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Rotkaeppchen
Guest
Könnten wir jetzt irgendwie beim Vergleich damals heute bleiben? Ist es denn so schwer, beim Thema zu bleiben?
Wenn man an die massive Weltwirtschaftskrise zurückdenkt, an die Reparationszahlungen und an die Inflation,
dann sind unserer Verhältnisse trotz der geplatzten Dot Com Blase und auch der Finanzkrise merklich robuster,
zumindest in Deutschland. In anderen europäischen Ländern sieht es schlimmer aus. Allerdings ist es schwer
abzuschätzen, wie es weiter geht. Im Prinzip gibt es durch EE und Elektromobilität sowie die gesamte IT Welt
riesigen wirtschaftlichen Bedarf und Optionen zum Aufschwung. Man muss es nur machen. Daran krankt es in
diesem Land der ewig Weinenden.
Ich halte eine massive Krise für notwendig, damit es wieder zu einem totalitärem Umschwung kommt. Das ist
ein Grund, warum die Spalter der AfD zu jedem Vogelschiss von riesiger Katastrophe reden. Als wenn ein paar
Flüchtlinge unsere Gesellschaft aus den Angeln heben würden oder eine handvoll zurückkehrender Soldaten.
Denke ich an 1945 zurück, dann hat unsere Gesellschaft es auch überlebt, Millionen von Kriegsverbrechern,
die einen Vernichtungsfeldzug mit schlimmsten ethnischen Säuberungen, mit Mord und Vergewaltigungen hinter
sich hatten, zu überleben.
Hier bin ich ja noch gar nicht drauf eingegangen. Ja, Frankreich der alte "Erbfeind". In der Tat wurden die
deutschen Länder während der Kleinstaaterei von allerlei äußeren Feinden bedrängt. Vergiss z.B. Schweden
nicht, dass sich auch ihr Stück Kuchen mit Rauben, Plündern und Brandschatzen herausgeschnitten hatten. Dann
frag die Menschen im frühen neunzehnten Jahrhundert, z.B. jene im Rheinland, ob sie lieber von fortgeschritten
Franzosen besetzt worden wären oder von militaristischen Bauernlümmeln aus Preußen? Da bin ich mir noch
nicht so sicher, ob "den Deutschen" die preußische Übermacht so willkommen war. Der Bayern garantiert nicht.
Jetzt hatten die Deutschen nach 1871 doch alle Optionen gewonnen. Warum also weiter rum stänkern und
spalten? Der erste Weltkrieg, als Basis der folgenden Probleme im Land war ziemlich frei gewählt. Die Art der
Völkerverständigung, die es nach dem Zweiten Weltkrieg gab, hätte "Die Internationale" auch schon vor dem
ersten Weltkrieg erbringen können.
Es ist darum zu einfach, den schwarzen Peter an die Franzosen zu schieben. Hätte man schon ab 1900 mit
Völkerverständigung begonnen, mit Schüleraustausch, Handelö und offenen Grenzen, hätte man über zwei
Generationen um 1940 da hätte sein können, wo wir letztendlich 1984 mit dem Bild von Kohl und Mitterand
waren. Wären uns zwei widerwärtige Kriege erspart geblieben. Und das schlimme ist doch, dass die rechten
Deppen immer noch nicht aus der Geschichte gelernt haben
Wenn man an die massive Weltwirtschaftskrise zurückdenkt, an die Reparationszahlungen und an die Inflation,
dann sind unserer Verhältnisse trotz der geplatzten Dot Com Blase und auch der Finanzkrise merklich robuster,
zumindest in Deutschland. In anderen europäischen Ländern sieht es schlimmer aus. Allerdings ist es schwer
abzuschätzen, wie es weiter geht. Im Prinzip gibt es durch EE und Elektromobilität sowie die gesamte IT Welt
riesigen wirtschaftlichen Bedarf und Optionen zum Aufschwung. Man muss es nur machen. Daran krankt es in
diesem Land der ewig Weinenden.
Ich halte eine massive Krise für notwendig, damit es wieder zu einem totalitärem Umschwung kommt. Das ist
ein Grund, warum die Spalter der AfD zu jedem Vogelschiss von riesiger Katastrophe reden. Als wenn ein paar
Flüchtlinge unsere Gesellschaft aus den Angeln heben würden oder eine handvoll zurückkehrender Soldaten.
Denke ich an 1945 zurück, dann hat unsere Gesellschaft es auch überlebt, Millionen von Kriegsverbrechern,
die einen Vernichtungsfeldzug mit schlimmsten ethnischen Säuberungen, mit Mord und Vergewaltigungen hinter
sich hatten, zu überleben.
Du unterschätzt das mit Frankreich gewaltig! .......
Hier bin ich ja noch gar nicht drauf eingegangen. Ja, Frankreich der alte "Erbfeind". In der Tat wurden die
deutschen Länder während der Kleinstaaterei von allerlei äußeren Feinden bedrängt. Vergiss z.B. Schweden
nicht, dass sich auch ihr Stück Kuchen mit Rauben, Plündern und Brandschatzen herausgeschnitten hatten. Dann
frag die Menschen im frühen neunzehnten Jahrhundert, z.B. jene im Rheinland, ob sie lieber von fortgeschritten
Franzosen besetzt worden wären oder von militaristischen Bauernlümmeln aus Preußen? Da bin ich mir noch
nicht so sicher, ob "den Deutschen" die preußische Übermacht so willkommen war. Der Bayern garantiert nicht.
Jetzt hatten die Deutschen nach 1871 doch alle Optionen gewonnen. Warum also weiter rum stänkern und
spalten? Der erste Weltkrieg, als Basis der folgenden Probleme im Land war ziemlich frei gewählt. Die Art der
Völkerverständigung, die es nach dem Zweiten Weltkrieg gab, hätte "Die Internationale" auch schon vor dem
ersten Weltkrieg erbringen können.
Es ist darum zu einfach, den schwarzen Peter an die Franzosen zu schieben. Hätte man schon ab 1900 mit
Völkerverständigung begonnen, mit Schüleraustausch, Handelö und offenen Grenzen, hätte man über zwei
Generationen um 1940 da hätte sein können, wo wir letztendlich 1984 mit dem Bild von Kohl und Mitterand
waren. Wären uns zwei widerwärtige Kriege erspart geblieben. Und das schlimme ist doch, dass die rechten
Deppen immer noch nicht aus der Geschichte gelernt haben
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