Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Mein Tipp:
Die Sendung von Lanz vom Mittwoch in der Mediathek schauen.
Da war ein Trump Fan, Tina Chittom, die hat geschwurbelt. Meine Fresse., hab ich gelacht. :D
Ich weiß nicht was schlimmer war, die Frau, oder Lanz, welcher durchgehend den Eindruck erweckte, dass ihm das Gelaber am Arsch vorbei geht. Naja, Lanz eben. ;)

Würde mich aber auch nicht wundern, wenn das 'ne Schauspielerin oder so war, um die nötigen Quoten ranzukarren. :ugly:
 
Der Regimewechsel in der Sowjetunion führte beispielsweise nicht zum konsequenten Ab- und Rückbau des Kernwaffenarsenals.
Welcher Regimewechsel?
Die UdSSR gibt es nicht mehr, sie war ganz offiziell weg und hat nur einen Rechtsnachfolger, nämlich die russische Förderation.

Die Aussage war, dass kein Staat bisher freiwillig seine Atomwaffen aufgegeben hat und diese Aussage ist durch Südafrika halt wiederlegt.
 
Welcher Regimewechsel?
Die UdSSR gibt es nicht mehr, sie war ganz offiziell weg und hat nur einen Rechtsnachfolger, nämlich die russische Förderation.

Die Aussage war, dass kein Staat bisher freiwillig seine Atomwaffen aufgegeben hat und diese Aussage ist durch Südafrika halt wiederlegt.

Jetzt hast du deiner Meinung nach einen Erbsenzählerpunkt errungen, der aber irgendwie völlig überholt und unwichtig ist. Südafrika hatte und hat auch nie wirklich einen strategischen oder taktischen (Nachbarn) Gegner gehabt, der irgendwie das Land ernsthaft bedroht hat.

Nach dem was der Ukraine passiert ist, wird in den nächsten 100 Jahren nie wieder eine Atommacht (offen oder verdeckt) jemals seine Atomwaffen auf grund von Verträgen ganz abgeben, der Zug ist endgültig durch Putin abgefahren!

Und da das Thema Südafrika sehr wenig mit den USA zu tun hat, sollte dieses Thema nun auch gegessen sein.
 
Welcher Regimewechsel?
Die UdSSR gibt es nicht mehr, sie war ganz offiziell weg und hat nur einen Rechtsnachfolger, nämlich die russische Förderation.

Ich denke, wir haben sehr unterschiedliche Vorstellungen des Staatsbegriffs. Es geht mir *nicht* um eine Rechtsnachfolge, weil auch eine Rechtsnachfolge keine Nuklearpolitik bestimmt.
Ein Staat besteht aus Staatsgebiet, Staatsvolk und seinen Institutionen. Für einen Richtungswechsel entscheidend sind lediglich die Teile eines Staatsgebildes, die tatsächlich Entscheidungen treffen können, also Menschen und von diesen gebildete Organisationen innerhalb des Staates.
Wenn du nach Rechtsfolge oder gar Territorium gehst, wird es sehr beliebig. Dann ist der ominöse Staatsbegriff ewig, sobald sich irgendwo bei irgendwem ein nationales Zusammengehörigkeitsgefühl einstellt.

Die Aussage war, dass kein Staat bisher freiwillig seine Atomwaffen aufgegeben hat und diese Aussage ist durch Südafrika halt wiederlegt.

Wie gesagt, der südafrikanische Staat der Apartheid, der Kernwaffen wollte, ist nicht identisch mit dem, der diese nicht wollte. Nur weil der Regimewechsel dort ein langsamer und zum Ende vergleichsweise pfleglicher Vorgang war, kann man meines Erachtens nicht einfach behaupten, es wäre der selbe Staat. Dann wäre die Bundesrepublik Deutschland ja auch der selbe Staat wie die DDR oder das Deutsche Reich, was sie trotz bestehender Rechtsnachfolge, weiterhin agierenden Parteien und in den jeweiligen Nachfolgegebilden weiterhin politisch aktiven Einzelpersonen offenkundig *nicht* ist.

