Gesetzesänderung zu Laufzeitverträgen steht: Bundeswirtschaftsministerium stellt sich quer

Das ist einfach ne Sauerei. Und mit "freiwillig" hat das auch nicht viel zu tun, wenn da fast alle in einer Branche dann mitmachen.

Eigentlich gehört bei allem eine monatliche Kündigungsfrist her. Fertig. Der Rest ist parasitär Yesterday. Solche Bindungen haben auch nichts mit Marktwirtschaft zu tun, das ist Langzeitplanung aus dem Bolschewismus.

Jetzt kannst wenigstens mal sagen, daß alle zwanghaften Bindungen über 12 Monate verboten sind. Sollte es dann nicht zu einem völligen Wirtschaftszusammenbruch der Strom.- Gas.- und Wasseranbieter oder Zeitungen, Fitnessstudios, Telekomisten etc. kommen, dann kann man ja weitersehen.
 
Ich bin gespannt wie sich das auf die Preisgestaltung auswirkt.

Ich schließe alle 24 Monate einen neuen Vertrag mit Hardware ab. Durch den Kauf der Hardware drückt man den Effektivpreis für den Vertrag typischerweise um etwa 2/3 (z.B. statt 30€ nur ~11,50€).

Wenn der Anbieter nach 12 Monate nicht mehr mit Einnahmen rechnen kann, muss er im Monat das Doppelte verlangen und man selbst steht schon nach einem Jahr vor der Entscheidung zu kündigen (was man IMMER tun sollte) und neu zu verhandeln.

Leider bekommt man den Anbieter nach der ursprünglichen Vertragslaufzeit eigentlich nie dazu einem den vorangegangen Effektivpreis anzubieten (also weiterhin ~11,50€ statt 30€, realistish wären 15€ wenn man hart bleibt).

Und jedes Jahr neue Hardware zu kaufen lohnt auch nicht. Persönlich fand ich den Rhythmus von 24 Monaten hier sehr passend.

Am Rande erwähnt: Aktuell bezahle ich für meinen Vertrag effektiv -14,16€ (ja, Minus) und bekomme darüber hinaus noch tolle Goodies von meinem Anbieter :D
 
Ich versteh das problem nicht. Monatlich kündbare verträge gibt es doch jetzt schon, dazu braucht es kein neues gesetz, dass 2 jahres verträge verbietet. Das nimmt nur leuten wie mir, die sich darüber gern ihr handy querfinanzieren eine möglichkeit weg.
Das einzige was wirklich angegeangen werden sollte ist die 1-jährige verlängerung wenn man die kündigung nach 2 jahren vergessen hat. Das sollte man auf 3 oder sogar 1 Monat beschränken.

Ich schließe alle 24 Monate einen neuen Vertrag mit Hardware ab. Durch den Kauf der Hardware drückt man den Effektivpreis für den Vertrag typischerweise um etwa 2/3 (z.B. statt 30€ nur ~11,50€).
Gleiches bei mir; 40€ im monat für den vertrag und zum start nen handy im wert von 1000€ dazu bekommen, effektiv gratis mobilfunk zum finanzierten handy
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier will die SPD (mal wieder) ein Problem lösen das mehr eine Unannehmlichkeit ist als ein Problem.
Viel wichtiger wäre es hier proaktiv gegen Verbraucherfeindliches Verhalten wie der "Bonushopper" Datenbank vorzugehen.
Man könnte natürlich auch die Unternehmen endlich mal dazu bringen mal Ihre Netze richtig auszubauen. Egal ob Mobilfunk oder Festnetz, bei beidem besteht dringender Aufholbedarf.
 
Hier will die SPD (mal wieder) ein Problem lösen das mehr eine Unannehmlichkeit ist als ein Problem.
Viel wichtiger wäre es hier proaktiv gegen Verbraucherfeindliches Verhalten wie der "Bonushopper" Datenbank vorzugehen.
Man könnte natürlich auch die Unternehmen endlich mal dazu bringen mal Ihre Netze richtig auszubauen. Egal ob Mobilfunk oder Festnetz, bei beidem besteht dringender Aufholbedarf.
Sehe ich nicht so, denn bei Verträgen mit 24 Monate Laufzeit werden nicht nur tatsächliche Kosten kaschiert, sondern auch die Psychologie des Menschen Dinge über einen längeren Zeitraum zu vergessen, nämlich die Vertragskündigung, ausgenutzt um dann alter Tarife weiter bezahlt zu bekommen. In Zeiten von digitalen Stromzählern ist es auch nicht mehr notwendig 12 Monate gebunden zu sein, viel mehr sollte man jeh nach aktuellen Tarif entsprechend flexibel auf Strompreise reagieren können.

MfG
 
Ich bin gespannt wie sich das auf die Preisgestaltung auswirkt.

