Geschichte wiederholt sich?

Rede mal mit Ärztinnen, wie wunderbar sie es finden, wenn Patienten zu ihr sagen "Ich möchte mit einem Arzt reden und keiner Krankenschwester"

Deine Aussage würde ich höflich mit Ignoranz beschreiben :wall:
Das ist kein Beispiel was auf das Thema passt. Niemand spricht hier Frauen ab diese Berufe zu machen. Nein es geht eher darum, dass man bei unbestimmter Person oder gemischter Gruppe einfach wie bisher Arzt oder Ärzte sagt.

Die passende Frage ist eher ob du als Ärztin sitzen bleiben würdest, wenn im Zug gefragt wird ob ein Arzt an Bord ist.
 
Es geht um den Respekt in der Sprache und Begriffe so zu wählen, dass niemand ausgegrenzt wird. Das mag für manche Menschen komisch klingen, ist aber eine Notwendigkeit um allen in dem Staat lebenden Menschen genug Raum für eine freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu gebem.
 
Es geht um den Respekt in der Sprache und Begriffe so zu wählen, dass niemand ausgegrenzt wird. Das mag für manche Menschen komisch klingen, ist aber eine Notwendigkeit um allen in dem Staat lebenden Menschen genug Raum für eine freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu gebem.

Aber niemand grenzt mit der Aussage "Ich möchte mit einem Arzt reden und keiner Krankenschwester" irgendjemand aus.
Mit Krankenschwester schon eher aber es ist halt allgemeiner Sprachgebrauch. Was auch gerne weggelassen wird das immer die Intention dahinter das Entscheidende ist.
Wenn ich zu einem Krankenpfleger abfällig sage "Ach du bist doch nur eine Krankenschwester" fühlt sich der zurecht beleidigt oder herabgesetzt.
Frage ich im Krankenhaus nach einer Krankenschwester und es kommt dann ein Krankenpfleger wird sich der sicher nicht beleidigt oder herabgesetzt fühlen...
 
Hier gibt es Lesestoff; eigentlich genuegt Seite 3. Die Lesedauer sollte unter 60 Sekunden liegen, die Daruebernachdenkdauer besser nicht.
Es wird von Teilen der Bevölkerung weder verstanden, noch wird darüber nachgedacht.
Es wird stumpf ignoriert und verhöhnt. Ich postuliere eine hohe Deckung mit Menschen,
die dem klassischem Familienmodell zustimmen

Aber das Ganze ist nur ein Punkt der Parallelen von damals zu heute. Dazu gibt es nicht mehr
viel zu diskutieren. Die AfD tritt bei dem Thema "Familie" in die Fussstapfen der NSDAP.
 
Es wird von Teilen der Bevölkerung weder verstanden, noch wird darüber nachgedacht.
Es wird stumpf ignoriert und verhöhnt. Ich postuliere eine hohe Deckung mit Menschen,
die dem klassischem Familienmodell zustimmen

Aber das Ganze ist nur ein Punkt der Parallelen von damals zu heute. Dazu gibt es nicht mehr
viel zu diskutieren. Die AfD tritt bei dem Thema "Familie" in die Fussstapfen der NSDAP.

Alles subjektiv...
Interessant auch mit welchem "Sprech" du so deine Meinung äusserst.
Ich find es schlicht anmaßend und arrogant was du so als "Fakten" hinstellst bzw. es so schreibst als wenn es sich um Fakten handeln würde...
 
Ich glaube das "ihr" hab ich hinreichend klargestellt. Diejenigen die sehr laut und sich sehr extrem äussern mMn. Bin ich überhaupt auf einen deiner Beiträge eingegangen. Ehrliche Frage. Oder fühlst du dich jetzt von dem "ihr" angesprochen weil ich nicht deine Positionen vertrete oder du meine Argumente nicht magst?

Das ist eine ganz allgemeine Beobachtung: Eine der hervorstechenden Eigenheiten besorgter Bürger besteht ja darin, sämtliche Kritik in einer Front zusammenzufassen. Und ja, du hast direkt - mit Zitat - auf einen meiner Beiträge geantwortet und mich darin in dein "Ihr"-Konzept eingegliedert. Solche merkwürdigen, aber sicherlich rein zufälligen Ähnlichkeiten wird man ja wohl noch mal feststellen dürfen.

