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Rotkaeppchen
Guest
Gut, könnten wir jetzt vom dörflichen Wohlfühlen wieder zum Thema kommen? Danke
Hast du behauptet, allein Trumps Gegner wären für die Spaltung des Landes verantwortlich? - Nicht das ich wüsste. Also musst du dich auch keineswegs angesprochen fühlen. Auch nicht durch die Hintertür.![]()
Die da wären?
(Im aufrichtigen Interesse und in der Hoffnung, dass jetzt keine Trump-Hausmedien, Breitbart-Keimlinge oder dummschwätzende Youtuber genannt werden ...)
Ehrlich gesagt, ich halte sie für keine grundsätzlich schlechte Kandidatin und einige ihrer Standpunkte teile ich sogar. Allerdings hat sie sich in mehr als einer Angelegenheit selbst in Erklärnöte gebracht - beispielsweise, wenn sie sich einerseits dafür ausspricht, dass die USA nicht mehr mit Diktatoren ins Bett gehen, nur weil diese gerade nützlich sind, aber andererseits mal eben Herrn Assad wider der Sachlage als Ausnahme definiert.
Der Umstand, dass sie eine demokratische Kandidatin ist, die mit Lieblingsthemen der Republikaner kokettiert, macht sie zwar im Prinzip für Nichtdemokraten wählbar, schwächt aber logischerweise ihre Position innerhalb ihrer eigenen Partei. Anders ausgedrückt: Das Problem von Frau Gabbard ist nicht ihre Partei, sondern Frau Gabbard. Und natürlich die grundsätzliche politische Lage der USA, wo es außer den großen Blöcken praktisch keinen Raum für Leute mit einer Agenda gibt, die weder genug Schnittmenge mit den Republikanern noch den Demokraten aufweist.
Da kann ich dir nicht widersprechen. Allerdings war sie eine ebenso schlechte Kandidatin wie Trump auf der Gegenseite und hat nur knapp (trotz absoluter Mehrheit aufgrund der Eigentümlichkeiten des US-Wahlsystems) verloren. Wäre irgend einer der anderen Präsidentschaftskandidaten auch nur in Spuckweite dieses Ergebnisses gekommen? - Nein, und deshalb war es wahlkampfstrategisch die richtige Entscheidung. In den USA hat man kein grundsätzliches Problem damit, problematische Charaktere zu wählen.
Für die augenblickliche Situation ist es egal, bei welchem Präsidenten einen das kalte Grausen packt. Um eine Einlassung vorwegzunehmen, die du selbst weiter unten in anderem Zusammenhang getätigt hast: Die Leute, die Nöte und der Konflikt waren schon vorher da. Polarisierende Politik bringt immer nur hervor, was schon vorher gebrodelt hat.
Mein Problem mit Trump ist daher auch nicht, dass er ein Armleuchter ist, der Politik für sich und seine Klientel macht und es mit der Wahrheit nichts so genau nimmt. Das alles hätte man unter Clinton genauso erlebt. Allerdings hätte Clinton die erforderliche Selbstbeherrschung und Weitsicht gehabt, die Trump gänzlich abgeht. Wenn man die Wahl zwischen zwei Übeln hat, wählt man normalerweise das kleinere.
Muss man neuerdings eine Kuh sein um zu wissen, woher die Milch kommt? Oder wenn sie sauer ist?
Die einzigen beschaulichen Dörfer in Oberbayern, die sich wirtschaftlich selbst tragen können sind die, die nicht mehr beschaulich, weil touristisch erschlossen sind. Andere Wirtschaftszweige haben nämlich bayrische Dörfer nicht - außer Landwirtschaft, die auch in Bayern bekanntlich nicht gerade konkurrenzfähig aufgestellt ist. Um das zu wissen, muss ich nicht in einem oberbayrischen Dorf aufgewachsen sein. Es genügt vollkommen, Statistiken lesen und verstehen zu können.
