen, dass ein "Recht auf Internet" zur Folge hat, dass der Staat den Ausbau zumindest mitfinanzieren muss, und das Geld dann natürlich aus eurer Tasche holen will.

Versteht mich nicht falsch, ich weiß wie es ist, mit DSL Light auf einer maroden Leitung unterwegs zu sein, auf der tageweise dann mal garnichts geht. Ich habe nun hier die tolle 6000er Leitung, welche ich eigentlich echt ausreichend finde (Ja, The Witcher 2 lädt dann halt mal fast nen Tag lang per STEAM...). 16K müssen es mMn nicht sein!
 
Ich hab auch jahrelang auf dsl gewartet und muss dazu sagen da hab ich schon in berlin gewohnt ;)
Hab dann irgendwann auch 6k bekommen und fand das mehr als ausreichend!

Klar ne 50k leitung is um länger besser aber nicht zwingend notwendig
 
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Ich wohne in einem 1000 Seelendorf, ca. 20km entfernt von Berlin.

Durch unser Dorf zieht sich ein Glasfaserkabel (Backbone), Berlin-Potsdam.

In der gesamten Umgebung, mehrere Dörfer, teils nicht weiter als 4km voneinander entfernt.

Kein DSL. Nur UMTS auf einem überlasteten Turm von Vodafone.

Ca. 8.000 Menschen, wohnen in der näheren Umgebung, davon ca. 5000 ohne DSL.

Keinem DSL Anbieter war es möglich dieses Kabel anzuzapfen und die restlichen Orte mitzuversorgen.

Da tauchte die Firma DNS:Net auf. Ende 2009.

Diese versprach, bei entsprechender Vorvertragszahl auszubauen. VDSL 50.000 für 50€.

Die hatten wir wesentlich schneller, als das ca. doppelt so große Nachbardorf, zusammen als geplant.

Nun gab es dieses Versprechen nicht mehr.

Nach einiger Zeit gab es die Breitbandinitiative. 26 Richtfunkanlagen sollten, mit Steuergeldern finanziert, DSL nach Brandenburgs "weiße Flecken" bringen.

Das Nachbardorf erhielt eine, ca. 5 Leute genossen ca. ein Jahr VDSL. 50.000.

Nun hieß es VDSL 25.000 für 50€.

Ein Jahr später wurde unsere Anlage eingeweiht. Es wurde der Outdoor-DSLAM, die Funkanlage, das Kabel, Grabungsarbeiten und die Technik im Kasten gestellt. Damit hatte unsere Gemeinde ZWEI der 26 Anlagen erhalten.

Einige Zeit später war 1/3 des Dorfes erschlossen, ein anderes 1/3 hatte 1&1 6.000 ala 8kb (reell gemessen), ca. 500 Meter von der Funkanlage entfernt.

Mein Teil, ca. einen Kilometer von der Funkquelle entfernt gar nichts.

Bis heute wurde jedes Problem, das gefunden wurden von den Anwohnern gelöst. Eine Bahnquerung, Buddelkosten... Sogar das Amt ist bereit sofort die Anträge zu erledigen.

Aber bis auf leere Versprechungen und einen Kommentar, das wir vom Tisch gefallen wären, gab es nichts. Oh doch etwas gab es: LTE Speerzone, noch unmöglicheren UMTS Empfang, mittlerweile nur noch EDGE. Und weitere Zeitverschiebungen, wann denn nun der Ausbau erfolgen soll. 64 Haushalte, teils Mehrfamilienhäuser, und einige kleine Betriebe warten auf einen Ausbau.

Die Bereitschaft alles wieder zu zuschütten, um Kosten zu sparen ist da. Selber graben ist bis jetzt, aus rechtlicher Sicht , nicht möglich.

Jetzt ist der 3.300 Seelenort fast erschlossen, findet aufgrund von schlechter PR aber keine neuen Kunden.

Unser Kasten ist voll. Dort gibt es auch die meisten Anschlüsse.

(Erinnerungsprotokoll, Fehler wahrscheinlich)
 
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Ihr solltet nicht vergessen, dass ein "Recht auf Internet" zur Folge hat, dass der Staat den Ausbau zumindest mitfinanzieren muss, und das Geld dann natürlich aus eurer Tasche holen will.

Versteht mich nicht falsch, ich weiß wie es ist, mit DSL Light auf einer maroden Leitung unterwegs zu sein, auf der tageweise dann mal garnichts geht. Ich habe nun hier die tolle 6000er Leitung, welche ich eigentlich echt ausreichend finde (Ja, The Witcher 2 lädt dann halt mal fast nen Tag lang per STEAM...). 16K müssen es mMn nicht sein!