Oder wie soll ich Aussagen wie: "Ich kenne beide Seiten (Dorf vs die Zustände in Dresden) aus der Zeit nach 1945. Bin bei Zeitzeugen aufgewachsen und vielleicht bin ich deswegen so gegen den Kampf den ihr gerne führen würdet bzw eine Roti." oder "Irgendetwas hat ja die AfD verursacht und hier wäre auch eher mein Ansatz sich die Ursachen anzuschauen. Aber da seid ihr ja um so viel schlauer....man will lieber statt Ursachen das Symptom bekämpfen." verstehen?
Okay, kann natürlich sein, dass du mich mit dem Pluralis Majestatis ehren wolltest. :D

Das war die eigentliche Kernaussage und ich lebe halt nunmal in Oberbayern und deswegen kuschelig weil lt. Statistik das Oberland mit die niedrigste Verbrechensquote in D hat und es auch wirtschaftlich (noch) gut aussieht.

Das ist auch gar kein Problem, denn schließlich wohnt jeder, der die Wahl hat, genau dort, wo er sich wohlfühlt. Und ich will dir auch nicht das Recht absprechen, einfach mal ganz unmotiviert deiner allgemeinen Wohligkeit Ausdruck zu verleihen, nur bitte ich um Verständnis, dass man in Rahmen so einer Diskussion schon mal fälschlicherweise vermuten kann, du wolltest damit etwas Konkretes zum Thema beitragen.

Da würde ich mich interessieren woher du die Infos über Tulsi Gabbard her hast? Da hätte ich jetzt gerne eine Quelle dazu.

"Wednesday evening following this week's Democratic primary debate, Gabbard was asked in an interview with CNN's Anderson Cooper whether she considered Assad a 'torturer or a murderer,' which the congresswomen initially did not to answer.
[...]
During a January 2017 trip to Syria, Gabbard met with Assad. She also said in February of this year that 'Assad is not the enemy of the United States because Syria does not pose a direct threat to the United States.'
Gabbard also opposed President Barack Obama's request to use military force in response to Assad's use of chemical weapons against his people in 2013."
Quelle: USA Today

Offenlegung: USA Today gehört zur Gannett Company, bereits der Gründer positionierte sich als Republikaner.
Grundsätzlich sind das alles überprüfbare Fakten, die zu wiederholen sich offenbar auch Medien ohne Nähe zu den Demokraten nicht scheuen müssen.

Hingegen ersetzt die Selbstwahrnehmung und -darstellung der Personen, um die es in der Sache geht, nicht die externe Analyse. Und Frau Gabbards Eigenwerbung demzufolge auch nicht.
Wenn es nämlich danach ginge, wäre auch Frau Clinton die liebens- und vertrauenswürdigste und überhaupt beste Kandidatin ever. Oder bewertet du ihre Positionen etwa nicht bevorzugt nach ihren Aussagen auf ihren eigenen PR-Kanälen? - Eben.
 
Am Inhalt wird es nichts ändern, es wird eher noch rechter. wenn man sich die Herkunft des neuen Namens anschaut. Die NPD ist aber völlig unbedeutend geworden, weit die AfD in Scharen rechte Seelen sammelt und seit die NSAfD rechtsextreme Parolen ausgibt. Darum konzentriere ich mich in diesem Thema mehr auf den Vergleich AfD <=> NSDAP und die Parteienlandschaft auf der einen Seite, sowie auf der anderen Seite die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen vor neunzig Jahren und heute.


- Offtopic -
Um Syrien und Weißwurst geht es hier nicht. Bitte bleibt beim Thema
 
Oh das "Genderwahn" beleidigend ist war mir -wirklich- nicht bewusst. Unser Dozent hat das immer so genannt (vor 4jahren) und deshalb habe ich es ebenfalls übernommen. Für mich ist es kein Schimpfwort aber ich werde es in diesem thread nicht mehr schreiben :D

Stellenanzeigen mit m/w/d sind für mich nur lächerlich.

P.s. ich bin kein AFD Wähler
 
Aha, es ist also völlig alltagsfern auf eine Chirurgin, eine Richterin oder eine Polizistin zu stoßen? Soso. Rede mal mit Ärztinnen, wie wunderbar sie es finden, wenn Patienten zu ihr sagen "Ich möchte mit einem Arzt reden und keiner Krankenschwester"

Deine Aussage würde ich höflich mit Ignoranz beschreiben :wall:

Bei Polizisten sehe ich nur die Uniform. Ob darin eine Frau oder ein Mann steckt spielt doch keine Rolle.
Und es gibt genug weibliche Ärzte. Wichtig ist, dass der Arzt kompetent ist. Ob weiblich oder männlich ist egal.
Ich kenne jedenfalls kein Fall in dem eine Frau wegen ihres Berufes herabgewürdigt wurde.
 