Ach so, wir reden hier von dörflicher Subsistenzwirtschaft in einem quasi-apokalyptischen Szenario, in dem die Städte untergehen, weil sie sich nicht selbst versorgen können. Na, dann mach dir mal Gedanken, wie du und deine Nachbarn ihr dörfliches Idyll und die Butterfässer gegen marodierende Städter verteidigen, denn friedlich bettelnd wie in der Nachkriegszeit würden die nicht auftreten.![]()
Dass Dörfer in Krisenzeiten in Sachen Grundversorgung besser aufgestellt sind, ist übrigens kein oberbayrisches Alleinstellungsmerkmal. Überall in der Republik wurden Städter mit durchgefüttert, im Nordosten kamen noch en masse Flüchtlinge aus den Ostgebieten dazu. Den Luxus von Rosinenbombern hingegen hatte nur Westberlin.
Für's Protokoll: Ich komme vom flachen Land und lebe auch jetzt in dörflicher Umgebung. Das ist zweifelsohne meine Wohlfühlatmosphäre. Aber ich verdiene hier nicht meinen Lebensunterhalt.
Wer behauptet denn das? Die AfD ist lediglich das Auffangbecken für das ganze Pack (Anspielung beabsichtigt; wenn jemand wie Gabriel versehentlich mal die passenden Worte findet, darf man die ruhig gelegentlich wiederholen ...) und die bürgerliche Fassade für alle, die das doch einfach nur mal sagen wollen dürfen, was sie selbst nicht gern hören, wenn's gegen sie geht.
Selbstverständlich waren die Leute auch vorher schon da. Sie waren auch schon vor der NSDAP da. Und nun?
Angesichts deines wenig diversifizierten Feindbildes, welches sich im inflationären Gerbrauch von "ihr" äußert, fällt es schwer, dir deine behauptete neutrale Position abzukaufen. Ich kann dir nur empfehlen, deinen eigenen Rat zu befolgen: Lies dir meine Beiträge (und die Anderer) noch einmal sehr gründlich durch. Eventuell wärst du ja überrascht, wie inhomogen die Positionen tatsächlich sind.
"Frage ist wie dann der Luzifer los ist und je nach dem wird es auch bei uns Einschnitte geben.
Aber nachdem es hier selbst im und nach dem zweiten Weltkrieg doch vergleichsweise sehr ruhig war und die Menschen aus der Stadt eher zu uns gekommen sind und um Nahrung gebettelt haben falls sich Geschichte wirklich so drastisch wiederholen sollte...in Berlin/Frankfurt/Köln/München oder anderen großen Städten würde ich mir mehr Sorgen machen..."
Da würde ich mich interessieren woher du die Infos über Tulsi Gabbard her hast? Da hätte ich jetzt gerne eine Quelle dazu.beispielsweise, wenn sie sich einerseits dafür ausspricht, dass die USA nicht mehr mit Diktatoren ins Bett gehen, nur weil diese gerade nützlich sind, aber andererseits mal eben Herrn Assad wider der Sachlage als Ausnahme definiert.
Kommt drauf an, was das Thema hier eigentlich ist.Gut, könnten wir jetzt vom dörflichen Wohlfühlen wieder zum Thema kommen? Danke

Was meinst Du genau. Rede drüber. Oder ist Dir entgangen, dass es um Parallen geht? Darum suche ich ähnliche oder vergleichbare Entwickungen. Z.B. kann man in bestimmten Organisationen wie Hooligans die neue SA sehen. Man kann zumindest drüber reden. Aber genau dann, wenn der Flügel anfängt, die Hooligans einzuspannen und zu lenken wird es sehr ähnlich zu jenen Menschen, die Synagogen anzündeten und Bücher verbrannten. Die Analogie heute gegen die freie Presse zu hetzen zur Gleichschaltung 1933 errkennst Du hoffentlich.- Bei Rotkäppchen ist alles 1933 Like
Das stimmt so nicht. Es wurden zahlreiche Organisationen verboten und Leute eingesperrt. Also blind kann der nicht sein.warum dieser Staat auf dem rechten Auge blind ist und seit vierzig Jahren so gut wie nichts gegen rechten Terror gemacht wird.
