Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Also, so weit ich das feedback meiner Kollegen drüben interpretiere, ist Biden bei der Bevölkerung noch schlimmer weggekommen, als hier in den Medien transportiert.
Ich glaube nicht, dass Biden sich diesmal durchsetzt. :(
 
Populismus und Lügen gibt's allerdings auf beiden Seiten. Die Demokraten sind in der Hinsicht auch nicht unschuldig. Die USA haben gerade die Wahl zwischen Pest und Cholera.
So eine Aussage kann man eher nur als schlechten Witz bezeichnen, eher als komplette Lüge!
Ich wüsste nicht mal ansatzweise, wo die Demokraten ähnlichen Populismus verwendet haben wie die Republikaner und Trump lügt wenn er den Mund aufmacht.
Es gibt offizielle Zählungen zu Trumps Lügen in der letzten Amtszeit, der seriösen Presse.
 
Welche Doppermoral meinst du genau? Wo haben die gelogen?
Das absolut "witzige" (Sarkasmus) ist ja, das sich gerade die "Jungen" und Intellektuellen angeblich von Biden wegen seiner Gaza und Israel Politik abwenden sollen, mal abgesehen von seinem körperlichen Zustand.

Dabei war es Trump und seine Famillie in Form seines Schwiegersohnes Jared Kushner gewesen, die maximal die Rechten und Ultraorthodoxen in Israel unterstützten.
Es war Trump der die Botschaft nach Jerusalem verlegte und es war Trump seine Regierung die Netanjahus Siedlungspolitik nicht nur geduldet haben, sondern Netanjahu auch noch unterstützt haben.
Leider sind viele Amerikaner anscheinend zu blöd die Zusammenhänge zu sehen, gerade bei den Jungen und Studenten.

Trennung;
Die Demokraten müssen sich jetzt sehr schnell überlegen, ob sie den Zug laufen lassen, oder doch noch einen anderen Kandidaten auf das Schild heben, Möglichkeiten gibt es, aber man muss halt die Eier dafür in der Hose haben.
So sieht es jedenfalls nicht wirklich gut aus, es waren zu viele offensichtliche Aussetzer in den letzten Wochen!
 
Die Demokraten müssen sich jetzt sehr schnell überlegen, ob sie den Zug laufen lassen, oder doch noch einen anderen Kandidaten auf das Schild heben, Möglichkeiten gibt es, aber man muss halt die Eier dafür in der Hose haben.
So sieht es jedenfalls nicht wirklich gut aus, es waren zu viele offensichtliche Aussetzer in den letzten Wochen!
Selbst wenn die Demokraten Biden ersetzen sollten, wie willst du einen neuen, bis jetzt unbekannten, Kandidaten an den Mann bringen?
Für mich ist der Zug abgefahren. entweder Biden reißt das oder trump wird gewinnen.
Wobei ich glaube, dass Biden am Ende doch gewinnen wird. Ob er dann die 4 Jahren schafft, weiß ich nicht.
 
Selbst wenn die Demokraten Biden ersetzen sollten, wie willst du einen neuen, bis jetzt unbekannten, Kandidaten an den Mann bringen?
Für mich ist der Zug abgefahren. entweder Biden reißt das oder trump wird gewinnen.
Wobei ich glaube, dass Biden am Ende doch gewinnen wird. Ob er dann die 4 Jahren schafft, weiß ich nicht.
Es gibt einige Leute die US weit Bekanntheit haben und bis zur Wahl sind es noch 4 Monate, absolut noch genug Zeit.

Ich halte selbst Kamala Harris im Moment für die aussichtsreichendere oder bessere Kandidatin.
Allerdings wäre meine Favoritin Gretchen Whitmer Gouverneurin von Michigan, es gibt eine Reihe demokratischer Gouvaneure oder Senatoren, die bekannt sind, und wesentlich besser Wahlkampf machen könnten als Biden!
 
Ich kann nur hoffen, dass genügend Leute für Biden stimmen, weil Trump eine Katastrophe wäre und die Demokratie in Amerika komplett zerstören würde.

Einfach mal Project 2025 durchlesen. Das ist kein Spaß.


Project 2025 is a comprehensive policy agenda developed by the conservative Heritage Foundation, aimed at shaping the next conservative administration in the United States. It is designed to be implemented if a conservative candidate, such as former President Donald Trump, wins the 2024 presidential election. The project includes a nearly 1,000-page handbook detailing a conservative agenda and strategies for the first 180 days of the new administration12.

Main Points of Project 2025​

  1. Government Overhaul:
  2. Dismantling Federal Agencies:
  3. Social Policies:
  4. National Sovereignty and Borders:

Dangers for Democracy​

Critics argue that Project 2025 poses significant threats to democratic norms and institutions:
  1. Authoritarianism:
  2. Erosion of Civil Liberties:
  3. Political Targeting:
  4. Social and Educational Impact:
Overall, while Project 2025 aims to implement a conservative agenda, its critics warn that it could lead to significant changes in the structure and functioning of the U.S. government, posing risks to democratic principles and civil liberties.
 
Ich kann nur hoffen, dass genügend Leute für Biden stimmen, weil Trump eine Katastrophe wäre und die Demokratie in Amerika komplett zerstören würde.

Einfach mal Project 2025 durchlesen. Das ist kein Spaß.

