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Wie gesagt: Deckt sich mit meiner Wahrnehmung. Hinter seinem politischen Erfolg steckt schon Hirn, aber ich glaube nicht, dass es sein eigenes ist. Und er ist auch nicht der Hauptprofiteur seiner Politik. => Da haben sich ein paar hochrangige Geschäftsleute eine Marionette gesucht, die gar kein Problem damit hat, ihre Vorschläge umzusetzen, weil sie zu blöd und zu arm wäre, was eigenes auf die Beine zu stellen. Erstaunlich ist allenfalls, dass die Republikaner das mitgemacht und ihn nicht frühzeitig abgesägt haben. Trump zerschlägt ja nicht nur, was die Demokraten aufzubauen versuchen, sondern schlichtweg alles. Aber in der US-Politik ist ein großes Budget halt ausschlaggebend und scheinbar gibt es auch genung Skrupellose, die bei einem Erfolg nicht mehr nach den Folgen fragen.
Yupp, u.a. mit einem Freudenhaus in Alaska während des Goldrauschs. Ohne moralische Wertung, aber die wahren Profiteure waren diejenigen, die den Glücksrittern das Geld abknöpften, ohne sich auch selbst den Strapazen und Mühen auszusetzen. Und da hat Opa Trump quasi zweimal ausgebeutet - die Goldgräber und dann noch die Frauen in seinem Etablissement.
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Wenn ein Mann eine Frau wählt hat er Mutterkomplexe oder
wenn ein Mann eine Frau wählt wird er selber zur Frau, "wissenschaftlich erwiesen"!
Man könnte es auch anders, "sexuakisierter" übersetzen, aber das spare ich mir hier mal!
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Man könnte es auch anders, "sexuakisierter" übersetzen, aber das spare ich mir hier mal!
Hollywoodstar George Clooney stand lange hinter Joe Biden. Als er sich von ihm abwandte, erntete er harsche Kritik. Nun bekennt er sich zu Kamala Harris. Für den Präsidenten findet er versöhnliche Worte.
»Nur ein paar Typen, die Kamala unterstützen«: So beschreiben sich die White Dudes for Harris. Sie sammelten mit einem einzigen Event Millionen an Wahlkampfspenden – und verärgerten damit offenbar Elon Musk.
srsly: Was soll immer dieses Affentheater mit das Schauspieler x nun Politiker a und Schauspieler y nun Politiker b unterstützt? Können die Leute nicht für sich selber Entscheidungen treffen, sondern müssen von angeblichen Berühmtheiten wie ein kleines Kind an die Hand genommen werden oder brauchen manche Darsteller nur mal wieder ihre 5 Minuten Aufmerksamkeit?
srsly: Was soll immer dieses Affentheater mit das Schauspieler x nun Politiker a und Schauspieler y nun Politiker b unterstützt? Können die Leute nicht für sich selber Entscheidungen treffen, sondern müssen von angeblichen Berühmtheiten wie ein kleines Kind an die Hand genommen werden oder brauchen manche Darsteller nur mal wieder ihre 5 Minuten Aufmerksamkeit?
Ich würde mir ehrlicherweise wünschen, dass Schauspieler einfach ihre Klappe halten anstatt sich öffentlich lächerlich zu machen. Spätestens seit Gal Gadot's Singsang während Covid sollte ja klar sein, dass die völlig den Bezug zum normalen Leben verloren haben.
srsly: Was soll immer dieses Affentheater mit das Schauspieler x nun Politiker a und Schauspieler y nun Politiker b unterstützt? Können die Leute nicht für sich selber Entscheidungen treffen, sondern müssen von angeblichen Berühmtheiten wie ein kleines Kind an die Hand genommen werden oder brauchen manche Darsteller nur mal wieder ihre 5 Minuten Aufmerksamkeit?
Ich würde mir ehrlicherweise wünschen, dass Schauspieler einfach ihre Klappe halten anstatt sich öffentlich lächerlich zu machen. Spätestens seit Gal Gadot's Singsang während Covid sollte ja klar sein, dass die völlig den Bezug zum normalen Leben verloren haben.
srsly: Was soll immer dieses Affentheater mit das Schauspieler x nun Politiker a und Schauspieler y nun Politiker b unterstützt? Können die Leute nicht für sich selber Entscheidungen treffen, sondern müssen von angeblichen Berühmtheiten wie ein kleines Kind an die Hand genommen werden oder brauchen manche Darsteller nur mal wieder ihre 5 Minuten Aufmerksamkeit?
