Geforce RTX 4090: Wie viele Fälle von geschmolzenen Adaptern sind bekannt?

Ist ja nicht so, dass die restlichen dieser 10000 Karten nun "save" wären. Bei dem einen User kann es früher bei dem anderen später auftreten. Teilweise werden Grafikkarten erst Wochen nach dem Kauf eingebaut oder richtig belastet. Viele dieser Karten dürften sogar noch bei ebay Sclaper oder gewerbl. Reseller herumliegen. Komischerweise haben diese ebay-Verkäufer die meisten Karten "lagernd", nicht die richtigen Shops.
Genau. Dass das solche Wellen schlägt, nach nur zwei Wochen, halte ich auch nicht gerade für ein kleines Randproblem, über das die Verantwortlichen ohne Nachbesserung hinwegsehen können.
 
NV laste ich da nichts an. Es ist der Hersteller der Adapter der den Mist verzapft hat.
Mir ist egal ob einer ohne mehrere Hersteller daran beteiligt sind. Ich prangere nur die dilettantische Umsetzung an.
Und der Fachbereich Elektro ist tatsächlich mein täglich Brot.

Ich will dir keine Fachkompetenz abringen oder habe dich speziell damit gemeint, sondern eher der allgemeine Ton mal wieder. Wie gesagt ist die Umsetzung nur schlecht für denjenigen, für den dieses Problem zutrifft (Was eben nicht viele sind atm.). Und was mich halt stutzig macht ist die Reproduzierbarkeit, die einfach nicht gegeben ist. Man hat einige Szeneschreihälse wie JTC die direkt drauf losböllern und wiederum andere.

Schau dir das Video von GamerNexus an und du wirst merken, dass dieser Kabel/Adapter bei denen zuverlässig ist.
 
Ob das mit den Adaptern mal nicht zu kurz gegriffen ist. Denn Reproduzierbarkeit ist anscheinend fast nicht möglich, selbst von Youtubern massiv beeinträchtigte Adapter/Stecker wollen nicht so recht abfackeln. Nun zeichnet sich eine Betroffenheit bestimmter Custom-Designs ab. Mal sehen wie lang es dauert bis jemand die unterschiedliche Belastung der Spulen und Mosfets untersucht und wie diese im Platinenlayout an die PINs des Steckers angeschlossen sind. Vielleicht ziehen bestimmte Game-Loads unerwartet viel Last in bestimmten GPU-Zonen, die mit nur wenigen Spulen und Powerstages verschaltet sind, die ihrerseits dann viel Ampere ausschließlich über die beiden äußeren 12V Leitungen des Steckers ziehen. Unwahrscheinlich, ja... gebe ich zu, aber ausschließen kann man momentan überhaupt nichts.
 
Ich habe kein Verständnis mehr für solche Schlamperei - egal wer letztlich dafür verantwortlich zeichnet.

Die Lösung gibt es ab morgen bzw. Dienstag von cablemod und nennt sich Winkeladapter.
Zudem gibt es qualitativ bessere 12VHPWR-Kabel in zwei Sleevestärken und verschiedenen Farben, wahlweise als 16-zu-16-Pin- oder 16-zu-3x8- oder 16-zu-4x8-Pin-Kabel.
Klingt wie Werbung und ehrlich gesagt, finde ich diese Lösung, wenn auch noch mal Extrageld berappt werden muss, sicher und optisch nahezu tadellos.
Die Kabel sind sehr lang und gehen direkt ins geeignete Netzteil.
Man sieht von der Kabeltraube, wie beim kurzen Schmorheini, also nichts mehr.

Ist also Aufgabe des Kunden nach massiver Preissteigerung Testung, Brainstorming und bereitstellen einer Lösung zu übernehmen und zu finanzieren?

Denke nicht. Denke eher das wird teuer für'n Jensen und er legt das auf die 5000er um. Sowas darf nicht passieren. Nicht Mal in der 300 bis 800 Euro Preisklasse. Es ist dann seine Aufgabe sich das Geld vom Zulieferer des Adapters zu holen. Nicht meine.


Ich setz mich da sicher nicht hin und Löte Rum oder zahle noch die Mondpreise für'n cablemod. Aber ich habe auch keine dieser beknackten Wahnsinnskarten. Wer die kauft hat halt das Hirn eh schon abgegeben. Sorry. Der löst jetzt auch jensens Probleme schön artig. Lisa sitzt gerade sicher schön entspannt mitn Whisky in ihrem eckbüro und feixt sich eins.


Lieber Jensen......elektrizität=thermische Energie. Bitte. Keine Ursache.
 
