Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Ja, Symbolik meinetwegen, aber wenn man damit beim Vize scheitert.... und sich im Pentagon lächerlich macht... warum lässt man es dann nicht, sondern versucht es geradezu panisch weiter?
Meine Frage bewegte sich da eher in Richtung: Will man ihn loswerden, weil vielleicht die nächste spannende Runde eingeläutet wird, wenn man erfährt wohin die gestohlenen Laptops verschwunden sind?

Man hätte die Amtsenthebung auch am 5.1. beantragen können.. oder am 4.1. Warum 3 Versuche seit dem 6.1.?

Das ist das was ich mich frage! Ob das in euren Augen Rechtsaußen, Aluhut, Erdscheibling oder Reptoliod ist... juckt mich nicht! Ich bin zu alt und zu oft verarscht worden um nicht selbst da nachdenklich zu werden und zu empfinden, dass mir da etwas sehr merkwürdig vorkommt.
 
Ja, Symbolik meinetwegen, aber wenn man damit beim Vize scheitert.... und sich im Pentagon lächerlich macht... warum lässt man es dann nicht, sondern versucht es geradezu panisch weiter?
Was?
Du wirfst 2 Sachen durcheinander. Das was den Vize angeht ist, wenn das eigene Kabinett Trump absetzen will, sprich die Demokraten haben NICHTS damit zu tun.
Das andere Verfahren geht über das Parlament.
Will man ihn loswerden, weil vielleicht die nächste spannende Runde eingeläutet wird, wenn man erfährt wohin die gestohlenen Laptops verschwunden sind?
Nächste spannende Runde, auch so ein QAnon Sprech.
Warum 3 Versuche seit dem 6.1.?
Hmm was ist denn in DC passiert?
Ich bin zu alt und zu oft verarscht worden um nicht selbst da nachdenklich zu werden und zu empfinden, dass mir da etwas sehr merkwürdig vorkommt.
Senil trifft es eher
 
Bis zum Schuß auf die getötete Frau ....im übrigen ohne jede Not!
Wenn sich jemand durch ein aufgebrochenes Fenster unerlaubt Zutritt verschafft, ist das Einbruch. Und genau die Klientel, welche diese verwirrte QAnon-Cheerleaderin als Märtyrerin feiert und das Ganze auf Krampf skandalisieren will, ist sonst am schnellsten dabei, Zero-Tolerance für Einbrecher zu fordern und konsequenten Schusswaffeneinsatz zu rechtfertigen.
Teenager abzuknallen, die auf der Suche nach 'ner Dose Bier in unverschlossene Garagen einsteigen, ist bei diesen Leuten in Ordnung, aber jemanden, der sich durch ein aufgebrochenes Fenster unerlaubt Zutritt zu einem Bundesgebäude verschaffen will, ist es nicht? - Aber hallo!

Hinzu kommt, dass es belagerungsartige Zustände gab, in denen das Sicherheitspersonal mit gezogener Waffe hinter improvisionierten Barrikaden saß und abwägen musste, ob und wie die Leute bewaffnet sind und wie ernst sie es meinen. Kurz, die Situation war zum Zerreißen gespannt; und wenn dann jemand durch das falsche Fenster steigt, sieht das schwer nach Flankieren aus.
Dass die Erschossene zudem schon vorher in asozialen Medien vom Sturm aufs Kapitol gefaselt hat, konnte dort zwar niemand wissen, aber ihre Einstellung dürfte sich durchaus in ihrem Auftreten vor Ort geäußert haben.

ALs Trump an die Macht kam... redeten alle , auch hier in DE, von Wahlbetrug...
Das weicht unsere Erinnerung stark voneinander ab. Hierzulande fanden es Viele - in Unkenntnis der Eigenheiten des US-Wahlsystems - etwas merkwürdig (und nach erfolgter Erklärung immer noch unverständlich), wie jemand gewählt werden kann, der insgesamt weniger Stimmen erhalten hat. Von Wahlbetrug jedoch habe zumindest ich nichts gehört, obwohl ich das Ganze interessiert verfolgt habe und die amerikanischen Bürger nicht beneidete, nur die Wahl zwischen Pest und Cholera zu haben.

