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Gaming PC für HTC Vive

blacktears1982

Schraubenverwechsler(in)
Gaming PC für HTC Vive

Hallo zusammen,

da ich mir die HTC Vive vorbestellt habe, muss ich mir langsam Gedanken bezüglich des passenden PCs machen.
Ich habe bisher an folgende Konfiguration gedacht:

Gehäuse: Be Quiet! Silent Base 800 Midi Tower
CPU: Intel Core i7-6700K
GPU: ASUS GeForce GTX 980 Strix (ggf. die TI-Version)
CPU-Kühler: Be Quiet! DARK ROCK PRO 3
RAM: 16GB Corsair Vengeance LPX schwarz DDR4-2666 DIMM (2x8 GB)
Netzteil: 630 Watt be quiet! Pure Power L8 CM Modular 80+
SSD: 500GB Samsung 850 Evo 2.5"
Mainboard: Asus z170 pro gaming
Laufwerk: LG Electronics CH12NS30 Blu-ray Combo

Was meint ihr? Ich bin für jede kritische Betrachtung dankbar.

Danke und viele Grüße!
 
AW: Gaming PC für HTC Vive

Hey,

das passt leider nicht wirklich gut zusammen.
Ich mache dir mal zwei andere Vorschläge und erkläre dir mal, warum es suboptimal ist.

Gehäuse: Ok
CPU: i7 braucht man nicht zum Spielen, da reicht in i5. Das SMT des i7 wird von kaum einem Spiel genutzt.
Kühler: Ok, aber Montage etwas schwer.
GPU: Das Preis-Leistungs-Verhältnis der GTX 980 ist grausam. Und außerdem nur 4GB V-RAM. Entweder eine R9 390 (Sapphire Nitro) oder eine GTX 980 Ti (Palit Jetstream)
RAM: Bei einem Z-Board gleich 3200er-RAM
Netzteil: Zu groß, das L8 ist für einen Gaming-OC NICHT geeignet.
SSD: OK
Mainboard: Ok, aber das Asus hat als Probleme mit der Erkennung von schnellem RAM.

So könnte man es machen:
1500€ i5k 980Ti Preisvergleich | geizhals.eu EU
Da hast du eine sehr gute Gaming-Performance.

Etwas günstiger:
1100€ i5k R9 390 Preisvergleich | geizhals.eu EU
 
AW: Gaming PC für HTC Vive

Danke erst einmal für das Feedback.

i7: Ich bin halt auch noch Softwareentwickler und daher denke ich schon, dass ich den i7 auch ganz gut anders auslasten kann. ;-) Hauptsächlich geht es mir aber um ein gutes PL-Verhältnis für den passenden "Vive-PC". Daher danke für den Hinweis mit dem i5

RAM: Merkt man die höhere Taktrate beim Speicher überhaupt, da die CPU selbst nur 2133 unterstützt? Gibt es überhaupt einen merklichen Performancegewinn beim Spielen?

GPU: Warum die "Palit Jetstream" und nicht die „Asus GTX 980 TI Strix“ . Ich finde die Strix vor allem wegen dem Silent-Mode interessant. (Ich spiele ja nicht ausschließlich)

Netzteil: Warum ist das L8 nicht geeignet? Was macht ein Netzteil zu einem geeignetem Gaming-Netzteil. Worauf muss man achten?

Case: Warum das 600er und nicht das 800er? (Hauptsächlich Preis oder auch andere Gründe?)

Ich versuche die Vorschläge einfach besser zu verstehen, daher die Nachfragen. :-)
 
AW: Gaming PC für HTC Vive

Netzteil: Warum ist das L8 nicht geeignet? Was macht ein Netzteil zu einem geeignetem Gaming-Netzteil. Worauf muss man achten?

erst mal gibt es keine "Gaming" Netzteile, genauso wie es keine "Gaming" Mainboards, "Gaming" Mäuse, "Gaming" Tastaturen oder "Gaming" Hausschuhe gibt.
Das ist alles nur sinnfreies Marketing Geschwafel.

Das L8 ist deswegen nicht empfehlenswert, weils technisch veraltet ist und daher für aktuelle Hardware eher nicht geeignet ist.
Daher lieber das E10 kaufen.
 
AW: Gaming PC für HTC Vive

1.) Wie auslasten? Lässt du Ackermann laufen Multithreaded oder was? (übrigens eine interessante Idee, der ich auch irgendwann mal nachgehen muss) Auch ein i5 ist schnell, das Geld kannst du sinnvolleres in was anderes investieren.
2.) Hebt die min fps an. Es lohnt sich in dieser Preisklasse
3.) Die Palit ist auch leise, nur halt nicht so teuer. Frag aber lieber nochmal jemand der sich etwas mehr mit NV Customs auskennt
4.) Ich hab ein L8, und es ist schlecht, weil, ehrlich gesagt, davon versteh ich noch nicht so viel, es gruppenreguliert ist. Das heißt wohl irgendwie, dass die Spannung schwangt oder abnimmt bei Belastung
5.) Ja nimm das 800, hatte einen Denkfehler (mit zusätzlichem Lüfter fast genauso teuer wie das 800), ist halt etwas teuer.



Da muss ich dir dann doch widersprechen. Eine G402 z. B. ist sinnlos wenn du nicht zockst. Da gibt es bessere Alternativen.
 
AW: Gaming PC für HTC Vive

Da muss ich dir dann doch widersprechen. Eine G402 z. B. ist sinnlos wenn du nicht zockst. Da gibt es bessere Alternativen.

Das ist immer subjektiv.
Mit jeder Maus kannst du spielen.
Einige bevorzugen mehr Tasten oder 12.000dpi Sensor.
Aber ob mans braucht? :ka: :D
 
AW: Gaming PC für HTC Vive

Anderes Beispiel: Meine geliebten MX 518. Wurde als Gaming Maus vertrieben. Habe davon sogar eine mit auf die Arbeit genommen, weil ich sie einfach so gut finde. Ohne dort zu gamen. Kann aber schon verstehen, dass es Sachen gibt, die eher auf Gaming ausgerichtet sind (z.B. bestimmte Tastaturen).

Was ich nicht verstehen kann: Gaming Stühle. Ich glaube um darauf abzufahren, bin ich schon zu alt (traurig, dass ich so etwas sagen muss, 90er Jahrgang).

Um auch mal was zum Thema zu sagen: Habe mir selbst eine ähnliche Konfiguration geholt, mit der 980TI Super Jet Stream, und bin super zufrieden mit der Lautstärke im Idle. Und preislich war sie auch nochmal besser als die von ASUS. Allerdings habe ich keinen direkten Vergleich zur ASUS, sondern nur so. Beim arbeiten stört mich die Lautstärke aktuell nicht.
 
AW: Gaming PC für HTC Vive

1.) Wie auslasten? Lässt du Ackermann laufen Multithreaded oder was? (übrigens eine interessante Idee, der ich auch irgendwann mal nachgehen muss) Auch ein i5 ist schnell, das Geld kannst du sinnvolleres in was anderes investieren.

Das war nur so dahin gesagt. ;-) Ich bin einfach i7 auf der Arbeit gewöhnt und kenne die Performance vom i5 nicht wirklich. Es ist aber eine Option.

Danke für das Feedback. Ich werde es mir in ruhe überlegen. Vor allem, dass das Netzteil veraltet ist war mir so nicht bewusst.
 
AW: Gaming PC für HTC Vive

Das ist immer subjektiv.
Mit jeder Maus kannst du spielen.
Einige bevorzugen mehr Tasten oder 12.000dpi Sensor.
Aber ob mans braucht? :ka: :D

Man muss ja gleich übertreiben, aber mit ner 5€ Maus ist präzises zielen in CSGO unmöglich. Ein genauer Sensor schadet nicht, und wenn die Maus die Hand schmeichelt ist das vllt nicht hilfreich, wenn man viel zockt aber angenehmer.
Bei einer reinen Büromaus ist es ein angenehmes Design für eine nicht angespannte Maus praktischer und die präzision nicht ganz so wichtig.

Ob da jetzt "Gaming" draufsteht oder nicht ist im Prinzip egal, aber es gibt durchaus Mäuse die eher fürs zocken gedacht sind.


Das war nur so dahin gesagt. ;-) Ich bin einfach i7 auf der Arbeit gewöhnt und kenne die Performance vom i5 nicht wirklich. Es ist aber eine Option.

Je nach dem was für ein i7 du hast, kann ein i5 auch schneller sein.
i3 = 2 Kerne + HT
i5 = 4 Kerne
i7 = 4 Kerne + HT
(Mainstream Plattform)

Nur bringt HT in Games nichts. In Anwendungen vllt. Wie gesagt, wenn du nicht intensiver Power User bist, lohnt sich das nicht. Besonders wenn der PC für die Vive sein soll, da hier die Grafikkarte wichtiger ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Gaming PC für HTC Vive

Wenn dich das Thema Netzteil interessiert, dann kann ich dir gerne mal was von Threshold reinkopieren:

Ein gruppenreguliertes Netzteil bedeutet, dass die drei vorhandenen Spannungen im Netzteil (3,3V, 5V und 12V) gemeinsam erzeugt werden. Diese drei Spannungen sind also abhängig voneinander.
Belastest du nun eine Leitung sehr stark (heute meist nur 12V für GPU, da 5V nur für USB und Festplatten, 3,3 Volt eigentlich nicht mehr benötigt), sinkt die Spannung dieser ab, sodass statt 12V z.B. nur noch 11,6 vorhanden sind. 11,6 Volt sind noch innerhalb der ATX-Spezifikation, bei 11,4 Volt wird es aber schon kritisch. Gleichzeitig steigen die anderen Spannungen an, sodass die 5V-Leitung bis 5,5V oder gar 6V angehoben wird.
Dies kann nur ausgeglichen werden indem man die zu hohe Leitung stärker belastet. Dies ist aber nicht so einfach, da es kaum Komponenten im PC gibt, welche 5V benötigen. Eine SSD oder HDD schafft diese Belastung nicht.
Wenn in dem gruppenregulierten Netzteil noch eine billige Filterung und Glättung vorhanden ist (zu erkennen an den verbauten Kondensatoren), dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass neben der steigenden Spannung auch die Restwelligkeit ansteigt. Die Restwelligkeit beschreibt die noch vorhandene Wechselspannung in der Gleichspannung.
Man kann die Wechselspannung nie komplett herausfiltern, aber es ist möglich, sie so weit zu reduzieren, dass es keinen Einfluss auf die Hardware mehr hat.
Sobald die Restwelligkeit aber wieder ansteigt, hat sie ab einem gewissen Punkt wieder Einfluss auf die Hardware. Oft ist das der Grund, warum Festplatten ausfallen.
Bei guten Netzteilen mit entsprechenden Schutzschaltungen, schalten diese ab, sobald die Spannung auf einer Leitung unter einen gewissen Wert sinkt.
Wenn man zum Beispiel mit einem gruppenreguliertem 450 Watt-Netzteil (Beispiel be quiet System Power 7) eine Grafikkarte übertaktet, dann schaltet das Netzteil ab, obwohl die Leistung des Netzteiles ausreichen sollte. Das Netzteil schaltet ab, da wie Spannung der 12V-Leitung unter einen bestimmten Wert sinkt und die 5V-Leitung nicht ausreichend belastet wird.
Es gibt allerdings auch Netzteile, welche gar nicht abschalten und weiter Strom zuführen, auch wenn die 12V-Leitung schon unter 10V gefallen ist. Dies liegt dann an dem Fehlen der Schutzschaltungen.
Beispiele für diese Netzteile wären z.B. die Corsair RM-Serie und die Thermaltake Germany-Serie.
Das wird auch dann zum Problem, wenn man Netzteile hat, die sehr viel Leistung bringen, z.B. ein be quiet L8 mit 730 Watt. Dies suggeriert einem, dass es eigentlich genug Leistung für Multi-GPU haben sollte. Allerdings ist die Spannungsstabilität dabei so schlecht, dass man sie dafür nicht nutzen sollte.
Dann gibt es so genannte Indy-Netzteile. Bei denen werden, wie der Name schon erahnen lässt, die verschiedenen Spannungen unabhängig voneinander erzeugt. Dies passiert mit Hilfe eines DC-DC-Converter. Daher werden diese Netzteile auch DC-DC-Netzteile genannt. Der Vorteil dabei ist die Spannungsstabilität. Selbst wenn die 12V-Leitung sehr sehr stark belastet wird, hat dies keine Auswirkungen auf die 5V- und 3,3V-Leitung.
Dennoch sind Schutzschaltungen unumgänglich, denn bei einem Fehler wird sonst das Netzteil nicht abgeschaltet und es könnte zu Schäden an der Hardware kommen.

Es gibt aber auch Netzteile, welche so stake Kondensatoren haben, dass sie Problemlos mehr Leistung bewältigen können. Da wäre zum Beispiel ein be quiet P11 mit 550 Watt zu nennen, welches in der Lage ist, kurzfristig mehr als 700 Watt zur Verfügung zu stellen, ohne dass sich die Spannungsstabilität ändert. Das P11 wäre zum Beispiel sehr gut für ein Multi-GPU-System zu empfehlen.

Außerdem gibt es noch die Sache mit dem Peakwert. Aktuelle Grafikkarten (z.B. die 900er Serie von Nvidia) haben zum Teil stark schwankende Peakwerte. Das liegt daran, dass die Karten ständig zwischen maximaler Last und Idle hin- und herschalten. Grund dafür ist der Boost-Modus in den aktuellen Karten.
So kann es passieren, dass eine Karte mit einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 180 Watt einen Peak über 300 Watt hat. Dieser Unterschied wird bei übertakteten Karten noch größer.
Einen interessanten Test dazu gab es vor einiger Zeit bei Toms Hardware (als die 900er Serie von Nvidia auf den Markt kam), dort lag die durchschnittliche Leistungsaufnahme etwas unter 200 Watt, allerdings gab es Peaks bis 400 Watt.

Zusammengefasst:
Gruppenregulierte Netzteile haben bei einseitiger Belastung der Spannung (was heute, angesichts der 12V-Leitung der Normal fall ist) ein Problem mit der Spannungsstabilität. Dies führt im geringsten Fall zum Abschalten des Netzteils führt (wenn die Schutzschaltungen vorhanden sind), im schlimmsten Falle aber zur Beschädigung der Hardware (falls Filterung und Glättung schlecht sind).
Indy-Netzteile haben das Problem der Spannungsstabilität nicht. Hier ist allerdings der Nachteil, dass im Bereich der maximalen Leistung die Restwelligkeit zum Teil stark ansteigt. Dies ist oft auf schlechte Komponenten im Netzteil zurückzuführen ist.
Und natürlich sollten grundlegende Schutzschaltungen verbaut sein, die auch greifen.
Es nützt nichts, wenn der Hersteller OCP verbaut, welches aber erst jenseits von 80 Ampere greift, denn schon bei weniger als 50 Ampere fangen die Leitungen an zu schmelzen.

Moderne Netzteile, wie das be quiet E10 oder auch das Antec Edge (es gibt natürlich noch weitere) haben keine Probleme mit den Peak Werten. Ihre Filterung kann dies problemlos abfangen.
Bei älteren oder gruppenregulierten Netzteilen kann es passieren, dass diese Peaks zu hoch sind und die Schutzschaltung greift (abfallende 12V-Leitung).
Dies ist gerne in älteren Netzteilen der Fall, denn Kondensatoren werden über die Zeit belastet und altern somit. Wenn ein Kondensator platzt, dann kann es zu Schäden kommen.

Das heißt nicht, dass alle Netzteile, welche älter als 4 Jahre sind, sofort entsorgt werden müssen. Wenn man die Hardware nicht verändert und alles gut läuft, dann besteht erstmal kein Grund dazu, ältere Netzteile auszutauschen.
Allerdings ändern sich die Konfigurationen von Zeit zu Zeit. Wenn man nun von einem Sockel 775-System mit GTX 280 auf ein aktuelles System mit aktueller Grafikkarte updated, sollte man sich im Klaren sein, dass das Netzteil von damals vielleicht den modernen Ansprüchen nicht gerecht wird. Dann wäre es notwendig, das Netzteil auszutauschen.
 
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