Gesetzesänderung zu Laufzeitverträgen steht: Bundeswirtschaftsministerium stellt sich quer

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Die schon Anfang des Jahres vorgestellte Gesetzesänderung zu Laufzeitverträgen steht. Das CDU-geführte Bundeswirtschaftsministerium stellt sich quer und dem SPG-geführten Ministerium für Justiz- und Verbraucherschutz droht die Zeit wegzulaufen.

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Immerhin hat der Verbraucher die Wahl welchen Vertrag er wählt...GEZ*hust...

Persönlich lass ich quasi alles über Monatsverträge laufen, ich lass mir nicht auf der Nase herum tanzen, erhöht ein Anbieter seine Gebühren, wird es der Markt bzw die Konkurrenz regulieren. Aber Zweijahresverträge und mehr, sind sowas von 90er :D, komplette Dinosaurier, gut für die Anbieter, schlecht für den Kunden.
 
Von den großen Geschenken am Vertragsbeginn und zwei Jahren geringe Gebühren wird man sich dann verabschieden müssen. Das ist dann der Nachteil, für den Verbraucher. Ach ja: auch das Gratisspiel zum Zweijahresabo bei der PCGH wird dann der Vergangenheit angehören.

PCGH schrieb:
Das CDU-geführte Bundeswirtschaftsministerium stellt sich quer und dem SPG-geführten Ministerium für Justiz- und Verbraucherschutz droht die Zeit wegzulaufen.

Es wäre mir neu, dass niederländische Calvinisten in der deutschen Regierung etwas zu sagen haben. Andererseits könnten sie irgendwann wichtiger als die SPD werden, wenn letztere so weiter macht.
Persönlich lass ich quasi alles über Monatsverträge laufen, ich lass mir nicht auf der Nase herum tanzen, erhöht ein Anbieter seine Gebühren, wird es der Markt bzw die Konkurrenz regulieren. Aber Zweijahresverträge und mehr, sind sowas von 90er :D, komplette Dinosaurier, gut für die Anbieter, schlecht für den Kunden.

Wenn man aufpasst und seine Verträge schön kündigt, dann kann man da durchaus extrem viel rausholen. Teure "Geschenke" wird es in Zukunft nichtmehr geben, da man die nur in einem Jahr Querfinanzieren kann. Das ist ein massiver Nachteil. MMn hätte es gereicht die automatische Verlängerung auf 3 Monate zu begrenzen, damit wäre allen gedient.
 
Von den großen Geschenken am Vertragsbeginn und zwei Jahren geringe Gebühren wird man sich dann verabschieden müssen. Das ist dann der Nachteil, für den Verbraucher. Ach ja: auch das Gratisspiel zum Zweijahresabo bei der PCGH wird dann der Vergangenheit angehören.
Das muss ja nicht zwingend sein. Die Anbieter können immer noch zu den Jahresverträgen die Langzeitverträge anbieten und dem Kunden die Wahl überlassen, die er ja jetzt nicht hat, wenn es um Laufzeitverträge geht.

Aber dass die Wirtschaftsgeführte CDU hier was dagegen hat ist doch völlig klar.
 
Das muss ja nicht zwingend sein. Die Anbieter können immer noch zu den Jahresverträgen die Langzeitverträge anbieten und dem Kunden die Wahl überlassen, die er ja jetzt nicht hat, wenn es um Laufzeitverträge geht.

Aber dass die Wirtschaftsgeführte CDU hier was dagegen hat ist doch völlig klar.
Der Punkt ist einfach, dass diese "Geschenke" über zwei Jahre finanziert sind, künftig ist es eben nur noch ein Jahr. Man muß kein Genie sein, um zu erkennen, dass das künftig deutlich weniger drin sein wird. Die Rabatte, auf Mobilfunk und Internettarife, werden vermutlich bleiben, die großzügig finanzierten Smartphones, Router oder auch Abogeschenke, werden hingegen künftig deutlich magerer ausfallen. bei PCGH kann man ja heute schon die Laufzeit währen und damit sehen, was künftig wegfallen wird.
 
Mir würde es schon reichen die Anbieter zu verpflichten immer eine Option anbieten zu müssen mit monatlicher kündigungsfrist. Von mir aus zusätzlich zum Normalprogramm und ein bisschen teurer.

Es ist ziemlich beschissen wenn man nur 2 Jahres Verträge abschließen kann wenn man weiß dass man nur 6 monate wo lebt (und nein, man kann nicht immer irgendwelche Umzugsservices nutzen auch wenn das ständig behauptet wird).
 