Das ist eine ganz allgemeine Beobachtung: Eine der hervorstechenden Eigenheiten besorgter Bürger besteht ja darin, sämtliche Kritik in einer Front zusammenzufassen. Und ja, du hast direkt - mit Zitat - auf einen meiner Beiträge geantwortet und mich darin in dein "Ihr"-Konzept eingegliedert. Solche merkwürdigen, aber sicherlich rein zufälligen Ähnlichkeiten wird man ja wohl noch mal feststellen dürfen.

Oder wie soll ich Aussagen wie: "Ich kenne beide Seiten (Dorf vs die Zustände in Dresden) aus der Zeit nach 1945. Bin bei Zeitzeugen aufgewachsen und vielleicht bin ich deswegen so gegen den Kampf den ihr gerne führen würdet bzw eine Roti." oder "Irgendetwas hat ja die AfD verursacht und hier wäre auch eher mein Ansatz sich die Ursachen anzuschauen. Aber da seid ihr ja um so viel schlauer....man will lieber statt Ursachen das Symptom bekämpfen." verstehen?
Okay, kann natürlich sein, dass du mich mit dem Pluralis Majestatis ehren wolltest. :D



Das ist auch gar kein Problem, denn schließlich wohnt jeder, der die Wahl hat, genau dort, wo er sich wohlfühlt. Und ich will dir auch nicht das Recht absprechen, einfach mal ganz unmotiviert deiner allgemeinen Wohligkeit Ausdruck zu verleihen, nur bitte ich um Verständnis, dass man in Rahmen so einer Diskussion schon mal fälschlicherweise vermuten kann, du wolltest damit etwas Konkretes zum Thema beitragen.



"Wednesday evening following this week's Democratic primary debate, Gabbard was asked in an interview with CNN's Anderson Cooper whether she considered Assad a 'torturer or a murderer,' which the congresswomen initially did not to answer.
[...]
During a January 2017 trip to Syria, Gabbard met with Assad. She also said in February of this year that 'Assad is not the enemy of the United States because Syria does not pose a direct threat to the United States.'
Gabbard also opposed President Barack Obama's request to use military force in response to Assad's use of chemical weapons against his people in 2013."
Quelle: USA Today

Offenlegung: USA Today gehört zur Gannett Company, bereits der Gründer positionierte sich als Republikaner.
Grundsätzlich sind das alles überprüfbare Fakten, die zu wiederholen sich offenbar auch Medien ohne Nähe zu den Demokraten nicht scheuen müssen.

Hingegen ersetzt die Selbstwahrnehmung und -darstellung der Personen, um die es in der Sache geht, nicht die externe Analyse. Und Frau Gabbards Eigenwerbung demzufolge auch nicht.
Wenn es nämlich danach ginge, wäre auch Frau Clinton die liebens- und vertrauenswürdigste und überhaupt beste Kandidatin ever. Oder bewertet du ihre Positionen etwa nicht bevorzugt nach ihren Aussagen auf ihren eigenen PR-Kanälen? - Eben.

Gut wenn es so war dann Asche über mein Haupt. Das mit den hervorstechenden Eigenschaften...[] oder anderes ausgedrückt "ihr" die besorgten Bürger....auch ein "ihr" Konzept aber das nur am Rande...

Zu Tulsi Gabbard: Bitte verlink doch das Live-Interview denn der Artikel lässt Aussagen die ergänzend von Frau Gabbard gemacht wurden einfach weg. Witzig das ein Republikaner nahes Medium als Quelle herhalten soll. Oder hab ich was verpasst und Frau Gabbard steht nicht gegen einen republikanischen Präsidenten im Wahlkampf bzw. ist ein pol. Gegner?
Da es bei CNN war sollte es nicht so schwer zu finden sein? Absicht das ein "Lückenpresse" Artikel verlinkt wurde
 
- Offtopic -
Um Syrien und Weißwurst geht es hier nicht. Bitte bleibt beim Thema

Ach so ich muss offenen Anti Bayern Rassismus und die Verunglimpfung meiner Muttersprache einfach so hinnehmen.
Und es ging um Weißwurscht. Ich toleriere ja viel Intoleranz ggü der bayrischen Minderheit in D aber das geht einfach zu weit.
Ich bin ehrlich empört wie du sowas als off topic bezeichnen kannst. Widerlich sowas. Was meinst du wie sich der Bayer bei sowas fühlt.
Pfui sag ich da nur...
 
