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Gaming-PC und etwas Videobearbeitung ggf. Streaming

Schnurres

Komplett-PC-Käufer(in)
Hätte mich vielleicht früher hier anmelden sollen, da ich einige Teile schon besitze und ich nicht hoffe, dass ich irgendwelche schwerwiegenden Fehler gemacht habe.

Gegen Ende des Jahres soll der PC fit sein für VR und 4K (weil dann ein 4K-Monitor gekauft werden soll, zumindest wenn es dann schon 120Hz-Modelle gibt).

Ich besitze:
1x Intel Core i7 6700K 4x4GHz
1x Asus ROG ATX Z170 Maximus VIII Ranger
4x 8GB DDR4-3200 G.Skill Ripjaws V
1x Samsung Evo 850 SSD 1TB
1x 650 Watt bequiet! Dark Power Pro 11
1x Fractal Design Define R5 PCGH-Edition

Aufmerksame Leser werden bemerkt haben, dass die Grafikkarte fehlt. In einem anderen Thread wurde die Möglichkeit diskutiert, eine Übergangsgrafikkarte zu kaufen, etwa die AMD R9 380/X mit 4GB.
Sollte halt für Full-HD im Sommer reichen (Doom war im Bundle meines Mainboards enthalten) und dann wird ggf. auf die neue Generation (GTX 1080) gewechselt. Ich wollte aber schon Preisentwicklung abwarten und Verfügbarkeit und Benchmarks und überhaupt. Diese Übergangskarte wird danach in einen älteren Rechner (AM3+) eingesetzt.

Das Mainboard war vielleicht einen Tick zu teuer, wobei ich mich über die vielen USB-Anschlüsse freue. System wird auch komplett erkannt inkl. RAM ohne Probleme. Doom war halt dabei, was den Preis minimal relativiert.

Bei den RAM habe ich aber noch Fragen. Die 32GB sind sicher derzeit Overkill, aber die halten ja lange und werden sicher auch beim nächsten Mainboardwechsel eingesetzt. Skylake steuert RAM doch nur mit 2133 MHz an, die RAM sind aber 3200er, ist das dann nur für Übertakter interessant? Oder einfach Zukunftssicherung, wenn man mal auf eine CPU wechselt die die RAM höher ansteuert oder bringe ich hier einfach Sachen durcheinander?

Mir ist klar, dass ich fürs Gaming nicht den i7 gebraucht hätte, wobei ich schon gehofft habe, dass die 4Ghz Basistakt auch bei Spielen helfen wird. I7 habe ich dann wegen HT für die bisserl Videobearbeitung genommen. Erst nach dem Kauf würde ich auf den Core 5820 (oder wie der hieß... der 6-Kerner mit Sockel 2011-3 oder so). Wäre nur minimal teurer gewesen, hätte aber bei der Videobearbeitung dank der mehr Kerne Vorteile gehabt. Spiele > Videobearbeitung, wie gut geeignet ist der 6700K dafür?
Upgrade auf Kaby Lake lohnt sicher nicht, wenn also auf Cannonlake warten? Oder macht Haswell-E-Sinn? Oder schiebe ich umsonst Panik, da ich in anderen Foren Kommentare ala "6700K? Schlechte Preis/Leistung für paar Euro mehr und du hättest 6-Kerne." gelesen habe.

Das Netzteil wird erst am Donnerstag oder Freitag geliefert. Da habe ich zwischen der 550W- und 650W-Version hin- und herüberlegt. Diverse Rechner im Internet l guten nahe, dass mal 550W reichten und mal knapp eben nicht. Da beide Netzteile nur 20€ Differenz hatten, ging ich dann auf Nummer sicher. Habe ich jetzt irgendwelche Nachteile? Zur Not könnte ich dies noch umtauschen.

