Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Unser Wahlsystem hat solche Fehler, in kleinerem Ausmaß aber auch und grade die CDU ist überhaupt nicht daran interessiert es zu ändern. ;)
 
Gedankenspiel.
Sollte Trump noch gewinnen, wie wollte er weiter Präsident bleiben wenn selbst Republikaner und Freunde von ihm abrücken? Man verläßt das sinkende Schiff und eine Rückkehr ist schwierig. Was er sich zum Schluß geleistet hat bleibt bestehen. Der Mann ist verbrannt, selbst wenn er bleiben könnte.
Gespannt bin ich auf die Wählerstimmen die völlig anders liegen als die Zahlen der Wahlmänner. Das Wahlsystem ist eben total veraltet und ungerecht. Man kann auch undemokratisch dazu sagen.
Kritisch ist noch die Zeit nach der Wahl Biden's mit der ich rechne nach den aktuellen Zahlen. Rechtslastige und Rassisten sind im Gegensatz zu Demokraten stark bewaffnet. Und wohl auch eher bereit Gewalt einzusetzen.
Wie sie reagieren wird wohl auch von Trump's Restzeit beeinflußt.
Einen halbwegs anständigen Rückzug hat er sich verbaut, die rechten Gemüter könnte er noch beruhigen in der kommenden Zeit bis zur Amtsübergabe.
Vielleicht ist diese Erwartung schon zu hoch gesteckt.

Ich denke, eine Wiederwahl (gewinnen) ist absolut ausgeschlossen und was den Tag so angenehm macht und auch die Zukunft, ist die Anzahl der blauen Staaten und die womöglichen/wahrscheinlichen 306 Wahlmännerstimmen im electoral college.
Es spricht einiges dafür das Arizona hält (Blau) und Georgia ist zwar in der Luft, aber noch allem was auf CNN berichtet wird, mit 2000-2500 Stimmen, wenn alles ausgezählt ist. Dazu kommen dann noch die Soldaten Ballots (niemand weiss wie viele) und eine Neuauszählung. Erstmal muss Trump irgendwo die 2500 Stimmen finden und auch Soldaten wählen öfter in der Mehrzahl blau.
Nevada ist meiner Ansicht nach durch und Pennsylvania auch, nach den Berichten wo die restlichen Stimmen ausgezählt werden.

So und 306 Wahlmännerstimmen sind halt was anderes als 270, um diese anfechten zu können mit Erfolg.
Die Trumpkampagne muss ja in 6 Staaten plus klagen, Wisc, Michigan, Pensyl, Georgia, Arizona, Nevada und dann da noch irgendwo Erfolg haben (mit welchen Beweisen)?
Ich halte das für ausgeschlossen, deshalb gibt es auch die Auflösungserscheinungen im White House.
Unser Wahlsystem hat solche Fehler, in kleinerem Ausmaß aber auch und grade die CDU ist überhaupt nicht daran interessiert es zu ändern.
Die CDU hat nicht unbedingt Interesse daran, die direkt gewählten Mandate (Wahlkreise) irgendwie aufzuweichen, was mehr als verständlich ist, da sie nunmal Volkspartei ist. Mir gefallen jedenfalls weniger Parteien im Bundestag als mehr und direkt gewählte Wahlkreisvertreter im Bundestag haben ihre absolute Berechtigung, kleine Parteien hin, kleine Parteien her.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gespannt bin ich auf die Wählerstimmen die völlig anders liegen als die Zahlen der Wahlmänner. Das Wahlsystem ist eben total veraltet und ungerecht. Man kann auch undemokratisch dazu sagen.
Das Wahlsystem in den USA gehört reformiert.
Kritisch ist noch die Zeit nach der Wahl Biden's mit der ich rechne nach den aktuellen Zahlen. Rechtslastige und Rassisten sind im Gegensatz zu Demokraten stark bewaffnet. Und wohl auch eher bereit Gewalt einzusetzen.
Wie sie reagieren wird wohl auch von Trump's Restzeit beeinflußt.
Einen halbwegs anständigen Rückzug hat er sich verbaut, die rechten Gemüter könnte er noch beruhigen in der kommenden Zeit bis zur Amtsübergabe.
Vielleicht ist diese Erwartung schon zu hoch gesteckt.
Ich hoffe auch das es noch ein halbwegs geordneter Rückzug wird und nicht eskaliert.