Der Punkt ist einfach, dass diese "Geschenke" über zwei Jahre finanziert sind, künftig ist es eben nur noch ein Jahr. Man muß kein Genie sein, um zu erkennen, dass das künftig deutlich weniger drin sein wird. Die Rabatte, auf Mobilfunk und Internettarife, werden vermutlich bleiben, die großzügig finanzierten Smartphones, Router oder auch Abogeschenke, werden hingegen künftig deutlich magerer ausfallen. bei PCGH kann man ja heute schon die Laufzeit währen und damit sehen, was künftig wegfallen wird.
Gewinnen werden dann sicher wieder die Finanzierer, weil sich nicht mehr jeder ein 1200€ Smartphone leisten kann, wenn die monatliche Finanzierung sich verdoppelt (24 Monate => 12 Monate).
 
Von den großen Geschenken am Vertragsbeginn und zwei Jahren geringe Gebühren wird man sich dann verabschieden müssen. Das ist dann der Nachteil, für den Verbraucher. Ach ja: auch das Gratisspiel zum Zweijahresabo bei der PCGH wird dann der Vergangenheit angehören.
Und teure Handys welche mit zwei Jahresverträgen angeboten werden.

Mir persönlich ist das egal, weil ich eh nur Prepaid nutze. Aber viele andere werden sich darüber ärgern.
 
Mir würde es schon reichen die Anbieter zu verpflichten immer eine Option anbieten zu müssen mit monatlicher kündigungsfrist. Von mir aus zusätzlich zum Normalprogramm und ein bisschen teurer.

Es ist ziemlich beschissen wenn man nur 2 Jahres Verträge abschließen kann wenn man weiß dass man nur 6 monate wo lebt (und nein, man kann nicht immer irgendwelche Umzugsservices nutzen auch wenn das ständig behauptet wird).
Besonders bei Mobilfunktarifen ist es ärgerlich, dass ein großteil der interessanten Tarife nur bei den Zweijahresverträgen zur Verfügung steht. Es hat z.B. sehr lange gedauert, bis es überhaupt eine Flat im Telekomnetz ohne Vertrag gab. Jetzt gibt es sie, bei EDEKA, wer allerdings direkt zur Telekom möchte, der schaut weiterhin in die Röhre.
 
Die CDU sieht Vorteile für die Kunden wegbrechen, die erst durch lange Laufzeiten entstehen? Das meinen die nicht ernst oder, das ist ja wohl klassisches Unternehmenslobbying.^^ Jedenfalls ist es kein Nachteil wenn tatsächliche Kosten transparenter werden und nicht mehr in 24 Monaten versteckt werden können, die sich dann auch noch automatisch verlängern, nur weil man einen Stichtag versäumt hat.^^

MfG
 
An alle die hier mit "teuren Geschenken" argumentieren: Es gibt nichts geschenkt, niemals.
Diese Geschenke sind selbstverständlich eingepreist, und wenn sie das nicht auf die zwei Jahre sind, dann auf die erwartete (effektive) Vertragslaufzeit. Und wenn ihr nun alle zwei Jahre von Vertrag zu Vertrag hüpft, und unterm Strich mit einem "Plus" rausgeht, dann nicht weils geschenkt ist, sondern weil es von anderen Kunden bezahlt wurde.

Und es ist natürlich euer gutes Recht so zu handeln - ich hätte aber lieber direkt ordentliche Verträge mit vergleichbaren Preisen, anstatt ständig Deals mit Goodies, Cash-Backs, variablen Monatsraten und sonstigem Quatsch vergleichen zu müssen.
 
Besonders bei Mobilfunktarifen ist es ärgerlich, dass ein großteil der interessanten Tarife nur bei den Zweijahresverträgen zur Verfügung steht. Es hat z.B. sehr lange gedauert, bis es überhaupt eine Flat im Telekomnetz ohne Vertrag gab. Jetzt gibt es sie, bei EDEKA, wer allerdings direkt zur Telekom möchte, der schaut weiterhin in die Röhre.
Ist das nicht eben die Folge? Die Telcos haben eine Vormachtstellung und schöne dicke Vertragslaufzeiten. In Zeiten von Corona verdienen die Sogar extra weil die Mobile Infrastruktur durch die Menge an Leuten daheim deutlich weniger belastet wird.

Nun stehst du da, mit x Telcos bieten alle eigentlich den selben schrott für zu viel Geld an (nach europäischem Standard) also wie hebst du dich hervor? Genau du bewirfst die Leute mit "goodies" (vermeintlich tolle angebote)

Das man da sich natürlich Faire preise etc rausholen kann, stimmt schon, ist aber eher selten und nicht die Regel.