Mittlerweile weiss jeder politisch oder einigermaßen interessierte, das die Trump Republikaner die US Demokratie schleifen wollen und schon seit Jahren an einem Plan arbeiten. Diesmal wollen sie vorbereitet sein.
Soweit ich das mitbekommen habe wollen 60 oder 100000 Stellen im Staatsapparat mit ihren Leuten neu bestzen und rekrutieren dafür schon geraume Zeit.
Nein Spaß ist das ganz sicher keiner, aber die USA sind sehr föderal aufgebaut, insoweit kann es dann auch leicht zu Abspaltungen von Staaten kommen, was dann zum Bürgerkrieg führen kann.
Die Republikaner planen damit, das ihr sicherer Versuch eine Autokratie zu errichten, wohl einfach von den großen und einflussreichen Staaten der West und Ostküste einfach geschluckt wird, diese Annahme könnte nach hinten losgehen!
 
Ich sehe da auch die Gefahr eines Bürgerkriegs und auch wenn Alex Garland immer betonte, dass es nicht um Amerika geht in seinem Film, so ist es schon ironisch und vielsagend, dass so ein Film genau zu dieser Zeit entsteht.

Es ist wirklich beängstigend, die Entwicklung in den USA. Und dass uns das nicht betrifft oder so, ist auch naiv. Trump hat ja klar gesagt, dass er einen Furz darauf gibt, ob Putin eine Bedrohung für Europa ist. Wir sind auf uns allein gestellt und das ist ja nun wenigstens begriffen worden seit der Ukraine.

Wenn Trump gewinnt, dann sehe ich einen Bürgerkrieg und das Zerbrechen der USA in absehbarer Zeit. So furchtbar da und welche Ängste erst Minderheiten da haben müssen, die da leben.. :-(
 
Es gibt einige Leute die US weit Bekanntheit haben und bis zur Wahl sind es noch 4 Monate, absolut noch genug Zeit.
4 Monate sind echt knapp, um eine komplett neue Kampagne starten zu wollen.
Ich halte selbst Kamala Harris im Moment für die aussichtsreichendere oder bessere Kandidatin.
Harris ist als Vize echt blass gewesen. Ich kann mich nicht an eine herausragende Tat oder Rede erinnern.
Allerdings wäre meine Favoritin Gretchen Whitmer Gouverneurin von Michigan,
Wäre auch meine erste Wahl.
es gibt eine Reihe demokratischer Gouvaneure oder Senatoren, die bekannt sind, und wesentlich besser Wahlkampf machen könnten als Biden!
Mir käme noch Gavin Newsom aus Kalifornien in den Sinn.
Aber vermutlich ist er den Demokraten zu links und dazu schleppt er noch eine Krankheit mit sich herum, die für Trump gefundenes Fressen wäre.
 
Das Problem an den USA ist auch deren Voting-System. Dieses dämliche “First-past-the-post”-System und das Electoral College.

Wahlkollegium:
Es wird in den USA verwendet, um den Präsidenten und den Vizepräsidenten zu wählen. Jeder Staat erhält eine bestimmte Anzahl von Stimmen basierend auf seiner Vertretung im Kongress.Probleme:
  • Winner-takes-all: Die meisten Staaten geben alle ihre Stimmen dem Kandidaten, der die meisten Stimmen in diesem Staat erhält. Dies kann die Präferenzen eines erheblichen Teils der Wähler ignorieren.
  • Vorteil kleiner Staaten: Das System gibt kleineren Staaten mehr Gewicht, was einige als unfair empfinden.
  • Keine direkte Wahl: Die Bürger wählen nicht direkt ihren Präsidenten. Stattdessen wählen sie Wahlmänner, die dann den Präsidenten wählen.
First-Past-The-Post (FPTP):
Es ist eine einfache Wahlmethode, bei der der Kandidat mit den meisten Stimmen in einem Bezirk gewinnt, auch wenn er keine Mehrheit hat.Probleme:
  • Unverhältnismäßige Repräsentation: Eine Partei kann viele Sitze gewinnen, ohne einen ähnlichen Anteil der Gesamtstimmen zu erhalten.
  • Verlorene Stimmen: Stimmen für unterlegene Kandidaten tragen nicht zum Wahlergebnis bei, was die Wahlbeteiligung entmutigen kann.
  • Nachteil für Minderheiten: Kleinere Parteien und Minderheitengruppen haben oft Schwierigkeiten, Repräsentation zu erlangen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Systeme zwar ihre Vorteile haben, aber auch erhebliche Probleme aufweisen, die zu unfairen Ergebnissen führen können.

Darum hat man dieses dämliche Zwei-Parteien-System dort und diese extremen Unterschiede bei den politischen Parteien. Furchtbar. Repräsentativ ist das nicht.
 
Das Wahlrecht mit dem "der Sieger kriegt alles" ist meines Erachtens völlig veraltet. Das mag zu Gründerzeiten gut gewesen sein, heute ist es aber nicht mehr. Allerdings kenne ich keine amerikanische Stimme, das ändern zu wollen.
Auch das klassische zwei Parteien System schein fest verwurzelt zu sein.
Ist in England ja auch so.
 
Jap, das ist echt schlimm, weil so keine wirkliche Veränderung möglich ist. Alles festgefahren. Da hast du eine Extremistenpartei und einen Kult wie die REPs und die können dann alles blocken quasi. Darauf läuft es ja hinaus.
 
Jap, das ist echt schlimm, weil so keine wirkliche Veränderung möglich ist. Alles festgefahren. Da hast du eine Extremistenpartei und einen Kult wie die REPs und die können dann alles blocken quasi. Darauf läuft es ja hinaus.
Und die Republikaner, bzw. deren Anhänger könnten sich noch mehr radikalisieren, wenn Trump die Wahl verlieren sollte und alle wieder Wahlbetrug schreien.
 
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