Für unsere Generation schwer nachvollziehbar, aber andere Generation und andere Sozialisation.
Ich weiss noch wie Heute, wie ich mich tierisch darüber aufgeregt habe, als 1996 oder 97 in den ZDF 19 Uhr HEUTE Nachrichten, der Nachrichtensprecher die Telefonnummer einer "Notfallhotline" angesagt und eingeblendet wurde, weil sich Take That (Boyband) getrennt haben, "weil Millionen Teenagerinnen angeblich akut Selbstmord gefährdet waren".
Schau dir an was Influencer/Künstler heute für eine Macht haben, nicht nur ökonomisch, sondern ganz direkt als Beeinflussung.
Wenn Taylor Swift ihren 95 Millionen Swifties morgen erzählt, der Himmel ist grün, hätten wir wahrscheinlich ein Problem, denn die Leute geben teilweise 1000-2000€ für ein Konzerticket aus, so sehr stehen die im Bann!
Was glaubst du also was passiert wenn solche Influencer ihren Jüngern erzählen sie sollen Politiker A oder B wählen, selbst verklausuliert?!
Die MAGA Republikaner laufen gerade bei Taylor Swift schon amok, weil die ihre Abneigung gegen sie schon durchscheinen lassen hat-
"Leider" ist die "Welt" mit den heutigen "Sozialen Medien", der ständigen Öffentlichkeit von allen und jedem durch das Internet, so ganz und gar nicht mehr, mit unserer damaligen analogen Welt vergleichbar, in der wir aufgewachsen sind und gelernt haben uns selbst eine Meinung zu bilden, durch so analoge Fähigkeiten wie Zeitung, gedruckte politische Magazine oder gar Bücher lesen!
"Leider" ist die "Welt" mit den heutigen "Sozialen Medien", der ständigen Öffentlichkeit von allen und jedem durch das Internet, so ganz und gar nicht mehr, mit unserer damaligen analogen Welt vergleichbar, in der wir aufgewachsen sind und gelernt haben uns selbst eine Meinung zu bilden, durch so analoge Fähigkeiten wie Zeitung, gedruckte politische Magazine oder gar Bücher lesen!
Naja, das Prominente für eine Sache oder Person einstehen und werben ist nichts neues.
Und hat es schon lange vor dem Internet und Social Media gegeben.
Deswegen verstehe ich jetzt die Aufregung darüber nicht?
Naja, das Prominente für eine Sache oder Person einstehen und werben ist nichts neues.
Und hat es schon lange vor dem Internet und Social Media gegeben.
Deswegen verstehe ich jetzt die Aufregung darüber nicht?
"Leider" ist die "Welt" mit den heutigen "Sozialen Medien", der ständigen Öffentlichkeit von allen und jedem durch das Internet, so ganz und gar nicht mehr, mit unserer damaligen analogen Welt vergleichbar, in der wir aufgewachsen sind und gelernt haben uns selbst eine Meinung zu bilden, durch so analoge Fähigkeiten wie Zeitung, gedruckte politische Magazine oder gar Bücher lesen!
Ob analog oder digital ist völlig egal. Man kann auch heute noch ganz gut lernen, kritisch zu denken. Das Problem sehe ich eher darin, dass Eltern ihre Kinder viel zu früh an Social Media lassen und sowohl Eltern als auch Schulen keine Medienkompetenz vermitteln. Zeitungen, politische Magazine und Bücher kann man übrigens auch ganz digital lesen.
Ob die Qualität von Zeitungen und politischen Magazinen wirklich so gut ist, mag ich auch zu bezweifeln. Gerade in den USA zeigt legacy media - je nach Blatt/Sender - einen sehr offensichtlichen Bias.
Ob analog oder digital ist völlig egal. Man kann auch heute noch ganz gut lernen, kritisch zu denken. Das Problem sehe ich eher darin, dass Eltern ihre Kinder viel zu früh an Social Media lassen und sowohl Eltern als auch Schulen keine Medienkompetenz vermitteln. Zeitungen, politische Magazine und Bücher kann man übrigens auch ganz digital lesen.
Ob die Qualität von Zeitungen und politischen Magazinen wirklich so gut ist, mag ich auch zu bezweifeln. Gerade in den USA zeigt legacy media - je nach Blatt/Sender - einen sehr offensichtlichen Bias.
