Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Das Handelsvolumen von Deutschland mit China ist dieses Jahr deutlich gesunken, auch letztes Jahr, und die USA sind jetzt wieder der wichtigste Handelspartner für Deutschland. China koppelt sich vom europäischen Markt Stück für Stück ab.

Dazu kommt, dass die EU und Deutschland kaum große IT Unternehmen haben, bis auf SAP und ASML. Google, Microsoft, Facebook, X, Intel, Nvidia, AMD, sind alles US amerikanische Konzerne. Selbst bei Serien und Filmen hat die USA die größte Industrie, und Europa ist irrelevant dagegen.

Es hat auch niemand die USA gezwungen Weltpolizei zu spielen.

Dann müssen alle US amerikanischen IT Unternehmen in Europa deutlich höher besteuert werden, Videospiele, Serie, und Filme, aus den USA. Und dann kann man über den Handelsbilanzüberschuss reden.

Europa muss jetzt ein eigenes Militärbündnis gründen, und sich selbst Ziele setzen. Dann verliert die USA aber viel Einfluss in Europa.
 
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So ganz sicher bin ich mir auch nicht. Ich vermute, es ging auch darum Wahlen anzuerkennen. So wie dieser eine Typ, der mal eine Wahl verloren hatte, und dann - anstatt eine Revolution unter dem Vorwand des Wahlbetrugs anzuzetteln, bei der es sicher viel Unmut gegeben hätte - sagte, "Ce la vie! Ich gratuliere Präsident Biden".
 
Man kann ja sagen, was man will, und man muss Trump und Co. auch nicht mögen, aber: In einigen Sachen haben er und Vance schlicht Recht.

Du siehst das aus der falschen Perspektive. Meinungsfreiheit hat in den USA einen ganz anderen Stellenwert. Dass die "Rechten" derzeit im Aufwind sind, hat hauptsächlich damit zu tun, dass sie im "Marketplace of Ideas" das bessere Angebot haben. Ein linkes Gegenangebot gibt es quasi nicht bzw. haben sich progressive Strömungen zumindest im letzten Jahrzehnt zu stark auf Randthemen konzentriert, die für den Durchschnittsbürger, der immer ärmer wird, absolut keine Rolle spielen. Genau aus dem Grund nehmen viele Bürger die progressiven Parteien auch als Leute wahr, die in Elfenbeintürmen sitzen und keine Ahnung vom Leben der normalen Menschen haben.

Was soll denn das "Angebot" sein? "XY ist an allem schuld. Folge mir, ich mache XY kaputt"?
Dieses Angebot war schon Schwachsinn, als "Juden" als XY eingesetzt wurde und es ist seitdem nicht besser geworden. Das nur unwesentlich innovativere linke Narrativ "Die Reichen reichen kontrollieren alles zu deinen Ungunsten" kann zumindest für sich verbuchen, dass Musks Vermögen definitiv zugenommen hat, meins dagegen nicht, und dass er definitiv Kontrolle ausübt, ich nicht.
 
So ganz sicher bin ich mir auch nicht. Ich vermute, es ging auch darum Wahlen anzuerkennen. So wie dieser eine Typ, der mal eine Wahl verloren hatte, und dann - anstatt eine Revolution unter dem Vorwand des Wahlbetrugs anzuzetteln, bei der es sicher viel Unmut gegeben hätte - sagte, "Ce la vie! Ich gratuliere Präsident Biden".

Ist ja nicht so das er es nie versucht hätte.
ernsthaft, wie kann man Herrn Trump immer noch irgendwas positives abgewinnen?
 
Du siehst das aus der falschen Perspektive. Meinungsfreiheit hat in den USA einen ganz anderen Stellenwert.
Mir ist egal welchen Stellenwert Meinungsfreiheit in den USA hat. Da glauben auch die Hälfte aller Amerikaner an Verschwörungstheorien und wählen Psychopathen zum Präsidenten. Ernst nehmen kann ich die nicht!

Und in Deutschland haben wir sehr wohl Meinungsfreiheit! Beleidigungen und Hetze welche gegen das GG verstoßen gehören da nicht zu. Aber das kriegen manche Leute nicht in ihre Schädel rein.

In die Wahlen in Deutschland haben sich die Amis außerdem nicht einzumischen.
 
Meinungsfreiheit ist zwar grundsätzlich richtig.
Aber es ist auch wichtig, wie sie umgesetzt wird.

Wenn der Bürger jeden Tag die selben Infos bekommt, bei AFD, ZDF, Welt, N-TV, Bild, Sat 1, Pro 7, RTL, in fast allen Printmedien, also im Mainstream, und diese Infos nicht selten falsch sind, wendet man sich irgendwann ab von diesen Medien.

Falsch war z.B. das Trump die Wahl verlieren wird, oder Putin nicht verhandeln will, der gerade mit Trump verhandelt. Auch bei Corona gab es viele Fehlinformationen.