Die Demokraten werden es aber zukünftig so oder so sehr schwer haben. Trump hat wärend seiner Amtszeit 200 Richter ernannt. Dann ein gespaltenes Land und noch Corona.
 
Die CDU hat nicht unbedingt Interesse daran, die direkt gewählten Mandate (Wahlkreise) irgendwie aufzuweichen, was mehr als verständlich ist, da sie nunmal Volkspartei ist. Mir gefallen jedenfalls weniger Parteien im Bundestag als mehr und dirkt gewählte Wahlkreisvertreter im Bundestag haben ihre absolute Berechtigung, kleine Parteien hin, kleine Parteien her.
Das ganze System bläst das Parlament unnötig auf und die CDU tut am wenigsten dagegen weil ihr die aktuelle Situation nützt. Man stellt also Parteiinteressen über die Interessen Deutschlands und das in einem so wichtigen Fall.
Schweinepriester.
 
Sicher sollte man hier eine Reform wagen. Jedoch werden in Deutschland in Gegensatz zu USA auch Unterlegene berücksichtigt in Relation zum Stimmanteil. Dazu die Direktgewählten. Vielleicht nicht das gerechteste System, aber ein guter Kompromis. Allen gerecht werden ist u. U. gar nicht möglich.
Ein Problem ist die zu hohe Zahl der Abgeordneten mit zugehörigen Kosten. Das läßt sich aber lösen ohne die Verteilung von Direktmandaten und Stimmanteilen anzutasten. Zur Not mit einer Verringerung der Wahlkreise.
Aber insgesamt kann man mit unserer Lösung zufrieden sein. Es kann immer nur ein Kompromis sein, es kommt nur darauf an inwieweit man sich dem Ideal nähern kann und will.
Beim Wahlsystem ist es allerdings ein Klagen auf hohem Niveau im Gegensatz zu USA.
 
Das ganze System bläst das Parlament unnötig auf und die CDU tut am wenigsten dagegen weil ihr die aktuelle Situation nützt. Man stellt also Parteiinteressen über die Interessen Deutschlands und das in einem so wichtigen Fall.
Das ist deine Meinung mein Lieber, aber es gibt da durchaus objektive Argumente.
Ich habe z.B. mal kurz bei einem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten im Wahlkreisbüro gearbeitet (lange her), aber für die Menschen vor Ort war und ist das ein wichtiger Ansprechpartner vor Ort.
Das kann man auch nicht so einfach ändern durch die Listenplätze der Parteien, auch wenn die erstmal auf Landesebene vergeben werden, haben wir in Deutschland nunmal wesentlich mehr Flächenstaaten als Stadtstaaten.
Und einem Wähler z.B. im Kreis Herne nutzt der Typ aus Köln auf einem Listenplatz als Ansprechpartner gleich 0.
Natürlich gebe ich hier offen zu, dass die CDU als Partei da auch nicht gernne Vorteile aus der Hand gibt, aber deine Meinung ist mir zu parteiisch, da du wichtige Gesichtspunkte aussen vor lässt.
 
Man könnte sogar allgemein fragen ob Direktmandate das sinnvolle Instrument sind, das führt gerne mal zu gewissen Abmachungen ;)
Ich kann nur von der CDU sprechen, aber das war sehr viel Vetternwirtschaft was ich da erlebt habe, gepaart mit unsauberen Aktionen gegen andere Parteien ging mir echt gegen den Strich.

Wahrscheinlich ist das politischer Alltag und die Union nicht schlimmer als andere, aber mir taugte das nicht mehr.
 