Bin ich völlig anderer Meinung, weil auch die okonomischen Voraussetzungen für Verlage völlig andere waren.
Der Jourrnalismus war wesentlich professioneller und die Verlage hatten Geld durch Werbung und Inserate, fiel eine (große/seriöse) Zeitung etc. durch schlechte Recherche auf, konnte man zusehen wie ihre Auflage schrumpfte, der Stern kann davon ein Lied singen (z.B. gefälschte Hitlertagebücher).
Man kann die heutigen Medien, die gesammte Medienlandschaft auch durch das ständig erforderliche sofort und altuell auf den Medieninternetplattformen zu sein überhaupt nicht mehr mit der Medienlandschaft der 1990er Jahre vergleichen.
Damals hatten die Journalisten wesentlich mehr Zeit Artikel zu schreiben, gerade die großen Tageszeitungsartikel auf Seite 3. Fast alle Verlage hatten Auslandskorrespondenten etc etc.
Auf Spiegel Online hat wahrscheinlich heute jemand 10 min bis eine halbe Stunde Zeit einen Artikel zu schreiben zu einer News, dementsprechend "tief" ist die Recherche!
Bin ich völlig anderer Meinung, weil auch die okonomischen Voraussetzungen für Verlage völlig andere waren.
Der Jourrnalismus war wesentlich professioneller und die Verlage hatten Geld durch Werbung und Inserate, fiel eine (große/seriöse) Zeitung etc. durch schlechte Recherche auf, konnte man zusehen wie ihre Auflage schrumpfte, der Stern kann davon ein Lied singen (z.B. gefälschte Hitlertagebücher).
Man kann die heutigen Medien, die gesammte Medienlandschaft auch durch das ständig erforderliche sofort und altuell auf den Medieninternetplattformen zu sein überhaupt nicht mehr mit der Medienlandschaft der 1990er Jahre vergleichen.
Damals hatten die Journalisten wesentlich mehr Zeit Artikel zu schreiben, gerade die großen Tageszeitungsartikel auf Seite 3. Fast alle Verlage hatten Auslandskorrespondenten etc etc.
Auf Spiegel Online hat wahrscheinlich heute jemand 10 min bis eine halbe Stunde Zeit einen Artikel zu schreiben zu einer News, dementsprechend "tief" ist die Recherche!
Ich verstehe schon, worauf du hinaus willst. Ich sehe den Verfall von legacy media hier aber hauptsächlich darin, dass die Medien den digitalen Wandel verschlafen haben und das trotz der Bemühungen der Politik, gerade diese Medien unfair zu schützen. Am Ende würde sich auch bei legacy media Qualität durchsetzen. Offensichtlicher Bias und so ziemlich keine Tiefe sind allerdings alles andere als Qualität.
Klar haben sie einen hohen Bekanntheitsgrad. Man sieht deren Hackfressen (oder z.T. auch ästhetisch ansprechenden Fressen - aber das sind Geschmacksfragen) nunmal auf der Mattscheibe oder auf der Kinoleinwand. Was aber nicht rational und aus sich selbst heraus erklärt, warum irgendein Furz, den diese Leute tun oder nicht tun, irgendeine Relevanz haben sollte für den Rest der Welt. Dass sich Leute von Schorsch Clooney bei der Wahl ihres Kapselkaffees oder von Random-Schauspielerin-mit-beliebigem-Namen bei der POTUS-Wahl beeinflussen lassen oder das berichtenswert finden, das ist Fakt. Dass es zu diesem faktischen Ist-Zustand kommen konnte, ist selbstgemachtes Leiden und ziemlich gaga.
Du kannst auch heute noch haptisch und physisch lernen, wird sogar von Studien empfohlen, gerade bis sich das lesen bei Kindern gefestigt hat (also bis Ende Grundschule, grob).
Nur liegt es halt schlicht in der Verantwortung der Eltern, Kinder nicht bereits schon im frühsten Alter stundenlang vor dem Smartphone und Fernseher zu parken, Aufmerksamkeit durch den eigenen Smartphonekonsum zu entziehen und damit entsprechend zu "sozialisieren" und ihr Lernverhalten und ihren (frühkindlichen) Bildungsstand nachhaltig zu prägen, sondern sich um ihre Bildung zu kümmern und besonders ihr lernen zu fördern.
