GEMA mit Backup-Team gegen Social-Media-Shitstorm am Protesttag

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Die Vorstellung der neuen GEMA-Tarife hat Anfang des Jahres für viel Kritik gesorgt und heute wollen besorgte Gastronomen gegen die Einführung auf die Straße gehen. Begleitend zu den Protesten wird auch auf Facebook, Twitter und Co. mit viel Kritik gerechnet, daher hat die GEMA ein Backup-Team als Shitstorm-Prävention positioniert.

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Werden die auch von den GEMA-Gebühren bezahlt? Dann ist doch klar, wofür sie die ganze Kohle brauchen: Astroturfing. :ugly:
 
Verteilen die dann virtuelle Kippen?
Wenn jemand sich Pro GEMA äußert muss der doch bezahlt werden, daher sowieso sinnlos.
 
Wenn jemand sich Pro GEMA äußert muss der doch bezahlt werden, daher sowieso sinnlos.
Das ist ja, worauf ich hinaus will: die Leute protestieren gegen Gebührenerhöhung. Gekontert wird nicht mit Dialog sondern aus den Gebühren bezahlter Propaganda. Ergo: der Protest ist somit durch die GEMA selbst legitimiert worden. Jetzt erst Recht! :D
 
Also die Reaktionen der Gastwirte ist doch vollkommen verständlich, die neue Gebührensatzung zwingt doch die Kneiper dazu entweder selbstkomponierte Musik zu spielen wo sie selber der Rechteinhaber sind, direkt die Rechte an Musikstücken zu erwerben, oder keine Musik mehr in der Kneipe zu spielen, falls sie keine Unsummen (in extremfällen wohl bis zum 5 fachen und mehr) an die GEMA bezahlen wollen, was daran einfacher ist weiß ich auch nicht.
Was ich mich immer frage ist, woran macht die GEMA fest welcher Künstler welchen Anteil an der von mir gespielten Musik erhält, geht das nach den Plattenverkäufen der letzten Jahre? Nach den aktuellen Playlisten der Radiosender oder schicken einen Spion in die Kneipe.
 
Lol, diese GEMA-Heinis sind ja richtige Lappen! Die werden mit ihren Pro-Gema-Hänschenkleins jeden Falls nicht viel gegen den Fäkalsturm bei FB, Twitter & Co. ausrichten können.

Abgesehen davon ist das wirklich lächerlich von der GEMA.
 
Grundsätzlich kann ich verstehen, dass diejenigen auf die (markante) Mehrkosten zukommen alles andere als glücklich darüber sind aber ob jetzt die alten oder die neuen Tarife "gerechter" sind kann ich nicht beurteilen.
Trotzdem wird es wieder genug Leute, die auch nicht mehr Ahnung als ich haben, sich aufregen, die GEMA taugt eben gut als Prügelknabe. :schief:

Was ich mich immer frage ist, woran macht die GEMA fest welcher Künstler welchen Anteil an der von mir gespielten Musik erhält, geht das nach den Plattenverkäufen der letzten Jahre? Nach den aktuellen Playlisten der Radiosender oder schicken einen Spion in die Kneipe.
Laut einem Artikel im Spiegel, den ich vor ein paar Wochen gelesen habe, hängen in (iirc) 100 Discos Mikros, die jeden Abend 1 (vielleicht waren es auch 2) Stunden aufnehmen, diese Aufnahmen werden dann abgehört (nicht von einem Computer sondern von echten Menschen) und die gespielten Lieder identifiziert.
Das ist zumindest bei Discos so, k.A. wie es bei "Kneipen" ist.
 
So weit ich es noch in Erinnerung habe gibt es bei der GEMA Hauptmitglieder (Bohlen, Maffay usw.) und normale Mitglieder.
Die Hauptmitglieder kriegen einen festen Betrag von den Zahlung der Fernseh- und Radioanstalten, die eine Pauschale an die GEMA zahlen müssen.
Dafür zahlt jeder Veranstalter nochmal an die GEMA wenn er Musik von Mitgliedern der GEMA abspielt, diese kommen in einen großen Topf und werden zu einem gewissen Teil an die Hauptmitglieder und die Normalmitglieder verteilt.
Eine Band, die nicht nur selbstgeschriebene Songs sondern auch Cover hat muss für ihren eigenen uftritt so z.B. mehr GEMA Gebühren blechen als sie von der GEMA zurück bekommen.
 
Eine Band, die nicht nur selbstgeschriebene Songs sondern auch Cover hat muss für ihren eigenen uftritt so z.B. mehr GEMA Gebühren blechen als sie von der GEMA zurück bekommen.
Genauer: Nicht die Band, sondern der Veranstalter zahlt die Gema-Gebühr. Die Band bekommt dann wiederum Geld von der Gema, weil die Songs der Band öffentlich aufgeführt wurden. Der Teil gefällt mir sehr gut, ich habe mit meiner Band gelegentlich mehr Kohle von der Gema bekommen als Gage für den Auftritt...
 
Was mir aber nicht gefällt ist wenn auch nur ein cent meines Geldes in die Taschen von so Typen wie Bohlen und Co oder irgendwelchen komischen US-Rappern wandert, deren Musik würde ich nicht mal geschenkt nehmen. Und in den Kneipen in denen ich mich aufhalte wird diese Musik auch nicht gespielt
 
Genauer: Nicht die Band, sondern der Veranstalter zahlt die Gema-Gebühr. Die Band bekommt dann wiederum Geld von der Gema, weil die Songs der Band öffentlich aufgeführt wurden. Der Teil gefällt mir sehr gut, ich habe mit meiner Band gelegentlich mehr Kohle von der Gema bekommen als Gage für den Auftritt...
Habe schon mal von anderen gehört, wo sie durch die GEMA Gebühren weniger Gage bekamen und diese dann nicht über die Auszahlung rausbekommen haben.
 
Habe schon mal von anderen gehört, wo sie durch die GEMA Gebühren weniger Gage bekamen und diese dann nicht über die Auszahlung rausbekommen haben.

Das ist die Kehrseite der Medaille, der Veranstalter muss ja die Gema abdrücken. Viele lassen kleinere Events auch ungemeldet ablaufen, dann kriegst du nix von der Gema. Wenn du dann auf Meldung bestehst, zieht er die Mehrkosten evtl. von der Gage ab.
Ich habs noch nicht nachgerechnet, aber ich denke schon, dasss die Gema ne "Bearbeitungsgebühr" abzieht, und wenn du Covers spielst, geht der Teil des Geldes ja auch noch weg.
 
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