Vor allem aber ist mir nicht erinnerlich, dass Obama - egal welche dramatischen Fehler er meiner Ansicht nach auch hatte und begangen hat - das Wahlergebnis angezweifelt, die Amtsübergabe behindert, seine Anhänger aufgepeitscht, haarsträubende Behauptungen aufgestellt und zum Scheitern verurteilte Klagen angestrengt zu haben und generell ein schlechter Verlierer gewesen zu sein.

3 Jahre wurde gegen ihn ermittelt... alle Punkte wurden fallen gelassen... auch die Ermittlungen dass er Druck ausgeübt hätte stellten sich als Falschanschuldigung heraus und wurden eingestellt.
Es gab keine Verurteilung, allerdings auch keinen Freispruch - letzterer Umstand wurde sogar explizit betont. Hinzu kam, dass die Ermittlungen aus dem Weißen Haus und vom republikanisch dominierten Senat blockiert sowie von nachgewiesenen Falschaussagen behindert (Dafür gab es übrigens Verurteilungen.) wurde. Von eingeschüchterten und mit Schmutzkampangen überzogenen Zeugen ganz zu schweigen.

Kurz, das Argument ist wertlos, da man dasselbe beispielsweise auch über Al Capone sagen könnte. Auch dieser wurde nie wegen eines seiner Verbrechen verurteilt, weil korrupte Offizielle die Ermittlungen behinderten, Zeugen eingeschüchtert wurden und auch mal verschwanden (Zumindest diesen Punkt kann man Trump nicht vorwerfen ...) und es immer genug Leute gab, die zu seinen Gunsten Falschaussagen tätigten. Ach so, Capone war nach außen hin auch ein erfolgreicher und großspurig auftretender Geschäftsmann, der gerne im Rampenlicht stand.
Zu Fall gebracht wurde er letzten Endes übrigens wegen Steuerhinterziehung, was in Zukunft möglicherweise die Parallele zu Donald Trump zum krönenden Abschluss bringt.

Doch ich schweife ab, zurück zum Kernthema: Irgendwelche kreativen Theorien von obskuren Bekannten in den Staaten, die rein zufällig eigentlich demokratisch wählen, aber seltsamerweise trotzdem das QAnon-Gequose nachplappern, kann man von mir aus gerne stecken lassen. Ich habe lange Zeit in den Staaten gelebt, kenne sowohl die dortige Mentalität als auch genug Eingeborene und weiß daher ziemlich genau, wie breit das dortige Meinungsbild ist. Es hat nachvollziehbarerweise eine andere Färbung als das des deutschen Bürgers, der unter anderen Bedingungen lebt und weiter weg vom Geschehen ist; wesentliche Widersprüche gibt es jedoch nicht. Außer den harten Trumpisten in ihrer von "alternativen Fakten" getragenen Realität zweifelt niemand das grundsätzliche Geschehen an. Und obwohl die Bewertung von Trumps Anteil am Geschehen stark variiert, zweifelt auch niemand daran, dass er sich nicht mit Ruhm bekleckert hat und sein nachgeschobenes Video entweder als heuchlerisch oder doch mindestens als "poor" bewertet wird.

Gleiches bei der Berichterstattung in deutschen Medien. Selbstverständlich werden die komplexen Ereignisse komprimiert, sowohl was den Ablauf der Wahl als auch den Sturm aufs Kapitol angeht. Uns beschäftigen schließlich, im Gegensatz zum direkt betroffenen US-Bürger, auch noch ein paar andere Dinge, die in die Sendezeit passen müssen.
Aber daraus zu schließen, es würden Fakten verdreht, ist absoluter Unfug. Die US-Richter, die Trumps Klagen wegen angeblichen Wahlbetrugs negativ beschieden oder gleich ablehnten, erhalten ihre Informationen nicht aus dem deutschen Fernsehen. Und über das Geschehen vor und im Kapitol herrscht bei allen anerkannten US-Medien, darunter auch stark republikanisch gesinnten, eine bemerkenswerte Übereinstimmung.
 