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Dauer: 2min 28sek
Meine Mutter hatte ziemlich sicher (verständlicherweise) auch alles andere als "immer" riesengroße Lust, wenn sie unter der Woche um 16 bis 18 Uhr, nach ihren Arbeitstag, Heimgekommen ist sich noch mit meinem Bruder und mir hinzusetzen, mit uns Hausaufgaben zu kontrollieren und regelmäßig zu lernen, oder uns dann am Wochenende noch zu "bespaßen".
Sie hat es aber gemacht und uns nicht das Gefühl gegeben das wir Kinder nur die zweite Geige spielen und unsere Bedürfnisse hinter ihren eigenen zurückzustehen haben, dafür bin ich ihr auch sehr dankbar, weil das keine Selbstverständlichkeit ist, solche Elternteile zu haben.
Viel zu häufig, gerade heute, wo es noch einfacher scheint (kleine) Kinder medial ruhig zu stellen, verfallen Eltern in persönlichen Egoismus, das sich Kinder persönlichen Willen und Bedürfnissen regelmäßig unterzuordnen haben und man ihr Wohlergehen auf Elektronik und Dritte abschieben kann, um mehr Zeit für sich selbst und die eigenen Bedürfnisse zu haben.
Kinder (gerade bis zur Pupertät) bedeuten halt viel Arbeit / Kraft und Aufmerksamkeit, wer die spart und vorenthält braucht sich nicht wundern wenn Kinder in der Bildung schon grundsätzlich zum versagen verdammt sind (unabhängig vom eigenen Geldbeutel) und nicht lernen können mit Medien(konsum) umzugehen.
Bin ich völlig anderer Meinung, weil auch die okonomischen Voraussetzungen für Verlage völlig andere waren.
Der Jourrnalismus war wesentlich professioneller und die Verlage hatten Geld durch Werbung und Inserate, fiel eine (große/seriöse) Zeitung etc. durch schlechte Recherche auf, konnte man zusehen wie ihre Auflage schrumpfte, der Stern kann davon ein Lied singen (z.B. gefälschte Hitlertagebücher).
Mehr Zeit hatte man sicherlich, da Dinge halt im analogen Tempo reingekommen sind und nicht quasi in Echtzeit über Internet.
Aber wer ist heute Schuld daran, das es anders ist, die Verlage, oder die Kunden?
Letztere wollen doch sofort etwas erfahren und bilden sich ihre Meinung primär nur noch über Überschriften, selbst wenn es eigentlich noch gar keine Informationen gibt.
Beispiel Attentat auf Trump, 1 Toter und 2 Verletzte, Täter unbekannt, Tathergang unebkannt, Gründe für Versagen unbekannt.
Alles was danach an Infos zu reinkommt bekommt die Mehrzahl schon gar nicht mehr aktiv über die klassischen Medien mit und entsprechend basiert das persönliche Wissen zum Thema dann nur selten noch auf wirklichen Fakten, als nur der persönlichen Wunschinterpretation, oder der Hörensagen, auf Social Media, wo die Wahrheit schnell zur gewünschten idiologischen Lüge verbogen wird.
Es zählt entsprechend Klick und nicht Inhalt, wer nicht sofort liefert macht kein Geld.
Wer mit Berichterstattung wartet bis er auch wirklich Inhaltliche Informationen liefern kann hat schon mindestens finanziell verloren und erreicht auch sowieso i.d.R. das Publikum nicht mehr (wo es nötig wäre).
Solange das so bleibt und dem Leser Inhalt nicht vor purer Neuigkeit geht, kennt halt auch die inhaltliche Qualität nur eine Richtung, abwärts (weil eben nicht mehr rentabel).
Ich verstehe schon, worauf du hinaus willst. Ich sehe den Verfall von legacy media hier aber hauptsächlich darin, dass die Medien den digitalen Wandel verschlafen haben und das trotz der Bemühungen der Politik, gerade diese Medien unfair zu schützen. Am Ende würde sich auch bei legacy media Qualität durchsetzen. Offensichtlicher Bias und so ziemlich keine Tiefe sind allerdings alles andere als Qualität.