Und wenn man selbst andere Positionen hat, wird man beleidigt als Schwurbler, Rechtsradikaler, Nazi, oder einfach nur als dumm dargestellt.

Irgendwann zieht man sich ganz aus dem Diskurs zurück, sieht sich nicht mehr als Teil der Gesellschaft, und geht selbst noch nicht einmal mehr wählen, wie ich morgen.
 
Wenn der Bürger jeden Tag die selben Infos bekommt, bei AFD, ZDF, Welt, N-TV, Bild, Sat 1, Pro 7, RTL, in fast allen Printmedien, also im Mainstream, und diese Infos nicht selten falsch sind, wendet man sich irgendwann ab von diesen Medien.
Ja die bösen "Mainstream"-Medien welche Unwahrheiten verbreiten. Immer das selbe Gerede. :schief:
Falsch war z.B. das Trump die Wahl verlieren wird,
Selbst die Umfragen von amerikanischen Medien haben es sehr knapp gesehen.
oder Putin nicht verhandeln will, der gerade mit Trump verhandelt.
Jetzt will er verhandeln. Weil er eine deutlich bessere Position hat.
Und wenn man selbst andere Positionen hat, wird man beleidigt als Schwurbler, Rechtsradikaler, Nazi, oder einfach nur als dumm dargestellt.
Wenn man sich von den normalen Medien total abkehrt und nur noch durch Schwurbelkanäle auf YouTube, TikTok , Telegram usw informiert ist das berechtigt.
Irgendwann zieht man sich ganz aus dem Diskurs zurück, sieht sich nicht mehr als Teil der Gesellschaft, und geht selbst noch nicht einmal mehr wählen, wie ich morgen.
Es ist die eigene Entscheidung.
 
Alles ok, Professor Armin Schäfer, von der Uni Osnabrück, hat dass in seinen Studien nach US amerikanischen Vorbild gut dargestellt.

Ich gehöre zu den vielen Millionen Nichtwählern, habe bis auf die letzte Landtagswahl in Brandenburg seit über 20 Jahren nicht gewählt, wähle morgen wieder nicht, und zukünftig vermutlich auch nicht.

Die Gesellschaft polarisiert sich immer weiter, AFD, Linkspartei, BSW werden stärker, die "Mitte" immer schwächer, und Millionen Bürger wie mich erreicht ihr gar nicht mehr.

Für mich ist das nur eine gigantische Unterhaltungsshow.
Und ich werde gut unterhalten....^^
 
Alles ok, Professor Armin Schäfer, von der Uni Osnabrück, hat dass in seinen Studien nach US amerikanischen Vorbild gut dargestellt.

Ich gehöre zu den vielen Millionen Nichtwählern, habe bis auf die letzte Landtagswahl in Brandenburg seit über 20 Jahren nicht gewählt, wähle morgen wieder nicht, und zukünftig vermutlich auch nicht.

Die Gesellschaft polarisiert sich immer weiter, AFD, Linkspartei, BSW werden stärker, die "Mitte" immer schwächer, und Millionen Bürger wie mich erreicht ihr gar nicht mehr.

Für mich ist das nur eine gigantische Unterhaltungsshow.
Und ich werde gut unterhalten....^^
Wenn du gar nicht erscheinst wird doch deine Stimme an die stärksten Lager gegeben, für gewöhnlich die Altparteien, oder nicht ? Und wenn man nicht gezählt werden möchte, muss man erscheinen um eine Stimme aber ohne Kreuz abgeben, und erst dann bekommt niemand deine Stimme ?
 
Professor Armin Schäfer beschreibt meine Situation ganz gut.

Wir Nichtwähler werden in den Landesparlamenten nicht vertreten, auch nicht im Bundestag, sowohl personell nicht, aber auch nicht in Anträgen und Gesetzen.

Es ist richtig von uns Millionen Nichtwählern nicht wählen zu gehen, da wir nicht vertreten werden.

Und jede größere Stadt in Deutschland, selbst Dörfer, gibt es Dorf,- oder Stadtteile wo die Wahlbeteiligung seit Jahrzehnten sehr niedrig ist. Da findet man auch viele Frauen und Männer die seit Jahrzehnten nicht wählen gegangen sind, oder noch nie in ihrem Leben gewählt haben.

Zur repräsentativen Demokratie gehört seit Jahrzehnten auch Millionen Nichtwähler.
 
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Falsch war z.B. das Trump die Wahl verlieren wird, ...

Und wenn man selbst andere Positionen hat, wird man beleidigt als Schwurbler, Rechtsradikaler, Nazi, oder einfach nur als dumm dargestellt.