Diese unsere Meinungsverschiedenheit einmal außen vor, müsste ohnehin erst einmal geklärt werden, welchen Staatsbegriff Hoffgang im Hinterkopf hatte. Ich lehne mich mal ein Stück weit aus dem Fenster und behaupte, er meinte kontinuierlich fortbestehende Staaten, in denen ohne einschneidende Veränderungen entweder demokratisch oder vom großen Anführer beschlossen wird, mal eben abzurüsten. Also in etwas so, als ob das (egal ob kommunistische oder kapitalistische) Russland oder die (egal ob republikanisch oder demokratisch geführten) USA der gerade auf dem Chefsessel thronende Angehörige der Kim-Sippe in Nordkorea beschließen, die einmal aus erwogenen Gründen und unter beträchtlichen Einsatz entwickelte nukleare Macht ohne inneren oder äußeren Druck aufzugeben.
Und so etwas ist bisher tatsächlich nie vorgekommen.

Gut, man kann darüber streiten, ob die Abrüstung in Südafrika möglicherweise unabhängig von den inneren Umwälzungen erfolgte, immerhin wurde der Ausstieg vor dem offiziellen Ende der Apartheid beschlossen. Du hast damit einen validen Punkt eingebracht, den ich ziemlich stiefmütterlich behandelt habe.
ABER: Selbst dann fand das Ganze unter beträchtlichen Druck durch die und gleichzeitigem Ausschluss Südafrikas aus der internationalen Gemeinschaft statt, war also alles andere als *freiwillig*.
Auch damit wäre die Aussage erfüllt, dass sich kein Staat freiwillig von seinen Kernwaffen getrennt hätte.

Kurz, Südafrika erfüllt weder Hoffgang Parameter der "eigens entwickelten Atomwaffen" noch den von dir ergänzten der "freiwilligen Abrüstung". Was bleibt dann noch, um die ursprüngliche Aussage zu widerlegen?

Nebenbei bemerkt: Die Debatte, die wir hier führen, ist genau so, wie sie sein sollte, wenn man über Geschichte diskutiert. Alle bringen ihr Wissen und ihre Ansichten ein und selbst wenn wir auf keinen gemeinsamen Nenner kommen sollten, ist dabei garantiert niemand dümmer geworden.
 
Kennt ihr den Spruch: Keine Regel ohne Ausnahme? In diesem Falle wäre Südafrika genau das. Hier haben wir Umstände gesehen, die auf keinen anderen Atomwaffenstaat zutreffen, die sich in der Entwicklung sehr deutlich von diesen anderen Staaten abheben und nicht geeignet sind daraus Schlüsse zu ziehen, da andere Staaten erst dieselben Vorbedingungen erfüllen müssten.

An der eigentlichen These ändert SK garnichts. Eine Multipolare Welt ist keine stabile Welt, mehr Atommächte bringen weniger Sicherheit, wenngleich sich das Sicherheitsgefühl der Atommächte möglicherweise erhöht.
 
Ich denke, wir haben sehr unterschiedliche Vorstellungen des Staatsbegriffs.
Nein definitiv nicht, es geht um Kontinuität.
Dann wäre die Bundesrepublik Deutschland ja auch der selbe Staat wie die DDR oder das Deutsche Reich, was sie trotz bestehender Rechtsnachfolge, weiterhin agierenden Parteien und in den jeweiligen Nachfolgegebilden weiterhin politisch aktiven Einzelpersonen offenkundig *nicht* ist.
Das Argument ist nicht valide.
DDR und BRD wurden ganz explizit als neuer Staat gegründet und die DDR ist ganz explizit der BRD beigetreten.
Meine Frage, ob Deutschland 1871 bis 1918, 1918 bis 1933 und 1933 bis 1945 für dich auch 3 unterschiedliche Staaten sind hast du vollkommen ignoriert!
Selbst dann fand das Ganze unter beträchtlichen Druck durch die und gleichzeitigem Ausschluss Südafrikas aus der internationalen Gemeinschaft statt, war also alles andere als *freiwillig*.
Jede politische Entscheidung wird von inneren und/oder äußeren Zwängen bestimmt.
Setzen wir jetzt auch nicht freiwillig auf Erneuerbare Energien? Der Planet zwingt uns ja auch dazu, wenn wir nicht überhitzen wollen.
Nein, man hätte alles so lassen können wie es ist und mit den Konsequenzen leben können. Diese Wahl hatte Südafrika.
Auch damit wäre die Aussage erfüllt, dass sich kein Staat freiwillig von seinen Kernwaffen getrennt hätte.
Nein, siehe oben.
Kennt ihr den Spruch: Keine Regel ohne Ausnahme?
Logisch betrachtet reicht ein Gegenbeispiel um eine Aussage als unwahr zu deklarieren.