Das Argument zieht bei mir aber nicht. Der Staat verschwendet ettliche Milliarden an Steuergeldern für sinnlose oder wenig sinnvolle Dinge. Ob man damit jetzt das Geld meint, das an Griechenland geht (was so oder so bei den Banken landet), oder ob es irgendwelche halbfertigen Brücken sind, die in der Landschaft rumstehen... Der Staat verschwendet unsere Steuergelder. Wäre der Staat eine private Firma, wäre die schon längst bankrott!
 
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@Charlie Harper

/sign eXtreme

TT: Ich habe selbst DSL 6000 und komme damit schon manchmal an die Nervengrenze, wenn ich mir dann noch überlege das manche Menschen nur DSL 1000 bzw. garkein DSL haben und für 6000er warscheinlich schon fast töten würden, fände ich eine Grundversorgung von mind. 16k angemessen. Wofür zahlt man den Steuern?
 
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ich finde auch das es eine bindende reglung geben sollte das "jeder" die möglichkeit hat min. dsl 16.000 zu bekommen.
habe auch jahrelang mit dsl lite arbeiten müssen, was bei den heutigen datenmengen die ich verschicken muss nicht möglich wäre, ohne VDLS.

ich arbiete auch viel von zuhause aus, wenn ich 800Mb mit dsl lite verschicken müsste, wäre ich heute arbeitslos.

die kosten sind nur am anfang relevant, wenn die infrastruktur mal steht, verdient sie schnell geld, wartungskosten sind relativ gering.
 
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Na hat die FDP wieder eine Spende gekriegt, wie damals bei der Hotel-SpendenAffäre:gruebel:.
 
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Naja Ich hab mal folgendes Gedankenspiel gemacht: Ein Kaff mit 1000 Einwohnern, die Hälfte würde DSL buchen. Angenommen sie bezahlen 20€ im Monat für's DSL wären das über 3 Vertragslaufzeigen a 24 Monaten 720.000€. Also fast ne dreiviertel Million Euro an Einnahmen über 6 Jahre mit 500 Leuten. Also da könnte man schon mehr von den Unternehmen erwarten...
 
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Was ist mit dem Ausgaben die die Firmen haben z.b.Angestellte,Ausbau,unterhaltung usw.:devil:
Nach deiner Hochrechnung haben dann im endeffekt 32 Mil. Deutsche einen Internetanschluss.:stupid:
 
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Was ist mit dem Ausgaben die die Firmen haben z.b.Angestellte,Ausbau,unterhaltung usw.:devil:
Nach deiner Hochrechnung haben dann im endeffekt 32 Mil. Deutsche einen Internetanschluss.:stupid:

Seit wann hat Deutschland 64 Millionen Einwohner? Außerdem sind 32 Millionen gar nicht mal so falsch.
Siehe hier: Statistisches Bundesamt Deutschland - 73% der privaten Haushalte haben einen Internetzugang

73% aller Haushalte verfügen über einen Internetanschluss ^^

Außerdem sagt ja keiner, dass diese Unternehmen keine Kosten hätten. Die Ausgaben für den Ausbau werden nur völlig asymetrisch verteilt.
Und was meinst du mit Unterhaltung? Seit wann gehört das zu den Ausgaben einer Firma? Zudem zählst du ja den Ausbau zu den Kosten des Unternehmens. Wie gesagt, es wird zu einseitig investert. Das liegt der Hund begraben. Die Unternhemen, zumindest die großen, können es sich ja leisten, nur wird da wo es am dringendsten nötig ist nichts investiert, weil es für die Unternehmen nicht profitabel genug wäre. Und genau deshalb wäre eine gesetzliche Verpflichtung dringend notwendig. Es gibt überhaupt keinen Grund für die Unternehmen zu jammern. Hätte man schon früher mit dem flächendeckenden Ausbau begonnen, wäre man wohl noch billiger weggekommen. Schließlich ist der Kupferpreis in den letzten 10 Jahren ja nicht gefallen.



Ich behaupte außerdem, dass es ein großer Fehler war, die Telekommunikation zu privatisieren. Sobald finanzielle Interessen privater Firmen im Spiel sind, werden öffentliche Versorgungsnetze vernachlässigt oder nur dort ausgebaut, wo hohe Umsätze zu erwarten sind.
Man sieht es schon beim Stromnetz, das zum Teil schon völlig marode ist. Man stelle sich vor, das Schienennetz der Bahn würde privatisiert werden: Es würden immer mehr Nebenstrecken stillgelegt werden, nur die rentabelsten Strecken blieben erhalten.

Aber so ist das nun mal: Ohne Zwang passiert nichts!
 