Ja dann macht die Union aber Mimimimi

Parteiinteressen über die Interessen Deutschlands zu stellen ist in jeder Hinsicht inakzeptabel.
Es wird wohl immer jemanden geben dem etwas nicht passt. Dadurch dauert manches sehr lange bis zur Umsetzung.
Leider ist nicht mehr so präsent, daß Abgeordnete unsere Angestellten sind die für UNS arbeiten sollen, nicht in erster Linie für ihre eigene Karriere oder Partei. Schon gar nicht für Lobbygruppen.
Insofern ist bei uns auch einiges zu tun.
 
Er kämpft immer noch...
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Der Bundestag ist definitiv zu aufgebläht und dagegen muß was getan werden.

Bei allem Respekt, ihr kritisiert nur oberflächlich, ohne irgendeine Begründung. Genau wie @Sparanus, es wird verlangt, dass die regierende Partei was ändert, aber was denn genau?

Man muss halt auch mal konkret werden. Wenn alle Veränderung wollen, aber keiner sagt wohin und wie, wer soll damit bitte was anfangen^^
 
Bei allem Respekt, ihr kritisiert nur oberflächlich, ohne irgendeine Begründung. Genau wie @Sparanus, es wird verlangt, dass die regierende Partei was ändert, aber was denn genau?

Man muss halt auch mal konkret werden. Wenn alle Veränderung wollen, aber keiner sagt wohin und wie, wer soll damit bitte was anfangen^^
Das hatte ich doch geschrieben. Außerdem wurden hier im Laufe der Diskussion mehrere Argumente genannt.
U.a. die Kosten für den Steuerzahler.
Es hat auch früher nicht soviele Bundestagsabgeordnete gegeben wie heute.
Das ist eine Entwicklung die den Politikern ja anscheinend selber nicht passt.
 
Bei allem Respekt, ihr kritisiert nur oberflächlich, ohne irgendeine Begründung. Genau wie @Sparanus, es wird verlangt, dass die regierende Partei was ändert, aber was denn genau?
Na ja, es werden immer mehr Abgeordnete, was schlicht am Wahlsystem mit Überhang und Ausgleichsmandate liegt.
Wenn man also den Bundestag verkleinern will, muss man da ansetzen. Dass keine Partei auf direkt gewählte Politiker verzichten will, ist klar. Das betrifft natürlich im Großen und Ganzen die Volksparteien, da die in der Regel die Direktmandate bekommen.
Ich hab keine Ahnung. wie man das ändern kann. Klar, man könnte weniger Direktmandate verteilen aber dann ist das ganze letztendlich nur verschoben.
Oder man ändert alles und verzichtet auf Direktmandate und geht nur nach Parteiliste und Prozente.
 
Das hatte ich doch geschrieben. Außerdem wurden hier im Laufe der Diskussion mehrere Argumente genannt.
U.a. die Kosten für den Steuerzahler.
Es hat auch früher nicht soviele Bundestagsabgeordnete gegeben wie heute.
Das ist eine Entwicklung die den Politikern ja anscheinend selber nicht passt.
Nö,
es geht darum,
das immer neue Abgeordnete nachkommen,
und sich die Taschen füllen wollen,
und die Alten wollen nicht abtreten.:D

Eine Mitgliedschaft im Bundestag,
dann hast du ausgesorgt ....:D
 
Bei allem Respekt, ihr kritisiert nur oberflächlich, ohne irgendeine Begründung. Genau wie @Sparanus, es wird verlangt, dass die regierende Partei was ändert, aber was denn genau?

Man muss halt auch mal konkret werden. Wenn alle Veränderung wollen, aber keiner sagt wohin und wie, wer soll damit bitte was anfangen^^

Zum Beispiel sowas hier.
Das wurde aber von der CDU nicht gewollt.
 
Dazu muss man aber nicht sein ganze Leben dort verbringen. Es reicht in aller Regel eine Legislaturperiode.
Das habe ich doch gesagt.

Einmal drinne, und gut ist es.
Das gleiche gilt auch für die Landestage ...

dann gibt es auch noch die Staatssekrätere ...

Pensionen auf Lebenszeit,
herrlich,
ich wünschte,
ich wäre auch in solch einer Situation.
 
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