Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Meine Haltung zum Militär ist ja eine andere als die Vieler hier, aber wenn das Militär eines Landes explizit und öffentlich klarstellen muss, dass es keine Rolle in einer Posse des scheidenden Präsidenten spielen wird, steht es um besagtes Land definitiv nicht zum Besten.
 
Das Militär hat NICHTS mit Politik zu tun, in jedem Land wo dies in frage gestellt wird ist eine Geistige Bananenrepublik.
 
Das Militär hat durchaus mit Politik zu tun, jedoch idealerweise ausschließlich auf einer von der Verfassung ausgeschilderten Einbahnstraße. Sprich: Keine Einflussnahme und keine Präferenz für bestimmte Parteien und/oder Amtsträger.

Immerhin, das scheint in den USA noch ganz gut zu funktionieren. Dort gibt es mittlerweile Checks und Balances, die deutlich wackliger sind ...
 
Was bistn du für einer, lass mich raten, du kommst von einem Land wo das Militär, in Wahlen natürlich (ist doch klar, das impliziert die Diskussion), relativ viel zu sagen hat, du armer :schief:
Wo das Militär hinein gezogen werden muss oder kann, oder Mitspracherecht hat, egal wie klein auch immer, ist ein Politisches dritte Welt Land was man nur bemitleiden kann.
Bei einigen sieht man ihre totalitäre Affinität heraus.
 
Was bistn du für einer, lass mich raten, du kommst von einem Land wo das Militär, in Wahlen natürlich (ist doch klar, das impliziert die Diskussion), relativ viel zu sagen hat, du armer :schief:
Wo das Militär hinein gezogen werden muss oder kann, oder Mitspracherecht hat, egal wie klein auch immer, ist ein Politisches dritte Welt Land was man nur bemitleiden kann.
Bei einigen sieht man ihre totalitäre Affinität heraus.
Ich glaube du missinterpretierst hier einiges!
Es gibt in westlichen Demokratien durchaus entscheidende Unterschiede, bei der Einbettung des Militärs.
Es gibt "Parlamentsarmeen", deren Einsatz unter dem Vorbehalt des Parlaments stehen, z.B. wie bei der BRD, es gibt aber auch andere Formen, wie in Frankreich oder den USA, wo der gewählte amtierende Präsident auch Oberbefehlshaber ist und beim Einsatz der Armee, nicht unbedingt bei allen Einsätzen auf ein Parlamentsvotum angewiesen ist. Insoweit ist weder Frankreich noch die USA in dieser Frage eine Bananenrepublik, wie Mahoy ja schon beschrieben hat, funktionieren die Check und Balances beim US Militär noch ausgezeichnet.

Dein Vorwurf hier an einige Leute, ist mit deiner Formulierung ziemlich lächerlich.
 
Bitte keinen Zoff. Ich denke, ΔΣΛ meinte mit "Politik" umgangssprachlich politische Entscheidungsprozesse wie eben beispielsweise Einflussnahme auf die Durchführung von Wahlen oder deren Ergebnisse.

Unpolitisch ist das Militär nirgendwo, schließlich wäre selbst der offensive Einsatz einer Armee Politik mit anderen Mitteln und es hat auch nicht jede Verfassung einen Artikel entsprechend zu unserem Artikel 26, Absatz 1. Und selbstverständlich können Militärangehörige politisch tätig sein oder sind doch zumindest Wähler und eine legitime Interessengruppe im Staat.

Aber wenn das Militär nicht auf die Verfassung eingeschworen ist, sondern der Ausführungsgehilfe bestimmter politischer Gruppen eines Landes ist, läuft etwas schief. Auch wenn es putscht, ist das ein Zeichen für einen dysfunktionalen Staat - sogar dann, wenn der Militärputsch dazu dienen sollte, Schlimmeres zu verhüten (beispielsweise bei der Absetzung von Diktatoren).

Kurz gesagt, wo sich das Militär als bestimmend und nicht als dienend versteht, liegt immer irgend etwas im Argen.
 
Ich hab ja gesagt komisch ausgedrückt ODER unwissend. Scheinbar nur schlecht darin sich richtig auszudrücken.
 