Wenn sich jemand durch ein aufgebrochenes Fenster unerlaubt Zutritt verschafft, ist das Einbruch. Und genau die Klientel, welche diese verwirrte QAnon-Cheerleaderin als Märtyrerin feiert und das Ganze auf Krampf skandalisieren will, ist sonst am schnellsten dabei, Zero-Tolerance für Einbrecher zu fordern und konsequenten Schusswaffeneinsatz zu rechtfertigen.
Teenager abzuknallen, die auf der Suche nach 'ner Dose Bier in unverschlossene Garagen einsteigen, ist bei diesen Leuten in Ordnung, aber jemanden, der sich durch ein aufgebrochenes Fenster unerlaubt Zutritt zu einem Bundesgebäude verschaffen will, ist es nicht? - Aber hallo!

Sie drangen durch das Fenster nicht ein, sondern wurden abgehalten! Der Zutritt gelang über einen unverschlossenen Seiteneingang, hinter dem ein überraschter Wachmann/Polizist den Schlagstock schwang, was aber niemanden beeindruckte... Die Menge ging(!) nicht stürmte darauf hin ins Gebäude und es wurde besagte Frau aus ca. 2..3m Entfernung aus einer Tür heraus von hinter einer Barrikade in den Hals geschossen, wobei die Frau vor einer weiteren Barrikade stand und diese nicht überwunden hatte. Ein weiterere Cops warteten bereits hinter dieser Truppe auf der Treppe. Warum man in so einer Situation abdrückt ist fraglich!
 
Ja, Symbolik meinetwegen, aber wenn man damit beim Vize scheitert.... und sich im Pentagon lächerlich macht... warum lässt man es dann nicht, sondern versucht es geradezu panisch weiter?
Meine Frage bewegte sich da eher in Richtung: Will man ihn loswerden, weil vielleicht die nächste spannende Runde eingeläutet wird, wenn man erfährt wohin die gestohlenen Laptops verschwunden sind?

Man hätte die Amtsenthebung auch am 5.1. beantragen können.. oder am 4.1. Warum 3 Versuche seit dem 6.1.?

Das ist das was ich mich frage! Ob das in euren Augen Rechtsaußen, Aluhut, Erdscheibling oder Reptoliod ist... juckt mich nicht! Ich bin zu alt und zu oft verarscht worden um nicht selbst da nachdenklich zu werden und zu empfinden, dass mir da etwas sehr merkwürdig vorkommt.
Verstehst du die Sache nicht? Man hat gar nicht 3 mal das gleiche probiert, sondern es waren "Anfragen" welche der Möglichkeiten umgesetzt werden könnten. Pence hat abgelehnt, also muß man es anders machen. Logisch, oder?
Wieso seit dem 06.01? Ist das nicht logisch?
Und falsch........ sie drangen doch durch ein Fenster ein. Gibt wunderbare Videos dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sie drangen durch das Fenster nicht ein, sondern wurden abgehalten! Der Zutritt gelang über einen unverschlossenen Seiteneingang, hinter dem ein überraschter Wachmann/Polizist den Schlagstock schwang, was aber niemanden beeindruckte... Die Menge ging(!) nicht stürmte darauf hin ins Gebäude und es wurde besagte Frau aus ca. 2..3m Entfernung aus einer Tür heraus von hinter einer Barrikade in den Hals geschossen, wobei die Frau vor einer weiteren Barrikade stand und diese nicht überwunden hatte. Ein weiterere Cops warteten bereits hinter dieser Truppe auf der Treppe. Warum man in so einer Situation abdrückt ist fraglich!
Das sieht hier für mich ganz anders aus:

Es ist genau zu sehen, wie die Frau versucht, durch die ein Fenster der verbarrikadierten Tür zu klettern, als auf sie geschossen wird. Das geschieht während eines Angriffs auf die Barrikade durch weitere Personen. Man hört deutlich den Ruf "Bust it down!"
Hätte sie nicht versucht, die Barrikade zu überwinden, wäre ihr (aufgrund der mir persönlich unverständlichen Engelsgeduld des Sicherheitspersonals) ebenso wenig geschehen wie den anderen Angreifern.

Die Frage, die man sich stellen muss ist die, warum die Kapitol-Polizei und die Personenschützer nicht schon viel früher so robust reagiert haben wie es - sagen wir mal - bei Farbigen geschieht, von denen man sich bedroht fühlt.

Ich wurde hier in Deutschland ausgebildet, und selbst hierzulande gilt: Sobald akute Gefahr besteht, dass sich jemand gewaltsam Zutritt zu einem zugangsbeschränkten Bereich verschafft, in dem sich schutzbedürftige Personen und/oder sensible Informationen und/oder zu sichernde Infrastruktur befindet, darf ich auch ohne weitere Vorwarnung von der Schusswaffe Gebrauch machen, um dies zu verhindern.
Und in diesem Fall traf nicht nur alles oben Genannte zu, sondern eine zusätzlich verbarrikadierte Tür machte klar deutlich, dass die Personen dahinter einen Durchbruch aktiv verhindern wollen, sich also alle dafür erforderlichen Maßnahmen vorbehalten.

Dass ein paar aufgeheizte Vollpfosten meinen, nahezu überall gängige und von ihnen selbst in noch viel radikalerer Form explizit befürwortete Abwehrreaktionen würden sie nicht selbst treffen, weil sie sich aufgrund ihrer selbst zusammen gesponnenen Legenden im Recht wähnen, kann man nur als Ironie des Schicksals bezeichnen.
Wer das anders sieht, ist hiermit aufgefordert, die Angreifer zu Hause zu besuchen und auf deren Tür einzudreschen. Da fallen mit 99%iger Wahrscheinlichkeit viel früher Schüsse und mindestens vier Fünftel der Nation - also nicht nur die Trumpeltiere - applaudieren dem Schützen, weil der sein Heim so tapfer verteidigt hat.
Aber wenn ein Sicherheitsbeamter, dessen explizite Aufgabe es ist, das Kapitol im Allgemeinen und die hinter der Tür Verbarrikadierten im Speziellen zu schützen, in einer viel eindeutigeren und drastischeren Situation zur Schusswaffe greift, ist das unangemessen? :hmm:
Ich finde deine Motivation Menschen die offensichtliche Verschwörungstheorien vertreten noch so lang und freundlich aufzuklären erstaunlich :)
Ich bin eben ein sehr geduldiger Mensch. Nur die Capitol-Cops waren noch langmütiger. :D
 
Ich wurde hier in Deutschland ausgebildet, und selbst hierzulande gilt: Sobald akute Gefahr besteht, dass sich jemand gewaltsam Zutritt zu einem zugangsbeschränkten Bereich verschafft, in dem sich schutzbedürftige Personen und/oder sensible Informationen und/oder zu sichernde Infrastruktur befindet, darf ich auch ohne weitere Vorwarnung von der Schusswaffe Gebrauch machen, um dies zu verhindern.
Und in diesem Fall traf nicht nur alles oben Genannte zu, sondern eine zusätzlich verbarrikadierte Tür machte klar deutlich, dass die Personen dahinter einen Durchbruch aktiv verhindern wollen, sich also alle dafür erforderlichen Maßnahmen vorbehalten.