Da ich wenn ein System komplett auf SSDs basierend haben wollte, habe ich mich für die Evo 850 1TB entschieden. Pro Variante war mir in 1TB zu teuer und ich war unsicher, ob ich einen Geschwindigkeitsvorteil wirklich merken würde. Jetzt gibt es aber auch die 950 Pro 512GB, hätte man einen Vorteil, wenn man die als M2 holen würde und dann Windows und die wichtigsten Programme darauf packen würde und die restlichen Daten und Spiele dann auf eben besagte 850 Evo zu packen?

Bezüglich des Gehäuses bin ich irgendwie gemischter Meinung. Gibt es schon Gehäuse mit 4x USB3 an der Front? Wäre ja ggf. Für VR interessant. Aktuell müsste ich doch einen 5,25er Schacht opfern und da ein weiteres USB-Panel zu installieren. Die Dingerabdrücke am Genäuse sind auch ausgeprägter, als gedacht. Wasserkühlung ist bei dem Gehöuse auch weniger eine Option, aber hätte eine Wasserkühlung auch Vorteile? Außer Optik? Denn leise finde ich die aktuelle Lukü schon. Vielleicht wäre ein Phanteks oder NZXT doch besser gewesen.

Geht also um die Bewertung der aktuellen Komponente, dann herauszufinden welche Grafikkarte als Übergang gut wäre und wie man den weiteren Ausbau (SSDs) plant.
 
Kümmer dich einfach um ein Programm, das die Videokonvertierung bzw. das Streaming auf der Grafikkarte durchführt.

Bei Nvidia ist das etwas einfacher.
Ich hab schon Borderlands 2 mit Physx, CPU-Fresser wie WoW und noch paar andere Sachen gespielt und im Hintergrund eine Full-HD H.264 Kodierung laufen lassen, ohne dass das jeweilige Spiel einbricht.

Hardware steht unten:
i7-3770K (4C/8T)
8 GB RAM
GTX670 mit leichtem OC und nur 2GB VRAM

Ich denke mit deiner Hardware bist du gut bedient.
Die 6-8 Kerner brauchen ein ganz anderes Board und der Aufpreis hat sich gewaschen. Die Broadwell-E gehen erst über 400€ los und Boards gibt es ja noch gar nicht zu kaufen. Haswell-E ist sicher noch ein ganzes Jahr entfernt.
Die CPU rettet dir auch nicht den Tag, wenn die Leistung knapp wird. Aktuelle Spiele haben jenseits des 4. Kerns entweder gar keinen oder einen schnell abnehmenden Grenznutzen, wenn es um Leistungszuwachs geht.
2015 kamen ganze 2-3 Titel heraus, wo das vorbildlich umgesetzt war. Und selbst hier bringen der 5.-8. Kern höchstens 20% mehr.
Du hast also selbst mit dem i7-6700K immer eine CPU, die zu gut 50% nicht ausgelastet ist, wenn du spielst.

Ob die SSD SATA3, M.2 (ist glaube ich auf den meisten Boards als PCIe 3.0 1x ausgelegt) oder NVMe ist für Anwendungen völlig wurscht.
Wenn der Browser in einem oder einem halben Augenaufschlag aufgeht, bietet keinen Nutzvorteil. Selbst 2-5 Sekunden gesparte Bootzeit rechtfertigen nicht, die ganze Windowsinstallation umzuziehen. Das holst du ja nie wieder auf.
Auch beim Konvertieren wird die Quelle (optisches Laufwerk, SDXC-Karte aus der Kamera) deutlich langsamer sein als jede normale Festplatte.

Beim RAM stellst du einfach im UEFI ein, dass das XMP-Profil geladen werden soll und schon läuft der schneller als DDR4-2133. (geht nur mit Z-Chipsatz)

Tja zur Übergangsgrafikkarte:
Schwierig. Sie sollte (zum parallelen Streaming) mind. 1500 Shader haben, 4 GB VRAM und wohl höchstens 200€ kosten.
Die GTX960 ist zwar in Spielen grob so schnell wie die 380(X), hat aber nur 1024 Shader und ein sehr sehr dünnes Speicherinterface.
Und für die 380(X) weiß ich nicht, welche Möglichkeiten es zum Grafikkarten-unterstütztem Streaming gibt.
Du könntest dir eine gebrauchte GTX780 6GB holen und fürn 50er weniger später wieder verkaufen. Da du ein super dickes NT hast, geht sicher auch eine gebrauchte R9-290, wenn du den Krach ertragen willst.

Vermutlich ist eine 380X aus einem Angebot die beste Wahl, wenn das Ding mal später in einen anderen PC wandern soll.
Aber mehr als 200€ ist die gebotene Leistung heutzutage nicht wirklich wert, so nah wie die neuen Serien sind.

Zum Plan 120 Hz in 4K. Vergiss es. Das ist selbst mit der GTX1080 nicht drin.
Sollte diese 40% Mehrleistung ggü. einer massiv übertakteten 980 Ti haben, reicht sie vllt. für 60-80 FPS in 4 K in aktuellen Titeln (max. Details). Das wird erst der große Pascal einigermaßen hinbekommen.

Ich werde mir wohl eine GTX 1070 holen und dann gediegen in WQHD 120 Hz / Gsync oder sowas spielen. Das macht keine Probleme, ist leiser, kostet bedeutend weniger in der Anschaffung und ist besser für die Stromrechnung.
Bleibt zu hoffen, dass in der Karte keine "Features" versteckt sind wie in der GTX970 ;) .
 
Thema RAM: Die CPU kann man mehr als 2133 Mhz. Intel garantiert das es bis 2133 Mhz stabil läuft. Alles darüber gilt als OC vom Board aus,das kriegen die Hersteller aber normalerweise gut hin das das stabil. Asus hat da ab und an aktuell etwas Probleme. Ich hätte den RAM nur als als 2*16 gekauft. Da du dann nicht alles Slots blockierst und 2 Riegel weniger störanfällig sind als 4.

CPU: Der 6700k ist schon der beste Kompromiss aus hoher hoher Spieleleistung und Videobearbeitung als Hobby. Die 6 oder 8 Kerner machen erst bei semiprofessionell Sinn und müssen wegen des geringen Taktes eh übertaktet werden wenn man auch gut spielen will.
Selbst Upgrade auf Cannonlake macht wahrscheinlich keinen Sinn da die Leistungssteigerung eher gering ist aber im Hinterkopf behalten kann man es natürlich.

Netzteil: Bei der 650 Watt Version ist schlicht und ergreifend der Nachteil das du 20 Euro ausgibst für eine Leistung die du niemals brauchen wirst.

SSD: Der Nachteil an der M2. ist zu einem das du zum Preis der 950 mit 512 GB schon eine 1 TB Version der 850 Evo bekommst und die Lese/Schreibraten der M.2s klingen zwar toll bringen aber auch nur was wenn am anderen Ende der Leitung auch etwas sitzt das die Geschwindigkeit auch erwidern. Wenn ich bearbeitete Videos von der Pro auf eine normale SSD oder HDD verschiebe nützt die Leserate der M.2 nichts da die andere Seite das gar nicht so schnell schnell schreiben kann.
Und ob es das Wert ist so viel Geld auszugeben damit Windows nicht in 30 Sekunden sondern 10 startet lasse ich mal dahin gestellt sein.

Kühlung: AiO machen aus Preisleistungssicht keinen wirklichen Sinn da man in der Regel die lauten Abwerklüfter tauschen muss und es dadurch deutlich teurer wird als ein guter Luftkühler um vielleicht 2-3 Grad raus zu holen. Und echte Custom Waküs kosten ein paar 100 Euro.
Ästhetische Gründe lasse ich mal außen vor. Das muss jeder selbst wissen.

Übergangskarte würde ich eine R9 380 nehmen oder eine gebrauchte 7950/7970/280/280x

Gehäuse mit 4 USB 3.0 gibt es aber nicht ganz günstig:
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Zuletzt bearbeitet:
Also ist es absolut nachvollziehbar aus Preis/Leistungssicht, dass man 2016 seine SSD-Systeme mit z.B. Evo 850 betreibt, da man dort halbwegs günstig 1TB bekommt. Sprich, wenn die 1TB nicht mehr reichen, lieber nochmal 1TB dazu kaufen, da der Mehrpreis für Evo 850 Pro oder gar 950 Pro für das Gebotene in der Praxis (für Gamer, die hobbymäßig max semiprofessionell Videoschnitt betreiben) jetzt nicht der große merkbare Leistungssprung ist. Man hat nicht mehr den HD vs. SDD-Effekt.

Ok, wenn das einzige Nachteil ist, dass ich 20€ zu viel für das Netzteil ausgegeben habe, komme ich damit klar. War halt aufgrund der geringen Mehrkosten unsicher und da dann manche Rechner was von 600 Watt ausgespuckt hatten, wollte ich sichergehen.

Übergangskarte ging in dem anderen Thread auch Richtung R9 380, aufgrund des günstigen Preis und der möglichen Weiterverwendung.

Bezüglich der 4x USB3.0... die Vorstellung war ja, dass man diese Anschlüsse für VR nutzen kann, da dort ja mehrere USB-Anschlüsse benötigt werden und bei dem Kabelwirrwar eine permanente Installation hinten am Gehäuse evtl. nicht so förderlich wäre. Fand einige Phanteks und NZXT-Gehäuse ganz schön,a ber an dem Frontpanel scheiterte es, da die schönen dann teilweise noch nicht einmal einen 5,25er-Schacht haben.

Freut mich allerdings, dass ich mit dem System nicht irgendwie viel Mist gebaut habe (wie ich bei anderen Foren dachte bezüglich CPU). Also eine solide Basis, für die nächsten Jahre, die dann durch neue Grafikkarten etc. ergänzt werden kann. Die RAM-Sache ärgert mich fast, von wegen, dass 2x16GB evtl. die bessere Wahl gewesen wäre, aber dass könnte ich ja immer noch bei Gelegenheit ändern und die jetzigen RAM dann in ein neues System (ggf. Wohnzimmer-Mini-Rechner) stecken.

Wie sieht es mit der Skylake-Plattform jetzt eigentlich aus. Ist ja Sockel 1151 und ich habe ja Z170. Da passen dann noch Kaby Lake drauf und Cannonlake bräuchte neuen Sockel, Haswell-E sowieso?

Und bei den 120Hz und 4K ging es mir darum, dass ich mir noch keinen 4K-Monitor gekauft habe, da die maximal 60Hz schaffen. Monitore tauscht man ja nicht so oft und da hätte ich dann gefühlt lieber einen, der 4K@120Hz packt, damit man dann in 2 Jahren oder so, einfach die Grafikkarte austauscht die dann eben auch 4K und 120fps hinbekommt und man sich über den Monitor keine Gedanken machen muss. So die Überlegung.#

WQHD 120 Hz / Gsync finde ich interessant, allerdings weiß ich nicht ob ich beim Arbeiten etwas zu verwöhnt bin, weil neben meinem PC auch mein iMac 5K steht und da sind die Texte dann so scharf.
 
Die 6-8 Kerner brauchen ein ganz anderes Board und der Aufpreis hat sich gewaschen. Die Broadwell-E gehen erst über 400€ los und Boards gibt es ja noch gar nicht zu kaufen. Haswell-E ist sicher noch ein ganzes Jahr entfernt.

Ich glaube, du kommst da durcheinander.
Broadwell kommt im Sommer raus. Aktuelle X99 Mainboards können auch Broadwell verwenden, entsprechend dem Bios Update -- was sicher jetzt schon reichlich gemacht wird, sodass du im Sommer dann ein Board bekommst, wo Broadwell laufen wird.
Dann meinst du sicher Skylake E. Das dauert in der Tat noch. Vor 2018 sollte man nicht damit rechnen.
 
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