Prinzipiell ja.Du bist doch politisch so Richtung Neoliberalismus eingestellt oder?
Dann kann ich verstehen, dass du eher Verständnis für solch ein System hast.
Der Staat soll sich am besten aus allen raushalten oder?
Weil ich damals in meinem Studium auch die Vorteile gesehen habe.
Wenn du was leistest, wird das honoriert.
Ungleich mehr als bei uns mit deutlich weniger Neidfaktor.
Ich bin ja jetzt nicht selbstständig oder so und als Wissenschaftler verdient man hierzulande ja nicht übermäßig Kohle.
Als Staat am besten heraushalten funktioniert ja bei uns nicht, immerhin nennt sich unser Modell ja immer noch soziale Marktwirtschaft. Das ist prinzipiell auch OK für mich.
Nur kann man einfach nicht staatlich die Aufgabenstellung jedes Einzelnen übernehmen, sich selbst um sein Schicksal zu kümmern. Leicht überspitzt läuft es nämlich bei uns darauf hinaus.
Und irgendwer muss das alles ja auch bezahlen (können).
Grundversorgung OK, Bedürftige OK und der Rest soll eben schauen, dass sie klarkommenn.
Wüsste jetzt nicht, was daran falsch wäre.
Verständnis insofern, als dass es deren prinzipielles Lebensmodell ist.
Das ist genau so richtig wie falsch wie das Unsrige.
Es ist m. E. eben schon sehr überheblich, einfach zu sagen, die sind alle doof.
Sind sie nicht, die Meisten wollen so "frei" leben.
Das hat aber seinen Preis.
Nix gibts für umsonst oder hätte nicht Schattenseiten.
Und - die Dems. sind alles, nur keine "grüne" oder soziale" Partei.
Pamela herself vielleicht eher, aber die grundsätzliche Linie würde ich bei CDU/FDP mit einem kleinen Schuss SPD sehen.
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