So der Annahme mit den Boni, Premium Telefone werden erstmal nur indirekt teurer, da Ihr sie in kürzerer Zeit abzahlt, Netto wird sich das nicht viel nehmen. (Auch wenn ich sage du kriegst oft Kleinkredite zu besseren Konditionen als beim Telco und kannst die wenn du willst sogar über 3 Jahre abstottern und zahlst beim heutigen Zinsatz 80cent drauf... dementsprechend.

Ich glaub sogar das Mittel bis langfristig die Angebote für uns sogar besser werden, kürzere Verträge heißt öfter auswählen, heißt mehr Fluktuation bedeutet mehr Werbung und Angebote um Kunden zu klauen.(Dh. wenn die sich nicht absprechen... könnte das sogar besser werden für uns) Nun reden wir von einer Branche die Skandal technisch relativ verschont geblieben ist, kaum bis wenig betroffen ist von Corona in Punkto einnahmen, und entsprechend dick zusätzlich noch die CDU mit Spenden versorgt... also gewundert hat mich das Ergebnis nich.

Mich wundert eher die plumpe ausrede der CDU :ugly:
 
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Wenn der Kunde jedes Jahr wechseln kann, führt das hoffentlich zu besseren Service. Die Konzerne müssen sich dann deutlich mehr anstrengen die Kunden zu halten.
Auch der Netzausbau kann davon profitieren, auch wenn die Firmen das Gegenteil sagen. Aber nach Jahrzenhten des Stillstands sollte man vllt. mal was ändern.

Aber am Ende gewinnen eh wieder die Konzerne und alles bleibt wie es ist. Leider.
 
Mir würde es schon reichen die Anbieter zu verpflichten immer eine Option anbieten zu müssen mit monatlicher kündigungsfrist. Von mir aus zusätzlich zum Normalprogramm und ein bisschen teurer.

Es ist ziemlich beschissen wenn man nur 2 Jahres Verträge abschließen kann wenn man weiß dass man nur 6 monate wo lebt (und nein, man kann nicht immer irgendwelche Umzugsservices nutzen auch wenn das ständig behauptet wird).
So wie es Congstar macht wäre es ideal. Wer einen Laufzeitvertrag über 24 Monate will fein, wer monatlich kündigen will, bezahlt halt etwas mehr.

Es steht auch nirgends, dass es dann keine großzügigen Geschenke und Boni mehr bei Mobilfunk-Verträgen geben wird. Bei Verträgen über 24 Monate kann das ja immer noch der Fall sein. Es geht nur darum dem Kunden die Wahl zu lassen.
 
So wie es Congstar macht wäre es ideal. Wer einen Laufzeitvertrag über 24 Monate will fein, wer monatlich kündigen will, bezahlt halt etwas mehr.

Es steht auch nirgends, dass es dann keine großzügigen Geschenke und Boni mehr bei Mobilfunk-Verträgen geben wird. Bei Verträgen über 24 Monate kann das ja immer noch der Fall sein. Es geht nur darum dem Kunden die Wahl zu lassen.
Bitet Vodafone mit den Prepaidtarifen auch an und teilweise sind sie günstiger in D2 mit vollem LTE als 1&1.^^

Ich wechsel jetzt auch auf monatlich kündbar, man vergisst es doch zu schnell, trotz reminder.

MfG
 
So wie es Congstar macht wäre es ideal. Wer einen Laufzeitvertrag über 24 Monate will fein, wer monatlich kündigen will, bezahlt halt etwas mehr.

Es steht auch nirgends, dass es dann keine großzügigen Geschenke und Boni mehr bei Mobilfunk-Verträgen geben wird. Bei Verträgen über 24 Monate kann das ja immer noch der Fall sein. Es geht nur darum dem Kunden die Wahl zu lassen.

Bei Congstar hat man sogar teilweise den Vorteil, das es lediglich bei Abschluss des Vertrags eine zusätzliche Gebühr kostet, die eigentlichen Beiträge aber auch ohne Laufzeit das Gleiche kosten. Bin auch schon lange Kunde dort und hab häufig innerhalb Congstar auf andere Verträge gewechselt. Aber Laufzeit bekomme ich auf absehbare Zeit nicht mehr freiweillig - so viel ist klar.
 
Die CDU sieht das erwartungsgemäß ganz anders und sieht die Gefahr, dass für den Kunden Vorteile wegbrechen, die erst mit langen Laufzeiten möglich werden.

Ich vermute allerdings an, dass die CDU sowas bei einem angenommenen 1000 jährigen Reich wiederum anders sehen würde.

Ist halt am Ende die gleiche Generation wie Trump und die dreht sich alles so hin wie sie es gerade braucht.
 
Ein Kompromiss wäre eine Laufzeit von einem Jahr und anschließend eine monatliche Kündigung aber ich persönlich bevorzuge die monatlich Kündigung von Anfang an.

MfG
 
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