Das ist ein Live-Gaming-Services kein reines Streamingportal und lohnt sich erst ab 100-mbit Leitung. Kostenlos bisher eine Stunde zusammenhangslos, oder für 5,49 Euro pro Monat 5h pro Tag (wobei ab einem Jahr die Abokosten steigen sollen), und wenn genug Serverzeit zur Verfügung steht (die Auflösung ist natürlich geringer als nativ, soweit ich weiß 720p).
Man mietet also nur Hardwarerechenleistung und genau deshalb steigen die Publisher aus. Nv verdient sich mit dem Vermieten der eigenen Hardware auf Kosten der Spieleentwicklerstudios Geld. Inwieweit die durch andere Optionen schon Zuwendungen bekommen haben ist unbekannt. Wenn sie aber abspringen, vermutlich keine.
Das Cloudgaming ist generell keine schlechte Sache, wenn man einem die Kohle fehlt. Man macht sich aber abhängig.
Nennen wir es eben Cloud-Gaming. Ist doch Wurst. Shadow, Stadia, der PS-Kram und GForce-Now machen letztendlich alle das selbe aus Sicht des Endkunden. Der einzige Unterschied ist, bei Stadia mietet man für das Geld einen
Teil des Spieleangebots. Oder man mietet eben nicht und kauft sich die Games nochmals. Dann ist Stadia auch nur Hardware-Anbieter. Die Publisher lachen sich allerdings ins Fäustchen.
Wieso gierig? Und wieso torpedieren? Hat nicht jedes Unternehmen das Recht selbst zu entscheiden, welches Angebot es nutzen will? Und warum sollte man seine Leistung für Lau anbieten? Bloß weil einige alles umsonst haben wollen? Welcher halbwegs vernünftige Mensch würde das tun?
Abgesehen davon: Geschäftsmodelle und Konditionen werden immer vorher präsentiert und verhandelt. Wenn das also wirklich der Grund wäre, wären sie garnicht erst eingestiegen. Denn man unterschreibt nicht völlig unwissend einen Vertrag und kommt dann plötzlich kollektiv auf die Idee, dass das alles doch nicht so toll ist.
Wird also wohl andere Gründe haben.
Du scheinst dich nicht besonders mit der Materie auszukennen.
Zwischen nVidia und Publishern bestanden während der Beta-Phase Verträge, die nVidia den Vertrieb und die Nutzung der Spiele-Lizenzen über GForce-Now gestatteten. Das heißt, bereits seit mindestens 2017, als Stadia noch ein feuchter Traum von Google war, war es für die Publisher völlig i.O. das ganze Thema. Vermutlich, weil noch nicht abzusehen war, dass Cloud-Gaming so schnell so interessant werden würde.
Jetzt zum Final-Release von GForce now, gibt es keine Verträge mehr, da nVidia es zugegebenermaßen einfach verpennt hat, neue Verträge zu schließen.
Und anstatt die Games nun einfach auf der Plattform zu belassen und mit nVidia Verträge nach zu verhandeln, ziehen sie von dannen und hoffen auf das große Geld bei Google.
Das ist jedoch nur die eine Seite der Medaille. Die andere Seite sind die Spieler, die einfach nur ihre
bereits gekauften Games streamen wollen. Die nutzen halt, wenn sie schlau sind, Shadow oder GForce-Now. Da bietet niemand was für lau an außer nVidia selber mit den kostenlosen Abos. Die Publisher haben bereits ihr Geld gesehen. Nun fühlen sich die Publisher allerdings auf den Schlips getreten, weil sie anhand von Stadia erkannt haben, dass sich da viel mehr Kohle mit machen lassen könnte.
Also schei*en sie auf die Gamer, ziehen die Games zurück und erhoffen sich mehr Profit durch Lizenzverkauf oder Anteile an den Einnahmen durch die Abos.
Und das ist auch alles legitim! Habe ja nicht behauptet, sie dürften das so nicht machen. Allerdings ist die Intention dahinter mal wieder an erster Stelle das Geld (/ die Geld
gier) und nicht die Kundschaft. Und sie
schaden damit einem für den Gamer guten Dienst -
torpedieren ihn und das ganze Prinzip Cloud-Gaming also.
Klar soweit?
Auf den Quatsch mit "halbwegs vernünftig" und "alles umsonst haben wollen" gehe ich jetzt mal nicht ein.