Ist genau wie mit deiner NSAfD. Selbes Ziel.Alleine schon Deine Wortwahl wie "Genderwahn" zeigt doch, dass Du nicht diskutieren sondern nur provozieren willst, gelle.
Das stimmt so nicht. Es wurden zahlreiche Organisationen verboten und Leute eingesperrt. Also blind kann der nicht sein.
Ist genau wie mit deiner NSAfD. Selbes Ziel.
Es geht bei Genderwahn um den sprachlichen Kram mit Innen.Auf die Spitze getrieben stellen sich "Genderwahn"-Rufer damit schon fast ausserhalb des Grundgesetzes.
Wenn Du genauer lesen würdest, würdest Du erkennen, dass ich zwischen AfD und NSAfD differenziere. Letzteres ist "Der Flügel", und das die als Verfassungsschutz überwacht mit einem anerkannten Faschisten Höcke und einem NPD Mitglied Kalbitz rechtsextrem sind, steht wohl außer Frage. Bei Herrn Meuthen würde ich das Wort rechtsextrem nicht nutzen. Bei Vogelschiss Gauland fast, der erlaubt sich ziemliche verbale Stilblüten, aber als gewaltbereit stufe ich ihn nicht ein. Usw.Ist genau wie mit deiner NSAfD. Selbes Ziel.
Es geht bei Genderwahn um den sprachlichen Kram mit Innen.
Das bezeichne ich als Wahn.
Viele andere auch.
Da werden alle Klischees bedient, dies es darüber so gibt. Es geht auch nicht um die gleichgeschlechtliche Ehe, die man eventuell ablehnt, sondern um eine Sprachveränderung, die mich nervt. Ich habe noch nicht im realen Sprachgebrauch (auch nicht von den Genderverstehern) diese Sprache wirklich gehört, die müssen sich anstrengen, damit sie so sprechen.Haeufigkeit bedingt nicht, dass etwas richtig oder falsch wird. Es wird ja auch nicht zu Recht, bei Rot ueber die Ampel zu fahren, wenn man es nur oft genug macht (probier es gerne selbst aus).
Hier gibt es Lesestoff; eigentlich genuegt Seite 3. Die Lesedauer sollte unter 60 Sekunden liegen, die Daruebernachdenkdauer besser nicht.
Aha, es ist also völlig alltagsfern auf eine Chirurgin, eine Richterin oder eine Polizistin zu stoßen? Soso. Rede mal mit Ärztinnen, wie wunderbar sie es finden, wenn Patienten zu ihr sagen "Ich möchte mit einem Arzt reden und keiner Krankenschwester"Da werden alle Klischees bedient, dies es darüber so gibt. Es geht auch nicht um die gleichgeschlechtliche Ehe, die man eventuell ablehnt, sondern um eine Sprachveränderung, die mich nervt. Ich habe noch nicht im realen Sprachgebrauch (auch nicht von den Genderverstehern) diese Sprache wirklich gehört, die müssen sich anstrengen, damit sie so sprechen.
Völlig Alltagsfern.

Realitätsfern ist das Neusprech. Dass es auch Frauen gibt sollte jeder wissen, auch ohne Genderwahn.Aha, es ist also völlig alltagsfern auf eine Chirurgin, eine Richterin oder eine Polizistin zu stoßen? Soso. Rede mal mit Ärztinnen, wie wunderbar sie es finden, wenn Patienten zu ihr sagen "Ich möchte mit einem Arzt reden und keiner Krankenschwester"
Deine Aussage würde ich höflich mit Ignoranz beschreiben![]()