Es ist um es diplomatisch auszudrücken erschreckend was diese repräsentative Umfrage zu Tage fördert, mehr als erschreckend. Es gilt wirklich in Zukunft mehr als aufzuapassen und anscheinend haben mehr als 1/3 der Befragten, nichts aber auch gar nichts, aus der Zeit 1933-45 gelernt!
Leider rund 60 Millionen Westdeutsche aus 45 Jahren Teilung und 30 Jahren "Einheit" auch nichts:
Weniger als die Hälfte aller Führungskräfte in den Ministerien, Landesbehörden und der Justiz in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen stammt aus Ostdeutschland.
www.mdr.de
Auch Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung bleiben Ostdeutsche an der Spitze von Bundesbehörden unterrepräsentiert. Ein Konzept soll das ändern.
www.zdf.de
Wie war das in der Migrationsdebatte, bzgl. Integration, noch?
Integration klappt besser wenn man Menschen beteiligt?
Man braucht sich nicht über Unzufriedenheit und autokratische Tendenzen in ostdeutschen Bundesländern beschweren, wenn man die Menschen weder ausreichend beteiligt, wo sie geboren wurden und leben, noch wenn sie das Gefühl haben da kommen jetzt seit 30 Jahren die ganzen Import-Westler, die im Westen keiner haben wollte, mit ostdeutsche Buschzulage und erklären ihnen, wie in der Förderschule, wie ihre Welt zu funktionieren hat.
Ganz zu schweigen von den ganzen in den Osten importierten West-Höckes und Störchen, der NPD und AfD, die dort 30 Jahre, in Schulen, wie Höcke und Politik, wie Storch, ungestört ihren Müll predigen durften...
Das Problem ist nicht der per se "dumme / rechte" Osi, sondern, mal wieder, systemisches Versagen aus 30 Jahren Wende-West. Das heute in Ostdeutschland ist nur die Quitung dafür, aus den letzten 30 Jahren!
Also vielleicht sollte man endlich mal anfangen an den Sturkturen zu arbeiten, statt (wie in der deutschen Politik und Medien) nur jedes mal in künstliche Schnappatmung, dank eigener Blödheit, zu verfallen, sobald es mal wieder "frische Zahlen" gibt.