Ich schließe alle 24 Monate einen neuen Vertrag mit Hardware ab. Durch den Kauf der Hardware drückt man den Effektivpreis für den Vertrag typischerweise um etwa 2/3 (z.B. statt 30€ nur ~11,50€).

Wenn der Anbieter nach 12 Monate nicht mehr mit Einnahmen rechnen kann, muss er im Monat das Doppelte verlangen und man selbst steht schon nach einem Jahr vor der Entscheidung zu kündigen (was man IMMER tun sollte) und neu zu verhandeln.

Leider bekommt man den Anbieter nach der ursprünglichen Vertragslaufzeit eigentlich nie dazu einem den vorangegangen Effektivpreis anzubieten (also weiterhin ~11,50€ statt 30€, realistish wären 15€ wenn man hart bleibt).

Und jedes Jahr neue Hardware zu kaufen lohnt auch nicht. Persönlich fand ich den Rhythmus von 24 Monaten hier sehr passend.

Am Rande erwähnt: Aktuell bezahle ich für meinen Vertrag effektiv -14,16€ (ja, Minus) und bekomme darüber hinaus noch tolle Goodies von meinem Anbieter :D

Ganz einfach. Hardware wird vom Tarif getrennt und man zahlt nicht mehr alles miteinander, sondern getrennt.
 
Hier will die SPD (mal wieder) ein Problem lösen das mehr eine Unannehmlichkeit ist als ein Problem.
Viel wichtiger wäre es hier proaktiv gegen Verbraucherfeindliches Verhalten wie der "Bonushopper" Datenbank vorzugehen.
Man könnte natürlich auch die Unternehmen endlich mal dazu bringen mal Ihre Netze richtig auszubauen. Egal ob Mobilfunk oder Festnetz, bei beidem besteht dringender Aufholbedarf.
achso, die SPD ist schuld.
weil die CDU, nachdem man das gesetz gemeinsam fertig gestellt hat,
sich (jetzt doch) sperrt.
interessante logik..................

wobei du mit der bonushopper-datenbank recht hast, die sollte umgehend angegangen werden, ist hier aber nicht thema und ich denke die SPD sowie CDU haben dazu auch eine meinung und sitzen evtl auch schon da dran da was zu regulieren, aber wie gesagt, anderes thema.

ich sehe das ehr so das hier ähnlich verfahren wird wie mit der gesetzesänderung zur stvo, da gab es dann von dem CDU-geführten recour bei der ausführung 'zufällig' einen schwerwiegenden fehler den natürlich keiner geahnt und bemerkt hätte und 'zufällig' quasie zur zurücksetzung des gesetzespaketes führte, und die CDU bzw scheuer hat so garkeine schuld daran und bleibt weiter im amt, nicht das es nicht das erste mal wäre das der mist baut......
 
Ganz einfach. Hardware wird vom Tarif getrennt und man zahlt nicht mehr alles miteinander, sondern getrennt.
Das wäre eine gute Lösung. Aber soviel Übersichtlichkeit wäre unserer Politik zu viel...

achso, die SPD ist schuld.
Ich wollte eher sagen das es deutlich wichtigere Probleme gibt die einer Lösung bedürfen als an diesem Randthema herumzueiern.
Besonders hat die SPD viele eigene Kernthemen die einer Bearbeitung bedürfen... Die Umfragen gehen ja nicht grundlos Richtung Boden.
Und nein, von der Union halte ist nicht wesentlich mehr. Gerade Herr Altmeier trifft selten gute Entscheidungen.
 
Das muss ja nicht zwingend sein. Die Anbieter können immer noch zu den Jahresverträgen die Langzeitverträge anbieten und dem Kunden die Wahl überlassen, die er ja jetzt nicht hat, wenn es um Laufzeitverträge geht.

Aber dass die Wirtschaftsgeführte CDU hier was dagegen hat ist doch völlig klar.

Monatlich wäre besser, zu mindestens sollten Anbeiter verpflichtet sein so etwas anzubieten, finde ich.

MfG

Doch das muss zwingend sein und es muss per Gesetzt vollständig reglementiert werden. Ansonsten kann man es gleich lassen!
Denn eine Pflicht, dass TK-Anbieter Tarife mit verkürzter Laufzeit (12 Monate) anbieten müssen, gibt es bereits.
Das Problem ist halt nur, dass die Regelungen dazu viel zu kurz greifen:
- Diese Verträge müssen nicht aktiv beworben werden. Die werden nicht im Internet/auf Info-Blättchen/Tarifübersichten/etc. angeboten. Man muss selbstständig aktiv danach fragen!
- Die angebotene Leistung muss keinem anderen Tarif entsprechen.
- Die Preise können frei bestimmt werden!