Jetzt wirds interessant! Ich ebenfalls! Ich sehe hier weder Notwehr, Nothilfe noch Verhältnismäßigkeit die nach dt. Recht auf das du dich ja beziehst hier. Nach dt. Recht. sitzt der Schütze mit 1,5 Beinen im Knast!
Im US Recht mag das anders sein. Wobei im konkreten Fall ich auch im US Recht nach wie vor die Verhältnismäßigekeit der Mittel für nicht eingehalten sehe. Auf die Distanz ist selbst für einen ungeübten Schützen der gezielte Körpertreffer nicht gerechtfertigt.

Aber okay... ich geh mal lieber mit meinem Handy spielen, das nervt gerade zu sehr...

Führt hier ohnehin zu nichts... ist alles Aluhut und so :ugly:
 
Nach dt. Recht. sitzt der Schütze mit 1,5 Beinen im Knast!
Ich weise immer wieder gerne auf den Fall hin in dem 2 Polizisten einem Drogendealer (Kleinkrimineller) der
gesucht wurde bei der Flucht in den Hinterkopf geschossen haben. Du darfst selbst schießen um jemanden an der
Flucht zu hindern! Aber man trifft nicht immer genau.
Wer unter Stress mit einer Pistole schießen muss weiß was ich meine.

Die beiden haben rechtlich keine Probleme bekommen, das schießen war halt gerechtfertigt.

So viel zum deutschen Recht.

Jetzt diese Lage hier im US Recht in einer Situation der Bedrohung. Na was denkst du?
 
Jetzt wirds interessant! Ich ebenfalls! Ich sehe hier weder Notwehr, Nothilfe noch Verhältnismäßigkeit die nach dt. Recht auf das du dich ja beziehst hier. Nach dt. Recht. sitzt der Schütze mit 1,5 Beinen im Knast!
Wenn ein randalierender Mob vor deiner Tür tobt, diese schon durchbrochen hat und kurz davor ist, zu dir einzudringen, darfst du den Ersten und alle eventuell Nachfolgenden erschlagen, erschießen, filetieren, kochen, braten, frittieren, schmoren oder sonst irgendwie aus dem Leben expedieren und kein deutscher Richter wird dein Recht auf Notwehr oder die Verhältnismäßigkeit deines Handelns absprechen.

Du musst den Eindringling nicht erst höflich fragen, ob er sich in der Tür geirrt hat oder dir eigentlich nur auf etwas exzentrische Art einen Staubsauger verkaufen will. Der Umstand des gewaltsamen Eindringens an sich, die Überzahl der Eindringlinge und zudem Schutzbefohlene in deinem Haus machen so ziemlich alles verhältnismäßig, was geeignet ist, den Angriff zu beenden.

Der einzige Unterschied in den USA besteht darin, dass dort Bedrohungssituationen nicht so eindeutig wie hierzulande sein müssen und man zumeist auch auf Bagetellen mit Waffengewalt reagieren darf.
Aber wie nun schon mehrfach dargelegt, mit einem tobenden Mob, der bereits im Durchbruch begriffen ist, muss man als Bedrohter nirgendwo Zurückhaltung üben.

Aber okay... ich geh mal lieber mit meinem Handy spielen, das nervt gerade zu sehr...
Führt hier ohnehin zu nichts... ist alles Aluhut und so :ugly:
Das ist ja gerade das Traurige: Für wilde Verschwörungstheorien ist seltsamerweise immer Zeit, für deren Untermauerung, den Abgleich von Informationen oder gar eine Aufarbeitung der Sachlage jedoch nicht. :ka:
 
Das Problem ist eher, dass die Situation den Schuß mMn nicht rechtfertigt! Zumindest war das bestandteil meiner Ausbildung! Diese Distanz! Keine sichtbaren Waffen, außer Fahnen.. bei dieser Clientel zählt auch Stress und die Situation nicht! Dafür hat man die Ausbildung um den Job zu machen!
 