Bei uns gibt es (nicht immer zum Glück) ein Urteil mit dem Anhängsel: Eine Revision ist nicht zugelassen. Damit ist der Drops gelutscht und das Thema abgehakt. Gibt es sowas nicht auch in USA?
Das GG sichert das Widerstandsrecht zu. Gegen jeden, des es unternimmt, den Rechtsstaat abzuschaffen, darf mit allen Mitteln vorgegangen werden.
 

Anscheinend auch der Vater von seinem Schwiegersohn :ugly:
 
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Und zum Schluss begnadigt er sich noch selber. :D

Unpolitisch ist das Militär nirgendwo
Zumindest eine gewisse Neutralität sollten sie haben. In Deutschland z.B. ist der oberste Chef vom Militär der Verteidigungsminister. Oder aktuell AKK.
Dabei ist es dem Militär egal von welcher Partei der Verteidigungsminister kommt.
 
Zumindest eine gewisse Neutralität sollten sie haben. In Deutschland z.B. ist der oberste Chef vom Militär der Verteidigungsminister. Oder aktuell AKK.
Dabei ist es dem Militär egal von welcher Partei der Verteidigungsminister kommt.
Das ist aber auch ein Problem,
wenn man Posten besetzt mit Leuten,
welche nicht ansatzmässig Ahnung von der Materie haben.

Dazu braucht man dann einen riesengroßen Wasserkopf an externen Beratern, Zuträgern usw.

In der Wirtschaft werden die Leute nach ihren Fähigkeiten eingestellt,
und nicht nach ihrer Parteizugehörigkeit ...
 
In der Wirtschaft werden die Leute nach ihren Fähigkeiten eingestellt,
und nicht nach ihrer Parteizugehörigkeit ...
In der Wirtschaft werden die Leute auch nicht gewählt.
Ist doch klar das es in der Politik nach den gewählten Parteien geht.
Aber du hast Recht, bei manchen Ministern kann man sich fragen, warum die gewisse Posten besetzen.
Obwohl die scheinbar überhaupt keine Ahnung davon haben.
 
welche nicht ansatzmässig Ahnung von der Materie haben.

Dazu braucht man dann einen riesengroßen Wasserkopf an externen Beratern, Zuträgern usw.
Berater sind zu 90% Leute, die Arbeiten erledigen, für die man selber kein Personal hat. Das Wort Berater steht dabei nicht in Zusammenhang mit dem Wort Beratung. Meine Frau war über 10 Jahre lang als Beraterin tätig. Ihr Job: Planung und Einführung eines ERP System im Zuge der Umstellung von einem kammeralen auf ein kaufmännisches Buchhaltungssystem. Im Grunde kann man sage, dass jeder externe Dienstleister bei einer Behörde oder einem Unternehmen ein Berater ist.
 
Das ist aber auch ein Problem,
wenn man Posten besetzt mit Leuten,
welche nicht ansatzmässig Ahnung von der Materie haben.
Welche Ahnung erwartest du?
In der Wirtschaft werden die Leute nach ihren Fähigkeiten eingestellt,
und nicht nach ihrer Parteizugehörigkeit ..
Das denkst du. Warum gehen wohl so viele ehemalige Politiker zu Unternehmen?

Dein Post ist billigster uninformierter Populismus.

Wir hatten diese Diskussion über die Besetzung des Verteidigungsministers mal unter uns inklusive anwesendem General. Im deutschem System bringt das mehr Nach als Vorteile.
 
Wegen der Vernetzung in der Politik und dem dahinter stehenden Verwaltungsapparat?
Eben und darum muss auch ein Minister aus den Reihen der Politik kommen.

Außerdem sind die Geschäftsbereiche so groß, dass man gar nicht von allem Ahnung haben kann
bzw vielleicht sogar einen eingeschränkten Blick hat, wenn man in einer der Richtungen drin steckt.
 
Jedenfalls ist in Deutschland der oberste Chef vom Militär der Verteidigungsminister.
Und das Militär verhält sich in Puncto seiner Parteienzugehörigkeit neutral.
 
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