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Also erst einmal zu dem Post über mir. Das Bahnnetz ist zum größten Teil Privatisiert, dafür hat die Bahn ein eigenes Tochterunternehmen was das Netz der Bahn unterhält. Was ich in den letzten Monaten gesehen habe ist der Neubau von Bahnhöfen in kleinen Dörfern und 3 Gleisiger ausbau von Strecken. Der Staat bezuschusst die Bahn natürlich beim Netzausbau aber unterhalten wird es von einem privatisierten Unternehmen. Und wenn man sich die Investitionssumme der Bahn in den Regionalverkehr ansieht sieht man, dass dort mit Abstand das meiste Geld investiert wird. Gerade da scheint das System zu funktionieren.

Zu den tollen Ländervergleichen im Breitbandinternet.
Seht euch doch mal die Bevölkerungsverteilung der Länder an
Alleine im Großraum Helsinki leben 1,2 mio der 5,3 Mio Einwohner Finnlands oder Korea oder Japan da leben fast alle Menschen in den Städten und der rest hat oft gar keinen Internetanschluss, der dann natürlich auch nicht den Schnitt nach unten zieht. Und in Ballungsräumen ist das Netz natürlich schnell. Nur in Deutschland is das Landleben wesentlich mehr ausgeprägt als in den genannten Ländern, das macht uns den Schnitt "kaputt". Solche Vergleiche sind also für die Katz. Macht euch nicht verrückt von wegen wir sind in Deutschland die letzten Menschen.

Das das Netz ausgebaut werden muss ist keine frage, nur sollte man von solchen Vergleichen Abstand nehmen. Ich bin auch für ein Grundrecht auf mindestens 6MBit. Da muss ganz einfach Geld in die Hand genommen werden vom Staat und von den Unternehmen so ähnlich wie beim Bahnnetz.

Ich wohne Übrigens auf dem Land in einem 1600 Seelendorf, aber wir haben hier im Haus 6 mbit und die option auf 16 mbit und der Handymast ist 300 m weg vom Haus und hier gibts 7,2 Mbit HSDPA, wir sind also hier in einer guten situation kommt aba auch durch das große nachbardorf mit einigen Unternehmen, die teilweise auch eigene Glasfaserleitungen haben für 32Mbit S-DSL also 32/32 down/up.
 
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Soweit Ich weiß ist die Deusche Bahn doch ein teilstaatliches Unternehmen, oder nicht? Somit gehört das Streckennetz zum Teil auch dem Staat.


Und zum Ländervergleich: In Finnland ist es tatsächlich so, dass jedes Kuhkaff gut versorgt ist. Die Anbindung ist also nicht nur in den Ballungsräumen, sondern auch in ländlichen Gegenden gut.

@ZockerM. Sei froh dass du eine solch gute Anbindung hast. In vergleichbaren Dörfern ist das keine Selbstverständlichkeit, dass man eine derartige Anbindung hat.
 
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Soweit Ich weiß ist die Deusche Bahn doch ein teilstaatliches Unternehmen, oder nicht? Somit gehört das Streckennetz zum Teil auch dem Staat.


Und zum Ländervergleich: In Finnland ist es tatsächlich so, dass jedes Kuhkaff gut versorgt ist. Die Anbindung ist also nicht nur in den Ballungsräumen, sondern auch in ländlichen Gegenden gut.

@ZockerM. Sei froh dass du eine solch gute Anbindung hast. In vergleichbaren Dörfern ist das keine Selbstverständlichkeit, dass man eine derartige Anbindung hat.

Falsches Thema :daumen2:
 
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Naja Ich hab mal folgendes Gedankenspiel gemacht: Ein Kaff mit 1000 Einwohnern, die Hälfte würde DSL buchen. Angenommen sie bezahlen 20€ im Monat für's DSL wären das über 3 Vertragslaufzeigen a 24 Monaten 720.000€. Also fast ne dreiviertel Million Euro an Einnahmen über 6 Jahre mit 500 Leuten. Also da könnte man schon mehr von den Unternehmen erwarten...

DAS Kaff möchte ich sehen in dem nur Junggesellen, Geschiedene und DINKs (Double Income No Kids) wohnen :lol:
Nein ehrlich, bei 1000 Einwohner sind 200-250 Anschlüsse eher ein realistisches Maximum, und 150-200 guter Durchschnitt, denn mehr Haushalte wird es da kaum geben. Kinder und Jugendliche nehmen ja wohl kaum noch ein separates Abo zu dem ihrer Eltern hinzu (was wohl auch kaum möglich wäre), und Rentner begnügen sich normalerweise auch mit DSL Light... wenn sie denn überhaupt noch ins Netz wollen! Zudem nehmen diese ja auch nicht alle Internet beim selben Anbieter, was den möglichen ertrag noch weiter senkt. Da die Anbieter bei Netzausbau auf worst Case Szenarien achten, wäre hier der Ertrag in dem genannten Szenario wohl weniger als ein Zehntel deiner Rechnung.

Und selbst wenn, 720.000€ wären noch lange nicht kostendeckend gewesen
 
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