Geschichte wiederholt sich?

Nun man muss halt schädliche "Traditionen" abschaffen und beim anderen sollte man keine Kulturrevolution starten sondern es langsam angehen lassen. Langfristig geht es nur nach vorne.
 
Das wird z.B. in Russland auch so gemacht.
Die haben die Leute noch zum Nachnamen einen Vatersnamen, der aus dem Vornamen des Vaters gebildet und mit einer Endung versehen wird.
Sowas ist halt kulturell gewachsen und manche Leute wollen das gerne zerstören, siehe Irland.

Früher war es Tradition die Ehefrau zu verprügeln.
Ich brauche keine Tradition, an die man festklebt. Das Saufgelagere zum Oktoberfest muss ich auch nicht haben. Karneval ist ebenfalls so eine Sache, die ich nicht vermissen würde.
 
Früher war es Tradition die Ehefrau zu verprügeln.
Ich brauche keine Tradition, an die man festklebt. Das Saufgelagere zum Oktoberfest muss ich auch nicht haben. Karneval ist ebenfalls so eine Sache, die ich nicht vermissen würde.

Auf diese genannten Sachen kann ich auch verzichten. Ich sehe aber nur beim Verprügeln der Ehefrau ein Problem.
Das gilt aber dann genauso für einen Mann, der verprügelt wird (wird bei WikiMANNia erläutert).
Karneval und Oktoberfest ist für niemanden Pflicht, genauso wenig wie eine Ehe verpflichtend ist.
 
Die Ehe bringt Steuervorteile. Viele heiraten nur deswegen.
Klar werden auch Männer verprügelt. Allerdings überwiegen die Gewalttaten an Frauen doch deutlich.
Zumindest ist mir kein Männerhaus bekannt, aber es gibt eine Menge Frauenhäuser.
Und die Ehe ist kein gesetzesfreier Raum. Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung und Frauen haben natürlich das Recht auf Unversehrtheit.
Und bevor ein Kind in einer zerrütteten Mann/Frau Beziehung aufwachsen muss, ist es mir lieber, wenn dieses Kind von gleichgeschlechtlichen Paaren aufgezogen wird.
Daher bin ich natürlich für eine Adoption für alle Lebensgemeinschaften.
 
Zumindest ist mir kein Männerhaus bekannt
Das sind durchaus Punkte, an denen eine männliche Emanzipation ansetzen könnte.
Was machen aber Männer, anstatt für ihr Männerhaus zu kämpfen? Sie torpedieren
Frauenhäuser. Im klassischen Familienmodell gab es sowas auch nicht. Frauen haben
gefälligst abhängig zu sein.

Aber wie gesagt, heute will ich mich nicht aufregen. Zumindest an den vier Sonntagen
sollte Harmonie und gegenseitiges Verständnis ganz oben auf der Liste stehen

Ich habe euch alle lieb, selbst Nazis und Bayern!

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Nach Napoleon! Nach Waterloo! Ich hab keine Ahnung warum du jetzt überhaupt die Zeit davor erwähnst.

Nun ja, wenn du behauptest, nach Napoleon (oder meinetwegen Waterloo) hätte eine Veränderung dahingehend stattgefunden, dass Europa friedlicher geworden wäre, muss man das schon irgendwie mit der Zeit davor vergleichen, nicht wahr?

Und jetzt bitte mal Schluss mit den Nebelkerzen und eine klare Ansage: Welche Ereignisse sollen zu welchem Zeitpunkt exakt welche Veränderung bewirkt haben?

Aber auch die wäre ein gutes Beispiel. Warum hat "halb" Europa Frankreich den Krieg erklärt? Ja um die Monarchie wieder einzuführen.

Und dadurch, dass man den Krieg erklärt, wurde Europa friedlicher?

Einmal davon abgesehen, dass in den Jahren nach der Französischen Revolution etliche Kriegserklärungen in Europa ausgesprochen wurden - nur nicht gegen Frankreich. Ganz im Gegenteil, die im Entstehen begriffene französische Republik erklärte im April 1792 Österreich und im Juli Preußen den Krieg, weil sich diese mit Ludwig XVI. solidarisiert hatten. Und die anfänglichen Kriegserfolge der "konterrevolutionären" Koalition war der letzte Anschub, den die Franzosen brauchten, um sich zusammenzuraufen und noch im September desselben Jahres die Republikgründung zu vollenden.
Den gleichfalls angrenzenden Niederlanden und Großbritannien war der Erhalt der französischen Monarchie bis zu diesem Zeitpunkt denkbar gleichgültig. Die Niederlande traten in den Krieg ein, weil im Zuge des Feldzugs gegen Österreich auch die österreichische Teil der Niederlande besetzt worden war und Großbritannien, weil sie sich angesichts der weit gestreckten Front der französischen Armee Gebietsgewinne erhofften. Allerdings hatten europäische Monarchen keine Probleme damit, 1795 in Basel Frieden mit der Republik zu schließen.