Also ich beobachte seit der Jahrtausendwende genau die gegenteilige Entwicklung:
Traditionelle Medien passen sich immer mehr dem nicht-Niveau der sozialen Medien an. Da ist es vollkommen egal, ob man sich die paar verbleibenden Tageszeitungen, Magazine, Radio, TV-Dokus oder Fernsehnachrichten (inkl. ÖR) anschaut. Informationsqualität und -dichte sind überall stark abnehmend, Länge und Komplexität von Beiträgen ebenfalls, Wiederholungen und informationsfreie Abschnitte nehmen dafür ebenso zu, wie Meinungs- und Personenrubriken.
Der US-Wahlkampf ist da ein Musterbeispiel: Genau wie auf Facebook geht es nur noch um die Hackfresse und Statements sind mittlerweile durch die Bank so kurz, dass sie nicht einmal ein Tweet WiX füllen würden. Inhalte? Wortwörtlich kein Platz mehr dafür, denn Aufmerksamkeitsspanne und Lesebereitschaft der Zielgruppe reicht nur noch für Swipe links/rechts. Von Vorwissen oder Lernbereitschaft ganz zu schweigen. Bloß keine komplexen Zusammenhänge ansprechen oder auch nur lange Sätze bilden. Es könnte ja jemand den anderen wählen, weil er sich für dumm verkauft vorkommt, wenn er einen Beitrag nicht mit einer halben Hirnzellen versteht.
Und leider, leider, bleibt dieser Zustand nicht in den USA. Die gleichen asozialen Medien sind auch hier zu den vorherrschenden geworden, weil die Mehrheit der Leute es so primitiv wie möglich haben will und das schwappt in alle anderen Bereiche rüber. Vor 20-30 Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass die Tagesschau über eine Wahl berichtet, ohne das komplette Ergebnis einzublenden. Dieser Tage werden aus Venezuela nicht einmal mehr einzelne Zahlen ausgesprochen, nur noch "gewonnen" respektive eben nicht. Eine zeitliche Entwicklung spielt eine Rolle? Maximal wird ein Prozentwert oder eine Absolutänderung zum letzten Vergleichspunkt eingeblendet, aber keinesfalls beides und garantiert kein Graph. Hätte der Klimawandel erst 30-50 Jahre später durchgeschlagen und heute käme jemand mit der berühmten Hockey-Stick-Kurve an, sie würde schlichtweg nicht gezeigt werden. Too much information für den Zuschauer.
Stattdessen lieber ein Kind, das in einem Brunnen in der Innenstadt steht und klagt "es ist so warm", um dem Beitrag die "nötige" Emotionalität zu geben. Emotionalität ist im postfaktischen Zeitalter nämlich wichtiger als Informationen - es zählt nicht mehr, was die Leute in Zukunft gefährdet, also eine reale Bedrohung darstellt, und deswegen vielleicht bei einer Wahl berücksichtigt werden soll. Berichtet wird einzig und allein darüber, wovor die Leute Angst haben, ohne auch nur anzusprechen, ob es sachliche Gründe dafür gibt oder ob alles eingeredet ist. Z.B. weil Medien ständig über diese Angst berichten. Es hat seine Gründe, dass Lügner wie Trump oder die AFD durchstarten und das sind genau die gleichen Gründe, warum Medien, die sich an Qualität zumindest versuchen, im Nirvana verschwinden/verschwunden sind. (Meist verschwindet dabei nicht der Name, sondern nur die ehemalige Qualität. Der Spiegel war bis in die 90er mal eine Bank. Heute bringt er Beiträge, für die sich damals der Stern geschämt hätte.)
Was aber nicht rational und aus sich selbst heraus erklärt, warum irgendein Furz, den diese Leute tun oder nicht tun, irgendeine Relevanz haben sollte für den Rest der Welt.
Naja, das sie durch ihren hohen Bekanntheitsgrad großen Einfluss haben, hatten wir ja schon festgestellt.
Auf jeden Fall deutlich mehr als irgendwelche Nobodys.
Ich denke das kommt dann Politikern wie Kamala Harris nur gelegen.
Donald Trump ist für rassistische Aussagen und einen Hang zu Verschwörungstheorien bekannt. Mit Blick auf seine Kontrahentin greift er wieder zu solchen Mitteln - bei einem denkwürdigen Auftritt.
Donald Trump ist für rassistische Aussagen und einen Hang zu Verschwörungstheorien bekannt. Mit Blick auf seine Kontrahentin greift er wieder zu solchen Mitteln - bei einem denkwürdigen Auftritt.