1. Zuerst ein AfD - NSDAP Spiel,
10 Fragen, 10 Auswahlmöglichkeiten
AfD oder NSDAP SPIEL – Waehlen Gegen Rechts


2. Dann ein recht neuer Kommentar im Tagesspiegel, der die Situation nicht so dramatisch sieht. Vielleicht sollte man dem Journalisten erklären, was die AfD mit ihrer Neuausrichtiung der Bundeswehr vorhaben könnte
Von deutscher Gegenwart und Vergangenheit: Wie gefaehrlich ist die AfD? - Politik - Tagesspiegel


Und wieder eine Menge neuer Aspekte, weil es auch um die Zeit vor 1933 geht
, die das Bild abrunden
___________________________________________________
3. CDU-Politiker fühlt sich an Nazi-Zeit erinnert


Politische Konkurrenten kanzelt die AfD als „Systemparteien“ ab, missliebige Medien nennt sie „Lügenpresse“. Der CDU-Politiker Polenz sieht darin gefährliche Propaganda, die gegen die Demokratie gerichtet sei.

„Erhebliche Parallelen zur heutigen AfD-Propaganda“ „Man dürfe die AfD nicht mit den Nazis vergleichen. Diesen manchmal sogar gut gemeinten Ratschlag hört man immer wieder“, so Polenz auf seiner Facebook-Seite. Es gebe aber nicht nur die Nazis nach Hitlers Machtergreifung 1933, sondern auch die davor, fügte der frühere Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag hinzu.

Deren völkisch-nationalistisches Denken, deren Abwertung der sogenannten Systemparteien - gemeint waren damit alle Parteien, die für die Weimarer Republik standen -, deren Forderung nach Ausgrenzung religiöser Minderheiten in den 20er Jahren „weisen erhebliche Parallelen zur heutigen AfD-Propaganda auf“, ist Polenz überzeugt. „Gerade damit Geschichte sich nicht wiederholt, muss auf diese Gefahren deutlich hingewiesen werden.“

Mit ihrem Vokabular ziele die Partei der Vorsitzenden Frauke Petry und Jörg Meuthen „gegen den Kompromiss in der Demokratie“. Auf diese Weise solle „unser „System“ diskreditiert werden.
https://www.handelsblatt.com/politi...ml?ticket=ST-7461784-acmaZFNblSMCIsA7buZR-ap3
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die AfD tritt bei dem Thema "Familie" in die Fussstapfen der NSDAP.
Nein es ist das bürgerliche Bild der Frau der 50er Jahre. Alles was wir aus heutiger Sicht auch zurecht als schlecht betiteln ist für dich gleich NSDAP.


Stellenanzeigen mit m/w/d sind für mich nur lächerlich.
Eben, wenn es eh offen für alle ist kann man es einfach weglassen. Aber das galt schon bei M/W.
 

2. Dann ein recht neuer Kommentar im Tagesspiegel, der die Situation nicht so dramatisch sieht. Vielleicht sollte man dem Journalisten erklären, was die AfD mit ihrer Neuausrichtiung der Bundeswehr vorhaben könnte
Von deutscher Gegenwart und Vergangenheit: Wie gefaehrlich ist die AfD? - Politik - Tagesspiegel


Vielleicht sollte man dir mal erklären das die Situation vielleicht nicht so dramatisch ist wie du sie "fühlst".
Das mit den kühlen Köpfen finde ich z.B. sehr gut.

Über die Passage im Artikel musste ich schmunzel
"Sie schreibt: „Wenn Sie sich damit beschäftigt hätten, wie die NSDAP bis 1933 an die Macht kam, nämlich schleichend mit langsam wachsender Macht, und wenn Sie sich damit beschäftigt hätten, dass sich Nazis vor der Machtergreifung noch halbwegs gemäßigt verhielten und ihr wahres Gesicht erst nach der Machtergreifung zeigten, und dass ja auch mit Strasser in der NSDAP ein gemäßigter Flügel existierte, der mit der Machtergreifung abgeschafft wurde, dann würden auch Sie die Parallelen zur Weimarer Republik erkennen und mehr angebrachte Sorge zeigen.“"

Das liest sich fast so als wenn du diesen Kommentar geschrieben hättest.
 
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