NV laste ich da nichts an. Es ist der Hersteller der Adapter der den Mist verzapft hat.
Mir ist egal ob einer ohne mehrere Hersteller daran beteiligt sind. Ich prangere nur die dilettantische Umsetzung an.
Und der Fachbereich Elektro ist tatsächlich mein täglich Brot.
Eigentlich ist NV trotzdem im Boot , denn auch hier fehlte wohl die Überprüfung, auch bei abweichenden Chargen muß mindestens ein Testmuster zur Prüfung vorgelegt werden.
Wir Reden hier von einem beschädigbaren Produkt was wegen dieser Nachläßigkeit etwa 2000€ matt setzt.
Es wird einfach auf einen Vergleich hinaus laufen, denn Schuld hat je nach Sichtweise der jeweils Andere, oder die Anwender.
Wer kennt eigentlich die Nutzungsbestimmungen und Garantieverklauselung von NV?
Egal ob hier die Experten, oder die Naiven etwas zur Stimmung beitragen, es bleibt ein deutlich bitterer Beigeschmack, in Hinsicht zu NV.

Ich bin gerade noch am Überlegen, ob die quadratische Form der Pin am Grafikkartenanschluß wirklich für hohe Ströme sinnvoll sind, denn das eigentliche Gegenstück am Adapter kann nie die exakte scharfe Winkelung aufweisen.
Beides in rundform, sollte die deutlich sinnvollere Lösung darstellen.

Ich habe mal drei Screenshot aus den letzten drei Forendiskusionen hier nochmal eingestellt, zum Vergleich, wo mich das Problem juckt.

(RX480, owned137, igors lab)

Igors Argumentation ist jedenfalls ein Puzzelteilchen.
Lötzinn hat nun mal die Eigenschaft, bei entsprechender Temperatur flüssig zu werden.
Sind die Lötstellen auch nur Ansatzweise nicht korrekt hergestellt, gibts bei einer so genannten kalten Lötstelle eh früher oder später Probleme.
Genau aus diesem Grund, wird in der Elektrik, in den meisten Anwendungsfällen, das verlöten von Litzenkabel in Verbindung mit Schraub und Klemmverbindungen nicht empfohlen!
Da sind wir schon bei 400/230V~ Spannung und wenigstens 10-16Ampere.
Bei Gleichstrom sind meistens abweichende Vorgaben, bzw. Grenzwerte in Verbindung zu einer gewissen Langzeitmaximalbelastungsdauer, voorgegeben.
Die Aufteilung der Litzenkabel auf einen oder zwei Kontakte, ist auch ein interessantes Thema, was die Stromaufteilung angeht.
Man sieht hier, ja auch Ausführungsunterschiede, so das man meinen könnte, das es zukäufe, oder Auftragsfertigungen vom eigentlichen Adapterhersteller gibt.
Es bleibt, schwierig und auch undurchsichtig.

Ich frage mich auch, zu was die Sensoren nütze sind, wenn die nicht in der Lage sind, Probleme im Stromfluß wegen zu hohen Übergangswiderstand zu erkennen, und eine Notabschaltung erzwingen.
Nein, dafür aber dem Netzteil vorgeben, bei eventueller Unterversorgung, die Leistungsabgabe nochmals zu forcieren.
In pukto Brandschutz, sehr zweifelhaft!
Also wäre die Sensorik zu Überdenken und ggf. für jeden Pin ein Sensor nötig, dann allerdings auch separat im Netzteil.
Was für ein Aufwand, der ggf. aber das Abfackeln des zu Hauses verhindern kann!
 

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Gefühlt müssen da ein paar Faktoren zusammenkommen, bis die Kabel auch wirklich anfangen zu schmoren.

1. Miese Lötqualität weil da jemand beim Löten keine Ahnung oder Bock hatte, weil Zeitdruck und Ausbeutung ohne Ende.

2. Lennox-Luis knetet die Kabel erst einmal so lange ordentlich durch, bis die viel zu große 4090 in sein viel zu kleines Gehäuse reinpasst. Es wundert mich auch gar nicht, dass Asus bislang Spitzenreiter bei den Betroffenen ist. Die bekannteste Marke und erste Wahl bei Leuten mit mehr Geld als Ahnung.