In 1910, the Union of South Africa was created out of the Cape, Natal, Transvaal and Free State.
Das einzige mal, dass in dem Kontext des ganzen Staates von "Created" gesprochen wird.
Im Text wird die Apartheit auch als Ideologie bezeichnet, aber am Ende der Apartheit steht kein neuer Staat.
Da das die offizielle Seite von Südafrika ist kann man das wohl als eigene Ansicht dieses Staates sehen.
 
Jaja, ich hatte letztens das Fenster offen und über den ganzen Campus hat man um 23 Uhr laut "SpoSpoSpoSpo" gehört.

Ach ja am berühmtesten ist immer noch die Nacht der Acht ;)
 
Die haben gestern bei "Maischberger" ein Video gezeigt, aus einer anderen Perspektive, vor dem weißen Haus und etwas vor dem regulären Auftritt. Da hat er gewartet bis es losgeht. Dort konnte man gut sehen wie er nach dem Treppen steigen richtig aus der Puste war. War immer nach Luft am ringen. Schade das ich das Video nicht auf YT gefunden habe. Sonst hätte ich das euch gezeigt. Das ist ein Schauspieler. Bloß keine Schwächen zeigen.
Und das Volk dazu aufrufen Corona auf die leichte Schulter zu nehmen.
Das ist eine Verhöhnung der ganzen Opfer.
 
Falls es sich jemand antun will, sehr harte Kost, eigentlich kann man von einem Irrren oder geistig Kranken sprechen, Trumps Interview von Gestern.

Ich frage ich bloss, wenn er alles gegen Clinton, Biden und Obama in der Hand hat, warum er nicht zur Tat schreitet.

Wenn man sich das ganze Interview anhört, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass dieser Mann nur davon getrieben ist, Anerkennung zu bekommen, er bettelt darum, und das bestimmt sein ganzes Handeln und seine Aussagen. Nur leider liegen im wahrsten Sinne des Wortes, hier Galaxien zwischen Aussenwahrnehmung und Selbstreflexion/Wahrnehmung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Falls es sich jemand antun will, sehr harte Kost, eigentlich kann man von einem Irrren oder geistig Kranken sprechen, Trumps Interview von Gestern.

10 Sekunden reingehört, zufällig die Stelle gefunden an der er sinngemäß sagt, er war sich bewusst, dass er irgendwann Covid bekommen würde, sich deswegen ja aber nicht abschotten könne als Präsident.

Kurzer Einwand meinerseits, als Oberbefehlshaber des US Militärs und letztendlich Verantwortlicher für die Aufrechterhaltung der Befehlskette der nuklearen Abschreckung, kann es sein, dass sich da jemand seiner Verantwortung nicht ganz bewusst ist?
Nur so ein ganz klein wenig?
 

Was kommt noch. :ugly:

Es sind sogar 13 Festnahmen und Trump hat sich sogleich zu Wort gemeldet und die Gouverneurin scharf kritisiert, warum sie sich bei ihm nicht bedankt hat, schließlich wäre das FBI eine Bundesbehörde und somit gebühre ihm der Dank dafür!:D

Er ist mittlerweile Geistig schon jenseits von böse, dabei war er es doch der Liberate Michigan gepostet hat und meinte die Milizen sollten stand back but stand stand by.
Aber er möchte, dass sich mögliche Opfer für die Arbeit des FBIs bei ihm persönlich bedanken......
 
Bei trump muss man eh aufpassen. Den letzten FBI Chef hat er ja noch gefeuert.
Wieso hat er ihn noch mal gefeuert? Ach ja, weil das FBI die Verstrickungen von Trump zu Russland untersuchte.
 
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