Naja: Es ist halt entweder dumm oder Schwurbelei (oder ein Verleumdnungsversuch. Mit dummer Schwurbelei), wenn man z.B. behaupten würde, die ÖR (Informationssendungen bei Pro7 & Co wären mir nicht bekannt) hätten die Falschmeldung verbreitet "Trump gewinnt die Wahl", wenn de facto berichtet wurde "Umfragen sehen einen leichten Vorsprung für Trump" :ka: .
Genauso wäre es bescheuert, eine in der Verganenheit gemachte Feststellung "Putin will nicht verhandeln" dadurch als widerlegt zu betrachten, dass Putin Jahre später einem noch nicht stattgefundenen Treffen zugestimmt hat. Das widerspräche nur einer damaligen Aussage "Putin will sich nächstes Jahr nicht mit dem US-Präsidenten unterhalten" - aber diese Aussage ist nie gefallen. Im Gegenteil, wer auch nur einigermaßen regelmäßig Nachrichten verfolgt, wurde mehrfach darüber informiert, dass Putin 1on1-Gespräche mit dem US-Präsidenten führen wollte. (Die der damalige aber verweigert hat, da er weder autokratische Lügnern als gesprächswürdig noch Verhandlungen über die Köpfe von Völkerrechtsverstößen hinweg für sinnvoll gehalten hat.)
 
Naja: Es ist halt entweder dumm oder Schwurbelei (oder ein Verleumdnungsversuch. Mit dummer Schwurbelei), wenn man z.B. behaupten würde, die ÖR (Informationssendungen bei Pro7 & Co wären mir nicht bekannt) hätten die Falschmeldung verbreitet "Trump gewinnt die Wahl", wenn de facto berichtet wurde "Umfragen sehen einen leichten Vorsprung für Trump" :ka: .
Wie gesagt haben die deutschen Medien nur US-Medien und Institute zitiert welche Umfragen gemacht haben.
Genauso wäre es bescheuert, eine in der Verganenheit gemachte Feststellung "Putin will nicht verhandeln" dadurch als widerlegt zu betrachten, dass Putin Jahre später einem noch nicht stattgefundenen Treffen zugestimmt hat. Das widerspräche nur einer damaligen Aussage "Putin will sich nächstes Jahr nicht mit dem US-Präsidenten unterhalten" - aber diese Aussage ist nie gefallen. Im Gegenteil, wer auch nur einigermaßen regelmäßig Nachrichten verfolgt, wurde mehrfach darüber informiert, dass Putin 1on1-Gespräche mit dem US-Präsidenten führen wollte. (Die der damalige aber verweigert hat, da er weder autokratische Lügnern als gesprächswürdig noch Verhandlungen über die Köpfe von Völkerrechtsverstößen hinweg für sinnvoll gehalten hat.)
Putin hatte am Anfang nur auf Maximalforderungen bestanden. Vollständige "Entnazifizierung" und Entmilitarisierung der Ukraine. Das war für die Amerikaner als auch die Ukrainer natürlich absurd.
 
Putin hatte am Anfang nur auf Maximalforderungen bestanden. Vollständige "Entnazifizierung" und Entmilitarisierung der Ukraine. Das war für die Amerikaner als auch die Ukrainer natürlich absurd.
Trump interessiert sich aber nicht für die Ukrainer, sondern, dass er einen Deal macht, wo er profitiert. Was in 5 Jahren ist, ist ihm egal.
 
Trump interessiert sich aber nicht für die Ukrainer, sondern, dass er einen Deal macht, wo er profitiert. Was in 5 Jahren ist, ist ihm egal.
Heute ist es für die Ukraine sogar besser wenn sie auf die Angebote eingeht. Wenn sie nicht noch mehr Land verlieren will. Weil in Wirklichkeit hat der Westen eher Sterbehilfe geleistet. Viel zu wenig getan. Und es sieht nicht so aus als ob es besser wird. Eher im Gegenteil.
 
Heute ist es für die Ukraine sogar besser wenn sie auf die Angebote eingeht. Wenn sie nicht noch mehr Land verlieren will. Weil in Wirklichkeit hat der Westen eher Sterbehilfe geleistet. Viel zu wenig getan. Und es sieht nicht so aus als ob es besser wird. Eher im Gegenteil.
Heute muss die Ukraine weiter unterstützt werden, damit sie eine bessere Position hat. Aber Europa heult ja herum, Trump weiß das.
 
Die werden keine bessere Position mehr bekommen. Die müssen eher aufpassen das sie keine schlechtere bekommen.
Die Russen machen von Tag zu Tag Geländegewinne.
Die Ukraine werden diesen Deal nicht machen, sondern weiter kämpfen. Dazu müssen sie weiter unterstützt werden, ohne die USA. Europa muss sich entscheiden. Entweder Schoßhund oder Kampfhund.
 
Die Ukraine werden diesen Deal nicht machen, sondern weiter kämpfen. Dazu müssen sie weiter unterstützt werden, ohne die USA. Europa muss sich entscheiden. Entweder Schoßhund oder Kampfhund.
Dann müsste Europa ja mindestens das nochmal liefern, was die Amerikaner zuvor geliefert haben.
Plus ihren Anteil. Das halte ich für sehr unrealistisch.
 
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