3. Es herrschen Umgebungstemperaturen des Todes, was alles nur noch einmal verschlimmert.

Wenn das erfüllt ist, könnte man zu solchen Ergebnissen kommen,
 
Gefühlt müssen da ein paar Faktoren zusammenkommen, bis die Kabel auch wirklich anfangen zu schmoren.
So ein Fehler/Problem entsteht meist in einer Verkettung von Ursachen, weshalb es vermutlich auch nicht so trivial nachzustellen ist, wie es z.B. GN versucht haben. Wenn ein Einzelfehler zu diesem Ergebnis führen würde, hätte man es vermutlich noch vor Hochfahren der Serienproduktion gemerkt und abstellen können.

Das ist auch vermutlich die Schwierigkeit, den Fehler unter Laborbedingungen zu reproduzieren. GN hat z.B. seine ganzen Tests mit manuell beschädigten, frei gelegten Kontakten in einer völlig offenen Umgebung gemacht. Wenn man das ganze realitätsnah in ein zu enges Gehäuse quetscht, das sich dann im Betrieb auch noch zusätzlich aufheizt (gerade die beliebten verglasten Seitenteile sind extrem schlechte Wärmeableiter, so dass genau damit bei möglicherweise noch anliegenden Kabeln zusätzlich die Wärmeabfuhr behindert wird), dann Temperatursensoren möglichst ohne den Stecker aufzuschneiden einbringt und dynamische Lasten über die Karten jagd, könnte sich ggf. eher abzeichnen, wie und wo die thermischen Probleme entstehen. Aber das ist etwas, dass sich nun die Hersteller mit ihren Testabsteilungen selbst ansehen müssten. Im Lastbetrieb sich auf 60°C und mehr aufheizende Stecker wären für mich allein schon ein Grund, an dem Design grundlegend etwas zu ändern, da Kunststoff und auch Lötverbindungen mit zunehmender thermischer Last entsprechend altern und auch z.B. elektrische Widerstände sich mit der Temperatur bei den meisten Leitern entsprechend verändern.

Mir fallen insgesamt halt ein paar Fakten auf, die darüber hinaus nicht wegdiskutiert werden können:
  • Allein die Elemente im Anschluss-Design des Adaptersteckers, die Igor negativ aufgezählt hat, sind jedes für sich schon ein NoGo. Und GN hat z.B. auch völlig außer acht gelassen, dass auch bei ihren Steckern ein fettes Anschlusskabel mit Bergen von Lötzinn auf ein dünnes Verteilerblech "gebastelt" wurde. Gerade wenn mit hohen bis sehr hohen Strömen zu rechnen ist, verbieten sich solche krassen Querschnittsänderungen in elektrischen Leitern.
  • Dann könnte ich mir vorstellen, dass die bei hoher thermischer Last auch vermutlich hoch drehenden Lüfter der Karten entsprechende Schwingungen auf die Platinen und dort das Anschlusspanel übertragen, was ggf. mögliche Wackelverbindungen im Stecker-Kupplungs-System noch verschäft und punktuell zu entsprechenden elektrischen Lasten und thermischen Wirkungen führt.
  • Schließlich kommt noch das lapprige Design dieser 12VHPWR-Stecker-Buchse-Gebilde dazu, was in Kombination mit der völlig falsch gewählten Anschlussposition und dem bei den meisten Karten-Gehäuse-Kombis zu geringem Platz für ein unkritisches Verlegen des Anschlusskabels, zu vom Anwender nur schwer einschätzbaren Kontaktflächenproblemen führt.
In Deutschland hätte vermutlich ein qualifizierte Ingenieur schon bei Vorlage des Vorschlags für diese Lösung den Kopf verneinend geschüttelt. Da wir es aber bei derart "Unterhaltungselektronik" regelmäßig nur noch mit us-amerikanisch/asiatischen Konstruktionen zu tun haben, kommt dann oft eben so ein "passt-scho" Schrott dabei raus, der von Shareholder-Value-Fanatikern vorgegeben und abgesegnet wird.
 
Noch lange drüber zu lästern bringt wohl wirklich nicht viel, das Beste draus machen eher, wie z.B. auch Igor mit seinem neusten Video zeigt: Stecker unbedingt GERADE hineinstecken, und dabei auf keinen Fall verkanten und hin und her drücken/knicken!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja? Wenn das deine Ansicht ist das eine Karte, die über 2000€ kostet so auf den Markt erscheinen darf, dann würde ich mal einen Arzt aufsuchen.
Wir haben rund 250 RTX 4090 Karten in Gaming PCs verbaut und bisher nicht einen einzigen Fall.
Auf Reddit werden 14 Fälle diskutiert. Zu 99% liegt es an unsachgemäßer Handhabung.

Hoffentlich gibt es ein paar Millionen Klagen.
Lächerlich wie Fans beider Lager auf jede noch so kleine Causa aufspringen.
Hast du dir das Video von Igors Lab schon angesehen?