Auch bei den folgenden Revolutionen hat man in Europa gerne zusammen gehalten.

Seltsam, ich hatte eher den Eindruck, dass es verfeindeten Monarchien ein Anliegen war, die Revolutionen gegen den jeweiligen Gegner zu unterstützen. Keine einzige Revolutionen scheiterte daran, dass die jeweils angefochtene Herrschaft Unterstützung anderer Herrscher erhalten hätte, sondern am inneren Widerstand der etablierten Kräfte; beispielsweise in Deutschland daran, dass sich bei der verfassungsgebenden Versammlung in der Frankfurter Paulskirche sämtlich deutschen (!) Fürsten dagegen stemmten.
 
Die Behauptung war, dass sich auch autoritäre Regime zusammen raufen können und es keinen Automatismus gibt, dass sich ein neues Europa der Nationalstaaten wieder gegenseitig bekriegen und das Beispiel war, dass sie das auch in der Vergangenheit gegen innere Feinde taten. Damit verweise ich konkret auf die so genannte Heilige Allianz die unter Führung Metternichs vorallem gegen innere Gegner der beteiligten Mächte wirken sollten.
 
Achso, das "sie" war abstrakt gemeint, jetzt verstehe ich...
Auf der Welt waren 40% der Abstimmer dafür. Das spricht Bände.
Und genau, es gibt Männer, die wollen Frauenhäuser abschaffen.
Das schrieb ist und das entspricht der Tatsache, egal, ob ihr das
wieder relativieren wollt.
 
Hier mal wieder ein Link zum Thema, es ist erschreckend, dass 2-3 % der Bevölkerung offen rechtsradikal sind. Das sind 2 Millionen Spalter, die als Bodensatz jederzeit anfangen werden, die Todeslisten der Rechtsextremen umzusetzen. 2-3%, die es offen sagen, dazu die ganzen verklemmten "besorgten Bürger", also jene 8% die sich als Übermenschen sehen, die aber nätürlich niemals Nazis sind, nein, konservativ liberal. Nee ist klar

Fazit: Parallelen zu Weimar = Wiederholung der Geschichte?
Sozialwissenschaftler Nachtwey fasst zusammen: „In der Tendenz sehen wir ganz, ganz langsam, was damals passiert ist: Gesellschaftliche Polarisierung, Rechtsextremismus, den Aufstieg einer antidemokratischen Partei, den Aufstieg von rechter Gewalt. Einen Staat und eine Regierung, die dieser Lage nicht mehr wirklich Herr zu werden scheint. All diese Elemente der Weimarer Republik sieht man durchaus, aber es heißt nicht, dass wir Weimar wiederholen. Sondern es heißt eher, dass wir im Bewusstsein von Weimar Weimar verhindern müssen.“
Wissenschaftler vergleichen: Machtergreifung Hitlers vs. Heute - Aktuell | SWR3
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Jetzt muss ich wieder nachhaken, wer ist "ihr"?:huh:

Ja ihr halt...damit es einfach bleibt.
Männer wollen Frauenhäuser abschaffen! Ist so weil "ich" das sage. Und die Ärzte haben es auch bestätigt..."Männer sind Schweine"
Die Welt ist schon so kompliziert genug und mir ist differenzieren sowieso zu anstrengend...
Außerdem bist du ein böser Verharmloser...oder sogar noch schlimmer ein Unterstützer. Schäm dich.

Ach so das interessiert mich jetzt doch noch @Roti
Wie ist denn die Geschichte mit dem 17 jährigen Kindchen weitergegangen ^^
 
Und zum Ausgleich eben auch Pflichten. (Unterhaltspflichten, Rentenausgleich, usw.) Im Grunde ist aber die Ehe ein Konstrukt, das nicht mehr in die moderne Zeit passt, die Liebenden sollten frei bleiben und jede Person sollte für sich abgesichert sein.

Und wer bestimmt, was in unsere Zeit passt und was nicht?
Die Ehe ist freiwillig, niemand wird gezwungen zu heiraten (außer eventuell durch Familienmitglieder, aber auch da kann man sich wehren).
 
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