Das Problem ist eher, dass die Situation den Schuß mMn nicht rechtfertigt! Zumindest war das bestandteil meiner Ausbildung! Diese Distanz! Keine sichtbaren Waffen, außer Fahnen.. bei dieser Clientel zählt auch Stress und die Situation nicht! Dafür hat man die Ausbildung um den Job zu machen!
Du beschreibst die Regel für Weiße.
Bei Schwarzen sind auch 5 Schüsse in den Rücken noch Notwehr.
 
Das Problem ist eher, dass die Situation den Schuß mMn nicht rechtfertigt! Zumindest war das bestandteil meiner Ausbildung! Diese Distanz! Keine sichtbaren Waffen, außer Fahnen.. bei dieser Clientel zählt auch Stress und die Situation nicht! Dafür hat man die Ausbildung um den Job zu machen!

Gib mir doch mal bitte deine Wohnadresse. Ich suche mir ein paar Dutzend Leute zusammen und prüfe augenscheinlich unbewaffnet und nur mit ein paar Flaggen (und ggf. lustigen Verkleidungen) versehen, inwiefern und vor allem wie lange deine hier geäußerte Ansicht der Realität standhält.
Natürlich wirst du erst einmal die Polizei rufen.
Dann kommen zuerst die Dorfsheriffs und stehen etwas verloren herum, weil sie sich auch nicht mit dem Menge anlegen möchten, sondern lieber auf die Einsatzpolizei warten. Während sie (und du) warten, haben aber einige des spontan organisierten Flashmobs deine Fenster eingeschlagen und der Erste klettert rein, ohne dass du eine Möglichkeit zur Flucht hättest.
Bist du ganz, ganz sicher, dass du abwarten würdest, was die guten Leute mit dir und etwaigen anderen Personen im Haus bis zum Eintreffen der robusten Polizei anstellen, wenn du über Abwehrmittel verfügst?

Genau das ist im Kapitol geschehen. Die Capitol-Cops sind abgezogen, weil SWAT im Anmarsch war und sie dabei nicht zwischen den Angreifern und der Barrikade eingekeilt sein wollten. Die Verbarrikadierten waren für einen Ihnen unbekannten Zeitraum vollkommen allein mit einer aufgeheizten Menge, die ihren einzigen passiven Schutz bereits zuvor mit Gewalt durchbrochen hatte. Und dann klettert der Erste in ihren Schutzbereich.

Vergiß' jetzt bitte für einen Moment den Unfug, den du womöglich in Filmen und Fernsehserien gesehen hast. Schon beim ruhigem Anschlag ist es schwer und in so einer aufgeheizten dynamischen Situation nahezu unmöglich, gezielt einen nicht lebensbedrohenden Treffer anzubringen. Insbesondere nicht bei einer gebeugt kletternden Person.
Der Versuch, selbige händisch zu überwältigen hieße, die Deckung aufzugeben und sich nachfolgenden Eindringlingen auszusetzen.
Zudem werden Polizisten und Sicherheitskräfte in den USA ausgebildet, auf Masse zu zielen, also sicherere Rumpftreffer zu versuchen.
Was für Waffen die Angreifer haben oder nicht dabei haben, konnte man nicht wissen; wohl aber, dass auch Bewaffnete vor dem Kapitol gesichtet wurden.
Und die Bewaffnung ist ohnehin vollkommen unerheblich, weil ein aufgewühlter Mob keine Waffen braucht, um lebensgefährlich zu sein. Ein Polizist starb auch "nur" an den Folgen von Schlagverletzungen, die ihm von den ach so "harmlosen Protestierenden" beigebracht wurden.

Deine Meinung in allen Ehren, die darfst und sollst du selbstverständlich haben - sie ist nur nichts wert, wenn du sie nicht fundiert begründen kannst. Den QAnons und der Alt-Right zum Munde zu reden und das mit individuellen "gefühlten Fakten" abzurunden, führt jedenfalls nirgendwo hin.
 