Das hat dazu geführt, dass fast niemand weiß, dass es solche Tarife gibt und noch viel weniger diese Buchen.
Ein Festnetz-Tarif sieht dann so aus (tatsächliches Angebot von vor ca. einem Jahr):
- 24 Monate Laufzeit - Telefon- und Internet-Flat 100Mbit, ohne Anschlussgebühr, Router geschenkt. Im ersten Jahr 14.99€/Monat danach 24.99/€Monat.
- 12 Monate Laufzeit - Internet (max. 25Mbit) bis 50GB/Monat (Danach 5.99 pro/GB), Telefon ab 15 Cent/Min., 99€ Anschlussgebühr, 3.99€/Monat Miete für Modem. 34.99€/Monat!

Vor allem im Festnetzbereich hat man halt oft nicht die Wahl, welchen Anbieter man nehmen kann.
Und lange Vertragslaufzeiten schrecken den Neuausbau ab!
 
Das wäre eine gute Lösung. Aber soviel Übersichtlichkeit wäre unserer Politik zu viel...

Ich wollte eher sagen das es deutlich wichtigere Probleme gibt die einer Lösung bedürfen als an diesem Randthema herumzueiern.
Besonders hat die SPD viele eigene Kernthemen die einer Bearbeitung bedürfen... Die Umfragen gehen ja nicht grundlos Richtung Boden.
Und nein, von der Union halte ist nicht wesentlich mehr. Gerade Herr Altmeier trifft selten gute Entscheidungen.

ja die SPD hat einige baustellen, ist aber hier eigentlich nicht thema.

aber 'schuld' hat hier sehr sehr eindeutig nicht die SPD,
die ist ja nicht diejenige partei die sich sperrt, nachdem man eigentlich gemeinsam erarbeitet hatte, was im neuen gesetz stehen soll.
sowas nenne ich 'unlauteres handeln' und stellt sich,
übrigens egal welche partei so handelt,
völlig ausserhalb der ligitimität, ist also eigentlich mit solch einem vorgehen kein glaubhafter verhandlungs- und sonstirgendwie-partner mehr.
wer mit mir zusammen etwas ausarbeitet und beschliesst dann aber sich, weil man das ministerium leitet, da dann dort sperrt, weil jetzt keiner da was reinreden kann von 'der anderen seite', da man dort ja 'alleinherrscher ist', ist nichtmehr ligitim und schon garnicht partner, weil man den partner verarscht und somit nichtmehr als partner annehmbar ist, man verarscht ja selbst den eigenen partner......

wobei mir klar ist das die SPD aus angst vor ihren wahlergebnissen da kaum deswegen das bündniss aufkündigt, auch wenn sie das eigentlich sollte, zumal das ja nicht das erste mal ist das man so oder ähnlich vorgeht.

politik ist nurnoch ein grosser unehrlicher verlogener haufen sch***** wo sich quasie nurnoch gegseitig betrogen wird und von dem ganzen lobby-sumpf will ich garnicht erst anfangen.
kein wunder wenn die wähler sich dann abwenden.
 
Da hält wohl jemand Aktienanteile an Telekommunikations-Dienstleistern.
Wieso eine Vertragslaufzeitverkürzung von 24 auf 12 Monate die Wirtschaft beuteln sollte, obwohl zufriedene Kunden wahrscheinlich nicht wechseln würden, ist mir nicht ganz klar. Es sei denn, Knebelverträge von 24 Monaten dienen nur dazu Kunden übers Ohr zu hauen bzw. auszunehmen.
Übrigens, seit wann hat das schlechte Argument "Aber Corona!" jetzt neben dem "Aber Terrorismus!" Platz genommen?
Angstmache, das Wundermittel der Politik.
 
Doch das muss zwingend sein und es muss per Gesetzt vollständig reglementiert werden. Ansonsten kann man es gleich lassen!
Denn eine Pflicht, dass TK-Anbieter Tarife mit verkürzter Laufzeit (12 Monate) anbieten müssen, gibt es bereits.
Du hast mich falsch verstanden. Ich meinte damit, dass es nicht zwingend sein muss, dass die "Geschenke" und Vergünstigungen für 24 Monatsverträge wegfallen.
 
MMn hätte es gereicht die automatische Verlängerung auf 3 Monate zu begrenzen, damit wäre allen gedient.
Das sehe ich ähnlich.
Wenn jetzt die feste Laufzeit auf 12Monate begrenzt wird heißt das für mich nur dass ich die Verhandelei um den Neukundentarif auch zu bekommen nun alle 12 Monate statt alle 24 Monate durchführen muss. Und wer das eh nicht macht gewinnt sowieso nichts. Was ich mir noch vorstellen könnte wäre eine Art Probezeit wie man es von Arbeitsverträgen kennt. Wenn die Leistung in dem ersten 1-3 Monaten nicht passt darf man sofort raus.

Sonderkündigungsrecht bei Umzug oder nicht erbringen der Leistung ist imo eh selbstverständlich.
 
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