Es ist ein Konstruktionsfehler.
Bei dem werten Herrn Igor ist alles ein "Konstruktionsfehler" es sei denn er hat es selbst entworfen.
Mag schon sein, dass es nicht optimal gelöst ist, aber rein grundsätzlich passiert da rein gar nichts, es sei denn man stellt sich an wie ein Kind.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Noch lange drüber zu lästern bringt wohl wirklich nicht viel, das Beste draus machen eher, wie z.B. auch Igor mit seinem neusten Video zeigt: Stecker unbedingt GERADE hineinstecken, und dabei auf keinen Fall verkanten und hin und her drücken/knicken!
GERADE rein ja das ist echt klasse und sollte erst mal kein Problem sein nur blöd, dass ich gerade mal 4,0cm Platz zwischen Steckplatz und Gehäuse habe und ein sehr starkes Knicken nicht verhindern kann. Werde wohl um einen Winkel Adapter nicht herumkommen und noch ewig lange warten müssen bis ich das Teil überhaupt einbauen und verwenden können werde. Ich sehe es nicht ein mein Gehäuse offen zu lassen beim Betrieb.
 
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Geforce RTX 4090: Wie viele Fälle von geschmolzenen Adaptern sind bekannt?

Auf Reddit wurden die bisher bekannten Fälle von geschmolzenen Stromadaptern bei der Geforce RTX 4090 zusammengetragen. Zwischen dem 24. und dem 29. Oktober gab es demnach 14 Berichte über entsprechende Vorfälle. Fast die Hälfte betrifft dabei ein bestimmtes Custom-Modell.

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Ok und welches bestimmte Custom Modell?
 
Ist ja nicht so, dass die restlichen dieser 10000 Karten nun "save" wären. Bei dem einen User kann es früher bei dem anderen später auftreten. Teilweise werden Grafikkarten erst Wochen nach dem Kauf eingebaut oder richtig belastet. Viele dieser Karten dürften sogar noch bei ebay Sclaper oder gewerbl. Reseller herumliegen. Komischerweise haben diese ebay-Verkäufer die meisten Karten "lagernd", nicht die richtigen Shops.
Weil die meisten die in den Onlineshops Haufen und nicht bei EBay.
Auch die 6 Pin oder 8 Pin Stecker sind auch bei AMD Karten oder allen anderen verschmort, das heizt deswegen nicht das das ein Problem darstellt weil eine winzige Menge an Produktionsfehlern vorliegt NUR WEIL DIE KARTE 2000 Euro kostet und auch Apple Phone 14Pro Max 1 TB Preise 2200 Euro ist nach drei Tagen mit Original Ladegerät der Akku geschmolzen und genau so ist das bei anderen Geräten , sowas kommt vor und wird immer wieder auftreten egal on das Gerät 100 Euro oder 2000 Euro Kostet und das heizt auch nicht das die anderen Karten gefährdet sind und ganz ehrlich wenn ich sehe wie Leute allgemein die Kabel im PC verbiegen und sich denn aufregen das mal irgendwann später was passiert und nicht nur der Grafikkarten Adapter, denn es in der Bauweise schon 2 Jahre lang schon gibt (3090 FE) und keine Problem damit auftrat und wenn man auf Nummer sicher gehen will holt man sich ein ATX 3.0 Netzteil da ist der richtige Stecker gleich Mit dabei was Nvidia sowieso auf der Webseite empfehlt und nicht die alten Netzteile.
 
Naja, wenn ich ehrlich bin, am PC gibt es jede Menge Stecker/Buchsen die beim Zusammenbau nicht so recht "kooperieren" wollen.
Wer hat nicht schon mal den Mainboardstecker rein "gewürgt"
Ich hatte auch schon SATA Kabel , die wollten um nichts in der Welt rein.
Bei der 4090 kommt nun aber dazu, daß dort vergleichsweise große Strommengen fliessen.
Da muss vielleicht auch erstmal umgedacht werden, auf Seiten der Hersteller , obwohl es ja Richtlinien gibt wie so eine Verbindung zu fertigen ist.
 
Was mich persönlich viel mehr beunruhigt als diese Stecker-Sache sind all die fiependen Karten.
Erstens scheinen davon viel mehr Leute betroffen zu sein als vom Steckerproblem. Zweitens lässt sich dieses Problem, falls vorhanden, oft überhaupt nicht lösen (ausser durch Eintausch der Karte), auch dies im Gegensatz zum 'Steckerproblem'.
 
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