Zumindest war das bestandteil meiner Ausbildung!
Zum was? Diskotürsteher?
Diese Distanz! Keine sichtbaren Waffen, außer Fahnen.. bei dieser Clientel zählt auch Stress und die Situation nicht!
Pfefferspray hilft da nicht mehr, nen Schlagstock auch nicht ja was hast du denn? Deine Pistole.
Bei uns darfst du sogar Explosivmittel nutzen, die Amis sind da zu friedlich.
Geil, dann nehme ich mir wenn ich das nächste mal Wache hab die Panzerfaust :)
Spaß beiseite, das was du hast gilt nur für MSBs und nicht für unsere Polizei :)
 
Man muss die Konservativen in den USA mögen. Er hat aus der offen stehende Garage ein Bier geklaut und ich habe ihn angeschossen - das ist okay. Sie hat sich durch die verbarrikadierte Tür im Kapitol gequetscht und wurde angeschossen - Polizeigewalt!
 
Tun wir doch mal für einen Moment so, als wäre es tatsächlich übertriebener Gewalteinsatz gewesen: Warum ist der aus Perspektive dieser Knallchargen nur bei wüst randalierenden QAnon-Cheeleadern übertrieben, aber nicht bei Farbigen, deren "Vergehen" aus folgenden Kategorien stammen:

- illegal Zigaretten verticken
- als Minderjähriger mit einer Spielzeugpistole unterwegs sein
- das eigene Auto fahren
- die unbescholtene Freundin eines kleinen Dealers zu sein
- als Seniorin die Tür nicht schnell genug zu öffnen
- in einer besseren Wohngegend zu joggen
- unbewaffnet und mit dem Rücken zum Schützen dessen Notwehrreflex auslösen
- während Trumps Bibelstunde als Hausfrau friedlich demonstrieren
- etc.

Wenn die USA es nicht schaffen, alle gleich gut zu behandeln (wie es die US-Verfassung eigentlich verlangt), dann müssen wohl alle gleich schlecht behandelt werden. Das bedeutet in solchen Fällen vermutlich: "Shoot them all and let God sort them out!" :rollen:
 
Sie drangen durch das Fenster nicht ein, sondern wurden abgehalten! Der Zutritt gelang über einen unverschlossenen Seiteneingang, hinter dem ein überraschter Wachmann/Polizist den Schlagstock schwang, was aber niemanden beeindruckte... Die Menge ging(!) nicht stürmte darauf hin ins Gebäude und es wurde besagte Frau aus ca. 2..3m Entfernung aus einer Tür heraus von hinter einer Barrikade in den Hals geschossen, wobei die Frau vor einer weiteren Barrikade stand und diese nicht überwunden hatte. Ein weiterere Cops warteten bereits hinter dieser Truppe auf der Treppe. Warum man in so einer Situation abdrückt ist fraglich!
Überall woanders hätte es haufenweise Leichen gegeben.
Wieso das diesmal nicht im waffenstarrendsten Land der Welt passiert ist, kann man nur vermuten.

Beim Übertreten der roten Linie im Parlament hätten es bei 99,9999% der Sicherheitsdienste öhne zu Zögern "Feuer frei" geheißen.
Mit Recht.

Das war ein eiskalt geplanter Putsch.
Wahrscheinlich ist das Ablaufprogramm schon 4 Jahre alt oder älter.
Und der Putschistenführer heißt Trump.
Was auf Staatsstreich steht, kannst Du mal in der Geschichte nachsehen.

Man kann ja ein eigenes Weltbild haben, aber wie man den Rassisten Trump in die Kuschelecke stellen kann, zeugt von starker Realitätsverweigerung.

Er war wohl der schlechteste Präsident der USA seit über 200 Jahren.
Die nationalsozialistischen Etüden (Wirtschaftskrieg, Verprellen der Verbündeten, Infragestellung der NATO, ...) dieses Präsidentenimitators sprechen für sich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück